Stellt ein Neugeborenes (2. Kind) wirklich das Leben auf den Kopf?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von nineeleven 03.11.10 - 21:11 Uhr

Hallo,

mich würde mal eure Meinung, bzw. Erfahrung interessieren.

Ich bin jetzt 39. SSW und hab noch 12 Tage bis zum ET. Unsere Tochter ist fast 4 1/2 Jahre alt, freut sich total auf ihren Bruder, auch wenn sie die Veränderung noch nicht wirklich begreift. Aber sie sieht, dass alles hergerichtet ist, weiß dass das Baby noch sehr sehr klein und hilflos sein wird, viell viel schreien wird usw.

Mein Mann und ich sind dieses Mal echt die Ruhe in Person und sind eigentlich überhaupt nicht aufgeregt oder ängstlich auf die Zeit nach der Geburt. Klar, die Geburt beschäftigt mich, aber hat ja nichts mit Familienleben zu tun.

Ich bin mir recht sicher, dass ich mit dem Baby umgehen kann, nicht mehr so angespannt und unsicher wie beim ersten Kind sein werde und der Alltag, heißt auch der Umgang mit unserer Tochter, laufen wird.

Trotzdem frage ich mich, ob ich nicht doch ein wenig ZU optimistisch bin und ich mich dann viell doch ganz schön umgucken werde.

Daher interessiert mich mal eure Meinung bzw. Erfahrung, wie sich euer Leben wirklich geändert hat als ihr euer zweites oder drittes Kind bekommen habt oder ob es doch viel einfacher lief als ihr dachtet bzw. als es beim ersten Kind der Fall war.

LG und hoffe auf viele Antworten.

nineeleven #klee

Beitrag von meje.8303 03.11.10 - 21:47 Uhr

Hallo!

Ich bin mutter eines 6 jährigen jungen und unsere tochter ist 5 wochen alt. #verliebt

Bei uns läuft es eigentlich gut. Klar, man hat natürlich mehr zu tun wenn noch ein baby da ist und es gibt tage an denen die kleine auch mal sehr viel weint und am liebsten nur auf den arm möchte und dann bleibt auch mal was im haushalt etwas länger liegen, aber meiner meinung nach ist das alles eine frage der organisation.

Es gibt aber natürlich auch sehr anstrengende babys die fast nur schreien. Ich denke dann ist man doch irgendwann ziemlich am ende.

Aber ich hoffe mal für dich, das das bei dir nicht der fall sein wird.

Wünsche dir alles gute für die geburt und das neue leben zu viert.

lg melanie

Beitrag von gingerbun 03.11.10 - 21:53 Uhr

Hallo,
ich finde Deine EInstellung völligst ok und ich denke man kann nicht gelassen genug sein. Wir bekommen jetzt auch unser 2.Kind (also im Februar) Und ich bin genauso entspannt wie damals bei unserer Tochter 2007. Das meisste was mir vorausgesagt wurde kam so von meinem Umfeld, ich dachte zeitweise die seien aufgeregter als ich es je war. Das ging los dass einige meinten ich brauchte nun ein grösseres Auto (stattdessen hatte ich meines verkauft - wir wohnten in der Innenstadt) oder eine andere Wohnung und was weiss ich nicht noch alles. Mumpitz! Was braucht ein Baby schon ausser viel Liebe, Kleidung und Mamas Brust?
Klar jetzt ist es so dass schon ein Kind da ist. Sie freut sich jedenfalls sehr auf ihren Bruder und redet immer viel davon. Wie es dann letztenendes sein wird werden wir sehen aber ich male mir keine Eifersuchtsszenen oder dergleichen aus. Ich denke auch dass das nicht eintreten wird und wenn doch kann man immernoch sehen.
Ach und was auch ein Fakt ist: Entspannte Eltern = entspannte Kinder.
Gruß!
Britta (die findet, dass schon ein 1. Kind unser Leben nicht auf den Kopf gestellt hat)

