Holpriger Start bei Eingewöhnung Kindergarten!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von agrokate 03.11.10 - 20:58 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

so seit gestern sind wir jetzt offiziell auch bei Euch-
Kira Noelle hatte ihren ersten Kindergartentag bzw. vormittag
super gemeistert;-)!
Letzte Woche waren wir 2 Tage beim Schnuppern und ich hatte mich schon gewundert, warum nur die Gruppenleiterin und 1 Praktikantin anwesend waren#kratz-bis ich am 2.Tag an der Pinnwand vor unserem Raum eine Mitteilung an die Eltern gelesen habe, daß die 2.Kraft vor einigen Wochen eine Fehlgeburt erlitten hatte, aber am Di wieder kommt und man sie nicht darauf ansprechen soll etc. pp.#schock!
Nun ja, sie ist auch wieder da, aber meines Erachtens noch nicht arbeitsfähig(verständlicherweise)-sie sitzt die ganze Zeit nur teilnahmslos herum und ihre Kollegin muß alles alleine wuppen. Die ist natürlich maßlos überfordert, da in dieser Gruppe gleich 3 Kinder U3 eingewöhnt werden müssen/sollen.
Heute früh beim Morgenkreis (ich bleibe die erste halbe Stunde noch dabei) hat sie, nachdem ein paar Jungs extra falsch gesungen haben und diskutieren wollten, daß sie lieber Puppenküche spielen, als einen Spaziergang zu machen, meine Kleine super genervt angeschríen (die einfach nur "Auja Puppenküche!" gerufen hat), "Kira wir gehen spazieren und damit ist jetzt Ende der Diskussion!".
Ich meine, daß kann jedem mal passieren, doch ich habe das Gefühl, daß sie mit der Doppelbelastung (Eingewöhnung und wie verhalte ich mich meiner Kollegin gegenüber richtig), sehr an ihre Grenzen stößt.
Heute beim Abholen hatte Kira ihre ganze Brotzeit noch und ihre Siggflasche war noch komplett gefüllt-keiner hat sich darum gekümmert#schmoll!
Ich hatte mir die Eingewöhnung doch personenbezogener (sie ist sehr reserviert zu den Neuen) vorgestellt (vorallem durch die Vorgespräche über die Eingewöhnung), aber jetzt werden sie sich fast sich selbst überlassen (Hilf mir es selbst zu tun-ohne Hilfe#zitter)!
Irgendwie bin ich jetzt hin-und her gerissen, ob ich mit der Kiga-Leiterin (ehemalige Schulkollegin) über meinen Eindruck reden soll oder lieber noch etwas abwarten?
Oh menno, ich bin total down und weiß nicht, was ich machen soll, da es ja ein wahnsinnig sensibles Thema ist!

GLG,agrokate!


Beitrag von anira 03.11.10 - 21:17 Uhr

hmm muss sie denn in den KiGa
vieleicht einfach 1 monat später in den KiGa?dann sieht die welt ja auch wieder anders aus

Beitrag von agrokate 03.11.10 - 21:25 Uhr

Hallo Du,

nein, sie muß nicht unbedingt in den Kiga-meine Mutter kann sie weiterhin 2 Tage betreuen und ich kann die Aufstockung meiner Arbeitszeiten auch verschieben (Familienbetrieb).
Aber meinst Du, daß verwirrt sie nicht zu sehr, wenn ich sie evtl. erst Anfang nächstes Jahres wieder in den Kiga gebe#schwitz?

GLG,agrokate!

Beitrag von ann-mary 03.11.10 - 21:40 Uhr

Hi,

also ich finde, dass es sie nicht verwirren wird, da sie noch viel zu jung ist, um sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Wenn in der Gruppe in der deine Kleine ist, Unstimmigkeiten auftauchen, würde ich diese sofort mit der KiGa-Leitung oder direkt mit der Erzieherin besprechen.

In der Gruppe wo mein Sohn (auch U3-Kind) ist, gab es anfangs auch ständig irgendwelche Unstimmigkeiten, die aber schnell mit den Erzieherinnen gelöst worden sind.

Die Erzieherinnen sind auch nur Menschen und man kann mit ihnen über alles reden. Versuch es doch einfach mal.

HG ann

Beitrag von agrokate 03.11.10 - 21:51 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Ich werde morgen mit der Erzieherin sprechen und evtl. darüber nachdenken, sie erst zu ihrem 3.Geburtstag "einzukindergarten",
da in 3 Wochen noch einmal ein zusätzliches U3 Kind in diese Gruppe kommt#schwitz.

GLG,agrokate!

Beitrag von ann-mary 03.11.10 - 22:16 Uhr

In der Gruppe wo mein Sohn ist, sind 6 Kinder unter 3 Jahre. Da haben natürlich die Maxi-Kinder das Nachsehen, wenn es darum geht, dass die Erzieherinnen mit ihnen auch mal spielen oder basteln.

2 Erzieherinnen für 6 U3-Kinder finde ich natürlich auch heftig.

3 Kinder waren anfangs auch noch keine 2 Jahre alt...und eines hat auch ständig gebissen, gekratzt und geschubst. Da waren die Erzieherinnen auch schon mit überfordert und die Mütter der gebissenen Kinder genervt.

Aber jetzt nach mehr als 8 Wochen hat sich alles beruhigt und alle spielen schön miteinander.

HG ann