Zurück ins Berufsleben

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von fairie76 03.11.10 - 16:21 Uhr

Hallo,
werde bald wieder arbeiten gehen... in Vollzeit bis max 17:00
Wie meistert ihr das mit KInd die Freizeit gestalten...#schrei,Sport (ja Frau hat Ansprüche#verliebt) und Haushalt:-[ etc???
Freue mich über wertvolle Tipps

Beitrag von widowwadman 03.11.10 - 16:41 Uhr

Ich arbeite Vollzeit seit meine Tochter 9 Monate alt war, sie ist von 8-18 Uhr in der Krippe (muss 50m Pendeln), und es laeuft gut.

Abends nach der Krippe wird gemeinsam gekocht und gegessen (haben ne Wohnkueche, so dass wir alle dabei zusammensein koennen, sie spielt, einer kocht, einer spuelt), und danach wird zusammen gespielt, vorgelesen, bettfertig gemacht und so gegen 20:30 geht's dann schlafen. Sport kann man machen wenn das Kind im Bett ist - Laufen gehen kann ich immer und unser Schwimmbad hat auch bis 10 auf.

Am Wochenende koennen wir dann mehr miteinander machen.

Beitrag von zaubertroll1972 03.11.10 - 21:33 Uhr

Was machst Du denn beruflich daß Du abends scheinbar noch voller Elan bist? Ruhst Du Dich da aus oder arbeitest Du auch?
Nach dem ganzen Tag arbeiten und abends noch versuchen dem Kind gerecht zu werden ist man doch einigermaßen geschlaucht würde ich sagen.

LG Z.

Beitrag von hippogreif 03.11.10 - 22:56 Uhr

Komische Frage.
Wie machen es denn die Milionen anderer berufstätiger Frauen und Männer??? Ist Gewohnheit, würde ich sagen.

Beitrag von zaubertroll1972 03.11.10 - 23:06 Uhr

Es klang alles so selbstverständlich, leicht und easy und überhaupt nicht real! Daher meine Frage!
Mich hat das verwundert!

Beitrag von ayshe 04.11.10 - 12:51 Uhr

Mich wundert es auch, aber ich stehe auch zwischen 4 und 5 auf, da schaffe ich keine Abendtermine mehr.

Beitrag von zaubertroll1972 04.11.10 - 13:27 Uhr

Ich arbeite nur teilzeit und bin abends trotzdem müde!
Morgens Kind zur Schule. Dann aufräumen, putzen, manchmal gehe ich zum Sport, danach schnell kochen und mit fertig machen. Wenn mein Sohn dann kommt Hausaufgaben soweit ich es schaffe und dann gehe ich meist arbeiten und komme erst gegen 21.00 nach hause. Okay, ich habe einen Mann der auch Aufgaben übernimmt aber den Löwenanteil mache ich und abends hätte ich keine Lust noch für den nächsten Tag vorzukochen, Sport zu machen oder andere Dinge.
Da möchte ich eigentlich gar nichts mehr tun, außer realxen oder die Zeit mit meinem Mann genießen.

Beitrag von ayshe 04.11.10 - 21:12 Uhr

##
und abends hätte ich keine Lust noch für den nächsten Tag vorzukochen, Sport zu machen oder andere Dinge.
##
#zitter
Ich auch nicht.
Das würde auch viel zu spät werden.

Beitrag von nele27 04.11.10 - 10:19 Uhr

Ich antworte hier mal stellvertretend ;-)

Ich habe bis vor Kurzem auch Vollzeit gearbeitet (nun Mutterschutz) und mein Job war geistig sehr fordernd... bildete daher aber einen super Kontrast zum Spielen und Toben mit Kind.
Es war keine Mehrfachbelastung, sich nach Feierabend auf das Kind zu stürzen.
Tagsüber saß ich halt nur auf dem Stuhl, musste zwar viel nachdenken, Vorträge halten, verhandeln, schreiben, mich durchsetzen etc. Aber es ist das Gegenteil davon, mit einem Kind zu lachen, durch sein Zimmer oder über den Spielplatz zu toben. Super Abwechslung #huepf #pro

Ich habe allerdings meist einen Nachmittag pro Woche frei gemacht und hatte zudem ein Home Office ohne Fahrzeiten (1-2 x die Woche und da kann man ja auch mal abends statt tagsüber arbeiten). Daher habe ich zwar Vollzeit gearbeitet, mein Sohn hat es aber nicht mitbekommen... das entzerrt zusätzlich. Und einen Mann, der NICHT Vollzeit gearbeitet hat.

