Nachricht von meinem Opa

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von lakritzfan 03.11.10 - 20:23 Uhr

Hallo,

ich bin mir selbst noch nicht sicher was ich davon halten soll, also folgendes:

In der Nacht auf Allerseelen (wer es nicht kennt: Totengedenktag in der kath. Kirche, gestern) habe ich von meinem Opa geträumt.

Er ist vor 2 Monaten, 2 1/2 Wochen vor unserer Hochzeit gestorben. Er war krank, wir hatten also damit gerechnet.

Vor seinem Tod hat er mir gesagt, dass er unbedingt bis zum Hochzeitstag "durchhalten muss". Leider, für ihn aber sicher besser, hat er das nicht geschafft.

Nun habe ich geträumt, dass ich mir mit 2 Cousinen bei Oma und Opa im Haus Hochzeitsfotos ansehe. Opa war da und sah so blass aus wie an dem Tag als ich ihn das letzte Mal gesehen habe.
Er sagte zu mir "Es tut mir leid, dass ich nicht zu deiner Hochzeit kommen konnte. Es war aber besser so."

Mag natürlich alles Wunschdenken sein, aber irgendwie glaube ich daran, dass er mir das wirklich mitteilen wollte und diese Möglichkeit genutzt hat.

An die, die mich jetzt für blöde halten weil sie nicht dran glauben: Bitte spart euch doofe Kommentare - ich glaube daran oder möchte es glauben, wie auch immer.

Wäre aber schön zu hören, wenn noch jemandem hier ähnliches passiert ist.

Lieben Gruß!

Beitrag von carla_columna 03.11.10 - 21:01 Uhr

Hallo,

ich hatte einen sehr realitischen Traum von meinem Vater, der ein paar Jahre zuvor gestorben war.
Es ist mir im Traum "erschienen", hat mir gesagt, dass er nur mal nach dem Rechten schauen möchte und dass es ihm gut geht.
Ich war am Morgen total aufgewühlt, aber auch glücklich.

Kein Ahnung, was das war, ist mir aber auch egal.
Dieser Traum hat mir sehr gut getan und ich sehe ihn als Zeichen von meinem Vater.

Ganz liebe Grüße an dich!

Carla

Beitrag von jerk 04.11.10 - 07:20 Uhr

Hallo,

ein sehr guter Freund von uns ist vor 1 Jahr unerwartet verstorben. Unser Sohn war da gerade 18 Monate alt.

Jetzt ist er fast 3. Vor ein paar Wochen hat er mir das erste mal gesagt:"Mama, der Onkel R. war heute nacht da und hat mir ein Buch vorgelesen."

Seitdem "spielen" die beiden im Traum auch öfters miteinander.

Eine "logische" Erklärung habe ich nicht gefunden. Sind es wirklich nur Träume? Oder eine Art "Schutzengel"? Ich weiß es nicht.

lg
jerk





Beitrag von pechawa 04.11.10 - 12:35 Uhr

Ich denke, dass Kinderseelen noch so offen sind und viel mehr sehen, wie wir :-)

LG Pechawa

Beitrag von meetic 27.11.10 - 22:37 Uhr

Dieser Meinung bin ich auch. Ich bin nach ein paar Vorfällen bei unserem 23monate alten nico, im Glauben, dass er meinen verstorbenen Papa sieht.

Lg von Evelyne

Beitrag von dream25 04.11.10 - 08:01 Uhr

die Mutter von meiner Freundin hat sich das Leben genommen. Meine Freundin war damals 29, als der Tag der Beerdigung da war hat sie sich oben im Haus fertig gemacht, das Fenster stand auf. Plötzlich ist ein Vogel ins Zimmer geflogen, hat sich auf den Tisch gesetzt und ein wenig gezwitschert, und ist dann wieder geflogen.

Irgendwann später war sie in einem Altenheim, sie hat dort manchmal etwas ausgeholfen, aufeinmal bekommt sie ein Gespräch von 2 Damen mit, in der die eine der anderen erklärt, dass wenn ein verstorbener einem nahestehenden Menschen nochmal was mitteilen möchte, dann kommt er in Form eines Tieres auf denjenigen zu......

Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke was sie mir erzählt hat....

