Kind weigert sich "Erzeuger"zu sehen trotz Umgangspflegerin

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von saarland-girl 05.11.10 - 14:23 Uhr

Hallo ich würde gerne mal eure Meinungen hören da ich momentan keine Ahnung habe wie es weiter geht!

Und zwar hat der "Erzeuger"meiner Tochter den Umgang meiner Tochter eingeklagt.
Vorher hat er sich nie um sie gekümmert und es sind einige sehr unschöne Dinge passiert!

Letzten Monat hatten wir das erste Umgangstreffen mit einer Umgangspflegerin.

Mein Mann (für meine Tochter seid 6j. der Papa)war selbstverständlich mit dabei.
Meine Tochter ging mit bis in den Flur und fing danach an zu weinen und hielt sich an meinem Mann fest!

Der Umgangspflegerin hat dies natürlich gar nicht gepasst und hat versucht mein Kind zu überreden.Ich habe auch nochmal versucht es zu tuen und meiner Tochter sogar angeboten mit rein zugehen.

Aber sie weinte nur und wollte nicht!

Ich bin dann mit der Umgangspflegerin zum Kv gegangen und habe versucht ihm zu erklären das die kleine nicht möchte.

Angeblich hatte er auch Verständniss dafür und er sagte das es ok so sei!

Nun haben wir nächste Woche wieder einen Termin und meine Tochter dreht schon wieder durch!

Sie hatte Wochen vorher schon Bauchschmerzen und wir waren öfters mit ihr deswegen beim Arzt.

Obwohl der Kv und ich keinen Kontakt zueinander haben wollen habe ich die ganze Zeit versucht mein Kind positiv zu Unterstützen.
Aber ich kann sie ja schlecht zwingen oder durch die Türe schubsen und gehen!

Meine Frage ist nun was ist wenn meine Tochter trotz gutem zureden und Unterstützung von uns sich weiterhin weigert ihren "Erzeuger"zusehen?

Kann das Gericht mir dann das Kind einfach von Zuhause weg holen und es zu ihm bringen?

Oder kommt es zu einer neuen Verhandlung wo die Sache dann noch etwas aufgeschoben wird bis meine Tochter älter ist?

Vielleicht hat eine(r)von euch ja auch solch eine Situation und kann mir etwas weiter helfen?

Vielen dank#blume

Beitrag von mamavonyannick 05.11.10 - 14:57 Uhr

Hallo,

mich würde interessieren, warum sie sich weigert? Hat sie selbst mal negative Erfahrungen mit ihrem leiblichen Vater gemacht oder woher kommt diese Abneigung?

vg, m.

Beitrag von lisasimpson 05.11.10 - 16:02 Uhr

was tustz du, wenn deine tochter nicht inde nkiga/ schule will?

Wie stellst du den kontakt her/ pflegst ihn zu menschen, bei denen es dir wichtig it, daß deien tohter sie sieht (oma, onkel, freundin?)

DIR ist es nicht wichtig, daß sie ihn sieht und der kontakt gepfelgt wird- das merkt deien tochter.
sei hat angst, DEINE erwartungen nicht zu erfüllen!

Wenn du jedoch erkannt hast, wie wichtig es wäre, daß deien tochter kontakt zu ihrem VATER hat, dann wird sich das problem schnell auflöse

lisasimpson

Beitrag von marion2 05.11.10 - 16:20 Uhr

das Kind hat einen Vater, den es regelmäßig sieht

Beitrag von mamavonyannick 05.11.10 - 16:29 Uhr

Ist ja richtig. aber nun hat selbst ein Gericht es für "gut" befunden, dass der leibliche Vater Konatkt zum Kind hat. Von daher ist doch tatsächlich die Frage, was die Mutter dem Kind unterschwellig "mitgibt". Nehmen wir mal an, dass der Vater gänzlich fremd ist. Wie kommt dann diese enorme Abneigung? Und ist schon mal etwas vorgefallen, was diese Abneigung bewirkt, dann müsste man das wissen, um darüber zu urteilen.
Das die Mutter es nicht gut findet, kann ich auf gewisse Art verstehen, aber das ändert ja nichts am Gerichtsurteil.

lg, m.

