Jugendamt - Alkohol-Kind seid 10 Monaten weg-

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Beitrag von gerlindel72 04.11.10 - 13:15 Uhr

Hallo, Ihr Lieben!
Habe mitlerweile keine Nerven mehr.Unser Lüdde wurde am 21.1. 20110 aus unserer Familie genommen.Sie meinten wir wären starke Alkoholliker und würden uns nicht kümmern!Quark.Sicher haben wir mal gefeiert.Nunja, dem Amt zuliebe machen wir das was die wollen.Therapie und trotzdem kkeine Chance.Das ist die Kurzfassung der traurigen Geschichte.Jeden sa.dürfen wir unseren Kleinen sehen.Es zerreißt uns das Herz,wenn er fragt,ob jetzt gaaanz lange hierbleiben darf.Das ist ein Gefühl,was man gaar nicht in Worte fassen kann.Weiß jemand Rat.
Lieben Gruß

Beitrag von thea21 04.11.10 - 13:17 Uhr

Keinerlei vorherigen Besuche, Kontakte zum Jugendamt, nie ist etwas gewesen und einmal und plötzlich kommen sie und nehmen das Kind ohne Vorwarnung aus eurer Familie?

I dont believe this.

Beitrag von sonnenstrahl1 04.11.10 - 13:22 Uhr

Hallo
So leid es mir tut aber die Aussage: Sicher haben wir MAL gefeiert
sind typische Sätze eines Alkoholikers.

Ich habe mal was getrunken, und und und aber so schlimm ist es nicht.

Alles die typischen Sätze

Was für eine Therapie habt ihr gemacht?

Wie waren eure Leberwerte?

Wie oft wurden die Leberwerte kontrolliert?

LG
Jelena

Beitrag von gerlindel72 08.11.10 - 12:39 Uhr

hallo, die leberwerte sind gut bei uns. ich mache eine ambulante mit meinen mann, damit wir den kleinen weiterhin sehen können.
ich hätte auch stationär mit meinen sohn gemacht,aber das befürwortet das JA nicht.
LG steff:-(

Beitrag von sonnenstrahl1 08.11.10 - 13:21 Uhr

Was heißt gut?

Beitrag von lena1309 04.11.10 - 13:23 Uhr

Ihr solltet es nicht dem Amt zuliebe tun sondern eurem Kind zuliebe. Da ist der Denkfehler. Wenn sich bei euch eine grundlegende Veränderung der Verhaltens- und Denkstrukturen zeigt, seid ihr langsam auf dem richtigen Weg.

Und da nehme ich jetzt mal meine Kollegen in Schutz, wir klauen keine Kinder und wir nehmen sie auch nicht einfach so mit.
Wir schützen die Kinder und nicht die Eltern, auch wenn immer wieder viele unsere Arbeit nicht verstehen.

Sprich mit deinen Therapeuten, die können dir helfen.

Beitrag von clazwi 04.11.10 - 17:32 Uhr

Hallo Lena,

gut, dass sich zu dem Thema auch jemand mit fachlich fundiertem Hintergrundwissen äussert.

Ich bin selbst Adoptiv- und Pflegemama und ich arbeite auch in der KJH.
Um in Deutschland ein Kind aus der Familie nehmen zu können, muss schon sehr viel zusammenkommen.

Die Herausnahme eines Kindes und die damit verbundene Inobhutnahme (sei es durch ein Kinderheim oder durch Pflegeeltern) kostet sehr, sehr viel Geld - und die staatlichen Kassen sind leer.

Schon alleine aus diesen Gründen, kann ein Kind nicht "mal eben so" aus der Familie herausgenommen werden.
Dazu steht das Elternrecht hierzulande über dem Kindeswohl, wobei ich den Eindruck habe, dass der "Schutzparagraph" langsam doch etwas mehr Wirkung zeigt.

Danke für Deinen Beitrag!
LG
Claudia

Beitrag von flaschengeist2005 04.11.10 - 18:18 Uhr

Es sind vll nicht alle vom Jugendamt schlecht und ich hatte auch noch nie persönlich damit zu tun, aber natürlich haben Jugendämter schon Kinder aus vernünftigen und heilen Familien raus gerissen mit irgendwelchen Argumenten die völlig aus der Luft gegriffen waren.

Die Eltern mussten Jahre um Ihre Kinder kämpfen.

Wir hatten so einen Fall bei Bekannten im Kindergarten.

Nach 4 Jahren haben sie ihren Sohn wieder bekommen und gehen jetzt gegen diese Person vor. Ehrlich ? Ich hoffe das diese Dame in den Knast wandert, was leider sowieso nicht passieren wird.