Beitrag von engel_in_zivil 04.11.10 - 09:08 Uhr

oh mann, wenn ich das lese, kommen mir die tränen.

bei der beerdigung meiner mutter begleitete mich/uns eine junge schwarze katze!

sie kam vom auto des floristen, der die trauergestecke lieferte, auf mich zu, strich mir um die beine, lief mit mir, meinen schwiegereltern und meinem mann bis zur kapelle. dort blieb sie auch bei uns, setzte sich auf einen tisch und ich ging zu ihr und streichelte sie.
als die trauerfeier begann, kam sie sogar in die kapelle und setzte sich vor die blumen, die vor den urnen lagen! der pfarrer schickte sie dann aber raus :-(
aber: sie wartete draußen auf uns! und lief mit bis zum grab. da schlich sie dann um uns rum.
als mamabeigesetz war, war die katze verschwunden.


sie hatte zwar ein flohhalsband (gehörte also irgendwem, vielleicht sogar den friedhofsverwaltern - die müsste ich mal fragen), aber ich war mir sofort sicher, dass mama sie mir/uns geschickt hat.

seitdem hab ich die katze auch nicht mehr auf dem friedhof gesehen.

Beitrag von 960207 04.11.10 - 13:50 Uhr

Hallo bei der beerdigung des Opa meines Mannes strich uns die ganze Zeit eine kleine weiße Katze um die bein und lief sogar ein Stück noch mit uns mit...*Gänsehaut*

Beitrag von schnegge28 04.11.10 - 09:17 Uhr

Huhu

Meine Mama ist vor 9 Jahren gestorben,ich vermisse sie natürlich immernoch,aber de schmerz ist besser.ICh kann leider nicht zu Ihr auf den Friedhof da ich vor 6 Jahren aus dem Ort wegezogen bin und jetzt 150km weit wegn wohne.
ICh träume jedoch sehr oft von ihr,komisch ist immer das sie mir dann von früher erzählt und auch immer das es ihr gut geht und sie auf mich und meinen Kleinen ohn aufpasst...denke auch das da schon was dran ist,ic glaube sowieso an so sachen und freu mich jedesmal über einen Traum von meiner Mama#herzlich

Ich habe auch eine Freundin die ist Reiki-Meisterin und da geht es ja um Engel und so und auch sie sieht diese wohl auch und kann mit Ihnen reden und sie hat mir auch gesagt das meine Mama immer da ist und sie sie sieht#schein.....Find ich total schön,ich glaub dran und bin glücklich darüber:-D

Lg Dani

Beitrag von twins-08 04.11.10 - 09:19 Uhr

ich glaube auch ganz fest an sowas...seit meine mädels gestorben sind,ist und so vieles geschehen was einfach keine zufälle sein können....für uns sind solche zeichen auch ganz wichtig.

also glaub dran und was andere denken ist doch egal...wer solch einen verlust nicht erlebt hat kann da auch nicht mitreden.

#liebdrueck

Beitrag von pechawa 04.11.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

ich glaube auch fest an solche Nachrichten!
Vor mehr als 30 Jahren war meine geliebte Oma plötzlich und unerwartet im Alter von nur 59 Jahren verstorben. Sie war immer wie eine Mama für mich, ich war ihr "Herzel"! Ihr Tod war für mich sehr schwer zu verkraften.
Einige Zeit nach ihrem Tod träumte ich, sie kommt auf dem Weg zu unserem Haus gegangen. Ich sehe sie und rufe "Oma, was machst du denn hier, ich dachte du bist tot"
Sie antwortet: " Nein, es geht mir gut, mein Herzel" und nimmt mich in den Arm!
Für mich war das damals ein Trost, heute interpretiere ich das als letzte Mitteilung von ihr,

liebe Grüße
Pechawa

Beitrag von mami-5 04.11.10 - 12:45 Uhr

Hallo,

gewisse Dinge kannst du nicht erklären. Fakt ist jedoch, dass jeder von uns aus Energie besteht und wenn wir also sterben, dann stirbt der Teil von uns den du angreifen kannst, jedoch die Energie verschwindet nicht.

