pco syndrom!wer noch?welche behandlung?

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Beitrag von engel28072003 06.11.10 - 22:28 Uhr

hallo fragen stehen ja schon oben!!!

habe auch das pco syndrom,bin dazu noch etwas übergewichtig und habe zuviele männliche hormone!

möchte mich schonmal vor meinem termin beim FA am mittwoch informieren was man da machen kann!

Beitrag von julimond28 06.11.10 - 22:45 Uhr

Hallo,
das wichtigste ist das du zum OGTT gehst, um zu schauen ob du auch eine Insulinresistenz hast! Dann kann man mit Metformin behandeln (manche ärzte geben es aber auch ohne IR).
Gegen die männl. wird meist Dexamethason oder auch Prednisolon gegeben!
Ganz wichtig ist das Übergewicht zu reduzieren, das Fettgeweben kann extrem stark mit dem ganzen zusammen hängen und bei manchen Frauen verschwindet das PCO wenn sie abgenommen haben!

Manche FÄ behandeln mit Clomi, aber ich glaube das ist nicht das modernste heutzutage!
Ich wurde mit Puregon (FSH) stimuliert, ein körpereigenes Hormon!
LG

Beitrag von sannymaeusl 06.11.10 - 22:48 Uhr

Huhu,

"Gegen die männl. wird meist Dexamethason oder auch Prednisolon gegeben!
Ganz wichtig ist das Übergewicht zu reduzieren, das Fettgeweben kann extrem stark mit dem ganzen zusammen hängen und bei manchen Frauen verschwindet das PCO wenn sie abgenommen haben! "

Hatte diese Woche erst das Thema und zwar ist es so, dass das böse Fettgewebe am, besser gesagt das im, Bauch die männlichen Hormone produziert.

Metformin wäre auch mein erster Tipp, einmal gegen evtl Insulinresistenz und zum zweiten soll es schwangerschaftsfördernd sein, laut meinem FA.

LG Sanny

Beitrag von engel28072003 06.11.10 - 22:51 Uhr

ja aber ich war doch trotz unbehandeltem pco schon mal schwanger und habe einen gesunden sohn bekommen,wieso dann trotzdem dieses ogtt!

dann hätte doch während der schwangerschaft schon was auffallen müssen!

meine werte waren da immer okay,keine schwangerschaftsdiabetes,der kleine war eher zu leicht als zu schwer!!!
habe die ersten vier monate der schwangerschaft sieben kilo abgenommen,nicht zugenommen!

und hatte am ende der schwangerschaft grade mal 20 kilo zugenommen!!!

also wozu diese untersuchung?

Beitrag von teilzeitzicke 06.11.10 - 22:58 Uhr

Hallo,

ich hatte vor 5 Jahren keinen Eisprung und bin zur Kiwu-Praxis gegangen.
erst der Test hat gezeigt, dass ich eine minimale Insulinresistenz habe.
Ich hatte allerdings zeit meines Lebens Zystenprobleme, aber mein FA hat das nie näher untersucht.

Ich habe dann Metformin bekommen und 4 Wochen später war ich schwanger.
Übrigens waren meine Werte in der Schwangerschaft immer okay!

Jetzt wollen wir ein zweites und ich nehme wieder Metformin. Leider scheinen meine Eileitern nach dem Kaiserschnitt verklebt zu sein, daher wird es jetzt sehr schwer.

Lass dich einfach gründlich durchchecken, Metformin scheint gerade bei Übergewicht und PCO oft das Mittel der Wahl. Und es hat bei mir z.B. null Nebenwirkungen.

Liebe Grüße
Katrin

Beitrag von julimond28 07.11.10 - 12:03 Uhr

Hallo,

so Glückstreffer gibt es immer mal wieder:-D
Und evtl. war das pco damals noch nicht so ausgeprägt, jeder Zyklus, wenn man es denn so nennen kann ist anders bei PCO!

Die Insulinresistenz bei PCO hat relativ wenig mit normalem Diabetis zu tun, auch nicht mit dem Gestationsdiabetis außer das wir ein erhöhtes Risiko haben an Gestationsdiabetis und auch, später, an Alterssdiabetis zu erkranken!

Das Insulin kann an den zellen nicht richtig wirken! Es ist aber nicht so auffällig das es beim normalen BZ messen auffallen würde. Unser BZ ist latent höchstens leicht erhöht, erst beim OGTT mit Insulinbestimmung (ganz wichtig, denn nur so lässt sich die IR bestimmen) fällt es auf!

Und unser Körper macht, praktisch nach dem Lenadertalerprinzip, aus dem zuviel an Kohlenhydraten Fett!!
Deswegen sind viele von uns eher pummelig!
Ich selber gehöre nicht dazu, ernähre mich aber seit meinem 16. Lebensjahr kohlenhydratärmer als andere! Habe in der Pupertät plötzlich ganz viel zugenommen und dann 23 Kilo wieder ab!

Es gibt aber auch Ausnahmen, also sehr schlanke Frauen mit PCO! Ausnahmen bestätigen eben die Regel;-)