Stressige Arbeit und dann anstrengendes Kind .....

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von erstes-huhn 06.11.10 - 18:41 Uhr

Mensch Mädels, wie macht ihr das?

Es gibt Tage da komme ich schon mit Kopfschmerzen von der Arbeit, weil es einfach stessig war. Meine Tochter (2 Jahre) freut sich riesig mich zu sehen, aber läßt mich auch nicht mehr los.

Sie folgt mir auf jeden Schritt, auf Klo sowieso und auch das , was ich tue möchte sie gerne bestimmen. Klar, ich mache schon mein Ding, aber es nicht leicht ein anstrengendes Kind zu haben an solchen Tagen.

Ich kann nicht einfach gehen, mich in ein Zimmer zurückziehen, wenn sie nicht mitkommt weint sie die ganze Zeit, ich müßte schon richtig die Wohnung verlassen. Und das möchte ich nicht.

Bitte erzählt, wie ihr das handhabt.

Beitrag von fraukef 06.11.10 - 18:51 Uhr

ICh glaub das ist der ganz normale Wahnsinn...

Meine Kinder freuen sich auch total, wenn ich sie nach nem langen Tag aus dem Kiga abhole. An Ruhe ist da nicht zu denken. Da ist es auch egal, wie stressig meine Tage im Büro waren...

Aber - ganz ehrlich - ich erwarte das auch nicht. Und meist gelingt es mir auch, ganz schnell alles hinter mir zu lassen - und den Rest-Nachmittag mit den Kids zu genießen - wenn ich mit einer Hand mit Felix puzzle und mit der anderen Hand mit Judith Memory spiele, ist der Büro-Tag vergessen. Und das ist auch wichtig.

Wenn Du allerdings regelmäßig mit Kopfschmerzen aus dem Büro kommst, läuft da vielleicht was schief - da würd ich eher auf Ursachenforschung gehen...

LG
Frauke

Beitrag von sabine7676 06.11.10 - 19:57 Uhr

hallo,

ich versteh dich.
allerdings muss ich sagen, mir gehts nicht anders, obwohl ich momentan nicht arbeite.
es ist schon der normale wahnsinn, wie in dem anderen beitrag geschrieben.
unsere kleine klebt teilweise auch ganz fest an mir, grundsätzlich sitz sie bei mir, wenn ich aufs klo gehe. trotzphase kommt noch dazu. die einzige möglichkeit die ich habe, ist sie mal zwei stunden zu oma zu bringen. das mach ich einmal die woche. ansonsten muss ich da durch, es sind ja nicht alle tage gleich, aber manchmal ist es einfach nur schön, wenn die kleine schläft ;-)
arbeitest du denn vollzeit? wann kommst du heim? wann geht die kleine ins bett? kannst du dir evtl. zwischendurch mal ne pause gönnen? z.b. wenn du öffentliche verkehrsmittel benutzen würdest? oder du kannst noch ein paar schirtte gehen bevor du nach hause kommst, einfach um den kopf frei zu kriegen. vielleicht bringt es was, wenn du dich gleich intensiv um die kleine kümmerst, dann lässt sie vielleicht nachher etwas locker? oder du musst einfach die zeit nutzen, in der sie schon im bett liegt. mehr fällt mir grad nicht ein. ich hab einen riesiegen respekt vor müttern die dazu noch arbeiten gehen, aber vielleicht tut diese abwechslung grade gut.

viel erfolg!

Beitrag von ich101 06.11.10 - 20:08 Uhr

Hallo,

ich kann dich zwar verstehen, aber doch noch besser deine Kleine.

Sie ist doch nicht anstrengend, nur weil du kaputt bist? Dafür, dass du vom Job, Haushalt und Kind überfordert bist (sorry die deutlichen Worte), kann doch deine Maus nichts?! Das haben zig andere Mütter und Väter vor dir auch gemeistert... Dann wirst du das auch schaffen.

Deine Kleine freut sich eben riesig, dass du da bist und erwartet logischer Weise, dass du die wenige Zeit, die ihr habt, gemeinsam verbringt.

Da hilft alles Jammern nichts... Da musst du durch...

Warum gönnst du dir deine Auszeit nicht dann, wenn sie im Bett ist?

Beitrag von mamiskleinermann 06.11.10 - 22:13 Uhr

Hallo, kann dich da echt verstehen.
Ich arbeite auch halbtags, habe zusätzlich noch einen 400 Euro Job, und mache noch eine Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin bei der ich 3 mal die Woche in die Schule muss.
Klar hab ich noch einen Haushalt. Für die Schule muss ich ebenfalls noch lernen. Mein Mann kommt leider erst spät heim und kann mir da auch nicht helfen. Freizeit ist für mich ebenfalls ein Fremdwort. Wenn der Kleine seinen Mittagsschlaf macht, schmeiß ich den Haushalt. Ist er abends im Bett lerne ich meist noch 2-3 Stunden oder hab Schule.
Aber trotz allem mache ich es sehr gerne. Klar ist es stressig aber ich denke das geht vielen Müttern so. Vielleicht kannst du ja versuchen seine Kleine spielerisch mit einzubinden. Z.B. wenn du Wäsche aufhängst. Mein Sohn hat seine eigene kleine Wäscheleine und er darf darauf als die Socken aufhängen die ich ihm in seinen kleinen Korb mache. So, ist er beschäftigt und hilft sogar noch. Vielleicht findest du ja so möglichkeiten. Ansonsten halt mal die Omi fragen ob die nicht mal mit der Kleinen spazieren geht oder so.