Beitrag von marion2 05.11.10 - 16:39 Uhr

#nanana Das Gericht hat es nicht für "gut" befunden, sondern für "nicht schädlich". (So erklärte mir mal jemand, der es wissen müsste, das Prozedere...)

Fremden gegenüber haben viele Kinder eine enorme Abneigung - eigentlich ist das ja auch ganz gut so. ;-)

LG Marion

Beitrag von mamavonyannick 05.11.10 - 16:45 Uhr

Also ich kann nur von meinem Kind sprechen - der ist recht offen. Aber wie gesagt... um das einzuschätzen, müsste sich erstmal die TE dazu äußern.

Beitrag von lisasimpson 05.11.10 - 19:54 Uhr

aber klar- warum schaffen wir denn die leiblichen eltern nicht völlig ab.
Warum sollten denn Eltern, deren Kinder beim ex-partern aufwachsen diese noc hsehen? warum ersetz nicht automatisch der neue partner die mutter oder den vater, warum sollten pfelgeeltern den kontakt zu leiblichen eltern halten, warum schicke nwir nicht alle eltern in die wüste, die marions vorstellungen nicht entsprechen?
wie wäre es mit geistig behinderten eltern?
elten die auf grund privater probleme, einschräkungen, usw. sich zeitweilig nicht um ihre kinder kümmern können? können alle dahin gehen wo der pfeffer wächst-
wer braucht schon kontakt zu seinen wurzeln, wer will schon wissen, wo er herkommt, was sein ursprung ist und was in einem weiterlebt?

alles humbug- danke dir, marion, daß du mir mal wieder die augen geöffnet hast

lisasimpson

Beitrag von marion2 05.11.10 - 21:03 Uhr

"Vorher hat er sich nie um sie gekümmert und es sind einige sehr unschöne Dinge passiert!"

Ein Kind ist keine Puppe, die man nach Belieben in die Ecke setzen kann und rausholt, wenn es passt.

Eltern, die sich nicht kümmern können, sind keine Eltern, die sich nicht kümmern wollen.

Beitrag von m_orena 06.11.10 - 01:57 Uhr

Ja eben, Ein kind ist keine Puppe (für manche anscheinend schon, leider).
Man Sollte dem Mann schon eine Chance geben, aber wenn das Kind dazu noch nicht bereit ist dann sollten die Herrschafften auch etwas abbremsen und abwarten mit der plötzlichen Vaterliebe.

LG
Morena

Beitrag von m_orena 06.11.10 - 01:53 Uhr

Sorry aber , selten so einen Quatsch gelesen denn Du von Dir gibst. Mann kann nirgendwo dem Text entnehmen dass die Marion gegen diese Begegnung gearbeitet hat. Reine Interpretation von Dir (aufgrund Private Erfahrungen???) Würde mein Kind sich auch sträuben einen Fremden zu sehen (und ja ein Vater der sich nie gekümmert hat ist auch nur ein Fremder), würde ich mir genauso gedanken machen. Als Kind habe ich den Onkel von meine Mama gehasst, Sie hat mich immer mit gewalt hingeschleppt weil der Alt war und Sie sich um ihn kümmern musste. Der Man hat mir nicht mal was schlechtes getan aber ich habe ihn nicht gemocht, sein gesicht fand ich damals "Böse" und sein Haus hat gestunken weil er sehr viele Vögel zu Hause hatte. Das hat mir dann mit 7Jahren schon gereicht um ihn nicht zu mögen.Ich wäre froh gewesen wenn meine Mama auf meine Gefühle eingegangen wäre. Als Erwachsener Mensch willst Du ja auch nicht gezwungen werden etwas zu tun was Dir nicht schmeckt.