Beitrag von nele27 04.11.10 - 09:50 Uhr

Bei uns hat das Umfeld auch besser gewusst, was wir so brauchen :-)

Z.B. eine 4-Zimmer-Wohnung oder ein Haus mit Garten ... wir haben aber keinen Bock auf Umzug. Hier in Hamburg ist umziehen ein riesen Akt und ein wahnsinnig teurer Spaß. Also bleiben wir in unseren 90qm wohnen, ich finde, das reicht. Wickeltisch bleibt einfach in Antons Zimmer stehen und mehr hat das Baby ja nicht (obwohl, wenn Dein Paket ankommt ... #schwitz)

Habe mal kurzzeitig gedacht, wir brauchen nun einen Kombi #schock Aber habe es rechtzeitig gemerkt, dass das Blödsinn ist. Zumal wir ein großes und schönes Auto haben...

Noch freut sich Anton auch aufs Baby - mal sehen, was er macht, wenn es da ist. Habe aber auch keine größere Aufklärungskampagne gestartet. Einfach gesagt, dass das Baby am Anfang nicht spielt, sondern viel weint und schmust - mehr nicht.

LG, Nele
38. SSW #zitter

Beitrag von gingerbun 04.11.10 - 21:35 Uhr

Ehrlich mal - die Leute haben Ansprüche. Ich kann das teilweise nicht nachvollziehen. Jemand sagte zu mir allen ernstes: Du kannst doch mit einem Baby nicht Bus und S-Bahn fahren. Ei wie ich das konnte.. Mit Vici im Tuch oder im Ergo war ich überall.. Dazu musste sie zum Stillen nicht mal raus :-) Geht es denn noch praktischer?

Nele ich glaube ich muss 2 Pakete machen.. Bekomme das alles nicht in eines. Hab alles vorhin mal eingeräumt in den Karton. Ich meld mich wie verabredet, wenn ich alles bei Hermes abgegeben habe.

LG! Britta
PS: Wow Euer Baby kommt ja schon bald.. Das ging fix was?

Beitrag von gh1954 03.11.10 - 21:54 Uhr

Meine Tochter war 4,5 Jahre alt, als das zweite Kind kam.

Klar, hat man mehr Arbeit, aber ich fands nicht tragisch. Dass meine Tochter nicht eifersüchtig war, hat das Ganze sehr erleichtert.

Beitrag von bibuba1977 03.11.10 - 21:54 Uhr

Hi,

unsere Kleine ist gerade 4 Wochen alt, die Grosse ist 2,5 Jahre alt.

MEINE Welt hat die Geburt der Kleinen nicht auf den Kopf gestellt.
Allerdings die Welt unserer Grossen. Und damit auch unser Familienleben.
In der ersten Woche hat die Grosse mich komplett ignoriert. Sie hat kein bisschen auf mich gehoert, mich total links liegen lassen. Bis ich dann waehrend der Heultage beim Mittagessen heulend zusammengebrochen bin. Ich hab ihr dann weinenderweise erklaert, wie schlimm ich ihr Verhalten mir gegenueber gerade finde. Seitdem ging es dann...
Wir dachten anfangs, wir muessten sie mit Samthandschuhen anfassen, weil sie auch so sensibel ist. Nach dem Eklat hab ich die Zuegel wieder angezogen und schnell festgestellt, dass sie haertere Grenzen fordert und braucht. Sie trotzt halt auch gerade heftig. Und seit Geburt umso mehr, weil sie vom Thron gestossen wurde. Verstaendlich, aber anstrengend.

Der zweite Punkt, an dem ich sage, da muss man sich erst mal reinfinden:
Die Organisation... Man braucht halt mit zwei Kindern viel laenger fuer alles, vor allem, wenn man vor die Tuer moechte. Und wenn dann die Kleinen auch noch kurz vorm Termin im Wechsel ihre Windeln fuellen, wird es richtig stressig. #schwitz;-)

Aber es ist auch alles doppelt schoen!!! #verliebt

LG und alles Gute fuer die Geburt!
Barbara

Beitrag von amalka. 04.11.10 - 04:40 Uhr

ohhhhhh neiiiiiin, ist das krass. Sowas stelle ich mir auch vor...meine ist auch 2,5. und mein KS ist in 19 Tagen..

du machst mir realistisch mehr mut, danke schön#schwitz

Beitrag von muschu2 03.11.10 - 21:55 Uhr

Hallo!

