erst zu wenig getrunken, jetzt zu viel

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sharizah 04.11.10 - 20:15 Uhr

Ich war froh, wenn mein Sohn (6,5 Monate) bisher täglich auf maximal 700ml kam. Teilweise mussten wir um jeden ml kämpfen (gab Zeiten, da waren es nur 500ml täglich) und er war zeitweise auch zu leicht.

Wir haben es mit Homöopathie versucht und er fing wirklich an, wieder etwas mehr zu trinken.
Nun sind wir auch noch auf größere Sauger umgestiegen und jetzt ist es ganz aus. Er trinkt jetzt alle 4 Stunden um die 200ml. Dazwischen gabs auch mal ca. 100g Kürbisgemüse (was anderes isst er noch nicht).

Er bekommt Pre Milch, davon soll er doch nicht wesentlich mehr als 1l täglich zu sich nehmen, oder? Soll ich dann auf 1 umsteigen, wenn er weiter so viel trinkt? Brei mag er noch nicht, außer eben etwas Kürbisgemüse, ist also keine Option. Hungern und schreien lassen kommt für mich auch nicht in Frage.

Beitrag von lucaundhartmut 04.11.10 - 20:58 Uhr

Liebe sharizah,

Premilch solltest Du so lange wie möglich füttern, da sie für Dein Baby wertvoller/gesünder/besser verträglich ist als Einsermilch.

1/5 bis 1/7 ihres Körpergewichts dürfen Säuglinge von Premilch am Tag trinken bzw. sollten sie nicht länger als ein paar Tage über eine Menge von 1 l bis maximal 1,2 l kommen.

Dein Kleines hat diese "Grenze" ja noch nicht erreicht. Da lasse ihm lieber die Premilch.

Erst, wenn Dein Baby die "magische Grenze" längerfristig überschreitet, wechsle zur Einsermilch.


LG
Steffi