LG

Beitrag von redrose123 06.11.10 - 06:09 Uhr

Klar zwingen kann man sienicht, aber du hast gründe gehabt es roch mies und er hat dir Angst gemacht, die kleine hier ist ausgetickt ohne diesen Mann gesehen zu haben, was ist da falsch? Die Kinder meines Mannes sind auch schüchtern, aber dann wenn sie Fremde sehen hören und fühlen nicht wenn wir wohin fahren oder ssagen wir gehen dahin.....

Beitrag von lisasimpson 06.11.10 - 07:34 Uhr

hä?!

Ich habe marion nicht unterstellt, daß sie dagegen gearbeitet hat, weil sie gar nicht die te ist.

und die tatsache, daß du probleme mit deinem Onkjel hattest, kann ich sicher nicht beurteilen- aber daß es für Menschen elementar wichtig ist, die eigenen wurzeln zu kennen, daß man sie abschneidet von einem teil ihrer selbst, wenn man sie derer beraubt, daß ein Kind die erwartungen des Elternteils erfüllen muß, bei dem es lebt, daß ein vater, der gerichtlich einklagen mußte, sein kind zu sehen nicht willkommen ist im leben der mutter, daß es viele arten gibt, Kindern ihre biologischen Eltern nahe zu bringen (außer sie zu zwigen), ...
all das- ja, das weiß ich jedenfalls (und nicht aus privater erfahrung:)

lisasimpson

Beitrag von littledream 06.11.10 - 07:28 Uhr

du sorry aber bei so einem beitrag könnte ich kotzen ehrlich.

Ein Mann ist doch nicht gleich ein Vater nur weil er ein Kind gezeugt hat. Da gehört für mich viel mehr dazu, als der Spaß den er bei der Zeugung hatte.

Ein Papa ist der, der da ist für die großen und kleinen Sorgen und Nöte der Welt. Der stundenlang am Bett sitzt und Hand hält, wenn es schwer fällt allein einzuschlafen, der die Hand zum ersten Schritt reicht. Der seine Arme öffnet in die man sich flüchten kann, wenn einen nachts ein böser Traum gebeutelt hat.
Einer der vorliest .. der mitspielt.. der da ist wenn man ihn braucht. Den man anfassen und liebhaben kann.

Das und noch viele andere Dinge machen doch wirklich einen Vater aus .. und nicht das der sein Genmaterial weitergegeben hat.
Wie kann man sich denn 6 Jahre nicht um sein Kind kümmern und dann hoffen, das eben dieses Kind einen mit offnen Armen empfängt?

Die Kleine hat einen Papa der alle die Pflichten und Dinge übernommen hat, die normalerweise vom leiblichen Vater hätten kommen müssen und das nicht erst jetzt.

Sicher ist es wichtig zu wissen wo man herkommt und wo die Wurzeln liegen. Aber doch nicht von 0 auf 100

dream

Beitrag von lisasimpson 06.11.10 - 07:40 Uhr

es gibt einen biologischen vater- das kann man nun mal nicht ändern.
dieser spielt eine wichtige rolle im leben eines menschen
es kann zudem einen (anderen) rechtlichen vater geben, es kann zudem (wiederum einen anderen) sozialen Vater geben.
all diese väter können in einer person zusammen sein oder in verschiedenen personen auftreten.

Dessen völlig ungeachtet zeugt schon das Wort "erzeuger" von einer ignoranz gegenüber der bedeutetung.
ganz abgsehen davon, daß ein vater gerichtlich einklagen muß sein kind zu sehen.

Ja, es ist wichjtig ein kind darauf vorzubereiten und niemand hat behauptet, daß von 0 auf 100 angebracht wäre.

ein kind wird ja sicehr ein fotoalbum haben mit dem leiblichen vater, es wird viele geschichen kennen, es wird schon briefe an ihn geschrieben haben, es wird wissen, daß er sich darum bemüht sie kennenzulernen, es wird wissen, daß es zwischen mama und papa nicht einfach war in der letzten zeit und daß deshalb kein kontakt da war usw..

es war ein begeleiteter umgang angedacht- mit den sozialen eltern. ein kurzer besuch von ner halben stunde.
der war doch sicher gut vorbereitet, es war etwas schönes geplant, das kind war in sicherer umgebung usw..

