KV will nun mit zum Martinsumzug

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von nadja172 04.11.10 - 10:11 Uhr

Hallo

wir haben an diesem WE Papa-WE. Alles kein Thema und kein Problem. Nun muss aber der KV die Kleine 1 1/2 Std. früher zurück bringen, da wir Martinsfest mit Laternenumzug haben mit dem KiGa.

Die Maus freut sich auch rießig drauf. Gestern abend haben sie dann telefoniert und er meinte dann er würde mit gehen weil er muss sie ja auch früher zurück bringen. Da bin ich total dagegen, weil mir von der Psychologin von gemeinsamen Aktivitäten abgeraten wurde, da die Kleine dann sofort wieder meint Mama und Papa....wieder zusammen...Hab ihm das auch versucht klar zu machen. Kapieren will er das nicht. Ich seh es auch net ein da nach zu geben, da ich es am Anfang mal vorgeschlagen hatte auch mal was gemeinsam mit ihr zu machen und da wurde ich ausgelacht. Die Psychologin meinte auch die maus wäre dafür zu sensibel und es wäre auch besser so. Hinzu kommt, dass wir sowieso kein Wort mit einander sprechen. Wäre also eh nicht gerade gut wenn sie diese Spannungen mit bekommt. Er hat sich noch nie für KiGa -Feste interessiert und ich hab mir da auch einen eigenen Freundeskreis aufgebaut ohne IHN. Sorry vielleicht bin ich da jetzt auch egoistisch aber da hat er nichts mehr dabei zu suchen.

Steinigt mich jetzt bitte nicht aber wir gehören nun mal nicht zu den Eltern bei denen alles friede-freude-eierkuchen ist und ein gemeinsamer Umgang ist nun mal nicht möglich. Habe es oft genug versucht und konnte mich auslachen lassen und nieder machen lassen. Jetzt hab ich endlich wieder Stärke und möchte mir das auch bewahren.

Wie würdet ihr jetzt handeln?
Hab ihm auch nochmal ne SMS geschrieben, warum ich das nicht möchte und es auch nicht gut für die Kleine ist aber leider wie immer keine Antwort bekommen.

LG

Beitrag von fibii 04.11.10 - 10:20 Uhr

Hallo,
ich weiss nicht wie verhärtet die Fronten sind aber wenn er dann nicht mit"darf" kann er auch sagen, dass er dann mit ihr zum Umzug geht weil es "offiziell" noch sein Besuchs-WE ist. Dann würdest du in die Röhre schauen.
Ich habe meinem Ex angeboten mitzukommen zum Zug aber das schafft er zeitlich nicht...

Mama und Papa werdet ihr immer bleiben...auch wenn ihr kein Paar seid. Er hat das gleiche Recht mit dem Kind dahin zu gehen, man muss nicht viel reden aber friedlich bleiben denn das Kind ist erst im KiGa, wie soll es denn werden wenn später Schulveranstaltungen sind? Lädst du ihn bei allem aus?

Ist nicht böse gemeint aber meine Meinung.

LG, Fibii

Beitrag von claudi2712 04.11.10 - 10:20 Uhr

Hallo und Guten Morgen,

ich kann Dich schon verstehen, Deine Überlegungen usw. Nur: wie wäre es denn, wenn Du Deinen Exmann dann mit der Kleinen allein zum Umzug gehen läßt?

Es ist schwer möglich für ihn, jetzt noch Interesse am Kiga-Geschehen zu entwickeln, wenn Du das vehement unterbinden willst. Es ist nie zu spät, sich ändern zu wollen - für das Kind.

Du sagst selbst, dass das egoistisch von Dir ist. Das finde ich auch, denn in dem Moment stellst Du das Interesse Deines Kindes - nämlich dass sie am Umzug teilnehmen kann - nach hinten. DU willst mit, DU willst Deinen Freundeskreis sehen. Aber es ist eine Kiga-Veranstaltung und soll den Kindern Freude bereiten. Die Eltern, die inzwischen Deine Freunde sind, kannst Du an jedem anderen Tag treffen.

