Mamas PANIK vor Magen-Darm-Infekten - krankhaft???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kabenti 03.11.10 - 21:12 Uhr

Hi, ihr Kindergartenmütter!

Nun kommt ja leider wieder die Zeit, in der die Fälle von Magen-Darm-Infekten zunehmen. Und mit fortschreitender Zeit werde ich panischer.

Bei jeder Idee schaue ich meine Kinder schief an, frage, ob es ihnen gut geht, warum sie so blass aussehen (weiß selbst, dass sie das wohl kaum erklären können ;-)), werde skeptisch, wenn sie keinen Appetit haben usw. Kaum höre ich, dass im Kindergarten ein Kind an dem "heimtückischen" Virus erkrankt ist, steigert sich das ganze noch, indem ich bei jedem Husten nachts aufspringe und denke, sie müssten sich übergeben - es nervt mich selbst, wie ich reagiere...#augen aber ich kann's nicht abstellen. Auch mein Mann ist schon von mir "endgenervt".

Ich bin von Montag bis Freitag meist allein, mein Partner ist die Woche über immer weg, also auch über Nacht. Am meisten Angst habe ich davor, dass es in dieser Zeit, in der ich allein bin, los geht.

Seit die Kinder1,5/2 Jahre alt sind, erwischt es sie i.d.R. 2x im Jahr (meinen Sohn immer besonders heftig, er erbricht extrem häufig und hat dann noch manchmal tagelang Durchfall), sie scheinen dazu zu neigen, sich gerade diesen Virus bei jedem "Durchgang" aufzugabeln.

Ich weise sie schon zu regelmäßigem Händewaschen an und ermahne sie, sie sollen nicht ständig ihre Finger in den Mund stecken. Aber ich weiß natürlich, dass ich eine Ansteckung dadurch nicht 100%ig vermeiden kann...

Was macht ihr gegen diese Kotz-Attacken?

Wie geht ihr damit um?

Wurde es bei euren Kindern mit der Häufigkeit mit zunehmendem Alter besser?

Vielleicht können mir die Mehrfachmamas, die auch schon ältere Kinder haben, diesbezüglich mal den Schreck nehmen?

Kennt ihr Mittel, die die Abwehr auch in Sachen Magen-Darm und nicht nur in Sachen Erkältung stärkt?

Ich freu mich echt auf eure Antworten.

LG
Kabenti

Beitrag von bine3002 03.11.10 - 21:26 Uhr

Ich kann dazu nur sagen, dass es bei uns erheblich weniger vorkommt. Scheinbar ist es wohl ganz gut, wenn die Kinder diese ganzen Viren frühzeitig aufsammeln. Wenn sie dann wieder kommen, fällt die Krankheit weit weniger heftig aus.

Ansonsten finde ich einen Magen-Darm-Infekt auch immer ziemlich nervig: Armes Kind, viel Wäsche und mich selbst erwischt es dann auch immer. Aber na ja, das gehört halt dazu und in der Regel überlebt man es ja. Panik habe ich jedenfalls nicht davor.

Und ich denke auch, dass ab einem gewissen Alter die Gefahr gebannt ist, dass das Kind nachts irgendwie an seinem Erbrochenen erstickt. Die melden sich doch dann, wenn es ihnen schlecht geht und notfalls geht es dann halt ins Bett. Doof, aber nicht lebensbedrohlich.

Wie ist das denn sonst so bei dir: Desinfizierst Du (schon) alles und jeden, hast Du einen Putzwahn, neigst Du zu anderen Zwängen? Dann würde ich in der Tat mal psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.

Beitrag von kabenti 03.11.10 - 21:32 Uhr

Ich glaube, meine Hauptpanik ist der Ekel von Erbrochenem. Für mich ist es echt die absolute Höchststrafe, das weg zu machen. Und dann erst der Gedanke daran, dass es mich auch erwischt #augen

Ich habe beileibe keinen Putzzwang. Aber wenn hier einer einen Magen-Darm-Infekt hat, dann desinfizier ich mir schon die Hände nach jedem Kontakt mit Sterillium und behandel auch die Klobrille usw regelmäßig mit Sagrotan-Spray. Da bin ich dann schon sehr pingelig.

Insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass ich auch deshalb immer penibler darauf achte, dass sich die Kinder regelmäßig die Hände waschen, weil ich eben Angst vor diesen Infekten habe...