wenn irgendjemand interesse daran hat, es zum wohle des kindes zu gestalten, dann wird er all das (und noch viel mehr) beachtet haben.
dann- ja dann wird es auch anlaufen, daß ein persönlicehr kontakt hergestellt werden kann.

ein nicht anwesender vater, der aber gut thematisiert ist in der familie ist eine projekjtionsfläche so vieler hoffnungen und wünsche, daß ich es mir kaum vorstellen kann, daß die neugier nicht überwiegt, diese n kennenzlernen.

lisasimpson

Beitrag von br0211 06.11.10 - 09:38 Uhr

Guten Morgen,

ich entschuldige mich jetzt schonmal für meinen Kommentar..#blume, aber es tut mir leid, wenn ich so Deinen Beitrag zu DEM Thema hier lese, da frage ich mich wirklich, ob Du jetzt nur aus dem Lehrbuch schreibst??..#kratz

Ein nicht anwesender Vater, der gut thematisiert ist..???...Du denkst allen Ernstes, dass man einen Vater, der sich nicht um das Kind kümmert, in Wirklichkeit noch jeden Tag "gut thematisiert" oder Fotoalben vorzeigt? Ich bin mal gespannt, ob sich jemand hier meldet, der das macht!:-) Klar hat das Kind einen biologischen Vater...manchmal ist es aber auch nicht mehr. Und wie kann man da erwarten, dass das Kind Hurra schreit? Tut mir leid, aber da teile ich Deine Meinung überhaupt nicht. Und da nützt auch eine gut organisierte, wunderschöne Traumstunde überhaupt nix. Das Kind kennt den biolog. Vater nicht und kann auch damit noch überhaupt nicht umgehen. Das geht nicht von 0 auf 100! Und manchmal geht es überhaupt nicht. Das braucht lange lange Zeit!!

Und ich schreibe hier nicht aus dem Lehrbuch, so funktioniert das halt manchmal nicht..und es kann auch nicht sein, dass man da unterschwellig der Mutter "die Schuld" zuweist, wie das hier auch oftmals rauszulesen ist.

Wenn sie ihre Wurzeln kennenlernen möchte, spricht da überhaupt nix dagegen, kann ich auch sehr gut verstehen und stimme dem ausschliesslich zu. Wir wissen hier nicht, was bei der TE in der Vergangenheit passiert ist, ich denke, das alles aufzuschreiben würde eh den Rahmen hier sprengen. Aber man kann solche Situationen nicht pauschalisieren und einfach eine "heile-heile-Welt" daraus machen. Es geht hier um das Wohl des Kindes und Das sollte vor allen "Vorschriften" oder Lehrbüchern stehen.

Wenn man solche eine Situation noch selbst nicht erlebt hat, ist es schierig, wenn nicht fast unmöglich, da richtig urteilen zu können.

Und er Vergleich mit dem Kindergarten finde ich hier doch ziemlich unpassend, das ist meiner Meinung kein guter Vergleich. Es existiert zum Kindergarten keine Vorgeschichte!!Wir kennen die Vergangenheit der TE nicht und können uns da kaum ein Bild von machen,oder?#kratz

LG Michi

Beitrag von lisasimpson 06.11.10 - 10:53 Uhr

oh- du hast ja keine ahnung, was ich alles tun würde, um das selbstwertgefühl meienr Kinder zu stützen.

Abgesehen davon, daß ich mir (außer einer vergewaltigung) nicht vorstellen kann, wie ich ein kind zeguen köntne mit einem mann und es dazu keine schöne geschichte gibt.,
eine geschichte, die eine liebe erzählt aus der ein kind hervorging, aus einer idee der gemeinesmane familienplanung, einer hoffung auf ein langes gemeinsames leben.
daß das nicht immer funktioniert ist eine sache- daß es aber an dieser Geschichte nichts ändert eine andere.

