Eventuell schwanger und heute Vorstellungsgespräch 2.Runde

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von janaste 05.11.10 - 07:28 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier. Ich bin 32 Jahre und habe eine 3,5 jährige Tochter. Im September habe ich meine Hormonspirale auf Grund unseres Kinderwunsches ziehen lassen. Eigentlich wollten wir erstmal den Zyklus einpendeln lassen, hatten dann aber doch einmal in der kritischen Zeit ungeschützten Sex. Ich hatte relativ schnell das Gefühl ss zu sein und war unendlich glücklich.
Jetzt habe ich heute eine EINLADUNG zu einem Vorstellungsgespräch 2. Runde. Bin seit Mai arbeitslos.
Bin so confused. Am Montag müsste meine Mens kommen. Muss mich ja dann in der Frühschwangerschaft entscheiden, ob ich den Job nehme, wenn ich ihn kriege.........was ist, wenn das Krümelchen dann nicht bleibt. Ich bin sooooo confused.......
Aber ich kann doch nicht unterschreiben und dann 5 Wochen später sagen, ich bin schwanger.
Mein Kopf ist so voll und ich weiss überhaupt nix mehr.
Habt ihr positive Worte für mich, oder Tipps????
LG Steffi

Beitrag von luca252007 05.11.10 - 07:34 Uhr

das ist jetzt natürlich dumm gelaufen
aber mach dir keine gedanken geh zum gespräch bemüh dich um den job und wenn de schwanger bist heißt es ja nicht gleich dass die dich nicht übernehmen
drück dir die daumen#pro

Beitrag von nekoma 05.11.10 - 07:34 Uhr

Guten Morgen .

Dein eventueller zukünftiger Chef darf dich im Vorstellungsgespräch gar nicht fragen ob du schwanger bist oder nicht und wie deine Familienplanung aussieht. Du musst auf diese Frage noch nicht einmal ehrlich antworten .

auch in Deutschland gibt es das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (von der EU vorgeschrieben). Das bedeutet, du musst definitiv keine Angaben zu Schwangerschaft und Familienplanung machen. Sollten dir dazu Fragen gestellt werden, darfst du sogar lügen. Diese Fragen sind so wie so absolut unzulässig. Aber ich weiss auch, dass sie gern gestellt werden.

Auch wenn dein Arbeitgeber dann erfährt, dass du bei Einstellung schon schwanger warst und das verschwiegen oder ihn wissentlich belogen hast, darf er dich nicht kündigen und erst recht nicht Gehalt oder Lohnzahlungen zurück verlangen. Ganz im Gegenteil. Sollte die Schwangerschaft nachteilig für dich werden, du also ehrlich sein, muss der Arbeitgeber dir hohe Strafen zahlen. Sicher muss man das erst mal beweisen, aber momentan freuen sich sehr viele Arbeitsgerichte über solch einen Rechtsstreit.

Ich würde dir raten, es erst einmal zu verschweigen, zu dem Gespräch zu gehen und sehen, ob das dir auch wirklich zusagt. Dann kannst du immer noch entscheiden.

In einem Beschäftigungsverhältniss muss man übrigens bei Kenntniss von der Schwangerschaft, am Besten nach Bestätigung durch den FA, den Arbeitgeber benachrichtigen und nicht erst nach oder im dritten Monat.


Lg Nekoma

Beitrag von plueschfussel 05.11.10 - 07:39 Uhr

Ich stehe grad vor dem gleichen Problem.

Ich müsste auch Montag meine Mens bekommen und habe heuteganz schwach positiv getestet. Gestern war ich bei einem vielversprechenden Vorstellungstermin, ich bin allerdings noch nicht arbeitslos, sondern noch einige Tage in Elternzeit.

Wenn ich wirklich schwanger bin und den Job angeboten bekäme, würde ich das sagen. Denn es geht um eine Stelle in einer super kleinen Firma, ich müsste dem Chef direkt zuarbeiten und wenn ich ausfalle, wäre kein Ersatz da.

Anders sähe das nun aus, wenn ich in einen Supermarkt als Kassiererin anfangen würde, wo noch 30 andere Kassiererinnen sind - da würde ich - so fies es klingt - fein meine Klappe halten und die ersten 3 Monate abwarten.

Beitrag von baebis 05.11.10 - 08:03 Uhr

Ich würde mir darüber keine Gedanken machen. Denk an dich und daran, was für dich am besten ist. Denn dein Arbeitgeber tut das oft nicht ...