Ich kann nur von mir sprechen, ich habe mich lange gewährt bestimmte Dinge wahr zu nehmen, weil ich mich auch gefürchtet habe , weil man darüber ja auch nicht spricht, weil man dann ja auch leicht als verrückt bezeichnet wird, aber nun sind schon soviele Dinge passiert, die mich etwas gellehrt haben, erklären kann ich deshalb trotzdem nicht, aber wenn ein Teil meiner Familie gestorben ist, dann habe ich sie immer gebeten, mir ein Zeichen zu geben, um zu wissen, dass es ihnen nun gut geht und was soll ich sagen, oft kamen Zeichen, bei meiner Großmutter z:b. kam sie selbst noch in der Nacht als sie starb zu uns, meine Tochter hat mich damals aufgeweckt und gesagt, schau die Urli steht da und sie hatte Recht, sie hatte ihr übliches Nachtgewand an, lächelte und dann war sie wieder weg, bei dem Taufpaten meiner Tochter ( er verstarb sehr jung 31 , an Krebs), war es noch eigenartiger, wir saßen bereists wieder im Auto, nach dem Begräbnis, als mein Mann eine SMS bekam, von seinem Hany mit seinen Initialien.
Als meine Mutter dieses Jahr verstarb, hat sie sich unmittelbar danach, meinem Vater gezeigt, sie hat mit ihm gesprochen und noch nicht mitbekommen, dass sie gestorben ist, mein Vater hat ihr es dann gesagt und sie meinte zu ihm , dass sie mich auch besuchen würde, ich warte bis heute darauf, wobei ich sagen muss, dass ich sehr viel von ihr Träume und jetzt viele Antworten auf Dinge bekomme, die ich so wohl nie bekommen hätte.

Darum, du hast den Traum sicher nicht umsonst geträumt, er hat eine Bedeutung und sei es nur, dass dir dein Unterbewusstsein mitteilt , es ist alles gut, wobei ich stark daran glaube, dass dieser Traum von woanderst kommt.

lg.Petra

Beitrag von lakritzfan 04.11.10 - 13:06 Uhr

Hallo nochmal,

ich freue mich sehr über eure Erfahrungen, die ihr berichtet habt!

Wahrscheinlich werden wir die Wahrheit erst selbst erfahren wenn wir auch gestorben sind. Selbst wenn es alles Zufall sein sollte, und das glaube ich nicht, gibt es einem Kraft.

Gerade die Katze die am Friedhof die Trauergemeinde begleitet ist ja real da - warum sollte sie nicht für diesen Moment "ferngesteuert" sein, also von einem verlorenen Menschen gelenkt sein?

Ich freue mich schon auf den nächsten Traum. Ich würde mir sehr wünschen wenn mein Opa und auch meine kurz davor gestorbene Oma wissen, wie es mir nun geht und dass ich dankbar bin sie gehabt zu haben.

Noch einen schönen Tag und einen guten Start ins Wochenende!

Beitrag von 960207 04.11.10 - 13:56 Uhr

Hallo

mein Opa ist vor knapp 5 Monaten gestorben. Er war krank sehr krank aber der tot kam trotzdem unerwartet da er nur zur Tabletteneinstellung ins KH ging.Wir haben alle furchtbar darunter gelitten und schlimm geweint.

( Er holte sich im KH einen Virus und nach einer verkettung vieler Umstände starb er nach 4 Tagen Intensiv)

Ein paar tage nach seinen Tot träumt ich da er in gewohnt "brummliger" Weise zu mir wortwörtlich meinte
...Laß mich jetzt endlichin Ruhe es ist alles gut

Beitrag von tauchmaus01 04.11.10 - 14:37 Uhr

Das was Dein Herz glaubt, ist die Wahrheit in Deiner Seele!

Und ob andere sowas erlebt haben oder nicht, ob es andere als Unfug betrachten oder nicht, das alles spielt keine Rolle......

Meine Oma hat mich auch nach vielen Jahren einmal besucht und mir gesagt wie groß ich geworden bin.......

Mona#liebdrueck

Beitrag von sunnysunny 04.11.10 - 23:13 Uhr

Hallo,

so geht es mir auch.
Mein Opa ist im Mai 2007 gestorben.
Wir haben knapp 14 Jahre unter einen Dach gelebt.
Sein Tod war sehr schlimm für uns alle und ich habe mal seine Stimme gehört.

Ich war immer sein kleines Minel.
Meine Tocher wäre bestimmt sein Minel 2 gewesen.

Wir wohnen jetzt in der Wohnung von meinen Großeltern, da meine Oma 2009 ausgezogen ist.

Kurz nach Opa´s Tod saßen wir alle bei Oma obencal auf einmal die Tür aufging aber niemand kam rein.