1) es geht nicht zu dritt
2) es geht nicht nur mit Dir, weil er auch mal mitmöchte - okay dann

geht nur
3) er geht mit der Kleinen allein, denn die 1,5 Stunden, die er sie früher bringen soll, sind ja im Grunde noch "seine" TochterZeiten....

In Deinem Verhalten fehlt eigentlich nur noch das bockige Fuß-aufstampfen, erwachsen verhälst Du Dich momentan nicht.

Viele Grüße
Claudia

Beitrag von ppg 04.11.10 - 10:23 Uhr

Wenn Du partot nich deine Diskrepanzen mit dem mann nicht für zwei beiseite lassen kannst - dann gibts nur eine Lösung:

Na, dann lass den Vater allein mit dem Kind zum Martinsumzug gehen - ist ja auch sein Wochenende.


Ute

P.S. Ich finde es echt klasse, ds Du einen Psychologen gefunden hast, der mit einer Dreifährigen ein Anamnesegespräch geführt hat. Ironie off #augen

Beitrag von nadja172 04.11.10 - 10:29 Uhr

Die Psychologin hat mit MIR gesprochen und sich das Verhalten der Kleinen angesehen.

Was sollen diese Anfeindungen???

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 10:37 Uhr

Ja sie sagte es geht nicht das Ihr zu dritt was tut, da es sein Umgangs we ist sollte er es eben mit Ihr machen, keine Anfeindungen unsere Meinungen. Die du nicht hören wolltest und wie ein Kleines Bockiges Kind dich verhälst. Das das nicht sehr Erwachsen ist und Ihr nichts zu dritt machen könnt weil du vieleicht da auch bockst verständlich. Man kann sich doch 1,5 stunden zusammenreissen und seine Gefühle hinten anstellen.....

Beitrag von ppg 04.11.10 - 10:38 Uhr

Es sind keine Anfeindungen, es ist dieser Unsinn , den Du verbreitest um damit die Urbiagemeinde und auch den KV für dumm verkaufen willst:

Alle Kinder, deren Eltern getrennt sind wünschen sich diese wieder als Paar! Alle, alle alle! Dennoch schaffen es viele Eltern wichtige Ereignisse im Kinderleben zusammen zu erleben. Dafür einen Basis zu finden ist Dein Job als Mutter. Euer Job als Eltern. Kontraproduktiv ist es, wenn Du Dich hinter Allgemeinplätzen eines Pychologen versteckst - was sooooooo sicher nicht gemeint war. Denn es ist dem Kindeswohl dienlich wenn ein Kind eine Beziehung zu Vater und Mutter aufbaut

Ute

Beitrag von nadja172 04.11.10 - 10:28 Uhr

Hallo nochmal

hier geht es nicht um meine Freunde.

Ich bin im Elternbeirat und wir haben mit den Kids was einstudiert was vorgetragen wird. Also muss ich wohl da hin. Das zum einen.

Er hat sich nie dafür interessiert ich hab ihn nie ferngehalten aber immer eins auf den Deckel bekommen.
Das irgendwann mal ein Punkt da ist, wo ich auch sage es geht nicht mehr ist das so falsch????

Um einen normalen Umgang mal wieder hin zu bekommen (auch weil sie erst drei ist und wir noch viele Jahre vor uns haben) habe ich schon eine Beratung vorgeschlagen. Da wurde ich ausgelacht.
Hab ihm immer versucht entgegen zu kommen aber wurde immer nur nieder gemacht. Was soll ich denn noch machen??? Zusammen hin gehen friede-freude-eierkuchen spielen?? Wieder mal die Gemeinheiten schlucken die dann kommen???


Beitrag von ppg 04.11.10 - 10:33 Uhr

Zusammen hin gehen friede-freude-eierkuchen spielen??

Schlich und einfach : Ja

Als Mutter muß man schon mal die Faust in der Tasche machen!

Ute

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 10:39 Uhr

Als Vater manchmal auch ;-) Für meinen Mann sind solche Unternehmungen mit der Ex auch frustrierend und er würde sie lieber nie wieder sehen oder Anschreien, aber sie sind Eltern und die paar Stunden muss es eben gehen und tut es auch. Natürlich nur wenn beide reif genug sind um damit umzugehen....Und das scheint hier noch nicht der Fall zu sein, von beiden Seiten.....

