Ist es wirklich falsch, Alimente zu verlangen???

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von lilly7686 04.11.10 - 14:37 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich bin ich ja nicht direkt allein erziehend. Aber von euch bekomm ich wohl am ehesten eine Antwort.

Vielleicht kurz zur Vorgeschichte:
Ich hab mit 17 meine Große Tochter, Leonie, bekommen. Von ihrem Vater hab ich mich getrennt, da war sie 5 Monate alt. Er hat mich kontrolliert, und ich konnte keinen Schritt mehr alleine tun. Das hab ich nicht ausgehalten.
Er hatte sich dann nicht mehr gemeldet, und als meine Tochter dann 9 Monate alt war, ließ ich sie taufen. Ich hab meinem Ex eine Einladung zukommen lassen. Zuvor hab ich bei Gericht eine Besuchsrechtsvereinbarung ausgemacht, die er unterschrieben hat.
Er kam zur Taufe, besuchte uns danach 2 mal zu den ausgemachten Terminen und danach nie wieder. Mit 18 Monaten haben wir ihn mal besucht, waren mit ihm Spatzieren, da er uns nicht in seine Wohnung lassen wollte. Nach ner halben Stunde meinte er, er wolle nicht mehr gehen, er sei müde. Er ging nach Hause und seitdem war dann Funkstille.
Ich hab ihn, als Leonie 3 Jahre alt war, nochmal angerufen (bzw. versucht hatte ich es zu Beginn öfter, hatte aber nie Erfolg). Er antwortete, und wir wollten uns treffen und uns aussprechen wegen Besuchen. Er sagte 10 Minuten vorm Treffen ab und meinte, er würde sich melden, wenn er wieder mal Zeit hätte.
Nun wird meine Tochter im Dezember 7 Jahre alt und wir haben bisher nichts mehr von ihm gehört oder gelesen. Ich hab ihm ab und zu mal ne Mail geschickt oder versucht, anzurufen, aber er scheint kein Interesse zu haben.

Nun ist es so, dass in Ö eine Unterhaltserhöhung ins Haus steht, sobald das Kind zur Schule geht. Dies ist seit September der Fall, also seit 2 Monaten.

Ich habe deshalb zur Zeit sehr regen Kontakt mit dem JA, das sich um die Unterhaltsberechnung kümmert. Mein Ex hatte sich geweigert, eine Lohnauskunft zu geben, daher wurde eine Auskunft beim Arbeitgeber beantragt.
Das dauerte nun fast zwei Monate.

Gestern war ich bei einer Freundin, als der Anruf vom JA kam. Sie hätten endlich die Auskunft bekommen und der Unterhalt würde von 165 auf 225 euro raufgesetzt werden. Man würde ihn die Unterhaltsvereinbarung nun zuschicken, und wenn er nicht unterschreibt, müsse man übers Gericht gehen.

Soweit so gut.
Meine Freundin meinte dann, sie halte es für eine Frechheit, dass Mütter wie ich Unterhalt bekommen würden!
Wie sie zu dem Schluss kommt? Nun, ich lebe seit 2,5 Jahren in einer neuen Beziehung und habe seit 5 Monaten mit meinem neuen Partner ein Baby. Er kümmert sich gut um uns und ist wie ein Vater für meine Leonie.

Meine Freundin ist der Meinung, wenn eine Mutter in einer neuen Partnerschaft lebt, dann sollte sie keinen Anspruch auf Unterhalt für das Kind haben.
Ich hab ihr dann erklärt, dass das Geld ja nicht mir gehört, sondern für Leonie gedacht ist. Um ihren Bedarf abzudecken!

