Neidisch auf Freundin die normale Geburt hatte...

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 13:58 Uhr

Hallo,

ich hab vor 5 Wochenn mein Baby per Kaiserschnitt bekommen, was ich nie wollte!! War so auf das Geburtserlebnis gespannt.
Nun hat gestern meine Freundin natürlich entbunden was mich auch sehr für sie freut, aber ich habe die ganze Zeit schon so ein Gefühl als ob mir was entgangen wäre, obwohl ich viel durchgestanden habe bis es zum KS kam

Irgendwie bin ich neidosch auf alle bei denen es so geklappt hat und dann kommt noch die Sorge hinzu ob es beim nächsten mal wohl natürlich klappt aufgrund der Narbe etc....

Beitrag von svejuma 03.11.10 - 14:02 Uhr

Hallo,

das kann ich verstehen.... das klingt zwar furchtbar, aber mir geht es genauso...
ich hätte so gerne meinen Mann angerufen und gesagt: "Es geht los... ich muss in KH...." und dann pumpend, wie ein Maikäfer durchs KH... aber na ja.... dann kam es halt anders...
Und jetzt habe ich meinen Schatz zu Hause! Egal, ob mit KS oder natürlicher Geburt....

Also Du bist nicht alleine.. ich habe auch solche Gedanken.....

Grüsse
Julia

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 14:06 Uhr

Was mich am meisten ärgert sind die Reaktionen der anderen die denken dass alles schmerzfrei war und ich sozusagen nicht mitreden kann.
Bin zwar jetzt auch Mutter aber musste nix dafür tun denken viele Bekannte...

Beitrag von svejuma 03.11.10 - 14:16 Uhr

Mein Erlebnis der anderen Art, ist mir mit einer Bekannten passiert, die hatte schon ein 2-jähriges Kind.
Man muss dazu sagen mein Sohn kam bei 24+5 SSW, ich hatte noch nicht mal einen dicken Bauch... wir mussten dann 4 Monate ins KH und lange Zeit stand nicht fest, ob er überlebt.....
Und die Bekannte sagt zu mir: "Weisste, lieber 4 Monate auf eine Intensivsation laufen und Dein Kind entspannt besuchen, als 12 h Wehenschmerz... Du kannst das nicht beurteilen, wie schlimm die Spontangeburt ist...!"
Ich muss immer noch schlucken, wenn ich das schreibe.....
Aber sie weiß halt einfach nicht, was sie redet.....

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 14:23 Uhr

Furchtbar soche Aussagen...

Beitrag von izzybizzy 03.11.10 - 16:37 Uhr

ich glaub, der mit ihrem gefasel über spontangeburt hätt ich so ganz spontan eine reingehauen - oder ich wäre in tränen ausgebrochen..
geht ja gar nicht !!!

Beitrag von kiki290976 03.11.10 - 14:11 Uhr

Hey,

kann Dich sehr gut verstehen.

Ich hab drei Kinder, die erste Geburt war eine Spontangeburt, megaheftig mit Dammriss 3.!! Grades. Total ätzend mit langwierigen Folgen durch den DR3, aber dennoch natürlich.

Beim 2. Kind hatte ich schon Sorge, dass die Geburt ähnlich heftig verläuft, hab aber tapfer auf einen WKS verzichtet, da ich den nun auch nicht unbedingt wollte. Ergebnis: Not-Sectio mit Vollnarkose.

Und obwohl die 1. Geburt für mich doch sehr schlimm war, war sie dennoch persönlicher und auf eigenartige Weise trotzdem schön. Beim KS hatte ich keine Probleme aber auch aufgrund der Vollnarkose gar kein Geburtserlebnis. Ich tat mich hier echt schwer damit, eine Bindung zum Baby aufzubauen.

Beim dritten wollte ich dann soo gerne eine einfache, tolle und natürliche Geburt. Nie, nie wieder wollte ich einen KS. Und? Ich habe sie bekommen, die schöne, kurze (1 3/4 Std.) Geburt ohne Komplikationen, ohne PDA ohne Riss, Schnitt....

Du siehst, es ist alles noch möglich für eine neue Schwangerschaft.

LG
Kerstin

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 14:15 Uhr

Ich hoffe so sehr dass es beim nächsten Mal so klappt.
Gabs unter der Geburt Probleme mit der Narbe?

