1 1/2 jährige tochter der nachbarn - überfordert???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von neffi22 05.11.10 - 13:54 Uhr

hallo zusammen,

mich beschäftigt grad die kleine tochter unserer nachbarn:
sie ist 1 1/2, geht 3 tage die woche zur tagesmutter.
das ist ja erstmal nichts schlimmes und beinhaltet einen gewissen rhythmus im alltag....
nun ist es aber so, dass eine "rege unruhe" in der restlichen zeit des tages/der woche herrscht: ständig ist besuch bei denen, oft nahtlos an besuche anderer leute anknüpfend. (meist besuch von eltern/müttern mit kindern und umgekehrt.).
irgendwie hat man als aussenstehender den eindruck, die kleine kommt nie wirklich zur ruhe. sie schreit sehr oft und macht nicht gerade einen wirklich zufriedenen eindruck.
nun meine frage: findet ihr auch, dass dieses ständige programm (oftmals auch abholen von der tagesmutter und sofort im anschluss daran "volle bude" mit müttern u. deren kindern...) zuviel ist für ein kind in diesem alter?
ich habe manchmal das bedürfnis, die mutter anzusprechen (wir haben ein nettes nachbarschaftliches verhältnis, wir haben selbst auch 2 kinder...) und ihr einen kleinen wink in die richtung zu geben, zumal sie sich oft wundert und äussert, dass sie nicht weiss, was die kleine hat.


lg neffi

Beitrag von bine3002 05.11.10 - 16:44 Uhr

Halt dich lieber raus. Jede Familie hat einen anderen Anspruch. Denk mal an Kinder in Großfamilien. Dort herrscht auch ständig Trubel und die Kinder können dem nicht einfach entfliehen. Sie werden auch groß.

Meine Tochter hat übrigens auch oft geschrien, obwohl sie nicht Dauerprogramm hatte. Kinder sind manchmal einfach so.

Beitrag von miau2 05.11.10 - 17:15 Uhr

Hi,
ich seh es etwas anders.

Wenn ich eine Mutter gut kenne, und wir uns über die Kinder unterhalten, und sie sich über irgend etwas wundert bei ihrem Kind und ich meine zu wissen (oder vermute) woran es liegt dann sage ich das auch.

Warum auch nicht? Manchmal ist man selbst doch so "betriebsblind", dass man auf die einfachsten Ideen nicht kommt.

Einfacher Vorschlag: die sollen mal eine Woche ihr Programm reduzieren und gucken, ob es besser wird. Mach den Vorschlag doch, wenn ihr Euch über das Thema eh unterhaltet.

"Überfordern" klingt halt recht negativ, aber im Prinzip kann das schon die Ursache sein - jedes Kind ist anders, die einen kommen prima mit Action klar, die anderen brauchen mehr Ruhezeiten.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von whiteangel1986 05.11.10 - 17:54 Uhr

ich würde auch eher der Nachbarin mal was sagen (wenn sich die gelegenheit ergibt und ihr wieder auf das thema kommt)

Verstehe mich nicht falsch, ich meine nicht das es so rüber kommt als würdest du besuch verbieten. Aber ich denke, entweder merkt sie nicht das die kleine mit dauerbesuch zu überfordet ist oder sie fühlt sich evtl. alleingelassen wenn keiner da ist. Vielleicht ist sie alleine mit ihrer tochter überfordert und will deshalb das besuch da ist? Ist sie alleinerziehend? Wenn nein, würde mich mal interessieren was ihr mann dazu sagt. Meiner würde durchdrehen wenn er von der arbeit kommen würde und wirklich IMMER jemand anderes da wäre.

LG WhiteAngel (ich finde es klasse das du dich so um mitmenschen sorgst) Ich wäre über so eine nachbarin echt dankbar!