Diese Freundin meinte auch, wenn mein Ex sein Kind nicht sehen würde, wäre er ja nur Zahler, und das wäre nicht okay. Jemand der sein Kind nicht sieht müsse auch nicht zahlen.
Sie weiß, dass ER sie nicht sehen will. Was soll ich dagegen tun? Ihn zwingen? Aber laut ihr wäre es eine Frechheit, dass er zahlen muss. Denn sie würde ja für ihre Erstgeborene auch keine Alimente bekommen (zur Info: sie hat bei der Geburt angegeben, nicht zu wissen, wer der Vater ist). Und sie müsse auch selbst für ihr Kind sorgen und hätte keine Unterstützung.

Wie seht ihr das? Ist es wirklich so falsch, für mein Kind Alimente zu fordern? Klar, er kümmert sich nicht, aber ist das meine Schuld? Würde er heute anrufen, er wolle sein Kind sehen, ich könnte nichts dagegen tun oder? Es wäre ihr gutes Recht, ihren Erzeuger kennen zu lernen!

Im Gegenzug spricht meine Freundin aber davon, jemand der sich 6 Jahre lang nicht um sein Kind gekümmert hat, hätte kein Recht mehr auf das Kind. Gut, irgendwo richtig, aber dennoch könnte ich es ihm bzw. meiner Tochter nicht verwehren.

Ich versteh nicht, warum sie dieser Meinung ist. Hat sie Recht? Nun, ich weiß ja, dass das Gesetz und das JA mir recht gibt. Aber rein menschlich? Hat sie recht? Wie seht ihr das?

Beitrag von fensterputzer 04.11.10 - 14:43 Uhr

Ist deine Freundin bekifft? Hat sie gesoffen oder sonstwie ihr Hirn abgeschoßen??

Eurem Kind steht der Unterhalt durch den KV zu und gut. Er muß zahlen bis das Kind 18/27 ist.

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 14:44 Uhr

Da er ja sein Kind nicht sehen will, stempelt er sich selbst zum nur Zahler ab. Und klar für die Väter wäre es einfacher die Pflichten abzugeben wenn die Ex in einer Neuen Beziehung lebt:-P Aber da dein Neuer nicht der Erzeuger ist hat er auch nicht die Pflicht, du machst das schon richtig lass dir da nichts einreden.

Er will ja nicht mal Umgang oder?

Beitrag von lilly7686 04.11.10 - 15:11 Uhr

Nö, er will keinen Umgang. Wie schon geschrieben, ich habe oft versucht, ihn dazu zu bringen.
Die ersten 3 Jahren war ich sehr dahinter. Hab immer wieder versucht, anzurufen. Zu schreiben, solange ich seine Adresse hatte usw.
Nach dem Vorfall, wo er dann meinte, er würde sich melden, hab ich aufgegeben.
Zwar versuch ich weiter ab und zu per Mail mein Glück, aber mittlerweile eher selten. Ich finde, ich habe genug getan. Jetzt ist meine neue Familie wichtiger. Jetzt will ich ein harmonisches Familienleben. Ich hab keine Kraft und keine Lust mehr, dafür zu kämpfen, dass mein Ex seine Tochter sieht.

Wenn er sie sehen will, muss er zu mir kommen. Er muss sich melden. Mir fehlt die nötige Kraft, ihm weiter hinter her zu laufen.

Beitrag von redrose123 04.11.10 - 15:16 Uhr

Mehr kannst du nicht tun, mach die Klage der Unterhalt steht euch zu, und deiner Freundin naja sag ich nichts zu #augen

Beitrag von kimmi 04.11.10 - 14:46 Uhr

Zum Glück machen sich um solche Themen auch noch andere Leute ihre Gedanken als deine Freundin.

Es ist völlig egal was sie denkt. Die Rechtslage ist so, dass deiner Tochter der Unterhalt zusteht und du geht auf jeden Fall richtig vor in dem du es übers JA und Gericht regelst. Egal, ob du einen neuen Partner hast oder nicht. Wie du richtig sagst der Unterhalt ist für deine Tochter und nicht für dich.
Ausserdem ist es nicht erlaubt auf Unterhalt zu verzichten!!! Davon hat deine Freundin wohl nichts gehört, oder?