Beitrag von kiki290976 03.11.10 - 14:40 Uhr

nein, überhaupt nicht #sonne

Beitrag von haruka80 03.11.10 - 14:15 Uhr

Huhu,

es ist erst 5 Wochen her und ich kenne ganz viele Mütter, für die der KS n absolutes Drama war, denen es nicht gut ging damit. Es gibt für Mütter mit KS, bei denen das traumatisch war oder die damit psychische Probleme haben auch Gruppentherapie, bei unserem Ki.Arzt hing da was aus, das sich Mütter da an jmd wenden können und lernen, zu verarbeiten das sie einen KS hatten. Viell fragst du da mal deinen Gyn oder den Ki.Arzt?

L.G.

Haruka

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 14:25 Uhr

Ja wäre froh wenn mich mal jemand ernst nehmen würde.
Denn meine Familie sagt immer nur: Sei froh dass alles gut gegangen ist und Hauptsache wir sind beide gesund usw....

stimmt ja auch, aber die können das nicht nachvollziehen das mir was fehlt!

Beitrag von haruka80 03.11.10 - 15:04 Uhr

dann frag doch einfach mal nach beimA rzt. Die haben da ja Anlaufstellen. Bei meiner Rückbildung waren auch 2, die waren deshalb sehr fertig, da hat die Hebamme dann geholfen mit Telefonnummern, fiel mir grad noch ein.

Beitrag von lilly7686 03.11.10 - 14:33 Uhr

Hallo!

Ich weiß, wie es dir geht. Glaube mir... :-(

Ich hatte einen KS bei der Großen, und war bei der Kleinen total auf normale Geburt eingestellt. Meine Nachbarin hatte zwei Wochen vor mir entbunden. Ebenfalls KS beim ersten. Beim zweiten fast Problemlose Geburt mit Saugglocke. Aber alles super, bisschen Dammriss, aber nicht viel.
Wie gesagt, ich war voll auf Spontan eingestellt.
Tja, Wehen, Schmerzen zwischen den Wehen, man behauptete, die Narbe würde die Wehen nicht mitmachen, man müsse wieder schneiden. Im Nachhinein hab ich erfahren, meine Kleine ist nicht ins Becken gerutscht. Deshlab wurde sie bei jeder Wehe gegen die Narbe gedrückt. Meine Narbe war in super Kondition, hätte das auch noch ne Weile mitgemacht. Hätte die Hebamme an dem Tag arbeiten wollen und mir gezeigt, wie ich meiner Tochter helfen kann, ins Becken zu rutschen, dann wäre sie normal gekommen.
Leider wollte die Hebamme offenbar nicht arbeiten (die war schon genervt, als wir rein kamen; ein Grund warum ich mich nicht wohl gefühlt hab, und meine Kleine sich dann wohl weigerte ins Becken zu rutschen).

Tatsache ist, das Risiko, dass die alte Narbe reißt, liegt bei lächerlichen 0,5%. Nach zwei KS liegt das Risiko bei 0,7%. Das heißt, man kann auch nach 2,3,4 KS noch normal entbinden. Was aber in D und Ö fast schon unmöglich ist. Denn die Hebammen und Ärzte sind einfach zu ängstlich/doof/keine Ahnung was.
Deshalb, sollte ich jemals ein drittes Kind bekommen, geh ich ins Ausland zur Entbindung ;-)

Sorry, für das Geschreibsel, es tut einfach verdammt gut, das zu schreiben. So verarbeite ich die Sch***e vielleicht irgendwann.

Mein Tipp für dich: wenn du noch ein zweites Baby möchtest, dann such dir bitte eine Hebamme, die nur für dich da ist. Eine, die dich schon in der SS betreut, und dann mit dir ins KH geht. Vielleicht noch eine Doula dazu.
Du kannst ein zweites Baby locker normal zur Welt bringen. Sofern du die richtige Unterstützung hast.

Und nochwas: versuche, den KS so gut es geht zu verarbeiten. Notfalls in einer Selbsthilfegruppe (ich werd mir wohl auch eine suchen müssen).
Denn wenn du den nicht richtig verarbeitest, dann hängt dir das womöglich ewig nach. Und die Angst vor einem erneuten KS würde deine gesamte zweite SS überschatten. So wie bei mir. Und das ist nicht Sinn der Sache, oder ;-)

Ich wünsch dir alles Liebe! Und lass dir gesagt sein, du bist nicht allein! Auch ich bin immer wieder neidisch, wenn ich höre, wie andere Mütter ihre Spontan-Geburt erlebt haben.