Meinst du wirklich, das ist schon ein Fall für einen Psychologen? Nur was will der bei einem Ekel vor Erbrochenem behandeln???

Freu mich auf deine Antwort.
Kabenti

Beitrag von bine3002 03.11.10 - 21:39 Uhr

Na ja, Ekel vor Erbrochenem ist sicher kein Fall für einen Psychologen, sondern ein natürlicher Instinkt.

Und auch die Hygiene bei einem akuten Infekt erscheint mir bei dir ziemlich normal. Ich mache das jedenfalls auch so. Schließlich besteht ja eine Chance, dass man sich dadurch nicht ansteckt und wer ist schon scharf darauf?

Hm... ich denke, wenn das die einzigen "Symptome" bei dir sind und Du die Lebensqualität nicht grundsätzlich einschränkst, weil Du z. B. selbst nicht mehr das Haus verlässt, keine Einkaufswagen anfassen magst, deine Kinder einschränkst usw., hört sich das nicht so wild an.

Vielleicht kannst Du dir aus der Apotheke mal so einen Mundschutz besorgen und dir dann beim Wegmachen evtl. etwas Vanille (oder sowas) drauf schmieren. Das riecht dezent, schadet nicht und hilft dir vielleicht etwas, den Ekel zu bekämpfen.

Beitrag von pollerkermit 03.11.10 - 21:31 Uhr

Hallo Kabenti,

ich selber finde diese Magen-Darm-Geschichten auch ganz, ganz schrecklich...meine Große mußte -als sie noch nicht ganz ein Jahr war- fast eine Woche ins Krankenhaus, sie hatte einen Rota-Virus. Das war ganz, ganz schrecklich für uns beide, ich war ja bei Ihr.

Ich selber habe -was mich betrifft- schon so lange ich denken kann selber panische Angst vor dem Erbrechen gehabt....dann habe ich mir in zwei Schwangerschaften die Seele aus dem Leib gek....irgendwann habe ich gemerkt, dass es einem häufig nach dem Erbrechen besser geht.

Und Kinder stecken das ja doch meist recht gut weg.

Was hilft??? Keine Ahnung, das Rezept hätte ich auch gerne...viel frische Luft, gesundes Essen...

Im KH hatte man mir damals zur Schutz vor eigener Ansteckung Perenterol (das wird wohl auch zur Vorbeugung gegen Reisedurchfälle empfohlen) und strenge Händedesinfektion empfohlen. Ich habe mich damals nicht infiziert, ob es aber tatsächlich hilft...??? Jedenfalls habe ich die Kapseln für mich immer hier, sobald eines der Kinder kränkelt, nehme ich sie...vielleicht hilft mir ja auch nur die Vorstellung....

Ansonsten bin ich stolz auf meine Waschmaschine, die immer ratzfatz alles wieder duftig macht und bin froh, wenn ich zu Hause bin, wenn es losgeht.

Euch alles Gute und strake Nerven bei der nächsten MD-Grippe.

Ich fühle mit!
Doro

Beitrag von kabenti 03.11.10 - 21:51 Uhr

hi Doro!

Mal eine sehr dezente Frage zu einem unerquicklichen Thema: sag mal, wäscht du die Kotze vorher mit der Hand aus, bevor du sie in deine Waschmaschine steckst?
Das ist für mich nämlich das Schlimmste.

LG
kabenti

Beitrag von pollerkermit 03.11.10 - 22:03 Uhr

Ohhhhh, schönes Thema;-)))

Also, dann jetzt auch ganz genau:
Ich schnappe mir meist einen Plastik-Wäschekorb und schmeisse erstmal alles, was ansatzweise beschmutzt sein könnte, hinein und stelle den erstmal außer Geruchsweite...sonst bin ich nicht handlungsfähig.
Dann ist erstmal mein Kind dran....

Wenn sich dann alles soweit beruhigt hat, spüle ich tatsächlich alles erstmal vor, mit gaaannzzz viel Wasser und herausgezogenem Stöpsel in der Badewanne...dass geht dann fast geruchsfrei. Dann kommt alles triefend nass, aber vorgereinigt in die Waschmaschine.

Grusel...bist also nicht alleine so "komisch".

