Germanischer Bärenhund oder Bernhardiner ?

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Beitrag von becky100 04.11.10 - 10:38 Uhr

Wir suchen schon länger nach nem 2-Hund und sind auf oben genannte Rassen gestossen.

Suchen was großes;-)

Vielleicht hat hier ja selber jemand einen oder kann mir was drüber berichten.

Er soll ein Familienhund werden aber auch eine Wachfunktion haben, da wir ein recht großes Grundstück haben.


Unser Hund rennt höchstens davon, wenn hier Fremde kommen#rofl
Er kommt aber super mit allen Hunden zurrecht und braucht eigentlich auch dringend einen Hund der ihm etwas Sicherheit gibt.
Er ist in Gegenwart von anderen Hunden auf einmal gar nicht mehr ängstlich:-)
Hat ne unschöne Vorgeschichte:-(

Beitrag von cherymuffin80 04.11.10 - 12:34 Uhr

Hallo,

also der Bernhardiner eine Freundin ist alles andere als ein Wachhund, der schmeist sich jedem Fremden der aufs Grundstück kommt vor die Füße und will gestreichelt werden :-p

Dann leben hier in der Nachbarschaft noch welche die auch einen Bernhardiner haben, den habe ich auch noch nie bellen gehört, bei denen lache ich nur wenn die Frau mit dem Hund raus geht, da geht der Hund mit ihr spazieren!

LG

Beitrag von becky100 04.11.10 - 13:38 Uhr

Ich glaube aber auch, dass die Präsenz was ausmacht.;-)

Wir hatten auch schon den DSH im Gespräch, aber ehlich gesagt habe ich Sorge dass der als reiner Wachhund unterfordert ist.

Beitrag von minimal2006 04.11.10 - 13:35 Uhr

Hallo Becky

Bernhardiner als Wachhunde .. hab ich noch nie gehört ;-)
Germanischer Bärenhund kenne ich mich nicht aus.

Aber bei den Terrien ein wenig ;-)

Ich habe dir mal das Rasseportrait vom KfT kopiert:

Der schwarze Terrier

gemeinhin auch unter dem Rassenamen "Schwarzer Russischer Terrier" bekannt, ist eine der neuesten Rassehundzüchtungen der Welt und die größte Rasse, die der Klub für Terrier betreut. Aus den Rassen Riesenschnauzer, Airedale Terrier und Rottweiler züchtete in den 40er Jahren die russische Armee einen Hund, der für die sehr speziellen Aufgaben des Militärs geeignet sein sollte.

Neben der Bewachung der Grenzen sollten diese Hunde auch zum Objektschutz eingesetzt werden. Um diese Aufgabe meistern zu können, mussten sie in der Lage sein, selbständig und fast ohne menschliche Hilfe ihre Bewachungstätigkeit auszuführen.

Daher wurde bei der Zucht besonderen Wert darauf gelegt, dass aus den Verpaarungen - bei denen noch etliche andere Rassen eingesetzt wurden - nur Nachkommen ausgewählt wurden, die vielseitig verwendbar, den großen klimatischen Unterschieden des wilden und urwüchsigen Landes gewachsen und stabil in Charakter und Temperament waren. Die Folge war allerdings, dass sich das Erscheinungsbild der Rasse zunächst noch recht uneinheitlich darstellte, was für die Armee jedoch von geringer Bedeutung war. Erst als sich private Züchter der Rasse annahmen, gelang es, dass Äußere des Rasse zu vereinheitlichen, ohne Charakter und Temperament zu vernachlässigen. Im Jahr 1981 wurde die Rasse von der F.C.I. offiziell anerkannt.

Bereits im Jahr 1985 wurden die ersten russischen Importhunde in das Zuchtbuch des Klub für Terrier eingetragen. Während der 20 Jahre, die diese Rasse bei uns gezüchtet wird, - der erste Wurf viel 1986 - sind erst etwas mehr als 2.000 Zuchtbucheintragungen zu verzeichnen. Dies liegt sicher auch daran, dass der Schwarze Terrier mit einer durchschnittlichen Schulterhöhe von etwa 70 cm zu den sehr großen Hunderassen gehört und daher nicht in der Stadt in einer Etagenwohnung gehalten werden sollte.

Die Welpen sind sehr verspielt, anpassungsfähig und gelehrig und müssen liebevoll, jedoch sehr konsequent erzogen werden, um sich problemlos in ein "Familienrudel" einordnen zu können. Schon mit einem Jahr ist der Schwarze Terrier ein großer, kräftiger und wehrhafter Hund, der seinen natürlichen Schutztrieb zu entwickeln beginnt. Dieser muss konsequent in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Das harte, dichte, schwarze Rauhaar mit guter Unterwolle, das regelmäßig gebürstet und gekämmt werden sollte, macht den Schwarzen Terrier bestens geeignet für jede Witterung. Zwingerhaltung ist jedoch nicht zu empfehlen, da er dort im Allgemeinen zu wenig Abwechslung und nicht genug Kontakt mit seiner Familie hat. Bei richtiger Erziehung ist der sehr kinderliebe Schwarze Terrier ein mutiger, anpassungsfähiger Beschützer von Haus und Familie.
(Quelle kft-online.de)

LG

Beitrag von becky100 04.11.10 - 13:36 Uhr

Ein Terrier, ne lieber nicht.
Mein Mann hatte früher einen Schnauzer, der war sehr wachsam,
ABER auch total unerzogen und hat gezwickt wie blöd:-[

Beitrag von aussiegirl600 04.11.10 - 15:03 Uhr

Von diesen Pseudo-Züchtungen wie dem Germanischen Bärenhund halte ich nicht viel, lieber ein Rassehund vom guten Züchter. Gerade bei so großen Rassen hat man sonst gern Probleme mit Gelenken...