Der Vater hat nicht nur Besuchsrecht sonder auch Pflichten - das er diese nicht ausübt ist schade für ihn und eure Tochter.

Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden!! Du machst alles richtig!!

Lg,
Kimmi

Beitrag von silbermond65 04.11.10 - 14:47 Uhr

Deine Freundin hat nicht alle Latten am Zaun.
Du soltest dir deine Freunde besser aussuchen.

Beitrag von witch71 04.11.10 - 15:02 Uhr

Rein rechtlich ist es so:

Das Kind hat ein Recht auf Unterhalt durch den Elternteil, der nicht mit dem Kind zusammen wohnt. Ob Vater oder Mutter oder gar beide Eltern das sind spielt keine Rolle.
Du hast die Pflicht, diesen Unterhalt in Vertretung für das Kind einzuholen, da es das ja noch nicht selbst tun kann.

Weiter:

Das Kind und der Vater haben gleichermassen ein Recht auf Umgang miteinander. Das bleibt auch so, selbst wenn der Vater das Kind jahrelang nicht gesehen hat.

Das heisst jetzt, dass Deine Freundin rein emotional argumentiert, von der Rechtslage her aber absolut uninformiert ist.

Menschlich gesehen ist es ja so, dass der Vater durch die Unterhaltszahlungen jeden Monat schwarz auf weiss sieht, dass es da ein Kind von ihm gibt. An dieses Kind sollte man ihn auch häufig erinnern, sei es durch Briefe mit Fotos, Anrufe oder ganz schlicht durch Unterhaltszahlungen. Vielleicht fällt ihm dann irgendwann selbst auf, dass es da jemanden gibt, für den er sich wenigstens ein wenig interessieren sollte. Und das eben nicht nur finanziell.

Von daher finde ich, dass das weder rechtlich noch menschlich korrekt ist, was Deine Freundin da sagt. :-)

Beitrag von zahnweh 04.11.10 - 15:25 Uhr

Hallo,

das Geld steht deinem Kind zu! Punkt.
Davon kannst du Kleidung, Nahrung, Strom, Wasser, Heizung etc. kaufen.
Was nicht gebraucht wird, kannst du immer noch auf ein Konto packen. Dann hat das Kind später etwas.

Er ist der Vater. Er war bei der Zeugung dabei.
Wenn er sich nicht kümmern will und alles abblockt, befreit ihn das trotzdem nicht aus seiner finanziellen Verantwortung.
(unfähr fände ich es lediglich, wenn eine Mutter dem Vater das Kind bewusst vorenthält, SIE keinen Umgang zu stande kommen lässt, obwohl der Vater will und auch gut für's Kind wäre und dann aber Unterhalt verlangt)
aber im Grunde sind das zwei verschiedene Stellen.

Bei uns sogar im JA selbst getrennt. Es gibt die Stelle wo der Umgang geklärt wird und die wo der Unterhalt besprochen wird.

Bei uns war es anfangs so: Umgang ja, Unterhalt nein. Dann Unterhalt ja, Umgang nein. Er hatte selbst kein Interesse und inzwischen wäre das auch zu gefährlich. Leider.

Wenn deine Freundin sauer ist, weil sie allein zurecht kommen muss. Dann ist das hier leider ihr Problem. Wenn sie bei der Zeugung freiwillig mitgemacht hat, dann wäre es schon mal nützlich gewesen, den Kerl nach seinem Namen zu fragen....
Wenn sie ihn verschwiegen hat aus Angst, könnte ich es noch verstehen. Aber dir Vorwürfe zu machen finde ich fehl am Platze.

