Wer kann mal helfen?? Fragen zum Dachboden-Ausbau

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von jessipoe 03.11.10 - 13:19 Uhr

Hallo ihr Lieben!! #winke

Im Juni kommt unser 2. gemeinsames Kind. #huepf
Da mein Mann auch noch ein Kind aus erster Ehe hat, müssen wir den Dachboden ausbauen weil wir ein Zimmer mehr brauchen.

So, aber nun hab ich mal 2 Fragen:

- Mit wieviel Geld müssten wir rechnen um den Dachboden in ein Zimmer umzubauen?? Wohnen in einer Doppelhaushälfte mit 112 qm.

- Und geben die Vermieter bei so etwas dazu?? Als wir hier eingezogen sind, meinten sie, das wir es entscheiden können, den Dachboden auszubauen.

Bin gespannt auf eure Antworten!!

LG
Jessi

Beitrag von anarchie 03.11.10 - 13:32 Uhr

Da müsstest du mal was mehr sagen...so müsste man erst die kristallkugel putzen;-)

grundfläche`?
Bodenbeschaffenheit?
Was ist an den wänden?
heizung?
elektrik?
etc...

lg

melanie, die an den DB nächstes jahr ran will...#schwitz

Beitrag von wemauchimmer 03.11.10 - 13:41 Uhr

"Und geben die Vermieter bei so etwas dazu?? Als wir hier eingezogen sind, meinten sie, das wir es entscheiden können, den Dachboden auszubauen."
Was immer ihr reinsteckt, es gehört am Ende dem Vermieter.
Da würde ich eher die Finger davon lassen bzw. der Vermieter soll es ausbauen und ggfs danach die Miete erhöhen. Es sei denn, es gibt ganz klare vertragliche Regelungen, z.B. mind 10 Jahre keine Kündigung und ohne Mieterhöhungen o.ä.

Zu den Preisen ist schwer was zu sagen. Es kann ja sehr aufwändig sein, wenn z.B. auch Dachfenster reinmüssen, gedämmt werden muß usw. Ich würde mal schätzen, 10-70.000€ sind so die Bandbreite.
LG

Beitrag von ansahe 03.11.10 - 14:22 Uhr

Hallo,

unser Dachbodenausbau hat ca. 15.000 Euro gekostet. Es sind dadurch Grundfläche ca. 30 qm (Wohnfläche ca. 15 qm) entstanden. Wir mussten allerdings auch noch eine komplett neue Treppe einbauen, da vorher nur eine Auszugstreppe vorhanden war.

Allerdings würde ich auf keinen Fall in ein Miethaus soviel Geld stecken. Es gehört euch danach ja noch nicht einmal. Da gibt es ja verschiedene Regelungen, die man dann mit dem Vermieter treffen kann. Normal zahlt der Vermieter den Dachausbau. Punkt! Wenn ihr ihn zahlt, muss er euch ja irgendwie entgegen kommen, es erhöht sich ja dadurch SEINE Immobilie.

LG, Anja

Beitrag von ansahe 03.11.10 - 14:24 Uhr

meinte natürlich: es erhöht sich der WERT seiner Imobilie.

Beitrag von rosalinde.x 03.11.10 - 18:04 Uhr

Hallo Jessi,

in einer Mietwohnung als Mieter das Dachgeschoss ausbauen?
Das würde ich nie machen. Ihr investiert und erhöht dadurch den Hauswert. Bei einem Auszug habt ihr nichts davon.

Entweder gehört nach eurem Auszug alles dem Vermieter oder er kann sogar den Rückbau in den alten Zustand verlangen.

Wenn weiterer Wohnraum entsteht brauchst du vermutlich auch eine Baugenehmigung. Auch wirkt sich das auf Grundsteuer, Wohngebäude-Versicherung etc. aus. Das betrifft alles - zunächst - den Vermieter (indirekt über die Nebenkosten natürlich auch den Mieter).

Evtl. kann der Vermieter den Ausbau übernehmen und ihr bezahlt danach aufgrund der größeren Wohung mehr Miete. Verpflichtet ist er aber dazu nicht.

Die Kosten hängen natürlich davon ab, was ihr machen wollt. Das lässt sich pauschal nicht sagen.

Liebe Grüße

Beitrag von schlecki82 03.11.10 - 20:47 Uhr

Hallo,
ehe ich in einer Mietwohnung so viel Geld in den Dachbodenausbau stecke würde ich mir eher überlegen den zwei Kleinen zusammen ein Zimmer zu geben. Der Altersunterschied ist doch optimal. Zumindest für die ersten Jahre eine recht gute Lösung... Wohnt der 1. Sohn deines Mannes immer bei Euch oder ist er nur Wochenende da?
Wir haben für das Zimmer unseres Kleinen (ist auch auf dem Dachboden) knapp 10000 Euro gezahlt- und da waren die neuen Fenster und die Elektrik schon vorher drin. Also wie gesagt: für ne Mietwohnung wäre mir das zu teuer. Wäre es Euer Eigentum würd ich sagen #pro.

LG

Beitrag von peterpanter 04.11.10 - 08:31 Uhr

Hi,

das ist eine schwierige Situation.

Grundsätzlich muss vorher geklärt werden, das dies überhaupt technisch und rechtlich möglich ist z.B. die Statik oder ob überhaupt ausgebaut werden darf.

Wenn der Vermieter etwas dazugeben soll muss es auf jeden Fall handwerklich gut und mit Rechnung gemacht werden.

Ich könnte mir 2 Möglichkeiten vorstellen.

Du fragst den Vermieter ob er dies auf seine Kosten machen würde und im Gegenzug die Miete dementsprechend erhöht. (eigentlich die beste Lösung)

oder

Du machst es auf eigene Kosten wie oben beschrieben und vereinbarst (schriftlich) mit dem Vermieter das er Dir die nachgewiesenen Kosten beim Auszug ersetzt.
Z.B. in der Form das jedes Jahr 5% abgezogen würden. Das wenn DU in 10 Jahren auziehen solltest noch 50% der Kosten erstattet würden.


grüßle

peter




Beitrag von werner1 04.11.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

wieviel ist denn dir das Zimmer monatlich wert ?

freundliche Grüsse Werner