Finanzielle und gesellschaftliche Gleichberechtigung Mann/Frau???

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von durcheinander80 05.11.10 - 12:56 Uhr

Hallo,

nachdem ich in den letzten Wochen doch so einige Beiträge mitverfolgt habe, wollte ich rumfragen, wie das so bei euch gesehen wird.

Ich beziehe mich da auf verschiedene Threads, in denen es darum ging, dass der Frau, die zu Hause bleibt und die Kinder groß zieht, sich ab und an doofe Kommentare des Partners anhören musste bezüglich er arbeite und ohne ihn würde sie nichts haben und vor der Tür stehen etc. pp

Inwiefern ist man denn als Frau heute überhaupt finanziell abgesichert, wenn man der "natürlichen" Gegebenheit, dass nun mal nur Frauen Kindern bekommen können und damit körperlich einige Auszeiten (Wochenbett, Mutterschutz) brauchen, nachgeht?

Nachdem in vielen Ehen nicht mehr alles gemeinsam gesehen wird (gemeinsame Finanzen, gemeinsames Haus, gemeinsame Kinderbetreuung) und die Frauen für sich stehen muss man doch echt sagen, dass man als Frau etwas blöd wegkommt...

Frau bekommt in der Elternzeit nicht den vollen Lohn, den Job-Wiedereinstieg darf frau nicht verpassen, die Kinderbetreuung hängt vorwiegend an der Frau (allein im ersten Jahr wenn gestillt wird), für ein Kind bekommt man keine Rente "gutgeschrieben", meist muss frau auch noch hoffen und bangen, dass sie in ihren alten Job wieder arbeiten darf und ihn überhaupt noch hat.

Als Frau im gebärfähigen Alter wird bei Einstellungsgesprächen, obwohl es verboten ist, doch indirekt die Lage ausgelotet, wieweit da die Familienplanung am Laufen ist, wenn man dann einen Job antritt und tatsächlich schwanger wird, dann hat frau "einen Braten in der Röhre" und wollte gleich die Firma/den Arbeitgeber "abzocken"...

Ja himmelar....undzwirn, woher sollen denn die Renten in 20 Jahren noch bezahlt werden????

Und vor allem dann, wenn die Frau zu Hause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, bleibt der Haushalt oftmals an ihr hängen, "sie ist ja eh schon zu Hause und kann das nebenbei machen, ist nicht anstrengend"

Mein Partner hat mich entgeistert angeschaut als ich gemeint hab, dass in der Zeit, in der ich zu Hause bleib, das wenige, was ich noch von meiner Arbeit gezahlt bekomme, auf ein Konto ausschließlich für MICH angelegt wird, denn wer weiß, ob wir in ein paar Jahren noch zusammen sind bzw. im Alter und dann habe ich wesentlich weniger Rente..

Sorry, wenn das alles nun sehr düster klingt, aber die finanzielle und gesellschaftliche Gleichberechtigung haben wir meines Erachtens nachwievor nicht, oder?

Beitrag von badguy 05.11.10 - 13:21 Uhr

Unabhängig von vielen Nachteilen, die unsere Gesellschaft ihrer angeblichen Zukunft aufbürdet, hat jeder Mensch die Möglichkeit, für sich persönlich Entscheidungen zu treffen.

Das fängt bei der Partnerwahl an und setzt sich in Bereichen Job, Kinder, etc. fort.

Man bekommt hier ne Menge negative Dinge zu lesen, doch es sind immer nur die Schilderungen einer Seite, nie oder nur ganz selten, kommen beide Seiten zu Wort.

Einige Dingen fallen mir allerdings auf:

Frau bekommt in der Elternzeit nicht den vollen Lohn
die Kinderbetreuung hängt vorwiegend an der Frau
Nachdem in vielen Ehen nicht mehr alles gemeinsam gesehen wird
was ich noch von meiner Arbeit gezahlt bekomme, auf ein Konto ausschließlich für MICH angelegt wird
"sie ist ja eh schon zu Hause und kann das nebenbei machen, ist nicht anstrengend"

Das ist doch alles ziemlich einseitig gefärbt. Du bekommst Geld, dass ausschließlich für dich verwendet werden soll, weil ja in vielen Ehen nicht mehr alles gemeinsam gesehen wird, beschwerst dich darüber, dass die Kinderbetreuung an dir hängen bleibt, obwohl du bei Elterngeld daheim bist und auch noch den Haushalt machen sollst.

Da frag ich mich wirklich, was ne verquere Meinung ist. Nehmen ja, Geben nur unter Protest. Ich als dein Partner würde auch blöd schauen, wahrscheinlich weniger schauen, sondern eher laufen. Kinder könntest du dir eh abschminken.