Zumal es ganz schön verwirrend werden würde, wenn der neue Partner für Kinder aus früheren Beziehungen finanziell aufkommen müsste.
Dann könnten sich die eigentlichen KV, wenn sowieso kein Interesse, sehr schnell aus dem Staub machen, würden weiter fröhlich Kinder zeugen (kostet ja nix) aber dann würden noch mehr Kinder darunter leiden.
Neue Partnerschaften würden geheim gehalten oder viele würden sich vermutlich nicht mehr an Frauen mit Kind rantrauen, da sie immer fürchten müssten dafür aufzukommen, so lange bis es einen neuen gibt...
gruselige Vorstellung.

Fakt ist, du bekommst das Geld, damit es deinem Kind finanziell besser geht. Du verwaltet es und kaufst damit alltägliche Dinge, damit sie Essen, Trinken, Wärme, Bildung usw. hat.

Beitrag von karna.dalilah 04.11.10 - 16:56 Uhr

Also manche Leute haben Freunde....#kratz, die brauchen keine Feinde mehr....

Lass dich dochnicht von solchem geistigen Dünnsch... verunsichern...

Beitrag von njb007 04.11.10 - 21:39 Uhr

Also ich finde wenn er schon so einen üblen karakter hat und sich nicht um Sein Kind kümmert dann soll er sicherlich zahlen!!!!
Du Kümmerst Dich ja um die kleine und er hält sich da schön raus!
Wen interressiert es denn da ob Du einen neuen Partner hast!!!!!

Beitrag von windsbraut69 05.11.10 - 06:25 Uhr

Rein menschlich ist es völlig selbstverständlich, dass der Vater zumindest zahlen muß, wenn er schon den Kontakt verweigert.

Das Thema würde ich mit Deiner Freundin gar nicht diskutieren. Frag sie, ob sie ihren Fehler von damals bereut und sich ärgert, deshalb jetzt keinen Unterhalt zu bekommen aber rechtfertige Dich nicht. Du hast dem Mann das Kind ja sicher nicht arglistig untergeschoben, oder?

Gruß,

W

Beitrag von similia.similibus 05.11.10 - 09:35 Uhr

Kann es sein, dass deine Freundin neidisch auf den Unterhalt ist, den du für deine Tochter bekommst?

Es ist absoluter Unsinn, was sie dir da erzählt. Deinem Kind steht der Unterhalt zu. Dass der Vater das Kind nicht sieht, ist seine Entscheidung und traurig genug. Und was er zu zahlen hat ist bestimmt nicht viel.

Lass dich nicht verunsichern. Du trägst die Verantwortung und finanzielle Hauplast an der Erziehung eures Kindes. Auf die (wenigen) Euros von ihm solltest du auf gar keinen Fall verzichten.

LG

Beitrag von anja96 05.11.10 - 10:13 Uhr

Hi,

ehrlich gesagt, Deine Freundin ist gar keine Freundin - sie ist einfach nur neidisch!

Es ist nicht Dein Fehler, daß der Vater kein Interesse am Kind hat. Wenn es so wäre, daß nur Väter, die die Kinder sehen wollen, zahlen müssen, würden wahrscheinlich wenige ihre Kinder noch sehen wollen.

Mach Dir keine Gedanken, Du bist im Recht und das Geld ist fürs Kind. Du kannst es ja auch fürs Kind sparen, wenn Du desweigen tatsächlich ein schlechtes Gewissen haben solltest. Aber was sollte ich da sagen, bekomme für meine Große 374 Euro im Monat und mein Ex sieht seine Tochter regelmäßig und auch ich bin neu verheiratet so wie er.

