Geburt einleiten mit hilfe einer Blasensprengung!?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sexy-hexe 04.11.10 - 19:50 Uhr

Wurde bei euch zur einleitung noch zusätzlich unterstützend die fruchtblase gesprengt um die wehen anzuregen???
hatte es von mehreren schon gehört!geht das so einfach wenn man eine einleitung bekommt?also z.b. tabletten + blasensprengung oder tropf + blasensprengung????

bitte erfahrungsberichte!

Beitrag von steffken80 04.11.10 - 19:53 Uhr

Hallo,

also bei mir wurde wärend der Geburt die Blase gespengt. Hatte bereits 9 h Wehen und nach der Sprengung ging es sofort mit Presswehen los und die Kleine war ne halbe Stunde später da.

Scheint also was gebracht zu haben.

LG Steffken

Beitrag von celestine84 04.11.10 - 19:55 Uhr

Wenn die Fruchtblase gesprengt wird, hat die Hebamme dann eine Schusssichere Weste an? #rofl

Sorry das musste jetzt sein :-p

LG Cel #schein

Beitrag von steffken80 04.11.10 - 19:57 Uhr

Hihi,

aber interessante Frage. Schade das hab ich gar nicht mitbekommen, wie intensiv es dann war.

Beitrag von sexy-hexe 04.11.10 - 19:58 Uhr

bitte nur hilfreiche antworten!
stimmt normal fänd ichs auch lustig aber bekomm langsam angst vor der einleitung!

Beitrag von jenna20 04.11.10 - 20:00 Uhr

Hi,

bei mir wurde damals auch die Blase gesprengt, ich hatte die Schmerzen nach unten einfach nicht mehr ausgehalten. Danach war das echt eine Erlösung und die richtigen Wehen kamen dann auch so richtig in Fahrt....

Tabletten zur Einleitung und Tropf + Gel haben nicht viel gebracht, nur eine Nacht voller Schmerzen die nix gebracht haben :-(

LG
Jenna

Beitrag von sternchen7778 04.11.10 - 20:25 Uhr

Hallo,

ich hatte eine Blasenöffnung ca. 14 Std. nachdem mir die Fruchtblase minimal gerissen war und in dieser Zeit nichts von alleine losging. Durch die Blasenöffnung fingen ganz gemütlich die Wehen los.

Dass einfach so bei einer Einleitung die Blase gesprengt wird, kann ich mir schlecht vorstellen. Denn wenn die Fruchtblase mal offen ist, bleiben ja nur einige Stunden, bis mit Antibiotika begonnen werden muss. Da eine Einleitung ja aber auch mal ein paar Tage dauern kann (der Körper ja von alleine noch gar nicht auf "Geburt" eingestellt wäre), glaube ich nicht, dass das Risiko einer offenen Fruchtblase eingegangen wird. Wenn sie von alleine reißt/platzt, ist das eben was anderes. Dann hat das irgendwas im Körper so bewirkt.

Aber ich bin ja auch nur Laie. Lass' mich gerne von anderen Meinungen überzeugen;-)

LG und alles Gute, #stern

PS: Meine erste Entbindung wurde eingeleitet. Morgens der erste Versuch, nachmittags der zweite Versuch. Danach ging's dann auch los. Ja, es war heftig. Aber im Nachhinein sage ich, dass das nicht nur an der Einleitung lag. Ich wusste (mangels Erfahrungen) einfach nicht anders mit der Situation umzugehen...

Beitrag von matsel 04.11.10 - 20:38 Uhr

im kh wird das wohl gerne gemacht um die geburt vorran zu treiben. aber dann wärend der wehen und nicht gleich zu beginn der einleitung. das kind ist ja in der fb geschützt u so ne einleitung kann sich ja hinziehen. ich habe beide kinder zu hause bekommen u habe meine hebamme gefragt wie das zu hause gehandelt wird. dort wird diese maßnahme nur in absoluten ausnahmefällen gemacht, weil sich dadurch der druck auf den mumu stark erhöht, der müßte sich aber langsam aufdehnen, deshalb kommt es im verhältnis öfter zu komplikationen (risse, fetaler streß). außerdem ist es für den kopf eine art puffer um besser mit dem druck zurechtzukommen. und wenns zu zeitig gemacht wird erhöht sich auch die infektionsrate mit keimen, ergo antibiotikum. ich würds einfach nicht machen lassen u auch vermerken lasseen in der akte. es hat alles sein für und wieder.
llg

Beitrag von knutschibaer 04.11.10 - 20:56 Uhr

Hi!
Bei mir hat das gar nichts gebracht. Null..........mein kleiner musste den druck ohne das wasser ganze neun stunden noch aushalten bis er kam, weil das Fruchtwasser in einem schwall abging. Fand ich auch nicht toll dass die Hebi das gemacht hat ehrlich gesagt.
lg

Beitrag von nisivogel2604 04.11.10 - 21:16 Uhr

Eine Geburt sollte immer nur aus medizinischen echten Gründen eingeleitet werden, da sie viele Risiken für Mutter UND Kind birgt und häufig zur Sectio führt. Eine Blasensprengung ist nicht sinnvoll. Das Infektionsrisiko erhöht sich bei offener Fruchtblase im KH nämlich drastisch.

LG