Ich war auch total unsicher als sich Nr.2 angekündigt hat.
Meine Sorgen waren völlig unbegründet.Ich war bei Henry viel gelassener als bei William.
Henry war aber auch sehr pflegeleicht und William kein bißchen eifersüchtig.
Am 15.10. ist unser dritter Sohn geboren und es läuft wieder einfacher als ich dachte.
Mein Mann ist beruflich sehr eingespannt und kaum zu Hause,ab Februar bin ich ein halbes Jahr mit den Jungs alleine.
Wenn du hilfe durch Familie/Freunde haben kannst,nimm sie an.Das erleichtert ungemein.
Wünsche dir eine schöne Geburt und alles Gute!!!

LG

Mascha

Beitrag von sillysilly 03.11.10 - 21:58 Uhr

Hallo

bei mir hat sich durch ein zweites Kind, später ein drittes Kind gar nichts auf den Kopf gestellt.

Die Anfangszeit war immer total schön, da schlafen die Mäuse ja noch viel.
Wir haben viel Wert darauf gelegt, daß die Anfangszeit mein Mann daheim ist, und hatten es so recht entspannt.

Die Umstellung begann für mich immer so wenn die, der Jüngste so 10 Monate war. Wenn sie unzufriedener werden, die berühmten "Phasen" kommen, sie viel mehr Aufmerksamkeit fordern und mobil werden.
Die Zeit war und ist viel anstrengender als die erste Zeit, Monate.

z.B. treibt mich mein Jüngster mit 17 Monaten durch seine Anhänglichkeit in den Wahnsinn und das finde ich gerade nicht so prickelnd.
Vor allem wenn man den Alltag, Haushalt mit 3 Kindern, Haustieren, ect. managen muß.

Allerdings war keines meiner Kinder je eifersüchtig, oder hat sich durch die Ankunft eines Geschwisterchens verändert.
Ich war eher immer am Bremsen, daß das neue Baby nicht vor Liebe erdrückt wird.

Aber die Mädchen streiten oft miteinander. lieben sich heiß und innig - sind aber wie Hund und Katze.
Das ist sehr anstrengend.


Grüße Silly

Beitrag von babybaer4 03.11.10 - 22:05 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 10j mein Sohn 5j.Die erste Zeit war es bei uns schon eine große Umstellung.
Die Freiheiten die man mit einer 5j hatte waren futsch.Nachts nicht mehr Durchschlafen,wie lese ich der Großen eine Gute Nacht Geschichte vor,wenn der Kleine wach ist,wie organisiere ich es am besten die Große pünktlich in den Kindergarten zu bekommen....
Sich da schon vorher Gedanken zu machen "Wie mache ich was ?"klappt eh nicht.Die Routine kommt von alleine und jeder muss für sich schauen wie er es am besten schafft;-)

Lg Sabine

Beitrag von froehlich 03.11.10 - 22:37 Uhr

Ich finde Du siehst das völlig richtig :-). Das erste Kind war wirklich ein QUANTENSPRUNG (von frisch-froh-fröhlich-frei zum Mami-Dasein ;-)....), aber das zweite Kind kam irgendwie lässig-easy daher.... . Unser Großer war allerdings auch schon 5,5, das hat die Sache sehr erleichtert! (Aber Eure Große ist ja auch schon über 4, das ist toll, hat echt was für sich!). Freut Euch, bleibt so entspannt wie Ihr seid und geht Euer erweitertes Familienleben mit dem Optimismus an, den Ihr im Moment habt. Ich erfahre es wirklich so, daß ein zweites Kind nicht ein doppeltes Maß an Arbeit bedeutet und schon gar nicht das eigenen Leben so auf den Kopf stellt wie das Erste. Man kennt's eben schon....;-). Viel Freude Euch allen mit Eurem neuen Erdenbürger!

