Ist das für euch eine schöne Geburt?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von nisivogel2604 05.11.10 - 13:48 Uhr

Ich würde gerne mal eure Meinung zum folgenden Video hören

http://www.youtube.com/watch?v=gUOsy4bS2ZE&feature=fvw

und würde gerne wissen, ob ihr das als gute, gesunde, schöne... geburt empfindet oder nicht. Mit begründung bitte

Lg Denise

Beitrag von bine3002 05.11.10 - 13:57 Uhr

Defintiv nein, viel zu medizinisch, es piepst und tutet im Hintergrund, sogar ein Fernseher läuft da. Sterile krankenhausmäßige Atmosphäre, Zugang im Arm,. Bänchen, Schläuche, Kabel. Furchtbar!!!!!!

Beitrag von mar3950 05.11.10 - 14:02 Uhr

Hi,

also abgesehen davon, dass das ganze irgendwie total emotionsfrei rüberkommt in dem Video, hat jeder eine andere Vorstellung von einer schönen Geburt. (schöne Geburt heißt nicht umbedingt das man gar keine Schmerzen hat)

Ich weis nicht was die Frau da füllt, schien aber für sie schön zu sein.
Ich finde das Video insgesammt nicht schön.Das arme Baby, wie das gehalten wurde... und viel zu wenig Emotionen für eine Geburt....

LG

Beitrag von seikon 05.11.10 - 14:14 Uhr

Für mich ist das eine absolute Horrorgeburt. Das einzig positive an der ganzen Sache scheint zu sein, dass die Mutter durch die PDA keine Schmerzen hat. Aber das wars dann auch schon wieder.

Während der Wehen einfach so passiv im Bett liegen bleiben, als würde man auf eine Operation warten.
Dann diese ganzen Überwachungsmaßnahmen scheinbar ohne Grund. Wozu muss regelmäßig der Blutdruck gemessen werden? Zugang und Medikation die ganze Zeit.
Dann dieses starre Pressen, während die Hebamme (?) bis 10 zählt. Beine in den Bügeln drin. Alles mit Tüchern abgehangen. Die Ärzte vermummt und verkittelt.
Und dann das "bonding". Die Mutter bekommt das Kind für 30 Sekunden auf den Arm und dann wird es ihr vom Personal einfach aus dem Arm gerissen und weg gebracht. Und der Vater bleibt wie so ein Ziergegenstand bei der Mutter stehen. Mein Mann hätte unsere Kinder keine 3 cm weit weg gehen lassen ohne dass er mit gegangen wäre.

Ich finde das ganze unglaublich steril und medizinisch. Es wird gar nicht auf die Bedürfnisse von Mutter und Kind eingegangen und die definieren "perfekt" offenbar allein dadurch, dass die Mutter keine Schmerzen hat.
Kommt fast so rüber, als ob die am liebsten ganz ohne die Mutter das Kind entbinden würden.

Beitrag von 30.11.10 05.11.10 - 14:16 Uhr

#schock#schock#schock

Neee, das ist grausig. ich hätte fast gekozt.
Ok sie hatte keine Schmerzen das ist OK aber sonst zu viele Leute die da untenrum rumfummeln#schock "würg"

Nee, Ehrlich ich liege lieber aufm OP Tisch#zitter

Beitrag von minnie85 05.11.10 - 15:28 Uhr

Lagst du schonmal auf dem OP-Tisch?! Also ich hatte einen KS und einmal normal und würde freiwillig keinen KS mehr wollen - baah, so ausgeliefert!

Beitrag von 30.11.10 05.11.10 - 15:39 Uhr

Jepp lag ich, war kein Ding.