LG, Anja

Beitrag von super_mama 05.11.10 - 10:28 Uhr

Hallo,

ärger dich nicht - auch wenn ich mich selbst grad über so viel Ignoranz deiner Freundin ärger.
Nein, es ist nicht falsch den Unterhalt zu fordern, auch nicht wenn du in einer neuen Beziehung bist.
Mein Freund liebt meinen Sohn aus 1. Ehe, der leibliche Vater kümmert sich gar nicht - er zahlt auch nicht freiwillig, läuft ebenfalls alles über das JA/Unterhaltsvorschuß - deshalb hat mein Freund aber noch lange nicht die Verpflichtung für meinen großen Sohn aufzukommen.
Mein Exmann und ich wollten Kinder, "zum Glück" blieb es dann nur bei meinem Til, aber er meint sich nun mit "aus den Augen aus dem Sinn" aus der Affaire zu ziehen - das find ich wirklich dreist.
Es ist die Entscheidung deines Ex sich nicht um die Kleine zu kümmern - deshalb ist er dennoch ihr Erzeuger/biologischer Vater und ist damit in der Verpflichtung auch für die aufzukommen.
Ich finde es immer traurig wenn Väter meinen sie machen die Augen zu und schon ist da kein Kind - das Traurigste daran ist das es immer darum geht das sie einfach nicht zahlen wollen obwohl es ihre Kinder sind.
Mach dir keinen Kopf, lass deine Freundin mal in die Situation kommen, vlt sieht sie es dann mal realistisch ...

Beitrag von lilly7686 05.11.10 - 10:35 Uhr

Naja, irgendwie ist sie ja "in der Situation". Nur hat sie halt bei ihrer Großen den Vater nicht angegeben und bekommt deshalb keine Alimente.
Sie weiß schon, wer der Vater ist. Weigert sich aber, aus gewissen Gründen, ihn anzugeben.

Wahrscheinlich haben deine Vorschreiber Recht und sie ist nur neidisch weil sie keinen Unterhalt bekommen kann :-(

Beitrag von .nefur. 05.11.10 - 20:08 Uhr

Menschlich, logisch, von allen Seiten betrachtet liegt deine Freundin komplett falsch. Ich nehme an, sie hat keine Kinder?

LG!

Beitrag von lilly7686 05.11.10 - 20:20 Uhr

Doch. Zwei.
Ihre erste Tochter ist von einem Ferienflirt. Sie hat angegeben, den Vater des Kindes nicht zu kennen (sie hat wohl ihre Gründe dafür) und bekommt deshalb keinen Unterhalt für das Kind.
Sie hat nun, so wie ich, einen neuen Partner, mit dem sie ebenfalls ein zweites Kind hat.
Unsere Geschichten sind also recht ähnlich, mit dem Unterschied, dass mein Kind Unterhalt bekommt, und ihres nicht.

Beitrag von .nefur. 05.11.10 - 21:22 Uhr

Sie bekommt auch vom östereichischem Staat keinen Unterhalt für das erste Kind? In Deutschland wäre es so, wie ich annehme.

LG und Kopf hoch. 20 Menschen gegen 1 können nicht irren. ;-)

Beitrag von lilly7686 06.11.10 - 08:47 Uhr

Sie würde für das Kind nur dann Unterhalt (vom Staat oder Vater oder wem auch immer) bekommen, hätte sie einen Vater angegeben.
So nach dem Motto: wer zu doof ist, zu wissen, mit wem man vö****, hat Pech gehabt.
Sie weiß zwar wer der Vater ist, gibt ihn aber nicht an.
Somit ist sie meines Erachtens ja selbst Schuld.

Naja, sie hat mich eben verunsichert.
Dass das Gesetz es so sieht, wie ich, und dass es schon alles so passt, weiß ich. Aber sie hat mich eben verunsichert, was das "menschliche" in dieser Hinsicht angeht.

Beitrag von nick71 07.11.10 - 20:19 Uhr

Wenn deine Freundin so dumm ist, auf das Geld zu verzichten, das ihrem Kind zusteht, dann ist ihr auch nicht mehr zu helfen. Ich hoffe, sie hat nie öffentliche Gelder für das Kind beantragt/bezogen, wenn sie den Vater nicht angegeben hat...so was ist nämlich richtig scheiße (und dazu noch Sozialbetrug).

Meiner Meinung nach ist Unterhalt zahlen das mindeste und selbstverständlichste, was ein Vater tun kann...