Liebe Grüße!

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 14:36 Uhr

Danke für die lieben Worte!
Werd auch mal schauen ob´s hier sowas gibt für mich...

Beitrag von xanadoo 03.11.10 - 14:34 Uhr

Kann ich selber nicht nachvollziehen #liebdrueck
Ich hatte eine Spontangeburt und einen KS. Meine Narbe ist für mich ein Smiley, dass ich liebe :-p Die Spontangeburt war viiieeel schmerzvoller und dauerte ewig. Ich würde einen KS wieder vorziehen.

LG und alles Gute, Katharina#liebdrueck

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 14:38 Uhr

Aber darum geht´s mir ja, ich will diese Schmerzen auch mal durchstehen und aus eigener Kraft ein Kind zur Welt bringen.

Beitrag von lilly7686 03.11.10 - 15:09 Uhr

Weißt du, meine Nachbarin meinte, es wäre was ganz anderes, ein Kind durch eigene Kraft zur Welt gebracht zu haben.
Sie hatte erst einen KS und dann spontangeburt.
Sie erzählte mir, dass die Spontangeburt zwar um einiges schmerzhafter sei, als der KS, aber das Gefühl danach ist was völlig anderes.

Ich träume immernoch von einer Spontangeburt. Nach zwei KS möchte ich irgendwann vielleicht noch ein drittes Baby und dann wirds eine normale Geburt.
Glaube mir, die Schmerzen, die ich bei beiden KS danach hatte, will ich nicht mehr.

Die Spontangeburt schmerzt zwar wesentlich mehr, aber das sind Schmerzen, die weg sind, sobald das Baby im Arm liegt.
Beim KS hatte ich keine Schmerzen.
Aber der erste war unter Vollnarkose, meine Tochter durfte ich das erste mal 12 Stunden nach der Geburt sehen (Frühchen, 13 Wochen zu früh).
Meine zweite Tochter durfte ich zwar direkt nach dem KS noch während dem Zunähen kurz sehen, aber in den Arm nehmen durfte ich sie erst fast 1 Stunde später.
Es gab keinen Wickeltisch im Zimmer, ich musste immer ins Kinderzimmer zum Wickeln. Somit konnte ich mein Kind die ersten 3 Tage gar nicht selbst wickeln.
Das erste Bad wurde von der Kinderschwester ohne mein Beisein gemacht (und ohne mich zu fragen) :-(
Mir wurde mein Kind in der ersten Nacht ins Kinderzimmer mitgenommen, weil ich mich "ausruhen" sollte und sich das nach einem KS so gehören würde. Mir wurde gesagt, man würde mich wecken zum Stillen. Am nächsten Morgen, nachdem ich zwei Mal darub gebeten hatte, mir mein Kind zu bringen; wurde mir mein Kind gebracht. Mit den Worten "So ein braves Mäderl, zwei Flascherl hat sie getrunken!" (Anmerkung: es war ein von der UNICEF ausgezeichnetes "Stillfreundliches Krankenhaus").

Kaiserschnitt? Sollte ich ein drittes Baby bekommen, sicher nicht mehr. Und wenn, dann lass ich mir Windeln ans Bett bringen und wickel mein Kind im Bett.

Vielleicht lag es auch am KH. Vielleicht lag es an den Schwestern, die meinten, ich hätte keine Milch zum Stillen (Anmerkung: ich lief aus!). Vielleicht lag es an den Ärzten, die mich belogen hatten. Oder der Hebamme, die nicht arbeiten wollte.

Aber für mich war der letzte KS die Hölle. Der erste, okay. Damit hab ich mich abgefunden. Aber der zweite war unnötig. Und man gab mir das Gefühl, ich bzw. mein Körper wären Schuld. Was nicht der Fall war.

Nein, der KS ist nicht besser, als eine Spontangeburt.

Ich finde es schön für dich, dass du damit gut zurecht kommst.
Aber das trifft leider auf die wenigsten Frauen zu.

Beitrag von miss-strawberry 03.11.10 - 14:42 Uhr

Hallo Angi,

ich kann Deine Gefühle 100% nachvollziehen, mir ging/geht es nicht anders.