Ich stecke nicht alle in eine Schublade, aber ich habe schon viel mit bekommen ( Erzieherin ) und finde die Aussage von dir "Wir schützen Kinder" in vielen Fällen einfach fehl am Platz.

Von den ignorierten Hinweisen zu Kindern die dringend Hilfe brauchen mal ganz abgesehen !!

In dem Sinne

Geist

P.S: Zu dem eigentlichen Beitrag kein Kommentar, da Fake !!

Beitrag von lena1309 05.11.10 - 13:53 Uhr

Hallo Geist,

du schreibst aus der Sicht eines Menschen, der unsere Arbeit beurteilt, aber den täglichen Alltag nicht kennt.

Viele möchten unsere Arbeit nicht machen und viele halten sie nicht aus.
Aber wenn ich nicht glaube, dass ich mit meiner Arbeit Kindern helfen kann, dann kann ich auch hinschmeißen und Florist werden. Das ist ein schöner Beruf, aber du musst dich nicht ständig rechtfertigen warum du dieses und jenes jetzt machst oder nicht machst.

Setzte dich mal in ein Gespräch mit den oberen der Jugendämter und kämpfe um einen Heimplatz oder einen Platz in einer Pflegefamilie. Da müssen erst andere Maßnahmen durchgeführt werden, bevor ich die Herausnahme des Kindes einleiten darf. Denn ob du es glaubst oder nicht, die Unterbringung eines Kindes kostet scheiße viel Geld, um es mal so auszudrücken. Und wenn das immer direkt so aus der Hüfte entschieden werden würde, würden wieder viele wegen der Steuerverschwendung schreien.

Und schlussendlich darf ich ein Kind erst aus der Familie holen, wenn mir das Familiengericht freie Hand gibt. Ich kann bei Gefahr in Verzug sofort einschreiten, aber dann muss ich innerhalb einer Frist dem Richter klar machen, dass das Kind nicht zurück darf.

Und ja auch wir machen Fehler und die werden in der Welt verkündet. Aber wenn wir unsere Arbeit richtig machen, sagt keiner was, ist unser Job.
Und nicht jeder hält es aus, einer schreienden und tobenden Mutter ihr Kind wegzunehmen. Eine Kollegin hat in 20 Jahren bereits so viele Morddrohungen gesammelt, die hätte ihre Wiedergeburt schon bis zum Jahr 5000 feiern können.
Aber wenn du ein Mal in Augen siehst, die dich dankbar angucken und eine kleine Hand, die sich voller Vertrauen in deine legt, weil du sie jetzt endlich weg bringst, dann weißt du, warum du jeden morgen wieder dafür aufstehst.

Und übrigens hat das Jugendamt auch noch andere Aufgaben als Kinder zu klauen.
Bei uns kann man auch Kinder kriegen, aber das vergessen die Leute gerne. Ist halt nicht so spektakulär, Kinder zu adoptieren außer man heißt Angelina Jolie.

Aber jeder der glaubt, es besser zu können, kann ja studieren und sich dann beim Jugendamt bewerben.

M

Beitrag von stolzemutsch 04.11.10 - 22:48 Uhr

TOLL! :-)

Da hab ich ja gleich jemanden vom Fach ;-)

Kannst du mir vielleicht etwas erklären?

Hab vor 2 Tagen hier mal wegen meiner Nachbarin gepostet.

Sie hat 2 Kinder, eines wurde ihr weggenommen. Das 2. ( 3-4 Jahre) muss jeden abend sehr laute partys ertragen, allesamt sind betrunken (also die mutter und ca 6 freunde, die zu ihr jeden abend kommen). es ist sehr wahrscheinlich, dass sie die kleine während ihrer partys im schlafzimmer einsperren, denn es weinte lautstark : "mama mach bitte die tür auf".
und wenn die mutter das Weinen ihrer tochter mitbekommt, brüllt sie die kleine sehr derbe an. am nächsten tag ist die kleine den halben tag auf sich gestellt, weil die mutter ihren rausch ausschlafen muss. dann hören wir sie auch immer weinen: "mama, mach die tür auf"

die polizei rufen wir regelmäßig und die wollen auch immer die kleine sehen. als ich rücksprache mit der polizei hielt, hieß es, dass die kleine unter unzumutbaren zuständen da leben muss.

berichte sind zureichend zum jugendamt gegangen. das jugendamt war auch schon mal da -angemeldet-, da wurde auf heile familie gemacht (logisch).

