an Mehrfachmamis mit ca 18 mon altersunterschied

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von bine0815 04.11.10 - 19:35 Uhr

halli hallo,
nun rückt unser Et immer weiter ran...am montag ist stichtag;)
ich hab nun eine frage, bzw. geht mir seit tagen die Frage durch den kopf, wie wohl meine Große reagieren wird, wenn ich mehrere Tage (geplant 3) nicht dasein werde... sie kennt ja quasi alles von oma schlafen, über papa bringt sie ins bett( wobei das eher selten ist da er fast nur auf montage ist und selten bei uns sein kann), sie ist eigentlich sehr anpassungsfähig, nur mach ich mir grad sorgen wie das wohl werden wird...

und ob sie dann gleich wenn ich aus dem kh komme(wir werden sie wohl nicht mit ins kh gehen lassen, nicht dass sie dann nochmehr kummer nach mama bekommt) wieder so ist, wie sie ist, oder ob sie sich von mir abwendet, weil ja die mama nicht da war...ich habe solche angst dass das passiert=( ich weiß nicht, woher die angst kommt, aber in den letzten tagen haben wir irgendwie ein besonders inniges verhältnis, es fühlt sich so intensiv an und ich bin so glücklich über sie...irgendwie genieße ich jede sekeunde hundertmal so dolle wie sonst...

wie war das bei euch???


danke für eure antworten

Beitrag von tigerbabylein 04.11.10 - 19:55 Uhr

huhu,

meine sind auch 18 Monate auseinander und mein Sohn hatte null Probleme damit, dass ich nicht da war. Wir mussten Nachts ausrücken und morgens war dann die Tante da, was war noch nie, aber ihm machte es nichts aus.
Tagsüber war er dann bei der Uroma, die er zwar kennt, aber nicht besonders oft dort war/ist. Alles kein Problem. Ich war genau 48 Std. im Krankenhaus. Er hat mich einmal besucht, auch das war kein Problem, er wollte ja seinen kleinen Bruder begutachten und sehen, wo Mama ist und warum.
Ich hätte es auch nicht ausgehalten, dass er mich nicht besuchen kommt.
Das einzige Problem, das wir nach dem KH Aufenthalt hatten, dass er bei Oma alles durfte und sehr laut schrie, da Oma schon etwas Probleme mit dem Hören hat. Das war aber alles.

Also ich würde sagen take it easy...

alles Gute für die Geburt

Beitrag von -vivien- 04.11.10 - 20:09 Uhr

ich hab zwar kein kind bekommen, aber ich war letzte woche selber für 5 tage im kh

mein kleiner hat mich jeden tag besucht. leider war er da wirklich sehr abweisend zu mir und wollte viel bei papa auf den arm anstatt zu mir. hat mir sehr weh getan aber ich war froh, dass zu hause alles super und ohne probleme geklappt hat.

wieder zu hause war unser kleiner wieder ganz der alte. knuddelt und kuschelt mich den ganzen tag. #verliebt
es ist alles wie vor dem kh

alles gute für die geburt#klee
lg

Beitrag von schnurzelsmama 04.11.10 - 20:57 Uhr

Hallo,

meine Beiden sind zwar 22 Monate auseinander aber ich musste während der ss ein paar mal ins KH.
Felix hat mich jedesmal mit dem Papa besucht und war auch nie komisch oder so.
Als ich nach dem ersten KH- Aufenthalt wieder daheim war, gabs ein paar Probleme mit dem hören, weil Oma und Papa ihn total verwöhnt haben. Das ging aber am nächsten Tag alles wieder und er wusste was bei Mama läuft und was nicht.

Als die Kleine dann geboren wurde, kam Felix mit den Großeltern schon 2 Std nach der Geburt ins Kh. Ich hatte ein großes Verlangen danach meinen "Großen" zu sehen und er hat seine Schwester sofort abgeknutscht und lieb gehabt.
Ich denke das war wichtig für ihn denn seine Schwester ist sein ein und alles und er hat bisher selten mal Eifersucht gezeigt (2 mal nur).

Ich hätte es so lange auf jeden Fall nicht ohne ihn ausgehalten

schnurzelsmama

Beitrag von quintruy 04.11.10 - 21:23 Uhr

Liebe Bine!

Bin Mama von 3 Kindern (5einhalb, 3einhalb und 11 Monate). Bei meinen ersten beiden beträgt der Altersunterschied 22 Monate; der Abstand vom 2. zum 3. Kind ist dann schon 33 Monate.

Gerne möchte ich versuchen deine Sorgen oder deine Ungewissheit zu mildern. Gerade vom 1. zum 2. Kind steht man vor einer sehr unsicheren Situation. So gut man sein Erstgeborenes sonst kennt, kann man es unter diesen Umständen nicht gut einschätzen.