Und du weißt ja noch nicht einmal, ob du wirklich schwanger bist. Stell dir mal vor, du lässt so eine Job-Chance sausen für nichts und aber nichts?! Wer wird sich da wohl hinterher mehr ärgern? Du oder dein Arbeitgeber?

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Habe anderthalb Jahre eine befristete Stelle gehabt, die immer wieder verlängert wurde. Jetzt werde ich ab Januar fest übernommen. Wir üben schon seit März und es ist nichts passiert. Man kann sein Leben ja nich danach ausrichten, dass man eventuell vielleicht schwanger werden könnte ... da legt man sich selber Steine in den Weg. Ich denke dass man die Möglcihkeiten nutzen sollte, die sich einem bieten.

Natürlich denk ich da auch manchmal dran, hm ... dann geben dir mir die feste Stelle und dann werd ich vielleicht doch endlich schwanger ... was denken die dann von mir? "Jaja, hat drauf gewartet n festen Vertrag in der Tasche zu haben und sich dann gleich schwängern lassen" ...

Meine Chefin hat aber selbst mal gesagt (über eine Kollegin, die schwanger wurde, direkt als sie eingestellt wurde), dass man immer damit rechnen muss. An einem Arbeitsplatz kann sich ständig was verändern, das ist das Leben. Und es ist ja auch schön! Von daher denke ich, dass sie mir schon Verständnis entgegen bringen würde und sich sogar für mich freuen würde!

Hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

LG
baebis

Beitrag von labradorfreundin 05.11.10 - 08:09 Uhr

Guten Morgen Mädels #tasse

also das Thema hatte ich auch vor zwei Monaten. Ich meine, es ist eine Frage des Gewissens und ICH konnte es nicht!!! Ich fände es einfach "arglistige Täuschung", unter solchen Umständen die Arbeit anzufangen. Ich meine, man will ja nach der Elternzeit auch wieder da weitermachen denke ich und wenn das unter solchen Umständen angefangen ist das kein guter Anfang. Der Chef fühlt sich -mit Recht- getäuscht und verarscht und wird seine Konsequenzen draus ziehen. (so wie man in den Wald reinruft....) #schein

Auf der anderen Seite gibts x-Leute, die meinen das Leben ist gemein zu einem also müsse man das auch sein. Was glaubt Ihr wie oft ich mir das anhören musste "mach, die machen es auch nicht anders mit einem", aber obwohl ich 100% Gegenwind hatte, hab ich für mich entschieden dass ich das nicht so möchte und - bingo....richtig gemacht, denn nun bin ich in der 10. Woche #schwanger

Ich meine, es ist eine Gewissensfrage, die jeder selbst für sich lösen muss.

viel #klee und alles Gute!
Mandy mit #stern+#stern+#baby 9. SSW

Beitrag von janaste 05.11.10 - 09:16 Uhr

Vielen lieben Dank für euer Feedback. Werde nachher zum Gespräch gehen und mein Bestes geben. Dann werde ich abwarten, ob´s den Vertrag gibt und ich schwanger bin. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Fühle mich hier wohl und bin froh, gleich so viele Antworten bekommen zu haben.

LG
Steffi

Beitrag von janaste 07.11.10 - 11:19 Uhr

Hallo Mädels,

kurze Zwischeninfo. Das Gespräch war okay. Ende nächster Woche krieg ich Bescheid.....mal sehen.
Habe jetzt 2 negative SS-Tests. Heute hätte die Mens kommen müssen, ist sie aber nicht.......bin so ungeduldig!!!!
LG Steffi

Beitrag von sunnysunny 05.11.10 - 09:26 Uhr

Hallo,

wenn dein AG dich jetzt fragen würde ob du schwanger bist, musst du nicht wahrheitsgemäß anworten, außer du würdest mit der Arbeit das Leben deines Kindes gefährten oder müsstest auch Nachschichten machen.

Die frage bei einem Vorstellungsgspäch zu stellen ob man schwanger ist, muss man nicht beantworten weil dies diskrimminierung der Rechte ist.

Mich hat man bei dem Vorstellungsgespräch zur Ausbildung 2007 geragt wie es mit Kinder aussieht und ich sagte nach der Ausbildung.

Ich wurde Anfang 3 LJ schwanger und machte nach der ET noch meine Prüfungen zu ende und hab alles bestanden. Sogar die IHK zog den Hut vor mir.