Ärger mit Postbank/Inkasso *lang*

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Beitrag von lulu2003 03.11.10 - 22:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,

mein Mann und ich haben gerade etwas Ärger mit der Postbank.

Vor Jahren hatte mein Mann dort ein Konto, welches immer gut mit Geld gefüllt war. Wie man die Banken ja kennt, ist deren Welt in solchen Momenten ja voll in Ordnung. Dann wurde das Konto nicht mehr genutzt und es liefen ja trotzdem Gebühren an. Das Konto wurde dann seitens der Postbank gelöscht und mein Mann bekam Post, dass er einen Betrag von ca. 75€ zu bezahlen hätte. Er ist dann auch dorthin, hat den Betrag dort bar bezahlt und für ihn war die Sache erledigt. Das war im April 2007.

Jetzt bekamen wir Mitte Oktober ein Schreiben eines Inkassounternehmens, das von uns einen Betrag von 242,35€ fordert.

Ich habe sofort dort angerufen um zu klären um was es eigentlich geht. Als mir dann bewußt war dass es sich um dieses Postbankkonto handelt habe ich der netten Dame erklärt, dass der Betrag schon längst bezahlt sei und warum sie jetzt, nach über 3 Jahren plötzlich damit ankämen. Wir haben auch in all den Jahren keine Mahnungen o.ä. erhalten. Sie erklärte es damit, dass mein Mann der Postbank seinen Umzug damals nicht mitgeteilt hätte. Wir haben aber, wie jeder normale Mensch, einen Postnachsendeantrag gestellt.

Nun haben wir denen einen Brief geschickt und darin noch einmal erklärt, dass wir den Betrag beglichen haben und wir diese Summe nicht zahlen werden, da wir in all den Jahren nicht einmal Bescheid bekommen haben, dass es da noch etwas zu zahlen gibt.

Die lassen sich natürlich nicht darauf ein und drohen mit einem gerichtlichen Mahnverfahren. Ich habe natürlich meinen Mann gebeten, diese Summe doch zu zahlen, damit wir endlich Ruhe haben. Er sieht es aber (Gott sei Dank) nicht ein und somit sollte ich heute erneut ein Schreiben aufsetzen. Ich habe dann gegooglet um mal nach Verjährungsfristen zu schauen und siehe da, google spuckte aus dass wir wohl nicht die Einzigen sind, die mit diesem Inkassounternehmen Bekanntschaft gemacht haben. Nun werde ich wohl kein erneutes Schreiben abschicken, sondern es auf ein Schreiben von deren Seite aus anlegen.

Wer von euch hat auch schon Erfahrung mit "accredis" gemacht und kann mir dazu etwas sagen?

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von sandycheecks 03.11.10 - 22:30 Uhr

Da gab es mal vor ein paar Monaten eine Reportage über diese "Abzocke". Dein Mann ist nicht das einzigste Opfer dieser Masche.
Google mal, mir fällt gerade nicht ein wo der Bericht kam.

lg

Beitrag von ppg 04.11.10 - 11:14 Uhr

Ja und? Warte auf den gerichtlichen Mahnbescheid und dem wiedersprichst Du dann.

Ute

Beitrag von daylana 04.11.10 - 11:30 Uhr

Hatte gerade einen ähnlichen Fall, ich habe die ganze Sache ausgesessen- Ich bekam auch einen Mahnbescheid. Dem habe ich dann widersprochen und was passierte....richtig nichts.
Im Gegenteil mir wurde dann ein Schreiben geschickt warum ich widersprochen hätte und anbei lag ein vorgefertigter Widerspruch für meinen Widerspruch #klatsch brauchte nur noch unterschreiben.

Also erstmal abwarten.

LG

Tanja

Beitrag von h-m 04.11.10 - 18:23 Uhr

Mahnbescheid abwarten und dann Widerspruch einlegen. Frist für den Widerspruch einhalten!