Ich habe es satt.....

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von struffelchen 03.11.10 - 15:34 Uhr

...mich ständig rechtfertigen zu müssen, weil ich nicht mehr stille... #aerger

Bis jetzt habe ich mir immer gedacht "es ging eben nicht mehr", aber heute hatte ich mal wieder so eine Begenung...

Ich war nach dem Arzt mit dem Kleinen noch bei meine Mum uf Arbeit, weil ihre Arbeitskollegen natürlich verfolgen müssen wie toll der Kleine wächst..
Der eine Kollege hat ihn heute zum ersten mal gesehen und war erstaunt wie groß Stanley mit seinen 3 Monaten ist..
Meine Mum sagte natürlich gleich "Er hat auch immer mächtig Hunger.. Letztens hat die eine Flasche von ... bis ... (30km) nicht gerreicht... Als sie bei uns ankamen wollte er vor Hunger gleich wieder sterben!"

Ich umgehe dieses Thema immer, weil ich weiss was denn für Bemerkungen und Antworten kommen..
Natürlich kam gleich "Zum Glück ist ja immer alles am Man, oder stillst du nicht mehr!?"
Ich dann "Nein!" Dann kam natürlich voller entsetzen "Warum denn das nicht? das ist doch das Beste fürs Kind!" Wieder musste ich mich rechtfertigen: " Ich konnte nicht mehr.. Die Milch war zu wenig, dann wollte er nicht mehr an die Brust und als ich versucht habe wieder anzustillen, ging es nicht weil er einfach schon zu groß ist!"
Und dann kommen immer so Blicke wie "Jaja.. Alles nur Ausrede!" #aerger #aerger

Ich weiss doch das es das beste für den kleinen wäre... Und wie gerne würde ich noch stillen... Hab doch alles versucht... #heul #heul #heul

Und immer wieder ist es so...

Letztens war meine Cousine mit ihrer Schwiemu bei meiner Mum, weil mein Opa ja gestorben war..
Als der Kleine Hunger hatte machte ich ne Flasche..
Die Schwiemu von meiner Cousine war ganz entsetzt und meinte dann "Also Dani stillt ja noch!"
Ich weiss das sie die Kleine (28 Monate) noch stillt und ich weiss auch das sie ihren Großen noch bis zum 5. (ja... FÜNFTEN!!!) Lebensjahr ab und zu noch an der Brust hatte...
Aber ich konnte nicht..
Bin ich deswegen ne schlechte Mutter????

Bei der babymassage auch... Der Kleine weinte.. Ich Flasche raus.... Die anderen Mamas haben gleich dumm geguckt... Die andere packte voll hochnäsig ihre Brust aus und stillte die Kleine...

ICH KANN DOCH NICHTS DAFÜR DAS ICH NICHT MEHR STILLEN KONNTE!!!!! #heul #heul

Jedesmal passiert mir das gleiche..
Ab und zu sag ich einfach "ja" wenn wieder gefragt wird "stillst du noch?"
Weil ich einfach den dummern kommtentaren aus dem weg gehen will... #schmoll

Ich bin es einfach leid mich immer wieder und wieder und wieder zu rechtfertigen...
Ich weiss einfach nur zu 100 % das ich es beim nächsten alles anders machen werde...
Ich werde nicht pumpen... keine flasche anbieten.... kein stress und wenn die bude aussieht wie sau... Ich will einfach nur stillen...

Am meisten kommen dann immer so sprüche wie "aha... Ich denk du wolltest n halbes jahr voll stillen... wurde dir wohl über was?!" :-[

Naja, musste mal raus...

Lg Anja, die alles tut um eine gute Mutter zu sein, auch wenn sie nicht mehr stillt... #schmoll

Beitrag von lilly7686 03.11.10 - 15:46 Uhr

Oh mann, ich kenne das umgekehrt...
Mir wird ständig gesagt, ich solle endlich Flasche geben.

Weißt du, wie man es macht, ist es falsch. Würdest du noch stillen, würde man dich wohl dauernd fragen, ob du eh noch genug Milch hast usw.

Darf ich fragen, warum du zu wenig Milch hattest bzw. ob du eine Stillberaterin hattest?