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 10:33 Uhr

Wie alt ist euer Kind? Mein Mann hat immer bei sowas teilgenommen, auch wenn er seine Ex hasst wie sau, aber sie sind trotzdem die Eltern und haben sich beide vor den Kindern eben zusammengerissen. Und die Kinder waren damals 2 und 3 und haben alles verstanden#kratz

Beitrag von manavgat 04.11.10 - 10:47 Uhr

Ich würde ihm eine SMS schicken, dass Du mit Kind den Martinszug sofort verlassen wirst, sollte er da auftauchen. Alternativ könntest Du Dein Kind entscheiden lassen, ob sie mit Mama oder mit Papa hingehen will.

Gruß

Manavgat

Beitrag von cunababy 04.11.10 - 11:46 Uhr

***Was wäre denn, wenn der Vater als Antwort darauf das Kind ganz egoistisch bei sich behält und erst zur üblichen Zeit das Kind zu Mutter bringt? Dann brauchen Sie tatsächlich keine Kita mehr, dann betreiben Sie erfolgreich einen eigenen Kindergarten.

Er hat als Vater die gleichen Rechte! Es ist sein Wocheende. Nicht er hat das Problem zu Dritt dort hin zu gehen, sondern SIe. Dann soll sie daheim bleiben, wenn Sie ein soooo großes Problem damit hat.

Ich kann den Vater verstehen. Die Mutter sollte froh sein, wenn endlich Interesse dafür entdeckt.

Für mich ist das hier ein reines Machtspiel! Ihr seit beide Eltern, also benehmt euch gefälligst auch so und geht gemeinsam dort hin oder lass ihn alleine gehen,wenn du es nicht erträgst!

VG Cunababy

Beitrag von zwiebelchen1977 04.11.10 - 11:53 Uhr

Kannst du deine Männerfeindlichen Meinungen mal für dich behalten???

Mein Gott nochmal.

Man kann sich zum Wohl des Kindes auch mal zusammenreißen.
Der Papa möchte gerne mit, wegen SEINEM Kind.
Im Prinzip hat sie das nachsehen, es ist sein We, er muss sie nicht eher bringen.

Wenn sie damit ein Problem hat, muss sie zu Hause bleiben.

Beitrag von manavgat 04.11.10 - 12:06 Uhr

#paket

Beitrag von maxmutti 04.11.10 - 13:32 Uhr

Sie hat doch Recht!

Ich weiß nicht was dir passiert ist aber dein "Männerhass" ist doch nicht normal.

Väter haben nunmal auch Rechte auch wenn du das wohl anders siehst!

Beitrag von manavgat 04.11.10 - 13:51 Uhr

#paket#paket

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 13:53 Uhr

#augen Sehr reif genauso wie deine Typischen tipps: geh zum Anwalt oder lass den Mann / Vater aussenvor oder drück deine Macht über das KInd aus#contra

Und ich nehms dir vorweg:

#paket#paket#paket

#gaehn Das langweilt langsam #rofl

Beitrag von manavgat 04.11.10 - 14:00 Uhr

#ole

Beitrag von fernande 04.11.10 - 12:25 Uhr

Genau, soll Mama doch mal so eine richtige Szene hinlegen, nicht nur vor den Augen des gesamten Kindergartens, sondern auch vor den Augen des Kindes das anscheinend eh schon beim Psychologen betreut wird.

Und von ganz besonderem Stil zeugt ja der Rat, das auf die unpersönlichste Weise, die es gibt anzudrohen.

Die einzige richtige Reaktion des Vaters auf so eine Drohung wäre dann, das Kind einfach zur vereinbarten Zeit zurückzubringen und ihm so diese unappettitliche Szene zu ersparen.

Es ist nämlich das Umgangswochenende des Vaters, an dem er entscheidet, was das Kind unternimmt.

Beitrag von fensterputzer 04.11.10 - 13:55 Uhr

Er läuft mit seinem Kind beim Umzug mit und sie soll ihm das Kind an seinem WE entreißen?? Mana heute völlig verpeilt oder war da ein Fläschen Wodka zuviel im Blut?