Beitrag von xyz74 03.11.10 - 22:56 Uhr

Ich hatte zwei Schreikinder :-( von daher alles andere als einfach :-(

Beitrag von smurfine 05.11.10 - 21:00 Uhr

#schock
Ich dachte mit einem schon ich schaff's nicht!

Beitrag von moulfrau 03.11.10 - 23:42 Uhr

Hallo,
5 Freundinnen und ich fanden die Umstellung von 1 auf 2 Härter als kein Kind und dann 1 Kind. Eine Freundin fand schon 1 Kind "hart", die ist aber auch nur verreist und auf jedes Konzert und so. Alles "späte" Mütter ab 28 Jahre.

Beim 1. Kind war es fast egal, wann man morgens aufgestanden ist. Mann konnte sich auch nochmal hinlegen, wenn es geschlafen hat. Beim 2. muß das 1. Kind spätestens um 9 Uhr im Kiga sein. Ich habe keinen Ganztagsplatz....Thaddäus hatte immer Hunger, wenn Abhol- oder Bringzeit war. Auch jetzt hat er so Hunger, daß Thilo's Bettgehzeit total hinüber ist.

Ich hatte NIE Berge von Bügelwäsche, dieser kleine Zwerg produziert mehr Wäsche als wir 3 vorher. Ich brauche jetzt 2 Babysitter, meine Eltern sind 71 und 72 Jahre, 2 Kinder über Nacht find ich heftig. Deswegen war Thaddäus überall mit.

Zu Terminen geh ich bepackt, als wollt ich auswandern. Eine Regenverdeck für den Maxi cosi brauch ich jetzt. Ich bin total in den Kiga Zeiten gefangen.....hoffentlich bekomm ich bald den Ganztagesplatz.

Das Baby geht total unter, weils ja "eher etwas warten kann".

Thilo ist vom 30.08.06 und Thaddäus vom 29.01.10.

Vielleicht wäre ich weniger genervt, wenn mein Mann nicht von 7-22 Uhr aus dem Haus wäre und ich mehr Unterstützung hätte. Thilo hatte er immer ins Bett gebracht, er war so gegen 19.30 Uhr daheim, aber jetzt.......ätzend.

Gruß Claudia

Beitrag von anarchie 04.11.10 - 08:11 Uhr

hallo!

Also von KEIN Kind auf EIN Kind war heftig.
Ich war gerade 20, bis dato nur auf Party - und nun hatte ich dieses kleine Bündel, dass ein 24Stunden-Baby war und zeitweise war ich mir sicher, dass ich NIEEEEEEEEEEEE wieder was Anderes tun werde, als das weinende baby nachts umherzutragen, stunden lang zu stillen ,....

Als mein großer 16 Monate alt war, kam meine Tochter.
Und ich hatte bammel.
Kan ich noch ein kind so lieben?
Wie wird das mit dem tandemstillen?
Eifersucht?
haushalt mit einem mega-fordernenen Kleinkind und einem tragling?
Pferd, Hund?

#zitter#schwitz

Im Umgang mit dem Baby hatte ich keine Sorge..

Es ging alles.
Manchmal war ich wirklich komatös müde, mein rücken schmerzte, weil ich wieder eeewig 2 Kinder getragen hatte..aber im Grunde lief alles rund...
Mit dem 3. und 4. Kind war alles easy.
Der Organisationsaufwand steigt halt.
Morgens 3 Kinder und einen Zwerg so fertigbekommen und ins auto bugsieren, dass die kids zeitig in der Schule sind,daneben Haushalt, Pferd, Hund...
...muss eben gut geplant sein und die Mama gelassen, dann funzt das;-)

Nö, gelassen sein ist immer gut!;-)

Ihr macht das schon!#pro

lg

melanie mirt den 4 Kurzen(8,6,3,1)

Beitrag von danja1983 04.11.10 - 08:51 Uhr

Morgen,

unsere Große war 3 Jahre und 3 Monate als die Kleine kam und es war sehr entspannt.
Lilly war ein pflegeleichtes Baby, wenig geschrien, viel geschlafen. Sie konnte gleich komplett in den Tagesablauf integriert werden(gott, klingt das bescheuert;-)).
Das war eine richtig ruhige Zeit.