LG
Doro

Beitrag von bine3002 03.11.10 - 22:05 Uhr

Na ja, aber das ist doch eine durchaus vernünftige Vorgehensweise. Krankhaft ist das bestimmt nicht. Du ekelst dich und das tut sicherlich jeder 2. Ich ekele mich nicht, aber lecker finde ich Erbrochenes sicher auch nicht.

Beitrag von kabenti 03.11.10 - 22:16 Uhr

hehe, schön, dass du dich genau so ekelst und "handlungsunfähig" wirst. Ich muss dann immer driiiiiingend Pipi, weil ich mich soooo aufrege. Und bin dann schon deshalb unfähig, mich frei zu bewegen;-)

Ich spüle auch immer vor und finde DAS am schlimmsten.

Kann nur hoffen, dass die Kinder das mit zunehmendem Alter besser unter Kontrolle kriegen mit dem zielgerichteten Erbrechen in Toiletten und Eimer ;-)

LG
Kabenti

Beitrag von nuckelspucker 03.11.10 - 22:08 Uhr

hey,

vor magen-darm-infekten hab ich auch schiss, weil es uns schon oft und meist schlimm erwischt hat.

meist stecke ich mich recht schnell an und wenn man selbst krank ist, ist es schwer, kind(er) zu betreuen.

als ich schwanger war, hat es uns dreimal in 4 monaten erwischt und gerade erholen wir uns vom ersten virus der saison. ich hab die nase voll. aber machen kann man kaum was. niclas bringt es meist aus dem KIGA mit.

mein mann bleibt meist verschont davon, aber ich hab es regelmäßig.

lg claudia + niclas (5) + lucas (1)

Beitrag von stebelle78 03.11.10 - 22:16 Uhr

Ach Kabenti... Du sprichst mir aus der Seele.... Habe auch soooo Panik davor. Ist schon nicht mehr schön. Fabi hatte es letztes Jahr 3 Mal. Gut, ob es immer MD war, weiß ich nicht. Können sich ja auch schonmal den Magen verderben. Und vor zwei Wochen auch wieder. Ab Mittags ging es dann aber immer wieder. ZUM GLÜCK... Ganz schlimm war es auch, als er 8 Monate war. Da hatte er auch den Rota-Virus und wir waren auch eine Woche im Krankenhaus. Furchtbar... Ich lag mit drei kotzenden Kindern in einem Zimmer und habe es doch irgendwie überstanden. Muss das aber nicht nochmal haben. Aber es gibt tatsächlich auch eine Bezeichnung für die Angst zu Erbrechen... Ich sterbe dann fast immer. Aber ich glaube, da müssen wir einfach durch. Kann das auch nicht sehen und vor allem nicht hören. Könnte mir auch nie den Finger in den Hals stecken. Bbbbuuuuaaaahhhh....

Ich glaube, wir müssen da einfach positiv denken und versuchen, uns nicht allzu verrückt zu machen.

Eine Bekannte von uns hat mir den Tipp mit Katzenstreu gegeben: Wenn das Erbrochene auf dem Boden landet, soll man Katzenstreu draufgeben. Das saugt es auf und der Geruch soll wohl auch verschwinden. Habe es wohl noch nicht ausprobiert. Klingt aber logisch. Gut, ich würde es jetzt nicht quer übers ganze Bett streuen ;-)

Ich fühle total mit Dir und drücke uns die Daumen...#liebdrueck

Beitrag von kabenti 04.11.10 - 20:32 Uhr

Äh, muss gerade nochmal weg, Katzenstreu kaufen gehen ;-) damit ich für alle Fälle gerüstet bin :-)

Guter Tipp, hast du es schon ausprobiert?

Danke für dein Mitgefühl ;-)

LG
Kabenti

Beitrag von stebelle78 04.11.10 - 20:42 Uhr

Nee, habe es noch nicht ausprobiert... Aber die, die mir das gesagt hat, ist eine Grundschullehrerin. Und die haben immer was im Klassenraum stehen, für den "Fall der Fälle". ;-) Werde es mir auch noch zulegen. Und eine Erzieherin gab mir den Tipp, wenn ich das nicht riechen kann *würg*, soll man sich ein Handtuch nass machen und sich quasi als "Halstuch" um die Nase und den Mund wickeln. Das soll den Geruch abhalten. Gut, fehlt nur noch was gegen das Geräusch und dagegen, dass man es sieht #gruebel

Ich weiß, wie Du Dich fühlst... ;-) Fühle mich genau so...