Daß ein Kind immer ein teil seiner eltern ist und daß bei der abwertung des leiblichen elternteils auch eine eigene abwertung stattfindet ebenso klar, wie daß ich alles versuchen würde mneine gekränkte eitelkeit nicht auf dem rücken meines kindes auszutragen.

sehr schöne leiteratur (wen ndu schon das lehrbuch ansprichst) gibt es dazu z.B. von Irmela Wiemann, Francoise dolto oder Wallerstein und Blakeslee.

und ja- ich würde wirklich alles versuchen, damit das gelingt. notfalls würde ich mir dazu hilf holen.

Zu sagen- der alte, mit dem ich ein kind bekommen habe ist ein arsch, daher braucht mein kind keinen kontakt zu ihm, ich hab ja nen neuen macker, der kann doch die funktion einnehmen- kann ich durchaus verstehen.
macht es ja auch einfacher- aber leider nur für die mutter, nicht für die kinder

lisasimpson

Beitrag von br0211 06.11.10 - 11:24 Uhr

#kratz

Irgendwie kann ich jetzt keine richtige Antwort auf meinen Thread rauslesen...#kratz
Ich hab schon wieder das Gefühl, Dein Beitrag ist geradewegs aus einem Buch entsprungen..alles ist ja so schön gewesen.
Ich weiß, was Du damit sagen willst und das ist ja auch in den allermeisten Fällen so gewesen...aber das ist die Vergangenheit von Mutter und Vater. Aber was ist mit dem Kind heute?? Was möchte das Kind? Was tust Du, wenn Kind partout nicht möchte, trotz sämtlicher Hilfestellungen? Darum geht es mir hier.
Würdest Du Kind da reinpressen, nur weil Du es für richtig empfindest? Nicht wissend, wie Kind sich dann fühlt, weil es das auch evtl. noch nicht richtig ausdrücken kann (nur durch körperliche Anzeichen, die man ja auf keinen Fall darauf festmachen möchte, da es ja nur gut fürs Kind ist..)??
Lies doch mal die Beiträge von manchen Userinnen hier durch, die das selbst miterlebt haben.

Zum Abschluß möchte ich nur sagen, dass es defintiv sehr sehr schwer ist, diesen Konflikt zu lösen und es oftmals eine schwere Gratwanderung ist, die man als Mutter da durchlaufen muß. Vor allen Dingen muß man die komplette Situation kennen, um überhaupt nur annähernd ein Urteil abgeben zu können. Das mute ich mir hier in der Situation der TE überhaupt nicht zu..dafür weiß ich zuwenig.:-)..deshalb werde ich mich hüten, die Schuld bei der Mutter zu suchen!

LG und ein schönes Wochenende#winke

Michi

Beitrag von littledream 06.11.10 - 11:33 Uhr

sorry aber wenn ein mann vor der geburt des kindes gegangen ist, das sorgerecht abgegeben hat .. und sich auch nur rein finanziell kümmern möchte .. dann wird der Vater sicher auch nicht im Leben des Kindes thematisiert und schon gar nicht jeden tag .. das funktioniert nämlich gar nicht.

Was soll man denn seinem Kind erzählen? .. Da gibt es einen Papa der hat aber gerade keinen Bock auf dich .. möchte dich nicht sehen, möchte nicht wissen wie es dir geht .. aber vielleicht hat er ja in 5 Jahren mal lust .. dann mußt du wissen das es ihn gibt und das er dein vater ist? ..

sorry .. aber da fällt mir nix zu ein .. Vater sein bedeutet auch Verantwortung dem Kind gegenüber haben und nicht erst wenn es schon sechs jahre auf der welt ist .. und es mir gerade mal einfällt das ich ein kind habe.