Schlimmer waren da die SG wo jeder mal seine Faust reinschieben konnte und man schön auf dem Rücken liegen musste und von Oben einer auf dem Bauch gedrückt hat.
Und der Dammschnitt und die Glocke waren auch sooo angenehm.
NEEE Du nie wieder so eine Vergewaltigung#zitter

Beitrag von nisivogel2604 05.11.10 - 16:33 Uhr

Sehr sehr viele Frauen könnten diesen Vergewaltigungen entgehen wenn sie eben nicht in die kranken Häuser gehen würden wenn es dafür keinerlei Gründe gibt

Beitrag von 30.11.10 05.11.10 - 16:47 Uhr

Krankenhaus ist ja nicht schlim.

OP ist super, hab damit keine Probleme.
Ich würde nicht für eine Million noch mal spontan entbinden#zitter

Beitrag von lieke 05.11.10 - 16:49 Uhr

Nichte jeder hat den Mut dazu, nicht jeder hat eine komplikationslose SS und nicht jeder hat das Umfeld und den Hintergrund, sich den Ärzten und Hebammen ggf entgegen zu stellen.

Bei dir hat es doch auch 3 Geburten gedauert, bis du dein Ideal gefunden hast?
Ich bezweifel, dass Frauen die nach einer traumatischen Erfahrung den vermeintlich leichteren KS wählen damit glücklich sind, oder ihn eben nur als kleineres Übel sehen. Aber ich kann es verstehen. (damit meine ich keinen WKS, sondern einen nach traumatischer Erfahrung).

Der schwierigere Weg und meiner Meinung nach der richtige Weg ist, die Konfrontation anzugehen, Wünsche, Ängste und Grenzen zu besprechen und jemanden als Begleiter zu suchen, dem man vertraut. Das schafft man aber nicht alleine.

Ich hatte leider nur Klinikgeburten, die aber rein gar nichts mit dem zu tun haben, was in dem Video gezeigt wird. Das würde ich so sicher nicht wollen. Ich hatte aber zum Glück die Möglichkeit, das Trauma meiner ersten Entbindung überwinden zu können, obwohl ich nicht die Möglichkeit einer Haus/Geburtshausgeburt hatte. Es waren 2 sehr schöne Klinikgeburten. Den Umständen entsprechend, das Beste, was herauszuholen war.

Beitrag von bine3002 05.11.10 - 16:39 Uhr

Schlimm, was Du erlebt hast, aber da ist doch ein OP nicht der einzige Weg.

Beitrag von minnie85 05.11.10 - 17:53 Uhr

Ohje, da hast du aber was schlimmes erlebt! War das in Deutschland? Ich habe es gegenteilig erlebt: im OP habe ich mich ausgeliefert gefühlt, wie ich da lag, untenrum nackt, bewegungsunfähig, nicht sehend was unten an mir geschieht...nee, grausam war das!
Bei meiner Normalgeburt dagegen war ICH diejenige, die den Ton an gab...etwas wie du beschreibst, hätte ich mir nicht bieten lassen.

Falls du nochmal ein Kind bekommst, such dir eine gute Beleghebamme oder geh noch besser ins GH...da kannst du erleben, wie schön es ist, seinem Kind selbst auf die Welt zu helfen.
Alles Gute!

Beitrag von bibabutzefrau 05.11.10 - 16:35 Uhr

ehrlich Frau.du bist echt schlimm.

Mach ne Therapie um dein Geburtstrauma zu bewältigen.

ich mein das ernst.

Beitrag von 30.11.10 05.11.10 - 16:48 Uhr

Ist nicht mehr Therapierbar, habs schon versucht#zitter

Beitrag von minnie85 05.11.10 - 17:54 Uhr

Wie denn? Es gibt da ja sehr verschiedene Ansätze...die "spezifischen Gruppen" sind ja leider meist nur für KS-Mamas, aber es gibt bestimmt gute Psychologen oder psychologisch weitergebildete Hebammen, die dir helfen könnten.

Beitrag von bibabutzefrau 05.11.10 - 21:46 Uhr

glaubst du dir eigentlich irgenwann selber?

ist nicht mehr therapierbar? ja ne is klar.