Beitrag von kabenti 04.11.10 - 20:48 Uhr

Ich bekam ja hier schon den Tipp, einen Mundschutz mit einem Tropfen Vanilleöl zu benetzen und den umzumachen, um den Geruch ertragen zu können.

Sag mal, nützt die Katzenstreu auch auf Teppich? In der Grundschule wird vermutlich ja ein glatter Boden sein. Oh, wir müssen unbedingt renovieren und Korkboden verkleben, der ist echt pflegeleichter als Teppich ;-)

LG
Kabenti

Beitrag von katiebaby2511 03.11.10 - 22:32 Uhr

Hallo Kabenti,

http://de.wikipedia.org/wiki/Emetophobie

Ich kann Dich soooo gut verstehen #liebdrueck


Vincent ist seit Mitte September im Kiga.
Zum Glück hat er bisher "nur" die harmlosen Sachen mit heim gebracht: Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Fieber.

Vorgestern dann hat er sich erbrochen (zum 2. Mal in seinem Leben). Es war grauenvoll für mich #heul
Er selber war so süß, obwohl es für ihn ja auch nicht schön ist. Er hat sich hinterher Sorgen gemacht, weil alles aufs Sofa ging. Das war ihm so unangenehm#schein
Zusätzlich war er noch erkältet und ich musste ihm diesen Fiebersaft geben, von dem er sich vor einem Jahr schonmal übergeben musste. Oh Gott, das hat mich echt Überwindung gekostet, aber bei knapp 40 Fieber hab ich dann doch auf die Ärztin gehört ;-) Und wir hatten Glück, der Saft hat nicht nur super gewirkt und geschmeckt ;-) sondern er blieb auch drin!

Ich hab allerdings das Glück, dass mein Mann diese Woche frei hat. Wie ich das alleine schaffen würde, weiß ich auch nicht wirklich#schmoll
Ich krieg da auch regelrecht Panik.
Das war schon immer so. Ich hab mich in meinem Leben 4 Mal übergeben. Und ich HASSE es!! Sobald ich nur das Wort "Magen-Darm-Grippe" höre, wird mir flau im Magen.

Morgen gehts wieder in den Kindergarten und ich hoffe, Vincent ist so fit, dass er sich nicht gleich den nächsten Virus aufschnappt!!

Alles Liebe für Euch,
Kathrin

Beitrag von kabenti 04.11.10 - 20:44 Uhr

hi Kathrin!

Gibts ja nicht, dass es diese Angst wirklich gibt. Gut zu wissen, dass es mir nicht allein so geht. Das allein macht es nicht besser, aber erträglicher.

LG
kabenti

Beitrag von babyschnucki23 03.11.10 - 23:03 Uhr

Willkommen im club!!!

Ich bin auch so ne Kanidatin bei der gleich alle Arlamglocken anghen !!

Be mir ist es so das ich glaube ich sofort zum psyschologen sollte.o)

Beitrag von schwarzesetwas 03.11.10 - 23:26 Uhr

Angst hab ich davor nicht.
Warum auch?

Wenns kommt, dann passiert es. Fertig. Ich kann da eh nichts gegen tun.

Mein Großer wurde Montag operiert.
DA hatte ich Angst vor.
Die Kleine hat sich parallel ne MOE eingefangen.

So geht das ständig.
Bei uns sind es immer nur Sachen, was die Mandeln/Ohren betreffen.
Das andere ist dank Aktivia nicht relevant.
Ob es da tatsächlich einen Zusammenhang gibt: Keine Ahnung.
Mein Großer trinkt sehr wenig, deswegen gibts im KiGa für ihn einen Activia. Fertig.

Meine Kinder haben alles, nur keinen Magen-Darm. Bislang noch nicht. *holz-klopf*

Lg,
SE

Beitrag von kabenti 04.11.10 - 20:21 Uhr

hi SE!
Kein Wunder, dass du keine Panik vor Magen-Darm hast, wenn deine Kinder es nie haben ;-)

Aber jetzt mal im Ernst: glaubst du echt, es liegt am Activia, dass sie es nicht kriegen? Meine Kinder trinken auch gern activia, aber ich dachte, das wirkt eher bei der Verhinderung von Erkältungen usw...

LG
kabenti

Beitrag von janamausi 04.11.10 - 09:04 Uhr

Hallo,

mich ekelt es auch vor Erbrochenem. Meine Tochter hat sich 2 x aufs Sofa übergeben und beim Reinigen ist es mir selber fast hochgekommen.