So weit ich weiß, werden bei der Rente Erziehungszeiten berücksichtigt und zudem wird, im Fall der Trennung nicht wenig Geld von einem Rentenkonto (das des Mannes) auf das der Frau transferiert.


Beitrag von ayshe 05.11.10 - 13:59 Uhr

#pro

Beitrag von nele27 05.11.10 - 13:21 Uhr

Hi,

also nach meinen Erkenntnissen kann man die Gleichberechtigung (ich mag das Wort nicht, rede lieber von partnerschaftlicher Rollenverteilung oder sowas :-)) am besten herstellen, indem man bei der Partnerwahl die Typen, die sich als Versorger der netterweise mal das Kind ins Bett bringt sehen, einfach stehen lässt - und sich denen zuwendet, die beim Thema Kinder und Familie ganz selbstverständlich auch für sich eine Rolle in der Familie sehen (außer das Geld nach Hause zu bringen).
Damit hat man schon mal viel getan.

Zweitens ist es hilfreich, im eigenen Berufsleben mehr als einen Hungerlohn zu verdienen, denn wenn der Mann viel mehr verdient, schwindet auch die Chance, dass er mal in Elternzeit geht.
Also: Gute Ausbildung hilft :-)

Naja und dann ist es eben gut, solche Dinge vorher zu besprechen, damit nicht hinterher das böse Erwachen kommt.

Bei uns läuft es übrigens so: Er hat beim 1. Kind insgesamt 15 Monate Elternzeit genommen und ich 2, diesmal nehme ich 12 und er 2.
Klappt halt, weil wir uns einig sind und auch die beruflichen Voraussetzungen dafür da sind.

LG, Nele

Beitrag von ayshe 05.11.10 - 14:00 Uhr

Sehe ich auch so.

Beitrag von erdbeertiger 06.11.10 - 12:45 Uhr

Hallo,

einerseits gebe ich dir ja völlig recht mit deinen Argumenten - ich fasse mir auch häufig an den Kopf, wenn ich hier lese wie manche Beziehungsmuster strukturiert sind.

Andererseits gibt es aber gesellschaftliche Strukturen, die über die individuellen Entscheidungen eines paares hinausreichen: Mein Mann und ich sind beide berufstätig, beide in verantwortlichen/leitenden Positionen, verdienen beide annähernd gleich gut - aber immer werde ich gefragt: wie machen sie das denn, 4 Kinder und Job? Sie haben aber hilfe zuhause, oder? Was, sie arbeiten wirklich! (gerne auch mit dem Unterton: verdient Ihr Mann denn nicht genug?) . Oder (gerne bei Kindergartenmüttern): Was Du machst eine Dienstreise? Mehrere Tage? Wie machst du das?

Meinem Mann werden solche Fragen nie gestellt - denn da gehen alle davon aus, dass er ja die Frau zuhause sitzen hat, die ihm den Rücken freihält! Und das ist das, was mich nervt!

Übigens nervt es mich auch im Job, dass ich natürlich immer im Wettbewerb stehe mit Kinderlosen einerseits, oder Vätern, die selbstverständlich eine Frau haben, die ihnen alles abnimmt - und ich immer diejenige bin die sagen muss, dass 3x die Woche ein Meeting um 18h etwas viel ist, weil ich auch einmal abends die Kinder übernehmen muss (typisch nicht belastbare zeitlich inflexible Mutter) - wohingegen bei meinem Mann alle Mitarbeiter denken, was er doch für ein toller Mensch ist, das es ihm wichtig ist 4 x in der Woche abends um 18h bei seinen Kindern zu sein....

Insofern stimmt es sehr wohl, das sgesellschaftliche Gleichberechtigung längst nicht erreicht ist!

LG

Erdbeertiger

Beitrag von nele27 06.11.10 - 18:59 Uhr

Klar, da hast Du völlig Recht - ich kenne das auch.

Als mein Mann nach dem Mutterschutz in ELternzeit ging und ich wieder bei der Arbeit auftauchte hieß es "dass Du das aushältst, Dich von dem Baby zu trennen" #augen
Meine männlichen Kollegen haben nie sowas gehört, wenn sie nach ein paar Wochen Urlaub wieder zur Arbeit gingen.

Auch hat es ewig gedauert, bis die Kita gerafft hat, dass sie immer zuerst meinen Mann anrufen sollen, wenn Anton krank ist (weil er eben nur in Teilzeit tätig war). Ewig wurde ich aus Sitzungen etc. raustelefoniert und musste ihm das dann mühsam weitergeben, damit er das Kind abholt.

Mein Mann wurde auch immer von irgendwelchen Omas bewundert, wenn er mit Baby im Tragetuch beim Einkaufen war. Ich nie #schmoll

Das liegt halt daran, dass 95% der Familien eben das klassische Modell in mehr oder weniger Ausprägung fahren.
Würden zumindest die gut ausgebildeten Frauen alle so verfahren wie ich es geschrieben habe, gehörten Männer mit Kind auch mehr zum Alltag - nicht nur Samstagvormittag. Und die Frauen bekommen nicht automatisch den schwarzen Peter im Job.