Ich wurde eingeleitet, insgesamt 5 Tage, hatte nur in der letzten Nacht ein paar Wehen als ich am Tropf hing. Sowie der Tropf leer war waren auch meine Wehen weg.
Am nächsten Morgen hieß es von den Ärzten, dass jetzt ein KS gemacht werden müsste, obwohl wir alles getan haben um eben diesen zu vermeiden.

Ganz lange habe ich daran geknabbert, dass ich meinen Sohn nicht "normal" auf die Welt bringen konnte. Ich fühlte mich als Versagerin und um die Geburt betrogen.

Fast überall traf ich auf Unverständnis. "Sei froh, dass Du die Schmerzen nicht mitmachen musstest!" usw. durfte ich mir anhören.

Und auch jetzt noch, nach fast 15 Wochen, habe ich den KS noch nicht wirklich verarbeitet.

Danke für Deinen Thread, liebe Angi, ich dachte schon ich wäre so gut wie alleine mit diesen fiesen Gedanken... #liebdrueck


Liebe Grüße, Nadine mit dem vor sich hin schnorchelndem Julian (14 Wochen) auf der Couch #verliebt

Beitrag von catch-up 03.11.10 - 14:47 Uhr

Ich wollte auch natürlich entbinden, wegen Gestose wurde es dann doch ein KS.

Ich bin den Ärzten dankbar, dass sie mich von meinem 220 /140 Blutdruck erlöst haben!

Allerdings hätt ich mein Baby auch gern auf den Arm genommen und die ersten Stunden mit ihm zusammen erlebt! Darüber bin ich ein wenig traurig! Ich musste Felix gleich hergeben, weil ich Schmerzen hatte und er seine Tempi nicht halten konnte (Frühchen).

Aber man muss immer die positiven Seiten hervorheben! Ich hab meinen Sohn noch viele Jahre und darauf freu ich mich!!!

Beitrag von elke92 03.11.10 - 14:53 Uhr

Hallo
Acuh ich kann dich verstehen.
Am Anfang der SS wollte ich einen WKS (hatte schon zwei FG) aber meine Freundin (Hebamme) meinte, ich soll lieber spontan entbinden. Also hatte ich mich mit dem Gedanken einer Spontangeburt angefreudet. Ich wollte mit dem WKS-Gedanken allen evtl. Problemen halt aus dem Weg gehen.
4 Tage vor ET hat man mir dann dringend zu einem KS geraten, da unser Maikäfer auf 5 KG geschätzt wurde.
Es hat mich total umgehauen und musste das auch erstmal verdauen. Am nächsten TAg und Kontrolluntersuchung von meinem Gyn habe ich mich dann doch zum KS entschieden (und sogar zum WKS, denn wenn es nach dem KH gegangen wäre, wäre ich am 30.4. zum KS gekommen, aber ich wollte einen maikäfer und bin somit erst am 03.05. ins KH zur Geburt)

KS war die richtige Entscheidung, denn unser Maikäfer war 5.090 gr u. hatte einen KU von 39 cm bei 58 cm Länge!!

man rät mir auch bei einer erneuten SS zum KS, da die nächste SS wohl schnell ins Haus steht, da die Uhr (mein Alter) halt am ticken ist.

LG Elke u. matheo der heute 6 Moante alt geworden ist

Beitrag von leboat 03.11.10 - 15:46 Uhr

hallo,
ich bin einfach nur froh und dankbar,dass meine kleine und ich den notks überlebt haben.würde mir nie einfallen,auf jemand anderen neidisch zu sein, denn nur das ergebnis zählt ;-)

Beitrag von jazzmin84 03.11.10 - 15:48 Uhr

Huhu
auch ich kann dich sehr gut verstehen... #liebdrueck

Ich habe meinen Kleinen vor fast sieben Monaten per Notkaiserschnitt entbunden und hatte sehr lang an der Geburt zu knappern... Noch heute denke ich manchmal über alles nach, z. B. ob ich alles richtig gemacht und den KS nicht verhindern hätte können... Du bist also keinesfalls allein.

Aber das wichtigste ist doch das unsere Kleinen gesund und munter sind.