Beitrag von kimmi 04.11.10 - 14:16 Uhr

Die dümmste idee ist wohl einem 3 jährigen kind so eine entscheidung zu überlassen!!


Und du liebe nadja würdest größe zeigen in dem du es schaffst mit dem KV gemeinsam 1-2 stunden zum wohle eures kindes zu verbringen. Auch wenn ihr nicht miteinander spricht, er kann doch wohl bei dem umzug zuschauen und einfach dabei sein. Ihr müsst nicht auf familie tun. Und das eure tochter denkt ihr seid wieder zusammen halte ich für super übertrieben. (nicht jeder psychologe ist ein guter psychologe.) Nachher gehst du mit ihr nach hause und der altag fängt von vorne an. Ich finde du verkomplizierst einiges.
Aber andere haben es schon geschrieben. Lass den vater hinkommen oder bleib selber zu hause. Eine trennung und ein leben danach bedarf eben das erwachsen sein!

Beitrag von maschm2579 04.11.10 - 10:57 Uhr

Hallo,

Deine Tochter ist drei und ich kann mir kaum vorstellen das ein Psychologe ein ernstes Gespräch mit Diagnose bei einer 3jährigen durchführen kann.

Sie ist erst 3 und wie Du schon sagst liegen noch viele viele Jahre vor Euch. Was ist zum Beispielt mit der Einschulung? Sollte das auf sein WE fallen, gehst Du dann nicht mit? Lässt Du ihn dann alleine zur Einschulung? Wärst Du nicht traurig?

Ich würde Deine Tochter fragen und vielleicht den Umzug als Anlass sehen mal aufeinander zuzugehen.

Ansonsten musst Du halt, trotz einstudierten auf den Umzug verzichten.

Ich rede auch nciht viel mit meinem EX aber gerade weil ich in der Kita einen Freundeskreis habe dürfte er mitgehen und ich würde mit den Mädels plaudern #freu

Ich denke es geht nur um Dich und nicht um das Kind...

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 11:00 Uhr

Als Freund muss man sich auch nicht fühlen, aber ein normales umgehen sollte doch möglich sein. Ich finde das ganze auch komisch, die Kinder meines Mannes waren bei der trennung 1,5 und 3 und haben das schon verstanden, auch wenn bei Kiga Feiern beide Anwesend waren.....

Beitrag von janamausi 04.11.10 - 11:16 Uhr

Hallo,

mein Ex ist bei Aktivitäten von meiner Tochter, wie z.B. Martinsumzug, Sommerfest vom Kiga etc. immer mit dabei! Ich bin ehrlich gesagt geschockt, wie eine Therapeuten so etwas sagen kann!

Ich habe auch einen eigenen Freundeskreis, aber es spricht doch nichts dagegen, dass mein Ex mit meinen Freunden an so einer Veranstaltung Small-Talk betreibt. Für unsere Tochter ist es doch auch toll, wenn ihr Papa meine Freunde (und somit auch die Freunde von meiner Tochter) kennt.

Bei den meisten Kindern ist der Vater mit dabei und für deine Tochter ist es doch toll, wenn auch ihr Papa mit dabei ist. Und dann ist es Aufgabe der Eltern kein Theater bei den Veranstaltungen zu machen sondern sich zusammen zu reißen.

Auch gerade weil es ja das Umgangswochenende vom Vater ist. Warum lässt Du ihn nicht mit eurer Tochter gehen und Du gehst "alleine". Da Du ja im Elternbeirat bist, hast Du doch bestimmt auch andere Sachen zu tun, z.B. Martinswecken-, Glühweinverkauf, so dass ihr nicht schweigend nebeneinander herlaufen müßt.

Es ist ja auch in dem Sinne kein gemeinsamer Umgang wie z.B. ein Freizeitbesuch sondern eine Veranstaltung vom Kiga! So wie ich es verstehe ist eure Tochter 3 Jahre und ihr seit seit ca. 1 Jahr getrennt. Ich finde schon, dass man es einem 3jährigen Kind erklären kann, dass Mama und Papa WEGEN IHR gemeinsam auf die Veranstaltung gehen aber sie nicht wieder ein Paar werden.

LG janamausi