Ich weiß, es hilft dir jetzt nicht mehr.
Aber manchmal ist man froh, später Infos zu bekommen, um es beim zweiten Kind anders machen zu können ;-)

Aber bitte, lass dich nicht fertig machen, ja?
Deinem Baby gehts gut, auch ohne deine Milch. Klar ist Stillen das Beste. Aber wenn du keine Milch oder die falsche Unterstützung hattest, kannst du nichts dafür.

Beim nächsten Kind klappts besser ;-)

Liebe Grüße!

Beitrag von struffelchen 03.11.10 - 15:54 Uhr

Das ich zu wenig milch hatte hat mehre gründe...

Ich hatte erst super viel milch..
Musste nach jeden stillen noch pumpen, weil meine brust hart war..
Dann habe ich irgendwann nur noch gepumpt, weil meine schwiemu immer meinte ich solle pumpen damit ich sehe wie viel er trinkt..
habe dann die erste zeit bei nächtlicher pause morgens 500ml auf einmal aus beide brüste zusammen gepumpt... #schock

da mein mann aber auch sehr gegen das stillen war (eifersucht) und ich mit ner simplen handpumoe nicht die gleiche stimmulation der brust hatte wie beim stillen und dazu der druck das die wohnung trotzdem glänzen musste (mein mann sah nicht ein das irgendwas unter dem kleinen eiden sollte) ging meine milch schnell zurück... #schmoll

ich habe dann nach ner weile wieder versucht anzustillen, weil ich es unbedingt wollte... Aber er war einfach schon zu groß und es gab riesen theater, wenn nicht gleich was aus der brust kam und wenn er durch die flasche dann satt war, habe ich es auch nicht geschafft ihn 2 std später gleich wieder anzulegen...

Leider habe ich erst später erfahren das die milch durch das pumpen (fehlende stimmulation) zurück gegangen sein kann, da ich keine stillberaterin hatte und meine hebi mich falsch beraten hat... #schmoll

jetzt weiss ich aber das ich mir beim zweiten kind nicht reinreden lasse..
Von der Milch her, die ich anfangs hatte, hätte ich locker jetzt noch voll stillen können...

Beitrag von dominiksmami 03.11.10 - 15:59 Uhr

ohne das böse zu meinen und ich erwarte auch keinerlei Antwort, sondern möchte nur einen Denkanstoß geben.

Hast du über das Verhalten deines Mannes mal nachgedacht? Mir sträubt sich das Nackenfell wenn ich deine Worte lese.

#liebdrueck

Beitrag von lilly7686 03.11.10 - 16:10 Uhr

Da ist aber einiges schief gelaufen!
Was dein Mann da von sich gibt ist eine Frechheit, sorry.
Ich meine, mein Mann erwartet von mir auch, dass ich den Hauptteil des Haushaltes mache. Klar. Bin ja auch daheim. Und ich selbst erwarte von mir, dass ich es schaffe. Aber wenn mein Mann merkt, dass die Kleine mich braucht, dann ist er es, der Staubsaugt oder kocht! Auch wenn ich das nicht will.
Er lässt mich am Wochenende länger schlafen, wenn ich wieder mal die halbe Nacht gestillt hab, und macht Frühstück und versorgt die Kinder!
Ich erwarte das nicht von ihm, er macht es von selbst.
Und gerade zu beginn, während des Wochenbettes, sollte der Mann viel für seine Frau machen!
Sorry, aber das Verhalten deines Mannes grenzt an Fahrlässigkeit.

Und warum ist er bitte eifersüchtig? Aufs Stillen???
Also mein Mann findet es super! Immerhin hatte ich vor der SS 75B, jetzt habe ich 80C und (vorallem während des Wachstumsschubes) teilweise sogar 85D! Nachm Milcheinschuss hatte ich 95E! Was meinst du, wie geil mein Mann da auf mich war ;-)
Also wenns danach ginge, sollte ich wohl ewig weiter stillen, damit die Dinger bloß nicht wieder kleiner werden...

Und wenn dein Mann will, dass die Wohnung glänzt, dann soll er doch ne Putze anstellen. Sorry, aber gerade im Wochenbett!