So Geburtstraumas und Chancen auf Heilung haben Verjährungsfrist.

oder was willst du hier sagen?

Beitrag von nisivogel2604 05.11.10 - 16:48 Uhr

Ich wüßte nicht wozu ich eine Therapie machen sollte nur weil ich der Meinung bin, das ein Krankenhaus eben auch ein hohes Risiko darstellt und es für Frau und Kind oft gesünder wäre einfach zu Hause zu bleiben.

Mich hat man im KH auch so schlecht behandelt, erst beim dritten Kind war ich so schlau und vor allem informiert um mich zu schützen vor unnötigen und gefährlichen Eingriffen

Beitrag von bibabutzefrau 05.11.10 - 18:40 Uhr

ähhhh?#rofl

du warst NICHT gemeint.Sondern die Frau die bereits ihren 100.Nick bei Urbia hat und schon beim ersten Satz wieder auffällt.

Beitrag von nisivogel2604 05.11.10 - 20:46 Uhr

ach so

#winke

Beitrag von 30.11.10 06.11.10 - 09:31 Uhr

Naja ob zuhause besser ist als im KH ist so eine Frage.

Meine Oma hat vor meinem Vater ihre 2 Babys zuhase bekommen, die starben bei der geburt, weil keine hilfe da war.

Dann ist hier im Dorf, jetzt auch bei einer Frau das Baby zuhause gestorben weil sie es nicht raus bekommen haben#schock

Meine Cousine wollte auch ihr Kind zuhause bekommen, das lief auch nicht optimal, sie kam gerade noch rechtzeitig aufn OP Tisch.

Für mich ist da das KH doch sicherer, man kann ebend sofort Versorgt werden, als wenn man zuhause mit einer Hebamme rumhängt die sowieso nichts macht ausser von pressen zulabbern.

Ich finde KH einfach sicherer

Beitrag von phami 06.11.10 - 09:59 Uhr

Geburtshaus wäre ja auch eine Option..es muss ja nicht zuhause sein.

Beitrag von nadja.1304 06.11.10 - 14:28 Uhr

Meine Oma hat alle 4 Kinder putzmunter zuhaus zur Welt gebracht, während zur damaligen Zeit auch in den KH´s viele Babys gestorben sind, weil die Medizin noch gar nicht soweit war. Einer ihrer Jungs starb dann mit 4 Monaten an einem Loch in der Herzscheidewand. Heute könnte man das mit einem Eingriff beheben. Also sind solche Vergleiche nicht wirklich Vergleiche, da andere Zeit, andere Bedingungen.
Es gibt ja auch noch die schöne Zwischenlösung Geburtshaus. Ich würde auch nicht zuhaus entbinden, weil es bis zum nächsten KH doch 20 Minuten sind. Vom Geburtshaus aus aber nur 5. Und in vielen Städten sind sie sogar direkt an Kliniken angeschlossen. Zum Glück gibt es nicht nur schwarz oder weiß, sondern ganz viel dazwischen.

Beitrag von minnie85 06.11.10 - 17:12 Uhr

Wie jeder mag! Statistiken sagen halt, dass für die low-risk Gruppe eine Hausgeburt sicherer ist - aber das Wichtigste ist eben auch, dass frau sich wohl fühlt.

Das bei den HG damals viel schief lief, lag oft daran, dass es nicht die Möglichkeiten wie heute gab. Nur so als Erklärung ;-).

Ich gehe beim nächsten Kind ins GH, dann habe ich alles mal erlebt - KS, Normal im KKH und Normal im GH...dann schau ich mal, wie ich resümiere :-)!

Beitrag von qrupa 05.11.10 - 14:33 Uhr

ich glaub das netteste an dem Video ist noch die Weihnachtswichtelmütze

Beitrag von rmwib 05.11.10 - 21:45 Uhr

#rofl Dacht ich auch, wie geil sieht die Tante denn aus #rofl