Krankenkasse fürs Baby. Papa gesetzlich, Mama privat!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von elfenfeee 03.11.10 - 20:28 Uhr

Hallo ihr Lieben,

vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Ich bin privat versicherte Lehrerin und mein Mann ist in der gesetzlichen KV. Im Moment war es noch so, dass ich mehr verdient habe, als mein Mann. Jetzt bin ich aber für ein Jahr in Elternzeit und beantrage Elterngeld. Dann werde ich monatlich etwas weniger Geld haben als mein Mann.
Ich habe im Kopf, dass man das Kinder aber beim Mehrverdiener versichern muss.
Weiß jemand wie das bei uns dann aussieht?
Für Tipps wäre ich dankbar.

LG Elfenfeee

Beitrag von catblue 03.11.10 - 20:32 Uhr

Hey!
Nein meines Wissensstand könnt ihr aussuchen, wo das Kind versichert sein soll!
Ich würde es versuchen über den Vater Pflichtversichern!

Beitrag von katrin-ma 03.11.10 - 20:38 Uhr

als verbeamtete lehrerin kostet das kind nur 20% beitrag, 80 % übernimmt die beihilfe!!!!! bei uns stellt sich die frage nicht, da wir beide privat sind. aber auch wenn nicht, würde ich die kosten von knapp 40€ privater beitrag auf mich nehmen..

Beitrag von katrin-ma 03.11.10 - 20:39 Uhr

als zumindest ist das in meinem bundesland so.

Beitrag von sweetelchen 03.11.10 - 20:38 Uhr

Ich würde mein Kind gesetzlich versichern lassen bis es eine eigene Arbeit hat das ist nämlich kostenlos für euch, soweit es kein Kind mit chronischen Erkrankungen ist usw. da ist ein privat Patient (leider Gottes) besser aufgehoben.
Ihr könnt euch aussuchen über wen ihr eurer Kind versichern lässt.
Wäre ja auch noch schön wenn man da keine Entscheidungsfreiheit hätte #augen

Beitrag von scholle9 03.11.10 - 20:42 Uhr

Kommt darauf an ob Du verbeamtet bist und Beihilfe bekommst oder nicht. Wenn Du Beihilfe bekommst, dann würde ich Euer Kind priv. versichern. Wie meine Vorschreiberin schon geschrieben hat, hat das Kleine dann 80% Beihilfe und ihr müsst nur 20% selbst zahlen.
Wenn Du als angest. Lehrerin arbeitest dann ist es tatsächl. so dass das Kind beim Höherverdienenden versichert werden muss.

Kannst gerne auch nochmal über PN Kontakt aufnehmen (die Thematik ist mein Job).

lg
Steffi

Beitrag von knusperflocke99 03.11.10 - 20:48 Uhr

Ich bin auch privat versichert und mein Freund gesetzlich.

Wenn der gesetzlich Versicherte mehr verdient als der private, dann kann man es sich aussuchen. Wenn es andersrum ist, MUSS das Kind privat versichert werden.

Nach deinem aktuellen Stand müsste es euch also freigestellt sein. Sonst ruf einfach kurz bei deiner KK an.

Das mit der Beihilfe ist doch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich oder? Als bei mir wäre es auch fürs Kind 50 % und erst beim 2. Kind 70 % Beihilfe.

Wir werden den Zwerg privat versichern. Kostet dann zwar ca 25 Euro pro Monat, aber wir merken ja doch zwangsläufig selber, dass es eine Zweiklassengesellschaft bei den Ärzten gibt.

Beitrag von knusperflocke99 03.11.10 - 20:59 Uhr

den Link hatte ich noch vergessen:
http://cms.ukv.de/web/html/start/ratgeber/privatodergesetzlich/kinderversichern/index.html

Ist von meiner KK und da kann man sich an dem Schema gut langhangeln :)

Beitrag von patientinxy 03.11.10 - 21:01 Uhr

Hallo,
anscheinend ist es wirklich von Bundesland zu Bundesland mal wieder total unterschiedlich. Ich bin Lehrerin in Hessen und verbeamtet. Daher bin ich beihilfeberechtigt und privat versichert. Mein Mann war bei Geburt unseres Kindes gesetzlich versichert und hat vor Steuern mehr verdient als ich. Wir haetten unseren Sohn gerne wie mich versichert, doch in Hessen muss das Kind beim gesetzlich krankenversicherten mitversichert werden, falls dieser vor Steuern mehr verdient. Das ist zwar kostenfrei, aber wie oben schon geschrieben gibt es leider in Deutschland eine zwei Klassen Gesellschaft im Gesundheitswesen. Unseren Sohn haben wir dann wenigstens fuer das KH privat zusatzversichert.
Mein Mann hat dann ein Auslandsstipendium angenommen und war wieder als Student versichert, sodass Kilian dann wie gewuenscht nun wie ich versichert ist. Sobald mein Mann aber wieder als Angestellter arbeitet, muss Kilian dann wieder in die GKV :-[
Liebe Gruesse,
Sabrina

Beitrag von knusperflocke99 03.11.10 - 21:06 Uhr

Ihr musstet ihn gesetzlich versichern?? Das hab ich bisher noch nicht gehört. Ich kenne nur Wahlrecht oder Privat-Muss.