Wie lange kann sowas dauern, bis da endlich was passiert? ich meine, ich kenn mich da nicht aus, ob es bestimmt richtlinien oder sowas gibt. bloß uns blutet das herz, wenn wir das stets miterleben müssen und nix passiert.

vielleicht weißt du ja, was wir noch tun könnten.

lg

Beitrag von lena1309 05.11.10 - 14:06 Uhr

Setzte dich entweder selbst mit dem Jugendamt in Verbindung und schildere deine Eindrücke persönlich. So ein Polizeibericht ist ja komplett emotionslos, da liest sich eben einiges immer gleich, auch wenn die reale Situation sich unterscheidet.
Oder du gehst zur Polizei und erstattest Anzeige wegen Kindesmisshandlung oder Freiheitsentziehung. Da kannst du dir bei einem Anwalt oder der Polizei direkt helfen lassen, was jetzt genau zutreffend ist, denn da bin ich nicht ganz sattelfest, wenn es um die schriftliche Ausarbeitung der Anzeige geht.

Aber es dauert eben auch immer seine Zeit, bis Bewegung kommt, denn durch verschlossene Türen dürfen wir nicht gehen. Und da benötigt man eben auch mal Hilfe vom Umfeld, bei uns rettet eben teilweise erst der 3 oder 4 Besuch die Welt, wenn ich mal übertreiben darf.

lg
M.

Beitrag von stolzemutsch 05.11.10 - 14:27 Uhr

Danke #herzlich

Ich hoffe nur, dass es dann nicht zu spät ist.

Beitrag von mali888 07.11.10 - 21:41 Uhr

Ähm ja alles gut und schön ich kenne die Verhältnisse ja nicht doch warum trifft es auch oft viele die gar nicht so schlimm sind und andere sind voll alkoholiker und drogenabhängig laufen mitten in der woche im vollrausch auf der straße ob mit oder ohne kind und da wird nichts gemacht ? traurig=(

Beitrag von daisy80 04.11.10 - 13:24 Uhr

Einfach so nimmt das JA kein Kind aus der Familie. So schnell geht das nicht und ein paar Beweise müssen schon da sein, bevor zum Wohle des Kindes (!) entschieden wird.
Also entweder nimmst Du uns auf den Arm oder es ist wirklich einiges vorgefallen und Du möchtest es nicht wahr haben.

Beitrag von pupsismum 04.11.10 - 13:25 Uhr

Ich schwanke ernsthaft zwischen

Typische Verleugnungsstrategie mit Erfüllung sämtlicher Klischees

oder

Wir-haben-zwar-erst-Donnerstag-aber-mir-ist-langweilig-und-auf-die-Enttarnung-des-Freitagsfakes-warten-eh-immer-alle.

#kratz

Beitrag von daisy80 04.11.10 - 13:26 Uhr

Häufen sich Freitags die Fakes?
:-D

Beitrag von pupsismum 04.11.10 - 13:28 Uhr

Früher schon. Bevorzugt in Liebesleben und Partnerschaft, weil man da ja so schön in schwarz schreiben kann. ;-)

Jetzt habe ich da nicht mehr so den Überblick, um zu beurteilen, ob das immer noch so ist. #schwitz

Beitrag von daisy80 04.11.10 - 13:30 Uhr

Aha. Na sowas...

Hab ich noch nie drauf geachtet ;-)

Beitrag von sandra7.12.75 05.11.10 - 08:12 Uhr

Hallo

Jetzt sind es wenn man die die VK guckt oft Frischlinge.

Ich habe das ohne vorher die Beträge gelesen zu haben auch schon gedacht.

lg

Beitrag von michi0512 04.11.10 - 13:40 Uhr

So, jetzt mal ohne eine persönliche Wertung:

Wenn dem so ist wie Du es beschreibst, dann suche dir einen Anwalt für Familienrecht.

GlG

Beitrag von fensterputzer 04.11.10 - 13:42 Uhr

aber das Cönjäckchen nich vergessen denn Weinbrand ist Anwaltsliebling.

Beitrag von mansojo 04.11.10 - 14:02 Uhr

`n bißchen dürftig die story

da fehlt doch die hälfte

Beitrag von fensterputzer 04.11.10 - 14:05 Uhr

du weißt doch: Hans Pfeiffer, jeder nor einen wenzigen Schlock

Beitrag von -floh- 04.11.10 - 14:08 Uhr

Was macht ihr denn für eine Therapie?
Anti-Alkohol?
Was wollen die denn da Therapieren wenn ihr (wie du sagst) nicht abhängig seid?

Beitrag von fensterputzer 04.11.10 - 14:14 Uhr

keine Einrichtung vergibt sauteuere Therapieplätze an Nichtalkoholiker!!!


Fake

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