Liebe Grüße und Kopf hoch.

Beitrag von augustiner 06.11.10 - 23:39 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Deine Frage, denn oft geht es mir genauso und warscheinlich allen Antworterinnen auch...

Und mal ne ganz ehrliche Meinung zu diesem Thema: ich weiß auch nicht wie man das alles schaffen kann, ohne auch mal nur an sich zu denken!

Anders funktioniert es einfach nicht! Mach die Dinge die Dir Ausgleich bringen, sei es fernsehen (wie bei mir) und das Kind schaut halt mit, wenns ohne Dir nicht kann... Hört sich zwar hart an, aber man solte sich nie unter ein Kind stellen. Haben schon unsere Eltern nicht getan - und das war das einzige was uns gut getan hat.

Meine Meinung! ... auch zu dem Beitrag "vor Dir haben es schon alle geschafft usw." aber wie alle vorher es geschafft haben ist eine Frage...

Find es für Dich heraus und alles läuft super#herzlich

Beitrag von fraukef 07.11.10 - 07:47 Uhr

Aber es sagt doch keiner, dass man nichts für sich tun soll... Im Gegenteil- ich find das auch sehr wichtig...

Allerdings find ich es schon bedenklich, wenn man regelmäßig mit Kopfschmerzen von der Arbeit kommt - das heißt nämlich entweder wirklich, dass man überfordert ist - oder dass irgendwas nicht stimmt. Klar - in Stressphasen kann das vorkommen - aber wenn es so regelmäßig ist, dass man es als Problem wahr nimmt, sollte man Ursachenforschung betreiben und etwas ändern... Da liegt das Problem aber nicht beim Kind...

Wenn man dann in so ner Phase mal mit Kind ne Runde Fernsehen schaut - ist da sicher auch nichts gegen einzuwenden - aber das ist doch auch keine Lösung. Ich würde für mich fernsehen auch nicht als Ausgleich definieren...

Ein Ausgleich sit doch aber eher Sport (abends - wenn der Partner zu Hause ist), oder wenn bei uns gar nichts mehr geht bevor mein Mann nach Hause kommt, hilft es oft, wenn ich mit den Kids raus gehe. Die Kinder sind glücklich und flitzen rum (grad bei den Laubbergen im Moment findet sich immer was zu entdecken) und mir tuts auch gut - zumindest nachdem ich mich aufgerafft hab...

LG
Frauke

Beitrag von augustiner 10.11.10 - 00:39 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort! Leider meine Antwort etwas spät, aber ich brauche als Ausgleich den Fernseher und dazu stehe ich!

Genauso brauche ich aber auch mich z.Bsp. bei Urbia auszutauschen und an der Uhrzeit wirst Du erkennen, dass ich nicht leider nicht soviel Zeit dazu hab...

Ich finde einfach es ist sehr gut eine Lösung - mal den Ausgleich zu machen der halt für einen zugeschnitten ist - !!! Wer sagt das es der Sport ist? Weil es zum Idealbild gehört??? Weil man dann als "perfekt" gilt?

Ich kann einfach Müttern nicht glauben die mir erzählen, dass sie Vollzeit arbeiten sind, für den KiGa noch 3 Kuchen gebacken haben und jeden Mittwoch zum Schwimmen mit ihren 3 Kindern gehen...mag sein die gibt es aber die haben einfach nicht den Druck in der Arbeit - weil ansonsten schafft das kein Normalo heute noch...

Deshalb bitte @ all... als Ausgleich DAS WAS EUCH GUT TUT - weil letzendlich landet dieser Ausgleich bei Euren Kindern!!!

Bei mir funktioniert (trotz fernsehen)#herzlich

Beitrag von unsicher8981 07.11.10 - 09:07 Uhr

Ich verstehe dich auch gut. Mir hilft es, dass ich 20 min Autofahrt habe, bis ich von der Arbeit bei der Kita bin. In dieser Zeit kann ich ein wenig runterkommen. Danach heißt es an schlimmen Tagen Augen zu und durch. Letztens war mein Sohn auch fürchterlich schlecht gelaunt. Er hatte wahrscheinlich Zahnweh und wurde in der Kita vom Mittagsschlaf aufgeweckt (nach 2,5 Std.), dann ist er immer sehr schlecht drauf. Da habe ich nur noch gehofft dass es schnell abends ist. Aber an normalen Tagen reicht es wenn ich mit ihm auf den Spielplatz gehe. Dann geht der Nachmittag sowieso schnell rum und alle sind glücklich und entspannt. Leider wird es jetzt so schnell dunkel dass das auch nicht mehr lange gehen wird.

Lg Moni mit Simon (18M)