LG, Nele

Beitrag von zaubertroll1972 04.11.10 - 13:21 Uhr

Sicherlich mag es solche Stellen geben und Arbeitszeiten die dem Kind gerecht werden.
Bei Euch klingt es tatsächlich gut.
Aber ein 9 Monate altes Kind von morgens bis abends um 18.00 in die Kita zu geben ist nicht wirklich kind-und familienfreundlich!

LG Z.

Beitrag von nele27 04.11.10 - 15:27 Uhr

So lange hätten wir wohl auch nicht gemacht in dem Alter... zumal es ja 14 Monate Elterngeld gibt und zumindest hier in Deutschland damit ein gutes Polster da ist. Das sollte man mM nach auch nutzen.

Mir fällt hier im Forum nur immer wieder auf, dass automatisch davon ausgegangen wird, wenn eine Frau Vollzeit arbeitet, wird das Kind 10-12 Stunden am Tag fremdbetreut.

Dabei ist ja der Vater des Kindes auch noch da und manche haben eben die Möglichkeit des versetzten Arbeitens.

Und für ne Mutti mit Bürojob wie ich ist das Spielen abends nochmal ne willkommene Abwechslung #huepf
Wer den ganzen Tag z.B. in einem Laden steht, mag das sicherlich anders sehen...

LG

Beitrag von widowwadman 06.11.10 - 09:29 Uhr

Ich ruhe mich da mit Sicherheit nicht aus, ich arbeite im Einkauf (Gesundheitswesen/Medizinische Kapitalgueter), aber mit meinem Kind abends zu spielen ist Entspannung fuer mich.

Beitrag von zaubertroll1972 06.11.10 - 10:40 Uhr

Erfahrungsgemäß gehen Kleinkinder abends früh zu Bett in`s Bett. Welche Zeit zum Spielen?

Aber wurscht ist es! Jeder hat seine Meinung und so soll es dann auch sein!

Beitrag von derhimmelmusswarten 03.11.10 - 17:03 Uhr

Ich würde mit kleinem Kind niemals Vollzeit arbeiten, da sowas meiner Meinung nach nicht funktionieren kann. Erstens wird das Kind den kompletten Tag abgeschoben, zweitens muss man DANACH noch einkaufen, den Haushalt machen UND sich um das Kind kümmern. Herzinfarkt mit 45 vorprogrammiert. Geht meiner Meinung nach nur mit Oma(s), Kindermädchen, Putzfrau. Am Besten alles zusammen.

Beitrag von alexma1978 03.11.10 - 17:18 Uhr

Hallo,

morgen ist mein erster Arbeitstag. Mein Kleiner ist erst acht Wochen (mein Mann bleibt aber ein Jahr daheim). Mir graut es jetzt schon davor.

Für Sport habe ich überhaupt keine Zeit. Laufradfahren und Spielplatz mit dem Großen bzw. Spazierengehen mit dem Kleinen muss für die Fitness reichen. Ist aber nicht schlimm, da ich meiner Familie nicht noch mehr Zeit abknapsen will.

Für den Haushalt und die Wäsche haben wir eine Hilfe. Sieht aber trotzdem immer chaotisch aus, da der Große nur im Wohnzimmer spielen mag. Stört mich aber auch nicht.
Stresse mich da auch kaum noch.

LG,

Alexandra

Beitrag von whitewitch 03.11.10 - 21:12 Uhr

Ich muss dir recht geben. Ich war mal alleinerziehend Mama und bin im 3-Schichtsystem Vollzeit arbeiten gegangen. Wer blieb auf der Strecke meine Tochter. Ohne meine Mutter hätte ich das gar nicht machen können. Mein Haushalt hat damals auch drunter gelitten. Oft war ich gar nicht ansprechbar und habe viel geschlafen weil ich 8 bis 10 Dienste (aber quer Beet) geschoben habe. Ich konnte froh sein, das meine Tochter damals schon sehr selbstständig war. Wir hatten zwar Geld wie "Heu" aber die Beziehung zu meiner Tochter und ihre schulischen Leistungen waren dementsprechend.

Nie wieder würde ich das machen. Wir können uns das auch nicht wirklich leisten, aber auch aufgrund der Krankheit unseres Sohnes kann ich nur noch 8 Tage max. 10 arbeiten gehen. Dann muss man eben sparen, das habe ich ja Gott sei Dank mal gelernt. Aber ich racker mich nicht mehr ab, dass dankt einem keine.

Beitrag von ayshe 03.11.10 - 21:59 Uhr

##
Ich war mal alleinerziehend Mama und bin im 3-Schichtsystem Vollzeit arbeiten gegangen.
##
Das sind ganz sicher wirklich schwere Bedingungen, das stelle ich mir auch heftig vor.

