Brauche Entscheidungshilfe....Job wechseln JA oder NEIN!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von rabbit71 04.11.10 - 11:14 Uhr

Hallo!

Bin seit 18 Jahren in einem Kleinunternehmen beschäftigt. Gehaltszahlungen sind in den letzten zwei Jahren unregelmäßig erfolgt.
Der Betrieb steht finanziell nicht mehr gut da. Chef hat mir mündlich
mitgeteilt, dass es mich weiter bezahlt bis ich etwas Neues gefunden habe.
Nun habe ich ein Jobangebot erhalten, zu den gleichen Konditionen
und ich kann direkt kommen.
Nun meine Frage, gilt der mündliche Hinweis von meinem jetzigen Chef,
dass ich direkt gehen kann, wenn ich etwas Neues habe?
Ich hätte ansonsten eine recht lange Kündigungsfrist.
Wie führe ich am besten das Kündigungsgespräch?
Freue mich auf Antworten von EUCH!
LG
#hasi

Beitrag von anna031977 04.11.10 - 11:23 Uhr

Geht hin, sag Du hat einen neuen Job in Aussicht und unterhalte Dich über Kündigung und evtl Abfindung, da Du ihm ja entgegen kommst und er dadurch einen Mitarbeiter abbauen kann.

Wenn er auf die Kündigungsfrist verweist, kannst Du ja mal die unregelmäßigen Gehaltszahlungen und co ansprechen.

lg

Beitrag von rabbit71 04.11.10 - 11:29 Uhr

ich kann den Arbeitsvertrag heute abend unterschreiben
und wollte dann morgen ein Gespräch mit dem alten Chef suchen.
Ich hatte auch schon daran gedacht eine Abfindung anzusprechen,
da ich mir für den Laden echt den A...... aufgerissen habe!
Ich bin die einzige Festangestellte und zudem diejenige, die alles
macht......mein jetztiger Chef ist so gut wie nie da, daher wird er mich
wohl nicht so gerne ziehen lassen!

Beitrag von mamavonyannick 04.11.10 - 11:41 Uhr

Hallo,

ich würde das erst mit dem jetzigen Chef klären, bevor ich unterschreibe.

vg, m.

Beitrag von rabbit71 04.11.10 - 11:46 Uhr

wieso würdest Du das erst besprechen?

Beitrag von mamavonyannick 04.11.10 - 12:08 Uhr

Wenn du den Vertrag, den du unterschreibst, nicht erfüllen kannst, weil dein Chef dich nicht rechtzeitig gehen lässt, dann wirst du vertragsbrüchig und uU schadensersatzpflichtig.
Von daher: Erst das eine beenden, zur Not durch einen Aufhebungsvertrag und sich dann vertraglich neu verpflichten.

vg, m.

Beitrag von rabbit71 04.11.10 - 12:18 Uhr

mein neuer Chef möchte mich aufjedenfall, daher hat er mir angeboten
den Arbeitsbeginn offen zu lassen!
Somit müsste ich doch auf der sicheren Seite sein, oder?

Liebe Grüße
Rabbit

Beitrag von mamavonyannick 04.11.10 - 12:25 Uhr

Hast du Zeugen für dieses Gespräch? Wenn nicht: Nur auf Schriftliches verlässt man sich!
Und wenn du weißt, dass er dir keine Steine in den weg legen wird, dann kannst du ja jetzt auch mit ihm sprechen.

Beitrag von rabbit71 04.11.10 - 12:30 Uhr

also in dem NEUEN Arbeitsvertrag steht drin, dass der Beginn der Tätigkeit
offen bleibt.....bzw. nach Vereinbarung!
Die mündliche Kündigung von meinem alten Chef habe ich im Beisein
meines Ehemannes bekommen.
Das war Ende September....als mal wieder kein Geld für die Löhne da war!

Neuer und Alter Chef kennen sich.....jobbedingt!


Beitrag von manavgat 04.11.10 - 13:58 Uhr

Bei einem zahlungsunfähigen Chef eine Abfindung verlangen?

Sei froh, wenn Du da raus kommst ohne Verlust und dass das mit dem neuen Job so geklappt hat. Man kann auch übertreiben.

Gruß

Manavgat

Beitrag von demy 04.11.10 - 12:33 Uhr

Hallo,
hast du denn wirklich so lange Kündigungsfristen?

Steht in deinem Arbeitsvertrag explizit drin, dass sich deine Kündigungsfrist mit der Betriesbzugehörigkeit entsprechend verlängert?

Das muss nämlich EXTRA im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag vereinbart werden.
Die gesetzliche Regelung ist nämlich asymetrisch von der Kündigungsfrist her.
Für den AG gilt eine immer längere Kündigungsfrist je nach Betriebszugehörogkeit, während für den Arbeitnehmer immer 4 Wochen zum 15. oder Monatsende gelten.

Gruß
Demy

Beitrag von rabbit71 04.11.10 - 12:41 Uhr

im Vertrag steht drin, dass die Vorteile für den Arbeitnehmer gleichermassen für den Arbeitgeber gelten. Da bin ich jetzt mal davon
ausgegangen, dass das so ist. Genau weiß ich es natürlich nicht!

Beitrag von manavgat 04.11.10 - 13:57 Uhr

Dein Chef wäre ja blöd, wenn er einer Aufhebungsvereinbarung nicht zustimmt. Er kann dich doch gar nicht bezahlen.

Gruß

Manavgat