Ganz liebe Grüßé und alles Gute
Jazzmin

Beitrag von andrea87 03.11.10 - 16:23 Uhr

Hallo,

nach meinem 1. KS ging es mir ähnlich wie dir und ich wollte dann beim 2. auch unbedingt spontan entbinden. Ich hatte beim 1. die Diagn. verengtes Becken, Mißverhältnis Kopf d. Babys zum Becken d. Mutter. Und trotz dieser Diagnose haben wir es spontan versucht. Es ging gut los, endete aber wieder im Not KS - der die erste Diagnose bestätigte, sprich ich kann NIE spontan entbinden es passt eben einfach nicht.

Beim 2. KS hingegen gings mir super (seelisch, körplich hatte ich beim 1. und 2. keine Probleme). Ich habe meinen Sohn sofort auf meine Brust gelegt bekommen, noch im OP während des "zu machens". Er wurde mir nicht weggenommen sondern war die ganze Zeit bei mir. Ich kam mit ihm und meinem Mann dann auch wie bei einer Spontan Geburt für 2 Stunden in den Kreissaal und danach erst wurde der Kleine vermessen und gewogen. Ich habe ihn von Anfang an selbst gewickelt und bin 2 Tage später heimgegangen. Bei uns lag es defintiv am KH.

Und ich muss im Nachhinein sagen, wenn ich gesehen habe wie es meinenr Freundin und meiner Zimmergenossin im KH nach der spontan Geburt ging, würde ich immer wieder einen KS machen lassen.

Und ob du beim 2. Kind spontan entbinden kannst ist nicht gesagt, es kommt auch auf den Grund des 1. KS an.

Würde bei uns noch ein 3. Kind kommen, dann wird es ein geplanter KS. Es geht ja eh nicht auf normalen Weg.

Also wie du siehst ist nicht jeder KS ein großer Drama, es geht auch anders man muss sich eben ein gescheites KH suchen

LG Andrea

Beitrag von angi1987 03.11.10 - 17:02 Uhr

Auch ich habe meinen Sohn gleich danach auf die Brustbekommen und wir durften kuscheln etc., das KH war toll. Es geht nur um mein EMpfinden etwas verpasst zu haben.

Ich hatte plötzlich 14 Tage vor ET einen schlimmen Nierenstau und wurde per Tropf mit SChmerzmitteln vollgepumpt und parallel dazu eingeleitet, hab aber alles irgendwann nicht mehr vertragen und musste mich ständig übergeben und bin umgekippt, deswegen KS aber mit Spinale.

Beitrag von yorks 03.11.10 - 19:37 Uhr

Hallo,

ich kann dich auch gut verstehen. Bei mir wurde es ein geplanter KS (wusste ich ab der 26. SSW), aufgrund eventuell medizinischer Notwendigkeit meinerseits, mit Baby war alles ok.

Meine Mama-Freundinnen haben alle bis auf eine mit WKS spontan entbunden. Wir unterhalten uns noch oft über die Geburt und ich wünchste ich könnte mitreden. Sie wissen nichts über den KS und ich nichts von einer Spontangeburt.

Soweit habe ich mich gut damit arrangiert aber die ersten Wochen war es ganz schlimm. Ich habe meinen Körper gehasst, die Narbe war furchtbar für mich. Dann wurde es besser, mein Mann hat mir immer wieder gezeigt das es ihn nicht stört. Es ging bergauf. Dann konnte ich endlich untersucht werden und es kam raus - der KS wäre nicht notwendig gewesen -. Das tat noch mal dolle weh aber ich wusste das es zu dem Zeitpunkt die richtige Entscheidung war und somit habe ich damit meinen Frieden geschlossen.

Klar, der KS hat so einiges nach sich gezogen, z.B. konnten wir nicht direkt nachlegen. Bei uns ist die Chance ein Kind zu zeugen sehr gering und wir wollten somit gleich wieder üben, denn nach der SS ist die Chance ja größer (so sagt man).

Trotzdem ist es wichtig immer nach vorne zu schauen. Wichtig ist doch eigentlich nicht die Geburt sondern das Ergebnis und das sind unsere Babys.

Glaub mir, es wird besser mit der Zeit. Ich hatte leider damals niemanden zum reden. Mein Mann hat mir zugehört, konnte es aber natürlich nicht verstehen. Die Mama-Freundinnen auch nicht und jeder hat immer nur gesagt, ich soll froh sein das alles gut ist. Sie haben Recht aber man will ja trotzdem verstanden werden. Ich hoffe du hast jemanden der dir zuhört und es nachvollziehen kann.

LG yorks mit Louis (10 Monate)

  • 1
  • 2