Hat sich natürlich geändert. Marie ist jetzt 5 und Lilly 2. Beide richtige Zicken. Wir stehen früh auf und maximal 5 Minuten später fängt das Gestreite an. Das jeden Tag#augen
Die Kleine hat sich jetzt auch noch so ein schrilles Schreien angewöhnt, was sehr, sehr häufig zum Einsatz kommt.
Wenn es dann doch mal ruhiger zugeht fängt eine an zu sticheln und alles geht wieder von vorn los.
Dagegen war die Babyzeit Urlaub.
Muss aber bei Euch nicht so sein, vielleicht mögen sich ja deine Kinder;-).

LG und alles Gute
Dani

Beitrag von silver206 04.11.10 - 09:00 Uhr

Hallo,

der Áltersunterschied unserer Kids ja dann fast gleich. Der Große war bis jetzt nicht eifersüchtig und ist ein super großer Bruder.

Der Kleine ist ein Schreikind, tagsüber kann ich nix machen, ausser Kind tragen, Kind stillen, Kind wickeln. Langsam wird es besser, aber gaaanz langsam ;-)

Der Große beschäftigt sich nach der Kita gut alleine, wobei ich ihn meist bis 15.30-16.00 Uhr in der Kita lasse. Zu Hause mit einem schreienden Kind hat er nicht mehr Freude.
Tagsüber schläft der Kleine 30min, abends ist dafür um spätestens 18 Uhr Schicht im Schacht.

Dann habe ich Zeit für den Großen und wenn der im Bett ist, wird aufgeräumt, gewaschen, etc.


Die Umstellung war heftig und ich knabber heute noch dran...

ich wünsche Euch viel Glück mit euren Zwergen


LG irene mit Tobi 14.02.2006 und Fabian 17.06.2010

Beitrag von lilly7686 04.11.10 - 09:02 Uhr

Hallo!

Meine Große wird im Dezember 7 Jahre, meine Kleine ist heute genau 5 Monate alt.
Die beiden verstehen sich super!
Meine Große hatte eine Phase, wo alles "blöd" war und sie sich wieder wie ne 3jährige in der schlimmsten Trotzphase aufführte, aber mit viel Liebe und Verständnis (was bei Gott nicht immer leicht ist) geht das schon ;-)

Jetzt sind die beiden ein Herz und eine Seele, und meine Große mach auch kaum mehr Probleme (na, das übliche Verhalten einer 7jährigen halt, aber keine Eifersucht und keine "Ausraster" mehr).

Lg

Beitrag von litalia 04.11.10 - 09:04 Uhr

ich finde ihr macht das richtig. macht euch nicht verrückt.


ich wäre beim 2. kind auch viiiieeel entspannter. schließlich weiß ich ja schon "alles" *g*

beim 1. kind war ich unsicher, alles war neu, kinderwagen, betten, ich hatte keine ahnung.

heute wüsste ich genau auf was es bei einen kinderwagen ankommt. welche marke, was gut und was schlecht ist. ... man ist einfach viel erfahrener und ich glaube da kann man es sich auch erlauben entspannt zu sein :-)

