Bin erst Schwanger aber habe Frage wegen Stillen

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Beitrag von krissi21 06.11.10 - 12:50 Uhr

Hallo liebe Muttis,

Was ist zu empfehlen Stillen oder Milch abpumpen und mit Fläschchen geben damit man die Trinkmenge im Auge behält.

Und wenn Abpumpen in welchen Fach im Külschrank bewahrt man sie am besten auf.

Vielen Dank

LG Krissi mit Krümmelchen inside 11+4

Beitrag von littleblackangel 06.11.10 - 12:59 Uhr

Hallo!

Es ist zu empfehlen zu stillen und auf seinen eigenen Körper zu vertrauen, das man genug Milch hat! Wenn du die Trinkmenge kontrollieren möchtest, dann kannst du dein Kind vor und nach dem Stillen wiegen. Abpumpen würde ich nicht auf Dauer machen wollen, so einen Stress muss man sich nicht antun!

LG

Beitrag von thalia.81 06.11.10 - 13:00 Uhr

Natürlich nur Stillen. Wieso musst du die genaue Trinkmenge wissen? Dein Kind wird dir signalisieren, wann es satt bzw. hungrig ist. Wenn es zudem rosig aussieht, nasse Windeln hat, wächst und gedeiht, kannst du davon ausgehen, dass es genug trinkt.


Ich kann dir, wenn du unsicher in Bezug auf das Stillen bist, wärmstens das Stillbuch von Hannah Lohtrop ans Herz legen! Das ist ganz wunderbar und macht dich selbstbewusst in Bezug aufs Stillen.


Alles Gute!

Beitrag von muffin357 06.11.10 - 13:01 Uhr

wenn du stillst, dann solltest du dir NIEMALS gedanken über die menge machen, -- es reicht dem kind und wenn nicht, dann hat es mal 1-2 tage alle 2std hunger, um deine prodution anzuregen und dann werden die abstände wieder länger... -- (das einzige: es sollten am tag mehrere nasse windeln haben und im wochenabstand regelmässig zunehmen)

das ist alles. hör auf dein kind und gib ihm, wenn es verlangt und wenn es wächst, dann isses halt auch ein paarmal jede Stunde, - das ist normal und spielt sich ein.

wenn du abpumpst, dann vielleicht mal als reserve, wenn du mal nicht da bist - dann kann man es 24h im Kühlschrank (nicht in der türe) sammeln und dann einfrieren.

#winke tanja

Beitrag von sunflower.1976 06.11.10 - 13:02 Uhr

Hallo!

Wenn Du wirklich stillen möchtest, dann still - ohne Abpumpen (ist okay, wenn sich alles eingespielt hat und Du mal wegmöchtest), aber nicht zur Kontrolle der Trinkmenge. Die Pumpe kann immer deutlich weniger Milch aus der Brust herausholen, als das Baby. Das können locker 30ml pro Seite sein.

Wenn Dein Baby dann 5-6 nasse Windeln pro Tag hat und altersgerecht aktiv und interessiert, dann bekommt es genu Milch. Wöchentlich wiegen ist auch okay, man sollte sich dann aber nicht verrückt machen, wenn das Kind mal nur 100g statt wie sonst 120g zugenommen hat (nur ein Beispiel).

Ich hatte immer nur ein paar Milchportionen eingefroren für Notfälle, daher kann ich Dir zum Thema Kühlschrank nichts sagen.

Das Wichtigste ist eigentlich, dass Du Dir eine Entbindungsklinik suchst, in der das Stillen wirklich unterstützt wird und auch eine Nachsorgehebamme, die fit in der Stilleberatung ist. Das ist leider nicht immer der Fall. Und für eventuelle Schwierigkeiten kannst Du Dir nie Nummer einer Stillberaterin bereit legen.
Außerdem...mach Dich einfach damit vertraut, dass Stillkinder keinen 4-Stunden Rhythmus haben, abends oft sehr häufig hintereinander und/oder lange am Stück trinken wollen (Cluster-Feeding) und sich der Stillrhymthmus (wenn sich denn einer entwickelt hat) sich ganz plötzlich ändern kann. Dann bist Du nicht so beunruhigt, wenn etwas plötzlich anders ist als gewöhnlich und kannst Dir und Deinem Kind bzgl. des Stillens besser vertrauen. Dein Kind wird sich holen, was es braucht, wenn Du auf seine Signale eingehst - ganz ohne abpumpen und Kontrolle.

