süchternes Kind - Krippe

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von arielle-78 04.11.10 - 21:23 Uhr

Hallo Mädels,

mich beschäftigt seit einigen Tagen ein Thema. Meine Tochter (fast 14 Monate) und sehr zurückhaltenden und sehr auf mich bezogen. Ich will nicht sagen, dass sie ängstlich ist sondern einfach süchtern.

Nun hab ich ne Frage. Ab nächsten Herbst soll Mia in die Krippe gehen, nun hab ich mir schon Gedanken gemacht, ob das funktioniert bzw. ob ich sehr sehr lange brauche sie einzugewöhnen.

Wir gehen auch regelmäßig zur Krabbelgruppe, Babyschwimmen, Musik & Spiel und sonstige Treffen. Zum Anfang ist sie immer etwas süchtern und beobachtet viel, aber nach einiger Zeit wird sie doch zutraulicher, obwohl sie die Umgebung kennt. Bei Omas & Opas gibt es keine Probleme, dort bleibt sie auch problemlos alleine, auch wenn sie diese nicht oft sieht.

Wem ging es ähnlich im Vorfeld und wie war die Eingewöhnung ?

LG, Sandra mit Mia

Beitrag von eresa 04.11.10 - 21:31 Uhr

oh Mann, ich habe mich echt gefragt, was wohl süchtern heißen soll.

Du meinst schüchtern, oder?

Beitrag von arielle-78 04.11.10 - 21:35 Uhr

Hallo...

shit....ja natürlich...das kommt davon, wenns schnell gehen soll.

SCHÜCHTERN !!!! na klar...

Beitrag von sharlely 04.11.10 - 23:04 Uhr

Hallo,

also erstmal, wenn du sie in die Krippe schicken willst, dann musst du 100% dahinter stehen, das wird dein Kind merken und schon ist alles nur noch halb so schlimm! ;-)

Unsere Maus geht seid September in die Krippe. Ob sie schüchtern ist, kann ich schlecht sagen. Sie braucht halt eine Weile bis sie auftaut. Sie muss sich erst mal ein paar Minuten alles anschaun, bevor sie anfängt zu spielen.
Probleme hatten wir nicht. Unsere Eingewöhnung dauerte nur eine Woche. Das widerum ist ungewöhnlich und gab es so bei uns in der KiTa noch nicht, normal sind vier Wochen. Mehr hat sie einfach nicht gebraucht. Am zweiten Tag war ich kurz draussen, weil unser Baby schrecklich geschrieen hat und ich es beruhigen musste. Da hat sie zwar mal kurz geschaut, aber es war ok für sie .Am dritten Tag war ich dann nur noch eine Stunde mit in der Gruppe und dann in der Elternecke der KiTa. Ich wusste sollte es ein Problem geben, würden die mich holen. Einmal kurz wollte unsere Maus mich sehen, war dann zufrieden und hat weitergespielt. Tja am vierten und fünften Tag, war ich auch noch in der Elternecke und am Montag nach dem WE bin ich das erste mal heimgegangen. Komisches Gefühl, aber es gab kein Problem. Sie freut sich wenn ich wiederkomme und freut sich genauso wenn ich sie abgebe. Es gab vor zwei Wochen mal einen Rückfall, da hat sie schrecklich geweint, als ich gehen wollte, ließ sich aber von den Erzieherinnen immer gut beruhigen und kaum war ich draußen, wars schon wieder vorbei. In der Zeit hat sie auch schlecht geschlafen und war ein bisschen krank.
Kurz gesagt wir haben keine Probleme. Sie braucht nach wie vor ihre Zeit um anzukommen, aber da muss ich nicht zwingend dabei sein, das schafft sie auch alleine.;-)

LG S.

Beitrag von caramaena 05.11.10 - 14:16 Uhr

Mira ist seit sie 11 Monate ist in der Krippe und ebenfalls sehr schüchtern und ruhig.
Ich atte am Anfang auch Bedenken, da wir vorher in keiner Krabbelgruppe waren und der Versuch zum Babyschwimmen gescheitert ist. Es waren ihr zuviel Kinder mit einmal an einer fremden Umgebung, sie war das bunte Treiben nicht gewöhnt, da wir ziemlich in der Pampa wohnen, ich den ganzen Tag immer mit ihr alleine war und auch keine Kinder in ihrem Alter in der Nähe sind.
Ich dachte damals auch "Ohjeh, wie soll das bloß in der Krippe laufen!"
Es lief gut, denn die erzieher haben sich von Anfangan darauf eingestellt, dass Mira zuviel Trubel nicht verträgt und dann etwas mehr Kuscheleinheiten bedarf. Sie haben sich für die Eingewöhnung viel Zeit gelassen und haben sie langsam an die anderen Kinder heran geführt, wasecht super war.
Sie ist jetzt seit 9 Monaten täglich in der Krippe und es macht ihr Spaß. Wenn ich früh zu ihr sage, sie soll ihre Jacke holen, denn wir wollen zu den Kindern zum Spielen fahren, rennt sie sofort los und auch wenn wir dort ankommen, geht sie gleich zu den anderen hin. Laut den Erzieherinnen sitzt sie zwar trotzdem hin und wieder in einer Ecke und schaut sich lieber ein Buch an oder beobachtet die anderen beim spielen aus sicherer Entfernung (oder vom Schoß einer Erzieherin aus), aber das ist nun mal einfach ihrer Art. Das macht sie auch, wenn wir meine Freundin besuchen (ihre Kleine ist fast 3) oder gar bei den Großeltern, wenn dann auch noch Tanten und Onkel kommen und es ihr einfach zuviel Leute auf einmal werden, obwohl sie alle kennt.
Wichtig ist für sie ihr Teddy, ohne den geht sie nirgends hin, er ist ihr starker Beschützer. Wenn Mia auch so ein etwas hat, was sie einfach bei sich haben will, frag die erzieher ob es okay ist, denn es macht vieles leichter.
Rede einfach mit den Erziehern am ersten Tag der Eingewöhnung oder auch bereits im Vorfeld über deine Bedenken. Deine Mia wird nicht die erste sein, die etwas scheu ist und die wissen dann schon, wie sie es am besten machen, dass sich deine Maus dann dort wohlfühlt auch wenn du nicht da bist.

Vertrau auf deine Kleine, die beißt sich da schon durch...

Lg
Carra und Mira (20 Monate)