Diagnose Hashimoto..., ein paar kleine Fragen an Hashispezis

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von belebice 06.11.10 - 15:41 Uhr

Hallo ihr Lieben !!

Vorweg..., ich rede mir schon seit der ENtbidung meines letzten Kindes (17 MOnate) nen Wolf, sowohl bei meiner Gyn als auch bei meinem Hausarzt.

Und zwar habe ich (auch vorher schon) aber seitdem schlimm Symthome folgender Art
-müde, müde, müde
- sehr schlechte, trockene Haut
- starken Haarausfall und dazu auch noch sehr brüchiges, stumpfes, glansloses Haar
- Stimmungsschwankungen, die schon so manches Mal meine arme Familie ertragen musste ;(
- starke Zkschwankungen, Zklen zwischen 30 und 45 Tagen sind bei mir die Norm ;( LEIDER
-ständige Sb während des Zk. bei dem letzen Zk waren es 15 tage (bin übrigens in diesem Schwanger geworden, endete aber leider in einer Fehlgeburt in der achten WOche)
-starke Gelenkschmerzen, explizit im Bereich der Arm, Hand-und Fingergelenke

Mein Hausarzt hat auch mein Drängen hin Blut abgenommen und den TSH bestimmt, der liegt bei 2.5. Mein ARzt meinte, es wär soweit normal, ich aber habe gehört, dass er bei Kiwu um die 0.5 bis 1.5 liegen sollte. Mit diesem WIssen habe ich mir postwendend einen Termin bei einem Internisten (Empfehlung einer Freundin) geben lassen, ihm mein Leid geklagt und ihn gebeten mir zu glauben und zu helfen. Daraufhin hat es Blutwerte genommen und heraus kam die klare Diagnose Hashimoto mit einer bisher nicht allzustarken Unterfunktion. Der TPO Wert sollte maximal bei 5.6 liegen, meiner jedoch liegt bei 586. Er hat mir aufgrund der Diagnose L-Tyroxin 50 verschrieben, ebenso nehme ich seither zusätzlich Selen.

Ich persönlich frage mich seitdem ständig, ob mein Baby deshalb NICHT bei mir bleiben dufte, denn das Risiko einer Fehlgeburt ist bei unbehandeltem Hashi ja erhöht..., nun, rausbekommen werde ich es wohl nicht.

Weshalb ich eigentlich schreibe.... (Mann, bevor ich aufn Punkt komme ;))) ) ist die Frage, ab wann ich denn nach BEginn der Medikamente mit einer Verbesserung meines Zustandes rechnen kann??? Am schlimmsten sind nämlich die Schmerzen in den Gelenken, die machen mich noch wahnsinnig. Ich vergass meinen Arzt danach zu fragen..


GlG Bianca

Beitrag von maigloeckchen83 06.11.10 - 17:44 Uhr

Hallo Bianca,

erst mal mein herzliches Beileid, dass du eine FG erleiden musstest...

Die SD braucht eine gewisse Zeit, bis sie auf die künstlichen Hormone reagiert. Man sagt, dass die nächste Blutuntersuchung nach 6 Wochen sinnvoll ist. Manche SD lassen sich gleich wunderbar einstellen, so wie meine. Nehme auch L-Thyroxin 50 und habe konstant gute Werte. Andere SD lassen sich nie richtig gut einstellen.

Die Symptome werden auch erst nach einiger Zeit weggehen. Das dauert leider etwas.

Als ich die Diagnose bekommen habe, habe ich mir das Buch http://www.amazon.de/Leben-mit-Hashimoto-Thyreoiditis-Ein-Ratgeber/dp/3886039757/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1289061596&sr=8-1 bestellt. Das hat mir meine Fragen beantwortet.

LG und alles Gute
Kati