ABER: Etwas Gerechtigkeit gibt es doch. Als mein Mann nach 1,5 Jahren Elternzeit und weiteren 1,5 Jahren Weiterbildung im Vorstellungsgespräch saß, hat er doch glatt die ganze Palette Muttifragen gestellt bekommen :-p "Wie machen Sie das mit der Betreuung?", "Haben Sie beim neuen Baby auch vor in Elternzeit zu gehen?" etc...

LG, Nele

Beitrag von nele27 05.11.10 - 13:26 Uhr

Nachtrag:

Ich habe allerdings den Eindruck, dass auch viele Frauen gar nicht so scharf drauf sind, dem Mann auch die Kindererziehung zu überlassen - gerade wenn es dann drum geht, dass sie arbeiten und Geld verdienen sollen :-)

LG, Nele

Beitrag von ayshe 05.11.10 - 14:01 Uhr

Den Eindruck habe ich hier jedenfalls auch sehr oft.

Beitrag von ug2712 05.11.10 - 13:27 Uhr

Hallo,

grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass noch keine volle Gleichberechtigung besteht.
Aber, so düster ist es nun auch wieder nicht.
3 Jahre Elternzeit pro Kind werden bei der Rente wie Beitragszeiten angerechnet. (Mal abgesehen davon wird von uns wohl keiner mehr über die Grundsicherungsrente kommen, dabei wird es aber keine geschlechtlichen Unterschiede mehr geben.)
In Wochenbett/Mutterschutz-zeiten bekommst du dein normales Arbeitsentgelt weiter.

Probleme sehe ich nach wie vor in der Kinderbetreuung. Es gibt zu wenige und sehr viele qualitativ schlechte Einrichtungen.

Wenn du das eine Jahr Elternzeit nimmst, dürfte der Wiedereinstieg in den Job noch keine große Hürde darstellen.

Beitrag von ippilala 05.11.10 - 13:29 Uhr

>Inwiefern ist man denn als Frau heute überhaupt finanziell abgesichert, wenn man der "natürlichen" Gegebenheit, dass nun mal nur Frauen Kindern bekommen können und damit körperlich einige Auszeiten (Wochenbett, Mutterschutz) brauchen, nachgeht?

Abgesichert? Durch den Staat, der zahlt doch,es muss keine Frau auf der Straße hocken.
Ausgeglciehn ist das natürlich nicht. Auc nicht, wenn man spart und in dieser Zeit vom Erspartem lebt, schließlich wurde es ja vorher weggespart. Bleibt also nur noch der Mann, wenn man denn seinen Lebensstandart halten will und dieser höher ist,als derer, den man sich mit staatlicher Hilfe leisten kann.


>Nachdem in vielen Ehen nicht mehr alles gemeinsam gesehen wird (gemeinsame Finanzen, gemeinsames Haus, gemeinsame Kinderbetreuung) und die Frauen für sich stehen muss man doch echt sagen, dass man als Frau etwas blöd wegkommt...

Das kann ja jeder für sich selbst klären. Man muss ja nicht nach diesem getrennten Modell leben, wenn man es nicht möchte. Es verbietet ja keiner, dass alles zusammengeworfen wird.

Bei finanzieller Benachteiligung zahlt der Mann für die daheimgebliebene Frau die Rente ein. Egal ob diese mal für frisch geschlüpfte Kinder aussetzt oder generell Hausfrau ist.


>woher sollen denn die Renten in 20 Jahren noch bezahlt werden????

Direkt von den Kindern an die Eltern, so wie es Jahrhunderte zuvor gehandhabt wurde. Wer keine Kinder hat, bekommt dann Stütze vom Staat.

Dass Frauen im gebärfähigem Alter für die Betriebe teilweise unprofitabel sind oder zumindest unprofitabler, als ein Mann und die Betriebe daraufhin nachhaken oder gleich keine Frauen einstellen verstehe ich. Nicht bei allen Betrieben,aber bei einigen.
Wenn du nunmal keine große Gewinnspanne hast, dann schaust du dir deine Angestellten doch genau an und natürlich nimmt man dann keine Frau, die sagt, dass sie in den nächsten 10 Jahren 5 Kinder gebären möchte (oder zumindest Andeutungen macht).
Also Frau bleibt also nur übrig, besser als ein Mann zu sein, damit man gleiche Chancen hat.