Daher mach ich auch ein paar Vorsichtsmaßnahmen wenn meine Tochter krank ist, z.B. Decke aufs Sofa legen, Eimer hinstellen, WC desinfizieren etc.

Aber wenn es so weit geht, das Du bei einem kleinen Husterer schon deine Kinder frägst ob alles o.k. ist und dein Mann schon genervt ist, finde ich geht es schon in Richtung krankhaft. Du verunsicherst deine Kinder ja auch damit.

Vielleicht hat dein Sohn auch einen empfindlichen Magen, wenn er so heftig reagiert?

Ich würde dir raten, erstmal mit dem Kinderarzt darüber zu reden, zum einen weil dein Sohn so heftig reagiert und evtl. kann er dir Tips geben wie Du gelassener damit umgehen kannst um so auch wieder das Leben mehr genießen zu können ohne das im Kopf die Angst rumspukt.

LG janamausi

Beitrag von kabenti 04.11.10 - 20:28 Uhr

hi janamausi!
Ja, er hat schon einen ziemlich empfindlichen Magen, ist auch schnell mal mit Durchfall dabei, wenn ich irgendein "Tütengericht" koche (ich mache es jetzt schon gar nicht mehr, seit ich das rausgefunden habe).

Dass ich die Kinder mit meiner Panik verunsichere, sehe ich auch so, da gebe ich dir völlig Recht. Darum finde ich meine Angst ja selbst immer bedrohlicher. Mein Sohn ist mittlerweile so abgezockt, dass er mich schon richtiggehend damit veräppelt und tut, als würde er lauthals erbrechen, wenn er mich ärgern will :-(

Danke für deine Antwort.
LG
kabenti

Beitrag von janamausi 04.11.10 - 21:01 Uhr

Hallo,

ich habe gerade mal die anderen Antworten überlesen. Das mit dem Katzenstreu hab ich noch nie gehört, aber evtl. könnte es ja stimmen :-)

Allerdings würde ich mir keinen Mundschutz etc. ummachen, da wird das Kind ja nur noch mehr erschreckt. Für das Kind ist es schlimm genug wenn es sich übergibt und wenn dann Mama noch mit Mundschutz etc. ankommt #schock Aber evtl. einfach ein Halstuch mit einem Tropfen Vanilleöl (das ist nicht so auffällig :-)).

Ich hab mal gehört das Actimel in den normalen Mengen nichts bringen soll, da müßte man das schon literweise trinken. Aber es gibt div. Bakterienkuren (für die Darmflora). Evtl. würde das ja deinem Kind helfen. Da würde ich mal den Kinderarzt ansprechen.

Meine Tochter war ein Spuckkind und das riecht ja ähnlich. Ich hab die Wäsche immer, bevor ich sie normal in der Waschmaschine gewaschen hab, in einem Eimer mit Wasser und WC-Reiniger eingelegt. Das hat gut geholfen, danach hat die Wäsche nicht mehr gestunken. Evtl. wäre das ja auch was für dein Teppich.

LG janamausi

Beitrag von kabenti 05.11.10 - 20:30 Uhr

hi janamausi!
Der Teppich ist ja noch nicht "kontaminiert", ich habe nur Angst, wie ich es rauskriege, wenn...

Das mit dem WC-Reiniger ist nicht dein Ernst, oder? Das bleicht doch die Sachen... Ich spüle einfach nur mit fließend Wasser aus und die Sachen werden auch sauber. Nur ist dieses Ausspülen eben sooo ekelig...

LG
Kabenti

Beitrag von janamausi 06.11.10 - 11:35 Uhr

Hallo,

doch das war mein Ernst mit dem WC-Reiniger ;-) Die normalen WC-Reiniger haben keine Bleiche.

Schau doch mal bei www.frag-mutti.de. Die haben immer tolle Tips wie man Flecken etc. rausbekommt.

LG janamausi

Beitrag von kabenti 06.11.10 - 12:23 Uhr

Hatte noch nie "technische" Probleme, die K***-Flecken herausgewaschen zu bekommen, wenn ich es vorher ausgespült habe und die Verschmutzung frisch ist. Ich finde nur eben das vorherige Ausspülen so ekelig :-( Deshalb kann ich mir die Kloreiniger-Sache wohl denk ich sparen.

LG
Kabenti