Kind 11 monate alt, soll Antibiotika nehmen! Brauche rat

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Beitrag von hauskatze2 06.11.10 - 11:36 Uhr

Hallo! Hatte gestern schon mal gepostet das mein Kind 39 Fieber den ganzen Tag hatte, nichts essen wollte und nur schläft! Habe gestern beim Kinderarzt angerufen ihm das berichtet! Er meinte wenns mit dem Fieber nicht besser geht sollte ich heut in die Kinderklinik fahren! Sind dann heut morgen um 6 hingefahren ! Diagnose wohl mittelohrentzündung! Fand die Ärztin etwas komisch! Sie sagt das kommt weil Lukas die Nase verstopft har, also vom Schnupfen! Aber er hat gar kein Schnupfen,er schläft jetzt wieder die ganze Zeit! Dabei hustet er zwischendurch soll und würgt dann ! Medikamente haben wir Fieber Schmerz Saft, Antibiotika und nasenspray bekommen! Ich habe irgendwie Angst im das Antibiotika zu geben, das ich ihm schade könnte! Was meint ihr??? Bin echt ratlos, ist mein erstes Kind und möchte nicht das ihm was passiert!

Beitrag von dominiksmami 06.11.10 - 11:52 Uhr

Huhu,

vielleicht läuft der Schnupfen bei ihm doch mehr ab und du hast ihn deshalb nicht bemerkt. Das Husten und Würgen würde jedenfalls sehr dafür sprechen.

Ich bin im Prinzip kein Freund davon zu schnell eine Antibiotikum zu gehen, aber eine verschleppte Mittelohr entzündung ist definitiv schlimmer als ein Antibiotikum.

lg

Andrea

Beitrag von myszka76 06.11.10 - 11:53 Uhr

Hallo,
ich würde sie ihm geben.
Schließlich warst Du ja nicht in der Apo und hast sie so bekommen, sondern beim Arzt. Der ist ausgebildet und weiß was helfen soll. Warum warten, wenn es dem Kleinen schlecht geht?
#blume
myszka

Beitrag von anela- 06.11.10 - 11:58 Uhr

Ich bin auch kein Freund von Antibiotika aber bei einer Mittelohrentzündung geht es ja wohl leider nicht anders.

Geb es ihm oder möchtest du daß er weiter leidet. MOE können sehr schmerzhaft sein. Unser Zwerg hatte mit 5 Monaten auch eine MOE und hat sehr viel geweint. Ich Rabenmutter dachte erst es wären die Zähne (waren nämlich auch am Kommen).

Man sollte nicht zu häufig und bei jeder "Kleinigkeit" Antibiotika geben aber das hast du ja auch nicht vor.

Wenn man Antibiotika einnimmt, dann aber konsequent und nach Vorschrift: häufig genug und lange genug. Sonst können resistente Stämme von Krankheitserregern entstehen, die einem selbst oder anderen Menschen dann große Probleme bereiten können, weil eben dann nicht einmal mehr Antibiotika helfen.

Beitrag von friedemaennchen1 06.11.10 - 12:40 Uhr

Unser Großer (inzwischen 5) hatte auch als Baby/ Kleinkind gaaaaaaanz oft Mittelohrentzündungen..... Und das hat ihm sehr weh getan.
Was wir immer gemacht haben (nach RS mit Kinderarzt und Untersuchung unseres Kindes): 1. Abschwellende Nasentrpf, damit die Verbidung zwischen Nasen-Rachenraum und Mittelohr sich eröffnet/ offen bleibt ( die sog. Ohrtrompete) und der "Rotz" aus dem Mittelohr abfließen kann und auch ein Druckausgleich stattfinden kann. 2. Schmerzlinderung entweder mit Paracetamol oder Ibuprofen(hat bei uns besser geholfen Ibuprofen, allerdings nicht als Saft, da Ibu den Magen reizen kann und unser Söhnchen davon immer super gekotzt hat... )(Tschuldigung die Wortwahl, aber so war es wirklich...) Der Nebeneffekt ist bei beiden Med., daß Du damit auch das Fieber senkst und somit das Risiko von Fieberkrämpfen minderst. 3. Antibiotikum, v.a. bei beidseitigen Befunden oder bei hohem Fieber. 4. Vieeeeeeeel trinken (dabei freie Auswahl, zB. verdünnte Säfte), v.a. wg. des Fiebers, da sonst Austrocknung droht, geht schnell bei den Kleinen. Warnzeichen sind Schlappheit, Schläfrigkeit und verminderte Urinausscheidung!
Wenn die Antibiose greift, geht es Deinem Söhnchen schnell wieder besser. Wichtig ist, die Antibiose bis zum Ende zu geben, da sonst widerstandsfähige Bakterien entstehen können und/ oder Dein Kind einen raschen Rückfall bekommt.
Daß Dein Zwergel keine Schnupfensymptome hatte kann es geben, wie auch schon geschrieben wurde, wenn der Schnodder direkt in den Rachen läuft und geschluckt oder auch verschluckt ( Hustenreiz!) wird. Gute Besserung, friedemaennchen1

Beitrag von schnee-weisschen 06.11.10 - 13:18 Uhr

Hey,

es gibt virale MOE und bakterielle. Wenn er Fieber ist, ist letzteres wahrscheinlich und ein Antibiotikum ist indiziert.

Unser Jüngster (10 Monate) hat gerade das 2. Mal AB bekommen müssen. Erguss in der Pauke, alles voller Eiter.
Bei so kleinen Kindern ist die Gefahr, dass Eiter durchbricht und eine Hirnhautentzündung verursacht, sehr groß.
Allerdings wurde bei ihm beide Male eine Blutabnahme (Minipieks in den Finger) gemacht, um den Entzündungswert zu bestimmen (CRP) und sicherzugehen, dass es wirkich bakteriell bedingt ist.

Ich würde das AB geben.
Gute Besserung und LG.


sw

Beitrag von sonne_1975 06.11.10 - 17:01 Uhr

Wenn er Fieber hat, kommt er um AB nicht drum rum.

Mein Kleiner hat mit seinen 10 Monaten schon die 6.MOE, leider 5. Mal AB, nur einmal haben wir es ohne wegbekommen.

Er hat nie Fieber dabei, deswegen warten wir immer 4-5 Tage ab (mit Absprache mit KiA, bevor hier Aufschreie kommen, unser KiA ist kein Freund von AB in jedem Fall). Aber leider haben die Ohren bisher mit einer Ausnahme nie aufgehört zu laufen (bei unseren Kindern laufen die Ohren schon am nächsten Tag, dadurch sind die Schmerzen weg), also musste er AB bekommen.

Jetzt bekommt er AB-Ohrentropfen, hoffentlich hilft es.

Man braucht gar nicht viel Schnupfen für MOE, ganz ganz bisschen reicht aus. Und ja, es kommt vom Schnupfen, die Bakterien/Viren wandern von der Nase zum Ohr (die Verbindung ist bei Kindern ganz kurz) und der Schleim sammelt sich hinter dem Trommelfell, daher Schmerzen.

Gute Besserung!

LG Alla