Meine Erfahrung hat mich positivst überrascht. Mein Sohn hat seine kleine Schwester sehr sehr sehr herzlich empfangen, hat sie von der ersten Sekunde an geliebt und war sehr fasziniert von ihr. Bis heute hat sich dies (bis auf ganz kleine normale Geschwister-Streitereien und Eifersüchteleien ;-)) nicht geändert. Ich habe meinen Großen immer versucht aktiv in alle Aktivitäten mit der Kleinen miteinzubeziehen.
Es gab wunderschöne Situationen, z.B. als ich meine Kleine im Arm gestillt habe und mein Großer, ebenfalls auf meinem Schoß (irgendwie auf meinen Beinen neben/unter meiner Tochter - hat sich von ganz allein ergeben) sein Flaschi getrunken hat. Wir 3 konnten dies endlos genießen. Ich denke, Kleinkinder haben einen ganz eigenen Instinkt, der sie mit kleineren Babys auf wunderbare Weise sehr gut umgehen lässt.

Auch jetzt mit meiner dritten, gab es überhaupt keine Probleme! Ganz im Gegenteil. Auch sie ist - und war bereits in der Schwangerschaft - ein wichtiges Mitglied unserer Familie.

Meine Kinder haben mich immer im Krankenhaus besucht. Wir sind sehr offen, mit diesem Thema umgegangen (Die Frau Doktor im Krankenhaus hilft der Mama, damit das Baby gut und gesund aus Mamas Bauch heraus kommen kann ......). Denn auch die Kinder sind unsicher und wissen nicht, wo die Mama eigentlich ist. Als sie gesehen haben, dass es mir gut geht, und dass das "eigenartige" Krankenhaus ein normales Haus einfach mit vielen Betten ist, war alles in Ordnung. (Vorher sollte der Papa unbedingt mit deiner Tochter besprechen und abklären, dass der Besuch nur kurz sein wird, da die Mama sich dann ausrasten muss, oder so ....).

Genieße die jetzige intime intensive Zeit mit deiner "Großen". Auch sie spürt, dass sehr bald Veränderungen auf sie zukommen!!

Ich verspreche dir, die Wahrscheinlichkeit ist riiiiieeesig, dass sich auch bei dir alles wunderbar und positiv zusammen fügt.

Ich wünsche dir aus tiefstem Herzen das Aller aller Beste!

Beitrag von lttich84 05.11.10 - 00:01 Uhr

hallo!

meine püppis haben einen abstand von 17monaten!
wir sind in der nacht ins kh als es losging und die große hat bei oma und opa geschlafen,sie hat es garnich gestört das wir nicht da waren!;-)
nach der geburt kam sie ihr kleine schwester gleich im kh besuchen und war total fasziniert von ihr und hat geknuscht und gekuschelt.
das fand ich total schön und auch wichtig für sie.
sie hat es nicht gestört das ich nicht da war,sie kam mich jeden tag mit papa besuchen und das war ok für sie.
sie war so wie immer und hatte sich nicht verändert!
mach dir nicht soviele gedanken drüber,aber nimm deinem großen kind nicht das kennenlernen im kh,denn das finde ich schon wichtig das sie ihr geschwistern gleich sieht und auch weiß warum du nicht da bist!
und ich hätte es die 3tage nicht ohne meine große ausgehalten!

viel glück für die geburt!

lg

Beitrag von alinashayenne 05.11.10 - 20:45 Uhr

Hallo!

Also als ich meine Tochter entbunden habe, war mein Sohn 19 Monate alt. Er war eigentlich ziemlich anhänglich, wollte niemals zu anderen und hat phasenweise schon geweint, wenn ich aus dem Zimmer gegangen bin...das hat mir in der Zeit rund um den ET also wirklich schlaflose Nächte beschert.

Mein "Großer" sollte die Tage bei Oma verbringen, weil der Papa arbeiten musste (und das Ganze auch bestimmt nicht geklappt hätte :-p )

Die Sorgen waren aber unbegründet - er hatte viel Spaß bei seinen Großeltern und hat nach einem Tag nicht mal mehr nach mir gefragt. Natürlich gut - aber ich war damals selbst schuld - weil ich mich sehr gluckenhaft aufgeführt hab ;-) Hab ihn so schrecklich vermisst... Aber na ja, alles lief gut und das war die Hauptsache.

Zu Hause war er keineswegs böse auf mich oder hat sich abgewandt, wie du es befürchtest. Ich glaube zuerst ist sowieso mal alles neu und aufregend, das neue Baby und und und...klar muss man die "kleinen Großen" viel einbeziehen um Eifersucht im Keim zu ersticken und damit sie sich nicht vernachlässigt fühlen - aber das weißt du ja bestimmt.

Mach dir keine Sorgen, das klappt bestimmt auch bei euch und vor allem, zerbricht man sich so oft nur den Kopf über Dinge, die man sowieso nicht beeinflussen kann.
Ich wünsche dir eine möglichst "entspannte" GEburt und viel Glück für euch und euer neues Familienmitglied.

Liebe Grüße
Nina