MTX und JEDE Woche zur Blutabnahme?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von ronjas_ma 03.11.10 - 12:16 Uhr

Hallo,

wer nimmt vielleicht auch MTX und kann mir sagen, ab wann ihr nur noch alle 14 Tage zur Blutabnahme musstet? Ich nehme sie jetzt seit drei Monaten und meine Werte sind immer o.k. Die Leberwerte sind immer mal erhöht, aber nur minimal. Sonst ist alles o.k. Ich nehme sie übrigens weil ich M. Bechterew habe. Wäre schön, wenn ihr mir Eure Erfahrungen schreiben könntet. Ich vertrage sie übrigens sehr gut, außer dass ich nach dem Abend der Einnahme am nächsten Tag recht platt bin, aber meine Schmerzen sind deutlich besser geworden#huepf.

LG
Saskia

Beitrag von purpur100 03.11.10 - 12:37 Uhr

Hi Saskia,

na, immerhin ist das ein Zellgift, das du da einnimmst! Da sind regelmäßige, engmaschige Kontrollen wichtig.
http://www.rheuma-online.de/news/artikel/mtx-gefahr-der-panzytopenie-zu-oft-unterschatzt.html


Alles Gute für dich #klee#klee#klee

Beitrag von ronjas_ma 03.11.10 - 14:29 Uhr

Hallo,

diesen Bericht kenne ich gar nicht. Vielen Dank!

LG
Saskia

Beitrag von purpur100 03.11.10 - 14:45 Uhr

solche Aufklärung sollte aber meines Erachtens jeder Patient VOR der Behandlung erhalten.

Beitrag von ronjas_ma 03.11.10 - 15:39 Uhr

Ich wusste, dass ich jede Woche zur Blutabnahme muss, aber der Arzt sagte auch, dass ich irgendwann nur noch alle zwei Wochen hin muss, dann alle drei und irgendwann alle vier Wochen. Aber da irgendwann ein sehr dehnbarer Begriff ist, wollte ich mal nach Erfahrungen fragen.

LG
Saskia

Beitrag von purpur100 03.11.10 - 15:47 Uhr

ne, is schon ok. Ist ja immerhin n ziemliches Brett, mit was du dich da behandeln läßt.

Darf ich mal fragen, ob dir das vor Behandlungsbeginn klar war, daß es sich um ein Zellgift handelt?

Beitrag von ronjas_ma 03.11.10 - 15:57 Uhr

Ja klar. Mache ich einen so uninformierten Eindruck#;-)? Ich kannte halt diesen einen Artikel nicht, aber ich wurde zuerst im Krankenhaus aufgeklärt, dann ausführlich durch meinen Rheumatologen und auch durch meinen Hausarzt (Internist). Bevor ich MTX genommen habe, habe ich auch noch extrem viel im Internet gelesen, deshalb war ich fast verwundert, dass es Berichte gibt, die ich noch nicht kenne. Allerdings habe ich mir keine Information gemerkt, was die Abstände der Laborkontrollen betrifft. Woher kennst Du denn MTX?

LG
Saskia

Beitrag von purpur100 03.11.10 - 16:05 Uhr

Ich habe eine Psoriasis und da käme MTX auch zur Behandlung in Betracht.

"Mache ich einen so uninformierten Eindruck"

Ehrlich gesagt, ja. Wenn man weiß, daß man ein Zellgift einnimmt, welches Zellen relativ unkontrolliert abgetötet.
Da ist es doch verdammt wichtig, daß zumindest die Blutwerte regelmäßig und engmaschig zu kontrollieren.

#winke

Beitrag von luftundliebe 03.11.10 - 19:54 Uhr

Hallo Saskia,

das schockt mich jetzt grad irgendwie... ich musste nämlich noch nie wöchentlich zur Kontrolle #schwitz (nehme MTX seit Juni 09 wegen Psoriasis Arthritis, 1x wöchentlich derzeit 1 Tablette/10mg)

Bei mir sind die Blutkontrollen bis jetzt alle 3 Monate gewesen, und auch alle Werte eigentlich immer ok.

Lieben Gruß und alles Gute

Sabrina