Mit Bernhardinern kenne ihc mich nicht spezifisch aus, aber sie wirken optisch sicher schonmal abschreckend. Möglich wäre vielleicht auch ein Berner Sennenhund, wobei die einen Familienkuschelhundruf haben. Oder ein Großer Schweizer Sennenhund? Sehr wachsam wären Groß- und Wolfsspitz - geradezu prädestiniert als Familienhund mit Wachfunktion. Auch Großpudel sind durchaus wachsam. Von Schwarzem Russischen Terrier und Riesenschnauzer würd ich eher abraten - da könnte man an ein Exemplar geraten, dass zu sehr Arbeitshund ist. Etwas aus der Molosser-Gegend wär vielleicht auch was? Ein Englischer Mastiff oder ne Deutsche Dogge? Auch Collies sind häufig wachsam, dabei gute FAmilienhunde und ausgesprochen leichtführig.

Ich würde evtl dazu raten einen erwachsenen Hund zu nehmen, damit sich nicht ein Welpe bei eurem Hund das Angstverhalten abschaut. Bei nem erwachsenen wisst ihr ja dann auch schon wie die Wachsamkeit ausgeprägt ist. Und dann ist die Rasse egal - unsere Nachbarn hatten 2 Labradore - nicht grad als Wachhunde bekannt. Aber die haben sehr, sehr gut aufgepasst, brav angeschlagen und hätten vermutlich auch gestellt.

Beitrag von becky100 04.11.10 - 16:23 Uhr

Erstmal danke#blume
Was außerdem noch in Frage käme wäre ein Leonberger oder mein Favorit eine Bordouxdogge#verliebt

Beitrag von aussiegirl600 04.11.10 - 17:56 Uhr

Ja, die wären beide ne Option.


Aber egal was ihr euch kauft - bitte gut informieren. Leonberger, genauso wie ein paar andere genannte Rassen können wirklich ordentlich Schutztrieb mitbringen. Das zu kontrollieren ist gar nicht so einfach. Also redet mit guten Züchtern und auch mit Besitzern.

Und bitte nicht auf sowas wie den Germanischen Bärenhund reinfallen - hab mir die Seiten mal angeschaut und MEIN Eindruck war, dass da jemand halt wild ein paar Rassen miteinadner verpaart hat und jetzt behauptet, dass die gesünder und toller sind. Geht lieber zum VDH und findet dort ordentliche Züchter. Gut auf HD Ergebnisse und sowas achten!

Beitrag von risala 05.11.10 - 16:03 Uhr

Hi,

ich bin mit einem Bernhardiner (Langhaar) aufgewachsen - das war von 1975-1989. Unser Til war klasse - und er hat bewacht. Nicht wie ein Schäferhund oder so, aber er hat jeden Unbekannten auf dem Grundstück / im Haus / gestellt, nicht weiter gelassen oder weg bis meine Eltern kamen.

Ob ich heute nochmal einen nehmen würde? Ich weiß es nicht. Es sind meine Traumhunde, aber unser Til war so ganz anders (auch äußerlich) als die heutigen Bernhardiner. Er war 86cm groß (Schulterhöhe), wog 75kg und war damit sehr schlank. Auch war er sehr sportlich-muskulös. Außerdem hatte er weder Hängelider noch Hängelefzen und hatte eine normal lange Schnauze. HD oder ähnliche Problem hatte er nichtmal mit fast 14! Leider hat der Züchter (im VDH) unseres Hundes vor ca. 5 Jahren aufgehört (altersbedingt).

Die heutigen Bernhardiner, die ich gesehen habe, sind wesentlich schwerer und schwerfälliger, haben kurze Schnauzen, Hängelider und -lefzen. Außerdem werden sie lange nicht mehr so alt wie früher.

Ein Germanischer Bärenhund ist ein Mischling. Nichts anderes. Der Club nimmt alle Hunde ins Zuchtregister auf, die irgendwie ins Schema passen. Ob das Mischlinge sind, Bernhardiner, Owczarkas, etc ist denen völlig egal. Hauptsache das Bild passt. Dann doch lieber auf die Suche nach dem "perfekten" Bernhardiner gehen.

Gruß
Kim

Beitrag von shera01.05.00 07.11.10 - 12:48 Uhr

Hi

wir haben einen dobermann er bewacht die wohnung also wenn er etwas hört steht er auf knurrt wenn dann etwas zu anhem kommt bellt er.

er ist ein absoluter familienhund speilt sehr gerne und vorsichtig mit meiner kleinen tochter etc.

groß ist er auch aber vom körperbau eher schlank, aber wenn er gefahr wittert dann mahct er sich breit stellt die vorderbeine nahc aussen und das bellen klingt dann aucuh net gerade harmlos:-p



allerdings ist unserer auch ein trampeltier...

bernardiner finde ich auch sehr schön, alerdings sind die meisten eher unsportlich bzw. träge...

Beitrag von schnoedewind 02.12.10 - 11:00 Uhr

Hallo,
logische Weise kann ich Dir den germanischen Bärenhund empfehlen.
Damit Du nicht das Internet nach Informationen dieser rasse durchsuchen musst, haben wir uns bereits mit einigen Haltern und Züchtern zusammengeschlossen.
Du findest alles Wissenswerte incl. Wesensbeschreibungen,Erfahrungsberichten und Bildern auf www.baerenhund.info

Liebe Grüße aus Wegberg.