Beitrag von lisasimpson 06.11.10 - 12:01 Uhr

wer sagt was von "jden tag"?
und warum sollte er nicht theamisiert werden?

es geht hier nICHT um den vater, NICHT u mdie eitelkeitn der mutter- sondern alleine um das Kind.
das ein recht darauf hat zu erfahren wo es herkommt und dazu gehört mehr als nur ein name und eine adresse, die am 18. geburstag überreicht wird.
zum anderen geht es hier um einen völlig anderen fall- es geht um einen vater, der gerichtlich erkämpfen mußte, sein kind zu sehen

lisasimpson

Beitrag von luka22 05.11.10 - 16:22 Uhr

Hat sie denn in all den Jahren gar keinen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater gehabt? Wenn nein, kann ich ihre Scheu verstehen. Hast du ihr denn schon von Anfang an erzählt, dass dein Mann nicht ihr leiblicher Vater ist? Was hast du ihr über ihren Vater erzählt?
Deine Verwendung des Wortes "Erzeuger" sagt ja schon, dass dir an einem Kennenlernen nicht gelegen ist. Er sagt aus, dass dieser Mensch keine Bedeutung in deinem und im Leben deiner Tochter hat, außer eben der Samenspender gewesen zu sein. In dieser Art kannst du natürlich nicht das Zutrauen deiner Tochter gewinnen. Du musst dich entscheiden: Willst du weiterhin im Prinzip keinen Kontakt zum Vater oder hast auch DU ein ehrliches Interesse daran, dass deine Tochter ihren Vater kennen lernt.
Wenn das Erstere stimmt, dann wird es für deine Tochter hart. WEnn du dich zum Zweiten durchringen kannst, dann fang einfach mal an liebevoll über ihren Vater zu sprechen: Dass du ihn mal geliebt hast und dass ihr eine schöne Zeit hattet und dass ihr euch später gestritten und getrennt habt, aber dass dein Exmann immer der Vater der Tochter bleibt und er sie sehr gerne kennenlernen würde.

Grüße
Luka

Beitrag von scrollan01 05.11.10 - 16:26 Uhr

Meine Freundin hatte gerade so eine Situation!

Es lief im Vorfeld schon jahrelang ein Theater ab - der Vater war sehr selten mal bei denen daheim, meine Freundin hat es immer unterstützt. War er aber da, hat er sich nicht gekümmert.

Die Besuche waren dann immer recht kurz.
Problem hier war aber auch noch: er ist Afrikaner und spricht kein Deutsch. Jaja, eure Gehirne senden das richtige!
Er ist tatsächlich einer dieser, die hierher kommen, sich ne "dumme Deutsche" schnappen, Kinder zeugt und dann abhaut, eine seines gleichen heiratet und seine 2. oder 3. Ehefrau von dort versucht hier her zu schleusen!

Nach ewigem Drama kam es ebenfalls zu so einem Termin und das Kind ist zwar nach langem Zögern rein um dem Mann zu sagen, dass sie keinen Kontakt will!

Dies hat er zu beachten und hat dies auch per Gerichtsbeschluss noch einmal bestätigt bekommen.

Nun hat er eh noch einen Rattenschwanz dran - und die "dummen Deutschen" sind gerade dabei, ihn dingfest zu machen bzgl. Abschiebung!

Der hat gerade richtig Ärger und muss nebenbei alles selber zahlen!

und ärgert sich grün und blau ... hätte er die Füße still gehalten, wäre er nicht weiter aufgefallen!

Geh mit deiner Tochter zu einem Psychologen und lass ihn mit ihr reden. Wenn er ein Gutachten erstellt, dass es sie in ihrer Entwicklung o.ä. beeinträchtigen könnte, dann kann das Gericht gegen den Kontakt entscheiden!

DU musst aber vorher ALLES versucht haben, DASS ein Kontakt hergestellt werden kann.
Nur weil DU es nicht möchtest geht es nicht so einfach!



Beitrag von ppg 05.11.10 - 17:41 Uhr

Ganz krass gesagt: Theoretisch kann der KV sein Kind per Gerichtsvollzieher zwangvorführen lassen.

Ich , an deiner Stelle, würde einen Kinderpsychologen einschalten, der dem Kind den Umgang näherbringt.

Ich vermute das das Kind extreme Verlustängste durchlebt. Und vermute weiter, das ( wenn auch unbewußte ) Signale der Mutter und des Stiefvaters die Auslöser dafür sein können.