Hat das damals auch deine private so gesehen?

LG Katja

Beitrag von patientinxy 03.11.10 - 21:31 Uhr

Meiner privaten war das ziemlich egal, aber die Beihilfe Hessen schreibt das zwingend vor. Konnte das auch erst nicht glauben, aber habe das sogar schriftlich. Und sie haben mir nach dem Wechsel nochmal eine Brief geschrieben um deutlich zu machen, dass ich verpflichtet bin Kilian wieder ueber meinen Mann bei GKV zu versichern, sobald er wieder in der GKV ist und mehr verdient als ich. So sparen sie natuerlich Geld!

Beitrag von knusperflocke99 03.11.10 - 21:34 Uhr

Die Behilfe schreibt das so vor #schock die spinnen doch. Aber klar, spart Geld.

Na da weiß ich ja was ich morgen mache, Behilferegelungen von Hamburg studieren, oh man...

Beitrag von patientinxy 03.11.10 - 21:32 Uhr

Bist du auch aus Hessen?

Beitrag von poky81 03.11.10 - 21:07 Uhr

Hmmmmm.... Ich bin auch Beihilfeberechtigte und mein Mann gesetzlich versichert. Ich habe mich da auch schon mit beiden Stellen unterhalten und mir wurde gesagt, dass das Kind grundsätzlich Beihilfeberechtigt sei und daher nicht gesetzlich versichert werden darf. Das machen zwar viele, aber irgendwann fällt das auf und dann musst du die ganzen Jahre in der privaten nachbezahlen. Kostengünstiger wäre es also in der gesetzlichen mitversichert zu sein, was ja theoretisch sogar für dich in der Elternzeit gelten könnte, da dein Mann dann ja vielleicht mehr verdient (so ist es bei mir zumindest), aber das geht nicht. du musst dich privat versichern und das Kind dann also auch.....
Ich finde es auch doof und ungerecht und das ist auch einer der wenigen Gründe, warum ich nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen muss!!!!
Falls ihr da irgendeine Möglichkeit findet es anders zu machen, also auf legalem Wege, dann würde es mich auch interessieren.

Beitrag von hasibaerchen 03.11.10 - 22:05 Uhr

Also uns hat man damals gesagt, wenn einer der Partner privat versichert ist, dann muß das Kind auch privat versichert sein. Wir konnten es uns nicht aussuchen!!!!


LG Hasibaerchen

Beitrag von elfenfeee 04.11.10 - 08:33 Uhr

Liebe Dank für eure Informationen,

die mich nicht sooo ganz weiter gebracht haben, weil sie so unterschiedlich sind. ;o)
Bin in Bayern verbeamtet.
Werde jetzt heute mal meine KK anrufen und mein Mann seine und dann berichte ich euch, was die so gesagt haben.

Wünsche euche einen schööönen Tag.

Elfenfeee

Beitrag von ellewoods 04.11.10 - 10:53 Uhr

Hallo Elfenfee,

wir wohnen auch in Bayern und mein Mann ist als Selbständiger Privat versichert. (allerdings kein Lehrer)
Uns wurde das Vorgehen von beiden Kassen wie folgt erklärt:
Es kommt nicht darauf an, wer mehr verdient, sondern ob der privat Versicherte mit seinem Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze liegt. Da mein Mann sich erst Anfang des Jahres selbständig gemacht hat wird er dieses Jahr noch darunter liegen, deshalb ist unser Sohn noch kostenfrei bei mir mitversichert (Barmer). Aber auch die Barmer prüft nun sehr genau, wie unser Einkommen aussieht. Sobald das Einkommen meines Mannes über die Pflichtversicherungsgrenze kommt müssen wir unseren Sohn entweder privat- oder aber kostenpflichtig in der Barmer versichern. Dann werden wir uns für die Private entscheiden, denn es macht aus Kostensicht keinen Unterschied und die Versorgung in der Privaten ist um einiges besser...
So sieht also die Sicht der GKV aus. Die genauen Modalitäten der Beihilfe wirst Du allerdings nur direkt klären können.

VG, ellewoods