Versteh mich nicht falsch, das soll keine Anschuldigung oder ein Vorwurf sein. Zumindest nicht an dich ;-)

Es tut mir im Herzen weh, wenn ich solche Geschichten wie deine lesen muss.
Deinem Mann und offenbar auch deiner Schwiegermutter gehen eine saubere Wohung vor dem Wohl deines Kindes. Das ist schlimm. Das ist wirklich schlimm.

Dennoch, mach dir bitte keine Vorwürfe, ja? Du wusstest es nicht besser. Beim nächsten Mal weißt du es.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!

Beitrag von sonne_1975 03.11.10 - 16:20 Uhr

Ich würde bei jeder weiteren Frage sagen: "Mein Mann hat mir das Stillen versaut". Denn das ist die Wahrheit.

Ich muss meistens auch die Augen rollen, wenn so fadenscheinige Gründe kommen, "ich hatte mit 3 Monaten keine Milch mehr" (typischer Schub, hätte man halt nicht Zeiten stillen sollen) oder " er hat sich mit 3 Monaten abgestillt" oder so.

Aber bei dir war es ja echt klassisch Unwissenheit gepaart mit falschen Ratschlägen und dämlichen Verhalten von deinem Mann.

LG Alla

Beitrag von yorkie 03.11.10 - 16:25 Uhr

Yup lkann ich so auch unterschreiben....
lg
Katja

Beitrag von 20girli 03.11.10 - 18:30 Uhr

HI,

ich hab nur gelesen bis...

*Dann habe ich irgendwann nur noch gepumpt, weil meine schwiemu immer meinte ich solle pumpen damit ich sehe wie viel er trinkt.. *

da war mir schon alles klar. Die Flasche haste gegeben....damit war das abstillen vorprogrammiert.

Es tut mir sehr leid für dich das man dich so irre gemacht hat...und du das Stillen aufgegeben hast.

Aber mach dir keinen Kopf - du kannst wieder Stillen wenn du das wirklich willst...oder du bleibst bei der Flasche.

Aber dann lass die sprüche doch nicht so an dich ran. Du kannst nicht ändern das man dir falsches erzählt hat.

Die größe hat rein gar nichts mit dem Stillen zu tun. Ein kleineres kind hätte genauso theater gemacht- völlig normal für ein Kind mit Saugverwirrung...und genau das wars.

Wie gesagt...entscheide dich für eines - entweder wieder Stillen Oder Flasche..aber dann lass dich nicht fertig machen.

Übrigens- bei mir ist es anders rum - alle wollen mir erzählen das Flasche besser wäre....und warum ich mir das bei 6 kindern antue..mit den schmerzen etc.. beim stillen und den 1 std. ryhtmus in der Nacht.

Als ich bei den anderen 4 Kindern Flasche gegeben habe- hab ich niemals einen bösen Spruch bekommen...immer hat man nur gesagt...ja Flasche ist auch besser.

Also...vielleicht bist du einfach sehr sensibel und fast das falsch auf weil du selbst damit noch nicht so klar kommst...kann doch sein?

alles gute Kerstin

Beitrag von hascherl84 03.11.10 - 16:48 Uhr

Kenn ich mit der Flasche.
Meine Schwiegermutter meinte letztens, wenn du Flasche geben würdest hätte sie einen Rythmus.

So kriege sie nie einen.
Das natürlich absolut quatsch ist.

grrrrrrrrr :-[

lg

Beitrag von dominiksmami 03.11.10 - 15:58 Uhr

HUhu,

ja ja...die lieben Leuten die glauben sie hätten auch nur Ansatzweise ein Recht darauf da mitzureden.

*seufz* da kann man nichts raten ausser die Ohren gründlich auf Durchzug zu stellen.

Hier im Forum ist es ja mindestens genau so schlimm, egal was zum Thema gefragt wird...ein Großteil der Antworteten fühlt sich dazu berufen anderen Vorschriften zu machen, die alleinige Weisheit gepachtet zu haben und alle nicht stillenden Mütter als eben fürchterlich schlechte MÜtter darzustellen.

