umzug im august aber wir fühlen uns überhaupt nicht wohl...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lelou83 06.11.10 - 09:50 Uhr

huhu ihr lieben,

vor 2 monaten sind wir wegen der arbeit 190 km von unserem alten wohnort weggezogen.
wir sind mit einem positiven gefühl in unser neues leben gestartet,aber mittlerweile sind wir nur noch unzufrieden.selbst unser sohn ist nicht wirklich zufrieden.mein partner kommt vor 12 stunden nicht aus der arbeit heim und hat jetzt schon keine lust mehr.mit dem kiga sind wir auch total unzufrieden(leider ist das der einzige in der umgebung).
und wir vermissen die berge!!!
sind mittlerweile zu dem entschluß gekommen das wir wieder zurück gehen.jetzt am we schaut sich mein partner schon mal die ersten 2 arbeitsstellen an.
wir hoffen so das es bei einer klappt.
ich bin in der 17 ssw und möchte unser kind auch nicht hier bekommen.
das hieße nämlich auch das wir hier nochmal umziehen müßen da wir keinen platz für den kleinen hätten.
wir haben erst kurz vor dem umzug erfahren das ich schwanger bin und da war es einfach zu spät noch was größeres zu suchen.

meint ihr wir sollten unserem gefühl nachgeben und wieder wegziehen oder sollte man den hintern zusammen kneifen und noch warten?
und gibt es hier den ein oder anderen der solch eine erfahrung auch schon gemacht hat?

liebe grüße

Beitrag von reiman 06.11.10 - 11:26 Uhr

Hallo,

kann Dich sehr gut verstehen.
Ich war mehr oder weniger vor 2 Jahren in der selben Lage.
Wir hatten eine kleine 3-Zimmer Wohnung und suchten etwas größeres und ruhigeres. Aber als der Umzug näher rückte, merkte ich, wie unwohl ich mich fühlte. Immer und immer wieder habe ich verusucht mich an die neue Wohnung und Umgebung zu gewöhnen aber es wollte mir nicht gelingen. Nach einem halben Jahr habe ich es dann meinem Mann erzählt, der mir dann sagte, dass er sich auch nicht wohl fühlt und er auch nichts sagen wollte (Ja, wir waren gute Schauspieler) Wir haben auch gemerkt, dass unser Sohn lieber bei der Oma war, als zu Hause. Zu allem überfluss lebten auch noch die Großeltern unserer Vermieterin untem im Haus. Das war der Horror. Die Oma bezeichneten wir nur noch als Hexe. Sobald wir mit unserem Sohn im Garten waren, hat sie nur rumgeschrieen.
Wir haben uns dann sehr bald dazu entschieden, dass wir uns eine neue Bleibe suchen in der Nähe meiner Eltern. Als wir dann endlich was gefunden haben sind wir dann ausgezogen mit sehr gutem Gefühl und mit sehr gutem Gefühl ins neue Haus eingezogen. Das Haus wurde nach einem dreiviertel Jahr leider verkauft und wir mussten wieder umziehen. Aber dieser (und hoffentlich letzte Umzug) war der beste und wir fühlen uns mitterweile pudelwohl.
Ich würde sagen, dass Ihr nach Eurem Gefühl entscheiden sollt und ich glaube, dass habt ihr schon.
Die Berge würde ich auch vermissen. Wo wohnt oder habt ihr da gewohnt?

L. G.
Manuela

Beitrag von cazie71 06.11.10 - 12:01 Uhr

Hallo.

Warum solltet ihr "den Hintern zusammenkneifen"?!?!? ;-) Sobald es bei deinem Mann mit nem neuen Job in der "alten Heimat" klappt, würde ich meine Sachen zusammenpacken und dorthin düsen. #huepf
Gar keine Frage.

Warum solltet ihr euch alle drei rumquälen, wenns auch anders geht. :-D

Wünsche euch alles Liebe + viel Glück in den Bergen!!!!

Beitrag von mauskewitzki 06.11.10 - 12:10 Uhr

Hallo,

wenn das mit dem Job klappt, dann auf in die Heimat! #sonne


Ich bin schon oft umgezogen und habe schon in Städten (Würzburg,Heilbronn, Stuttgart) und auch in der Nähe der Berge (südlich von München) gewohnt ;-)
Mich hat es allerdings auch nach zehn Jahren wieder in die alte Heimat ( ein kleines Dorf im Taubertal) verschlagen und wir fühlen uns hier "sau"wohl!#huepf

Allerdings kann man sich nach zwei Monaten auch noch nicht wirklich eingelebt haben. Dazu braucht man nach meiner Erfahrung so ein Jahr. Mir hat es in der Nähe von München auch gut gefallen. Aber wie gesagt hat es bestimmt 9 Moante gedauert, bis der Freundeskreis aufgebaut war und wir uns eigelebt haben. Uns hat halt die Arbeit wieder hier her verschlagen, ich hätte mir aber auch vorstellen können, dort zu bleiben.

LG #winke

Beitrag von alpenbaby711 06.11.10 - 19:42 Uhr

Hi du ich bin ursprünglich auch aus der Ecke woher genau bist du? Gamburg, Werbach oder sowas?
Ela

Beitrag von nala22 06.11.10 - 12:20 Uhr

oh ich kann Euch sooo gut verstehen!!!
Heimat bleibt Heimat!!!

Ich an Eurer Stelle hätte dasselbe getan, Ihr werdet nicht glücklich glaub mir!

Ich bin nach 1 Jahr auch wieder weggezogen, weil ich einfach keinen Anschluss gefunden habe und mich nicht einleben konnte.

Ihr tut das richtige, folgt Eurem Gefühl!!!

Alles Gute für Euch!#herzlich

Beitrag von donaldine1 06.11.10 - 14:31 Uhr

Hallo,
einen wirklichen Rat kann man dir kaum geben, daß müßt ihr letztlich selber entscheiden.
Ehrlich gesagt finde ich es allerdings etwas seltsam, bereits nach 2 Monaten alles wieder hinzuschmeißen. Ich finde es total normal, daß man sich da noch nicht eingelebt hat. (Ich bin selber vor 2,5 Jahren umgezogen und erst jetzt ist es gaaaaanz allmählich so, daß man sich das eine oder andere Mal zu Hause fühlt)
Wenn sich dein Mann das alles arbeitstechnisch erlauben kann, ok, warum nicht zurück gehen. Nur: Ist das nicht auch sehr sprunghaft? Im Lebenslauf machen sich derart häufige Arbeitsplatzwechsel sicher nicht gut und wenn man in einer Firma wirklich mal mehr erreichen will, muß man auch mal Standhaftigkeit beweisen, denke ich.
Rein von der Wohlfühlebene her gesehen, würde ich sagen, geht zurück, wenn ihr euch da wohler fühlt. Vom beruflichen her würde ich eher sagen, haltet bloß noch aus! I
hr müßte das letztlich selber abwägen, was euch wichtiger ist -vor allem langfristig-.
LG
donaldine1

Beitrag von tritratrullalala 06.11.10 - 20:04 Uhr

Hallo,
für was müsstest du dich zusammen reißen? Dein Kind ist noch nicht in der Schule, und du und dein Mann ihr seid Euch einig. Das sind doch prima. Stell dir vor, nur du würdest leiden und dein Mann fände alles bombig? Dann hättest du einen Grund, dich am Riemen reißen zu müssen.

Ich finde es klingt nach einer guten und richtigen Entscheidung. Und wenn dein Mann einen Job findet, steht dem doch nichts mehr im WEge.

Alles Gute,
Trulli