Aber die TE ist laut VK nicht AE und arbeitet wohl keine Schichten, wenn ich das alles richtig seh.
Und das ist ein enormer Unterschied.

Beitrag von ayshe 03.11.10 - 21:57 Uhr

Ja, ein paar Abstriche muß man im Haushalt sicher für eine Weile mahcen, wenn man noch ein baby oder recht kleines Kind hat, aber ich finde, es geht.
Wer braucht schon saubere Fenster? ;-)

Beitrag von nebelung 04.11.10 - 11:00 Uhr

#pro

Beitrag von nebelung 04.11.10 - 10:36 Uhr

Hallo,

Mit 2 Kindern ist es aber auch noch was anderes, oder?
Mit nur 1 Kind konnte ich auf Kongresse fahren, Sport treiben, aber mit 2 habe ich den Haushalt sehr runterprioritiert.
Wir saugen regelmässig, aber staubwischen und Fussboden wischen ist eher unregelmässig. Mir ist die Zeit mit den Kindern wichtiger, zumal wir abends alle zusammen warm essen und meine beiden zeitig schlafen gehen.

LG
nebelung

Beitrag von valeska1979 03.11.10 - 17:21 Uhr

Entschuldigung.....aber in welcher Welt lebst du denn?? Es gibt genug Familien in denen es nötig ist, dass auch die Frau Vollzeit arbeitet geht, damit das Geld reicht. Außerdem gibt es auch andere Frauen die dGERNE arbeiten gehen, oder bei denen in der Firma kein Teilzeitmodell möglich ist.
Nur weil man sich für Kinder entschieden hat muss man doch nicht sein Leben komplett aufgeben!!??

Ich mache das seit Jahren ....und mein Kind wird beim besten Willen nicht abgeschoben!!....Er ist ein Einzelkind und liebt es mit anderen Kindern zusammen zu sein. Er ist beschäftigt und kann mit anderen Kindern spielen. Oft will er sogar noch dableiben, wenn ich ihn mal früher hole, weil es ihm so Spaß macht.

Du scheinst einfach nur damit überfordert zu sein ein paar Sachen auf die Reihe zu bekommen, wenn du nicht Arbeit, Haushalt + Einkaufen(das ich mir übrigens mit meinem Mann teile....da er ja auch Kind und haben wollte) und Kind bespaßen kannst, dann ist dir einfach deine persönliche Freizeit lieber als Arbeiten zu gehen.

Allerdings finde ich meine Anerkennung und gesellschaftliche Zugehörigkeit nicht im Kinderhüten und Spielplatzbesuchen, sondern an meiner Arbeit. Wofür habe ich sonst so lange studiert, wenn ich dann zu Hause hocke?

Beitrag von derhimmelmusswarten 03.11.10 - 17:41 Uhr

Ich habe schlichtweg keine Lust auf so ein Lebensmodell. Schlimm? Für mich reicht Teilzeit vollkommen. Dafür verzichte ich lieber auf Luxus, den andere sich mit Vollzeitarbeit wohl leisten werden. Und ja, wenn ich mein Kind täglich 10 Stunden und das bis 18 Uhr in die Kita geben würde, würde ICH es als abschieben empfinden. Dann brauche ich kein Kind zu bekommen, wenn ich es dann sowieso nie sehe. MEINE Meinung. Und nein. Keiner, der voll arbeiten geht als Mutter, kann mir erzählen, dass es zu Hause super läuft. Entweder sieht´s dann aus wie bei Hempels unterm Sofa oder man ist so reich, dass man sich ne Putze oder gleich ne Haushälterin leisten kann. Und in so einer Welt wollte ich auch nicht leben. Weder als Frau, noch als Kind. Studiert hin oder her.

Beitrag von hanni123 03.11.10 - 17:59 Uhr

Naja, für eine Putzhilfe muss man jetzt nicht sooo reich sein. ;-)

Und wenn den ganzen Tag niemand zuhause ist, wird auch nix schmutzig. ;-)

Bei uns klappt's gut...

LG

Hanna

Beitrag von karin3 03.11.10 - 20:38 Uhr

"Keiner, der voll arbeiten geht als Mutter, kann mir erzählen, dass es zu Hause super läuft. Entweder sieht´s dann aus wie bei Hempels unterm Sofa"
Aber doch nur wenn der Mann nicht mithilft. DARAUF hätte ich ja keinen Bock.

Beitrag von ayshe 03.11.10 - 22:07 Uhr

Ja eben, warum drückt sie alles so aus, als müßte die arbeitende Mutter sämtlichen Kram allein machen?
Ich koche zb so gut wie nie, bekomme aber abends warmes Essen und die Küche muß auch meist nicht aufräumen, einkaufen sowieso nur sehr selten.