Am Anfang fühlte ich auch immer den Drang zu rechtfertigen...mittlerweile sage ich einfach wie es ist und genieße die blöde, fordernden Gesichter die auf eine Rechtfertigung warten und so richtig entgleisen wenn die eben nicht kommt *lach*

lg

Andrea, die auch gern länger gestillt hätte...es aber nicht hat

Beitrag von jans_braut 03.11.10 - 17:11 Uhr

Hallo,

kleinen Rat: erkläre nicht zu viel. " Es hat leider nicht geklappt!" oder so ähnlich reicht vollkommen aus, mehr musst du nicht. Bei Nachfragen, einfach sagen, dass auch künstl. Säuglingsmilch wertvoll ist.

Bei meinen Kursen habe ich andauernd gesehen, wie die Flaschen ausgepackt wurden. Na und? Ich hinterfrage doch nicht die Motive. Auch, wenn eine Mutti partout nicht stillen wollte... - es ist ihr gutes Recht.

Ich habe gestillt - aber ich hatte keine grösseren Probleme. Meine Kleine hatte im ersten Jahr dennoch einige Hautprobleme, so what?

Gruss

Beitrag von yaisha 03.11.10 - 17:23 Uhr

Huhu!

Ich kann dich sehr gut verstehen!

Bei mir waren es sogar die doppelte Anzahl blöder Kommentare denn ich konnte nur teilweise stillen und habe mit der Flasche zugefüttert.

Da kam dann aus der einen Ecke "Warum stillst du denn noch, das bisschen lohnt sich doch eh nicht und dafür dieser Zeitaufwand" und aus der anderen "nur teilweise stillen können gibt es nicht, entweder ganz oder garnicht, du musst mehr anlegen dann wird das schon, Stillen ist doch besser als Flasche" usw. (also dasselbe wie bei dir quasi).

Ich versteh auch immer nicht was es immer jeden angeht wie man sein Baby ernährt, vorallem ungefragt. Ich stell mich ja auch nicht dahin und erkläre im Büro jemandem der ein Brot isst dass er mal lieber Vollkorn essen soll beispielsweise..

Da hilft nur Ohren auf Durchzug, denn egal was du tust, es gibt immer einen der dir erzählt dass das tooootaaaaal falsch ist. ;)

LG
Yaisha + Clara *14.07.2010

Beitrag von derhimmelmusswarten 03.11.10 - 17:46 Uhr

Ich hab nie gestillt und mich hat nie einer dumm angemacht. Hat sich nie jemand getraut. Vielleicht hab ich von vorn herein schon böse geguckt? Ich fand es immer noch besser, die Flasche auszupacken und ne Taschen nach zu schleppen als unterwegs die Brüste auspacken zu müssen. Ist nix für mich. Gebe ich einfach zu. Ich wollte Flasche geben und es ist auch alles optimal gelaufen. Weil ich dahinter gestanden habe.

Beitrag von berry26 03.11.10 - 19:40 Uhr

Hi Anja,

lass dich mal #liebdrueck!
Ich versteh dich wirklich gut. Mir ging es bei meinem Sohn ganz ähnlich. Zufüttern da Frühchen, Saugverwirrung, Stillstreik und dann war Ende. Mir fehlte es an anständiger Beratung! Ich war auch unglücklich ohne Ende und es kam mir vor als würde jeder mich dumm anmachen.

Bei meiner Tochter stille ich jetzt ohne Probleme. Ich habe mich einfach gut vorbereitet und gut eingelesen und vorher bereits Kontakt zu einer Stillgruppe mit Stillberaterin gesucht.

Also nur weil es jetzt nicht geklappt hat ist dein Kind nicht schlechter dran und beim nächsten kann es mit dem Stillen ja trotzdem klappen;-);-)

Lass die Leute einfach reden!

LG

Judith

Beitrag von wunki 03.11.10 - 19:48 Uhr

Im Prinzip geht es Keinen was an. Also hör einfach nicht hin.

Aber was das ich-habe-zu-wenig-Milch-gehabt angeht: Ich lese das irgendwie ZU OFT. Mir ist das ja total egal und es kann ja bei vielen auch stimmen, aber ich glaube auch oft, dass es nur vorgeschoben wird, weil Viele einfach nicht den wahren Grund sagen wollen (was ich dir nicht unterstelle). Aber wie gesagt: Ich finde, dass keiner das Recht hat dir weder das Stillen auszureden, noch dir Vorwürfe zu machen, dass du nciht mehr stillst. Das ist einfach Jedem selber überlassen.