LG Silvia

Beitrag von hailie 06.11.10 - 13:04 Uhr

#pro

Beitrag von schwilis1 06.11.10 - 13:08 Uhr

am besten behält man die stillmenge gar nicht im auge, sonst hätten wir messbecher statt brüste :)
vertrau dir und deinem Kind.
die erste zeit stillen kann recht anstrengend sein weil die kleinen dauernuckeln oder stündlich kommen. was keineswegs ein zeichen von zu wenig milch ist, sonder normales Säuglingsverhalten.

ich hab mir auch ab und an sorgen gemacht ich geb es zu. aber der kleine ist gewachsen und war immer so fit und auch oft recht zu frieden und oft rcht unzufrieden :)
das einzige was man beim stillen beachten müsste ist vll dass es kinder gibt die kuhmilchprodukte nicht vertragen, alo wenn mama sie ist.

Beitrag von katrin.-s 06.11.10 - 13:23 Uhr

Hi, das abpumpen ist wirklich teilweise anstrengend, nervig und aufwending. Meist kommt auch nicht immer so viel beim abpumpen, wie beim direkten stillen. ausserdem hätte ich meine kleine nicht so einfach hinlegen können und mich hinsetzten können zum abpumpen, sie wollte die erste zeit nur nei mir sein, und wenn sie mal geschlafen hat, war ich froh, wenn ich dann auch ne std. schlafen konnte, da hätte ich nicht lust habt abzupumpen. ich musste die ersten 3 tage nach der geburt abpumpen, um die milch anzuregen, die wollte wegen NOT-KS nicht so recht einschießen, und das war wirklich anstrengend!#schwitz und meine maus brauchte auch viel nähe, das war es wohl gut, dass ich gestillt habe! und der beste vorteil, du musst nachts nicht raus! die kleinen kommen meist nachts öfter, wenn die noch so kleinen sind, ich hätte keine lust gehabt, nachts aufzustehen und milch zu erwärmen, zumal wenn die kleinen so schreien, kommen einen ein paar min. sehr lang vor#schwitz, und so kannst du einfach im liegen anlegen, und fertig!#pro wenn du dir unsucher bist, wegen der michmänge, dann besorg dir eine nachsorge-hebamme, die wiegt das kind regelmäßig und da man man dran sehen, ob es genug zunimmt, also genug mich kriegt. alles gute für euch!
LG Katrin

Beitrag von lilly7686 06.11.10 - 13:30 Uhr

Hallo!

Abpumpen musst du nur, wenn dein Baby zu schwach ist, um zu saugen. Zum Beispiel eine Saugschwäche hat oder viel zu früh geboren wurde.

Ansonsten ist es am Besten, das Kind normal zu Stillen. Also von der Brust saugen zu lassen.
Die Trinkmenge zu beobachten ist Blödsinn. Auch dieses "vor dem Stillen/nach dem Stillen Wiegen" ist nicht sinnvoll.

Du erkennst leicht, dass dein Baby genug Milch bekommt:
- mind. 6 nasse Windeln pro Tag (eine nasse Windel = nimm eine leere Windel und gib 6 EL Wasser drauf)
- die Haut deines Baby's ist straff und rosig
- das Baby wirkt gesund und munter, wirkt nicht apatisch oder krank

Ich möchte dir ans Herz legen, bereits in der Schwangerschaft Kontakt zu einer Stillgruppe oder einer Stillberaterin aufzunehmen. So lernst du sie kennen und weißt, an wen du dich wenden kannst, wenn es zu Problemen oder Unsicherheiten kommt.

Wichtig ist, dass du dein Baby so schnell wie möglich nach der Geburt das erste Mal anlegst. Und dann so oft wie möglich anlegen, also immer, wenn dein Baby Hunger hat. Es hilft auch, nackig zu kuscheln ;-)
Der Milcheinschuss kommt durchschnittlich am 3. Tag nach der Geburt. Er kann aber schon am 2. Tag oder auch erst am 6. Tag kommen. Aber er kommt ;-)

Außerdem kann ich dir das Stillbuch von Hannah Lothrop empfehlen. Das ist ein sehr gutes Buch und sehr hilfreich.

Hier findest du eine Stillberaterin in deiner Nähe. Beide Vereine arbeiten ehrenamtlich, verlangen also nichts für deren Hilfe:
http://www.lalecheliga.de
http://www.afs-stillen.de

Ich wünsch dir eine schöne Schwangerschaft, eine tolle Geburt und eine schöne Stillzeit!

Beitrag von lucaundhartmut 06.11.10 - 16:22 Uhr

Hi Krissi,

mein Rat: Versuche, Dein Kind per Brust zu füttern, und wenn es nicht (ausschließlich) klappen sollte, fütterst Du halt mit Säuglingsmilch (zu).


LG
Steffi