Es wird ein schwieriger Weg, aber Du hast keine andere Chance, als Dein positiv zu motivieren, anderenfalls wird alles nur viel viel schlimmer.

ute

Beitrag von rosalinde.x 05.11.10 - 17:47 Uhr

Hallo,

ist es richtig, dass deine Tochter ihren Vater noch gar nicht kennt? Dann kommt ihre Abneigung nicht von der Person bzw. seinem Verhalten ihr gegenüber. Da würde ich eher auf Ängste vor dem Unbekannten (unbekannter Mann und unbekannte Situation) tippen.

Mach ihr klar, dass sich an eurer Familiensituation nichts ändert, sondern der leibliche Papa quasi zusätzlich in ihr Leben kommt. Vielleicht hat sie Angst deinen Mann als "Papa" zu verlieren. Gib ihr die Sicherheit, dass es so bleibt.
Sag ihr, dass es normal ist, Angst vor dem ersten Treffen zu haben, dass sie zumindest mal "gucken" soll, wer das ist.

Könnt ihr die Situation umdrehen: Der Vater kommt zu euch ins Zimmer (dann muss sie nicht den ersten Schritt machen). Dass du dabei sein kannst und er verständnisvoll reagiert ist schon mal gut.

Kennt sie Fotos? Kannst du ihr ihn in irgendeiner Form vertrauter machen?
Kann sie das erste Treffen als vorsichtiges Beschnuppern betrachten oder hat sie im Hinterkopf dass daraus regelmäßige Wochenendbesuche werden (müssen)? Immerhin ist es für sie erst mal ein unbekannter Mann.

Ich denke aufschieben bringt nicht viel. Zu einem ersten Treffen würde ich sie schon mit Nachdruck überreden (aber wie schon gesagt, nicht so dass sie gehen muss, sondern dass der Vater zu ihr/ euch in den Raum kommt). Das weitere Vorgehen würde ich vom Verlauf des ersten Treffens abhängig machen. Vielleicht geht ja alles gut.

Liebe Grüße

Beitrag von sillysilly 05.11.10 - 20:20 Uhr

Hallo

schwieriges Thema, vor allem wenn der Wunsch nach Kontakt erst nach Jahren von Seite des "Erzeugers" kommt.

Was mir bei dem Thema aufstößt ist das die Profi-Begleiterinnen eben keine Profis sind.
Wo ist das Fingerspitzengefühl, die Chance dem Kind Zeit zu geben sich daran zu gewöhnen.

Als Mutter fände ich es ganz schrecklich, wenn das so aus dem Nichts käme und ich meinem Kind noch verkaufen muß, daß ich es gut finde.
Vom Kopf her weiß ich natürlich, daß ein Kind wissen muß und wissen will wer der wirkliche Vater ist, und so würde ich versuchen das zu unterstützen.
Ob ich das von ganzem Herzen kann würde davon abhängen, warum der Erzeuger den Kontakt will.
Hat er sich weiter entwickelt, hat er persönliche Probleme überwunden z.B. Alkohol - Entzug gemacht.

Ich würde erwarten, daß der "Erzeuger" die Sache langsam angeht und die Erwartungen gering sind.

Vermittle deiner Tochter das Gefühl, daß sich an ihrem Leben nichts grundlegendes ändert - auch in der Familienkonstellation nicht.
Der "Erzeuger" möchte sie kennen lernen, daß ist Ok und der Rest wird sich zeigen.
Sie wird Angst haben, welche Rolle er in ihrem Leben spielen "muß" - vermittle ihr das eben gar nichts muß - sondern alles nur kann, wie sie es will


Eine Freundin von mir hat tierische Angst, daß ihr sowas mal passieren könnte .......
denn der Trennungsgrund waren wirklich schockierende Sachen, wo ich Angst um mein Kind hätte -
und trotzdem könnte er darauf bestehen das Kind zu sehen ...... es ist immer eine Gratwanderung zwischen dem Recht der Eltern und was für das Kind gut ist

Grüße Silly

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