LG Wunki

Beitrag von struffelchen 04.11.10 - 10:02 Uhr

Ganze Diskusion bitte lesen..
Ich schiebe die wenige milch nicht vor, weil ich weiss das es meine eigene schuld war...

Meine antwort auf die erste antwort:

Das ich zu wenig milch hatte hat mehre gründe...

Ich hatte erst super viel milch..
Musste nach jeden stillen noch pumpen, weil meine brust hart war..
Dann habe ich irgendwann nur noch gepumpt, weil meine schwiemu immer meinte ich solle pumpen damit ich sehe wie viel er trinkt..
habe dann die erste zeit bei nächtlicher pause morgens 500ml auf einmal aus beide brüste zusammen gepumpt...

da mein mann aber auch sehr gegen das stillen war (eifersucht) und ich mit ner simplen handpumoe nicht die gleiche stimmulation der brust hatte wie beim stillen und dazu der druck das die wohnung trotzdem glänzen musste (mein mann sah nicht ein das irgendwas unter dem kleinen eiden sollte) ging meine milch schnell zurück...

ich habe dann nach ner weile wieder versucht anzustillen, weil ich es unbedingt wollte... Aber er war einfach schon zu groß und es gab riesen theater, wenn nicht gleich was aus der brust kam und wenn er durch die flasche dann satt war, habe ich es auch nicht geschafft ihn 2 std später gleich wieder anzulegen...

Leider habe ich erst später erfahren das die milch durch das pumpen (fehlende stimmulation) zurück gegangen sein kann, da ich keine stillberaterin hatte und meine hebi mich falsch beraten hat...

jetzt weiss ich aber das ich mir beim zweiten kind nicht reinreden lasse..
Von der Milch her, die ich anfangs hatte, hätte ich locker jetzt noch voll stillen können...

Beitrag von simplejenny 03.11.10 - 20:00 Uhr

Guten Abend!

Im Grunde bin ich zwar auch ne Stillverfechterin, aber ich weiß auch das gerade die älteren Weiber aus dem Osten fast alle nicht gestillt haben. Es war damals im System nicht vorgesehen und bei der kleinsten Schwierigkeit hat die Schwester mit der Flasche gewunken.

Dreh den Spieß um und frag die mal, warum die ihre Kinder nicht gestillt haben.

Versuch macht kluch
Jenny

Beitrag von lucaundhartmut 03.11.10 - 21:46 Uhr

Liebe Anja,

lasse das alles an Dir abprallen und verweise zur Not auf all die (angeblich) per Brust Ernährten, welche "trotzdem" Allergien, Übergewicht, Erkrankungen und dgl. haben (belese Dich mal näher bei urbia, wenn Du Zeit hast). #herzlich

Gut, mein Luca war 14 Monate lang ein Brustkind, doch würde ich NIEMALS jemanden verurteilen, der sein Baby teilweise oder ausschließlich per Säuglingsmilchnahrung ernährt, zumal diese heutzutage wirklich gut gemacht ist, so dass ein Baby auch damit gut gedeihen kann.

Sicher, für die meisten Babys ist es i. d. R. das Beste, zumindest 4 bis 6 Monate lang per Frauenmilch ernährt zu werden.

Doch heißt dies im Umkehrschluss nicht, dass es etwas Schlechtes ist, seinem Baby Säuglingsmilch zu geben.

Falls Du aus der BRD kommst: Hier herrschen allerstrengste Kontrollen, so dass man seinem Baby bedenkenlos käuflich zu erwerbende Säuglingsmilch füttern kann, wenn man dies muss oder möchte.

Versuche, die Vorteile, welche das Füttern per Fläschchen mit sich bringen kann, zu genießen und schalte auf Durchzug, wenn Dir mal wieder jemand dumm kommt.

Du bist eine sehr gute Mutter, und Dein Baby ist ein Prachexemplar! :-)
Denn beides hängt nicht davon ab, ob Muttern die Brust geben kann, darf, soll, muss oder möchte oder ob das Baby die Brust ganz oder teilweise annimmt oder verweigert.



Alles Liebe! #herzlich


Steffi