Beitrag von carrie23 04.11.10 - 09:48 Uhr

Also Mariella kam 13 Monate und 2 Tage nach Marcello und..nein sie stellte unseren Alltag nicht auf den Kopf im Gegenteil.
Am 6.9. bekam ich Luna unser drittes Kind und auch jetzt hat sich nicht viel geändert-es ist einfacher als gedacht.
Man muss dazu sagen dass Marcello ein Schrei und Spuckkind war und wir uns bei Mariella darauf eingestellt hatten.
Aber sie war sehr ruhig-bis jetzt;-)
Auch Luna ist ein ruhigeres Baby und schläft seit drei Tagen durch.
Ich schätze es kommt auf das Kind an.
Wenns viel schreit, Kolliken hat dann denke ich mir es kann den Alltag komplett durcheinander bringen ( Marcello durfte man nicht für 5 Minuten weglegen um mal zu duschen, zu kochen oder aufs Klo zu gehen dann schrie er ) und wenns ein ruhiges Baby ist läuft alles wie bisher.
Natürlich ist es insofern einfacher weil ich beim ersten immer Angst hatte was falsch zu machen.
Dafür hatte ich bei Mariella angst ihr was zu brechen weil sie so klein ( 46cm ) und so dünn ( 2,2kg ) war.
Aber meiner Mama gings bei mir genauso nachdem meine Schwester mit fast 4kg geboren wurde und ich als zweite mit 2,5kg.
Du wirst hier viele Mütter mit unterschiedlichen Kindern und dementsprechend sehr unterschiedlichen Meinungen lesen-im Endeffekt kannst du nur abwarten

Beitrag von kati543 04.11.10 - 09:55 Uhr

In fast allen Sachen wirst du sehr viel gelassener reagieren können. Viele "Träume" die man noch beim Ersten hatte, sind längst ausgeträumt ;-). Du hast eben in vielen Dingen schon Erfahrung. Von daher lief es leichter. ABER: Irgendwie hatte ich "vergessen", wie anstrengend Babys sein können (permanentes Stillen, Wickeln, Tragen, ...). Gleichzeitig hatte ich natürlich noch unseren Großen. Also wenn man es in der Summe betrachtet - es wird wesentlich schwieriger.
Deine Tochter freut sich jetzt noch auf das Baby. Es ist ruhig, hat keine Bedürfnisse, die ihren Wünschen entgegensprechen, Mama ist weiterhin permanent da,... Mit der Geburt wird sich das sofort ändern. Erst einmal ist Mama im KH und danach steht immer das Baby an erster Stelle. Dein bisheriges Einzelkind rückt eben nach hinten. Naja und dann wird es früher oder später passieren, dass deine Tochter sich manchmal am Baby rächt - trotz aller Liebe.
Ich bin nach der Entbindung des 2. in ein tiefes Loch gefallen, weil ich permanent das Gefühl hatte, mich nicht mehr um meinen Großen richtig kümmern zu können.

Beitrag von anarchie 04.11.10 - 10:19 Uhr

Hallo!

kienes meiner Kinder hat sich je am baby gerächt!
Eventueller Frust wurde 1:1 an mich und meinen Mann weitergegeben.

Erst als die Kleinen die großen beim Spielen störten, auch auf Tische kamen etc...DA waren sie eine bedrohung;-)

lg

Beitrag von pieda 04.11.10 - 11:41 Uhr

Hallo,

du,bei mir war es fast genauso,hast du gut beschrieben.
Die ersten Wochen gar Monate waren für mich auch sehr schwer....

Lg,P.#herzlich

Beitrag von carrie23 04.11.10 - 21:13 Uhr

Das kann man nicht verallgemeinern.
Meine Großen sind in keinster Weise auf die Kleine eifersüchtig, stattdessen spielen sie beide jetzt mit Puppen und haben den Puppen den Namen ihrer kleinen Schwester gegeben.
Die Puppe wird getragen, gefüttert ja sogar gewickelt und gebadet.
Die Kleine wird permanent abgebusselt, gestreichelt und Mariella bringt ihr sogar das Flascherl.
Und ICH hatte das Glück in ein Krankenhaus zu können wo man die Großen mit aufnehmen kann und nahm meine Größere und meinen Mann einfach mit.
Der Große blieb daweil bei seinen Großeltern-die liebt er abgöttisch und will heute noch mit ihnen mit weil Opa einfach lustig ist.
Das mag also alles auf dich zutreffen, aber weder beim 2. noch beim 3. Kind traf das auf mich zu.

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