>Und vor allem dann, wenn die Frau zu Hause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, bleibt der Haushalt oftmals an ihr hängen, "sie ist ja eh schon zu Hause und kann das nebenbei machen, ist nicht anstrengend"

Wenn sich Frau einen solchen Mann anlacht, ist das ihr Problem. Es sind nicht alle so. Und ich bezweifel ehrlichgesagt, dass früher nicht auch viele Männer genauso waren.
Es liegt doch in der Hand der Frauen, was für einen Mann sie sich suchen.

Beitrag von zeitblom 05.11.10 - 13:42 Uhr

"Wir Männer aber müssen uns rasieren"....

Beitrag von rosenrot1974 05.11.10 - 13:52 Uhr

Also ich finde das frau gerade in Deutschland Hammer-mässig abgesichert ist. Allem voran finanziell!

Ich bin gerade in Elternzeit und bekomme dafür 67% MEINES LETZEN NETTOS für das NICHTSTUN!!! Bevor mich hier einige steinigen: Ich weiss am eigenen Leib, dass Kind und Haushalt ein Fulltime-job sind, aber das wird in den wenigsten Ländern so königlich vom Staat finanziert... Ich empfinde es als puren Luxus, dass dieser Staat mir ein so sorgenfreies erstes Jahr mit meinem Kind gönnt...#verliebt.

Dazu bin ich in der glücklichen Lage eine abbezahlte ETW zu haben... Bin halt "erst" mit 36 Mutter geworden und vorher viele viele Jahre gearbeitet... Ich kann mir das zweite Jahr auch noch "leisten".

Und keine Minute davon brauche ich (finanziell) meinen Partner!

Klar habe ich 33% Einkommensverlust. Aber ich käme nicht auf die Idee ihm das vorzurechnen...

Ich bin stolz, dass ich das (finanziell) alleine wuppen kann!

Ich bin glücklich und dankbar, dass der Staat mit das mit der Elterngeld-Regelung ermöglicht!

Und ich finde, dass wir hier in DE nach wie vor auf hohem Niveau meckern!

Rosenrot

Beitrag von ayshe 05.11.10 - 14:08 Uhr

Ich kann das nicht unterschreiben.

Wie Nele sagt, sollte man sich auch mal vorher Gedanken mit dem Partner machen, wie es laufen soll und frau kann auch zusehen, daß sie eben nicht automatisch diejenige ist, auf denn kleines Gehalt fraglos verzichtet wird, wenn ein Kind kommt (auch wenn es Elterngeld gibt).

Und wie badguy sagt, ist es ja mit Rente nicht so wie du sagst.

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Und vor allem dann, wenn die Frau zu Hause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, bleibt der Haushalt oftmals an ihr hängen, "sie ist ja eh schon zu Hause und kann das nebenbei machen, ist nicht anstrengend"
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Wer sagt denn arbeiten und dann abends den Haushalt machen und Kind betüdeln nicht anstrengend wäre?
Ich meine, soll das dann auch dem arbeitenden Teil zugeschustert werden? Also Haushalt?
Weißt du, ich muß leider auch einen Teil des Haushaltes machen und es ist meistens total nervig, ich weiß nämlich nicht, wann ich das machen soll.


So, also ich finde es schade, daß die Verteilung heute immer noch zum großen Teil "wie rüher" läuft, aber immerhin bewegt sich das Ganze ein bißchen.
Ich kenne auch andere Frauen als mich, die eben früh wieder arbeiteten und der Mann zuhause blieb.
Die Gründe, warum andere das nicht tun, müssen sie eben beseitigen.

Gestillt habe ich 3 Jahre und war trotzdem nach 5 Monaten wieder Vollzeit dabei, das zählt für mich echt nicht als Argument.

Beitrag von gh1954 05.11.10 - 20:15 Uhr

Ich glaube, der TE ging es weniger um die Aufteilung der Familienarbeit, sondern um die gesellschaftliche Gleichberechtigung, wie es auch in der Überschrift steht.

Beitrag von ayshe 06.11.10 - 10:01 Uhr

Ja, aber die ganze Problematik trifft genauso auf einen Mann zu, wenn er in Elternzeit geht.

Und es muß ja eben nicht immer die Frau zuhause bleiben, ist ja eine Entscheidung, die das paar treffen muß.
Sie geht aber auch nur von der alten üblichen Konstellation aus.

Beitrag von nele27 06.11.10 - 19:02 Uhr

Ich denke aber, die Nicht-Gleichberechtigung beginnt mit der ersten Schwagerschaft... daher ist das Thema so eng mit den Familienstrukturen verwoben.

Bis zum 1. Kind herrscht doch weitgehend Gleichberechtigung... es gibt ja sogar ein leichtes Plus bei den Frauen, wenn es um Abi etc. geht. Das Missverhältnis fängt dann an, wenn die Frau eine Familie gründet, daher denke ich, man muss an die Familienstrukturen ran, wenn man was ändern will.

LG, Nele