Welche Gitarre ist denn empfehlenswert?

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Beitrag von brausepulver 05.11.10 - 09:29 Uhr

Hallo

ich möchte mir eine eigene Gitarre kaufen. Ich habe vor Jahren mal auf der Gitarre meines Schwiegervaters gespielt bis sie auseinanderfiel #zitter (gute 25 jahre alte DDR-Gitarre #schein)

Nun will ich wieder spielen, weil ich die ganzen Kinderlieder begleiten möchte, hab aber keine Ahnung von Gitarrenmarken oder Qualitäten.

Gibt es gute Gitarren bis 150 €

Oder eine gebrauchte? e-gitarre oder Akustik-gitarre?

ALso ist z.B. DAS ein gutes Angebot: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/!!!!-e-gitarre-perfekt-fuer-anfaenger-nagel-neu-!!!/14526269

auf mich wirkt das komisch #gruebel

Ich kenn mich eber mit Querflöten und Klaviernamen und Qualitäten aus aber Gitarren sind noch bömische Dörfer #hicks Ich bin auch ganz klar als Anfänger einzustufen. Ich kann nur "klimpern" und kenn nur wenige Akkorde (viele braucht man bei Kinderliedern ja auch nicht #rofl)

Also die Gitarre sollte eben gute Anfängerqualitäten mitbringen.

Über Antworten freue ich mich :-)

Liebe Grüße

Beitrag von brummel-baer 05.11.10 - 09:45 Uhr

Wenn Du Kinderlieder spielen willst, ist eine E-Gitarre definitiv das Falsche! Du brauchst eine Konzertgitarre. Ich könnte dieses Modell empfehlen:
http://www.thomann.de/de/yamaha_c70.htm

Ich spiele mit dem Vorgängermodell und bin absolut zufrieden. Was Du auf gar keinen Fall kaufen solltest, sind diese Billigangebote unter EUR 100,-. Damit wirst Du keinen Spaß haben.

Gruß
BB

Beitrag von brausepulver 05.11.10 - 09:51 Uhr

Ah, danke. Yamaha ist eine von mir bevorzugte Firma (Clavinova Klavier und Querflöte sind auch von Yamaha #cool)

Der Preis geht auch. Mir wurde nur vor Jahren gesagt, ds eine egitarre wohl für Anfänger besser geeignet wäre, weil die Saiten nicht so tief zu drücken sind und man schneller Erfolge hat?! Ich habe Mittwoch auf einer normalen Gitarre gespielt und es tat gleich wieder so dolle weh #hicks Aber ist ja auch nur eine Frage der Gewöhnung. #schein

Beitrag von brummel-baer 05.11.10 - 09:56 Uhr

Das wäre mir völlig neu. Die Nachteile der E-Gitarre gegenüber der Akustikgitarre:
- Stahlsaiten statt Nylonsaiten (die schneiden dann richtig rein!)
- die Saiten liegen dichter beisammen und sind dadurch schwieriger zu spielen
- höhere Einstiegskosten (Verstärker!)

Und wenn Du erst den ganzen Krempel aufbauen willst, um dem Kind ein Gute-Nacht-Lied zu spielen ...

Gruß
BB

Beitrag von seelenspiegel 05.11.10 - 10:24 Uhr

Wenn du Saiten zu tief drücken musst, taugt entweder die Gitarre nichts, oder der Hals muss einfach neu justiert werden.

Zudem sind die Nylon / Kunststoff Saiten gerade für Anfänger oft wirklich angenehmer zu greifen, da das Material weicher und nachgiebiger ist, mir persönlich aber der Klang zu dumpf ist.

Wenn der einzige Zweck wirklich nur das "untermalen" von Kinderliedern ist, würde ich ebenfalls von einer E-Gitarre abraten, da die E-Gitarre beim spielen Fehler nicht so sehr verzeiht, wie eine Akustik, die Anschaffungskosten höher sind, und das Equip erst aufgebaut werden muss.

Selbst habe ich eine alte Fender Strat (E), und eine 12 Saiten Yamaha (Akustik), die damals auch nur knapp 300 Mark (!) gekostet hat, vom Klang her aber mehr überzeugt hatte als manch teureres Modell, die bei Stahlbespannung aber auf Dauer einiges an Kraft benötigt.