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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von mareike34 07.11.10 - 08:45 Uhr

Guten Morgen zusammen#winke

vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Habe seit längerem einen neuen Partner und wir wünschen uns noch ein Baby. Mein neuer Freund ist 12 Jahre jünger als ich. Habe bereits einen 12 Jährigen Sohn aus erster Ehe. Allerdings gab es da damals prob bei mir, das ich mich einer Hormontherapie unterziehen musste (Grund: mehr männliche Hormone als üblich). :-(
Jetzt nehm ich seit über ein halbes Jahr keine Pille mehr, und merke das der Zyklus total durcheinander kommt. Teilweise kommt es vor das ich meine Tage erst vier Wochen später bekomm.
Gibt es vielleicht welche die das gleiche prob haben oder hatten, gibts hilfmittelchen um alles in einklang zu bekommen. Selbst meinen Eisprung merk ich nicht :-(
Ist es möglich sich nicht wieder einer Hormontherapie unterziehen zu müssen#gruebel


Ganz liebe Grüße#blume

Mareike

Beitrag von shiningstar 07.11.10 - 08:53 Uhr

Guten Morgen,

ich würde einfach mal beim Frauenarzt den Zyklus überwachen lassen. Der wird Dir dann zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Zyklus Blut abnehmen und Dir sagen, woran es hapert.
Ob Du dann irgendwelche Hormone nehmen musst, wird sich dann ja entscheiden. Ich würde jedenfalls nicht auf eigene Faust mit Mönchspfeffer oder so starten, wenn Du schon mal "richtige" Hormone genommen hast.

LG
shini, die Hormontherapien gar nicht schlimm findet ;o)

Beitrag von fraeulein-pueh 07.11.10 - 09:04 Uhr

Hallo Mareike,
wenn du homöopathische Mittelchen zur Zyklusregulierung suchst, kriegst du wahrsch. eher Hilfe im normalen Kiwu-Forum. Bei den meisten Mädels hier hat das ja alles nichts genutzt.

Meine Erfahrung damit:
Wenn die Hormonstörung nicht zu groß ist, kann das alles schon helfen. Aber bei starken Störungen wirst du am Ende auch nur wieder auf starke Mittel zurückgreifen können. Ich würd mir deshalb da an deiner Stelle eine Frist setzen, die lang genug ist, dass diese ganze Mittel tatsächlich ihre Wirkung entfalten können (das geht ja nicht von heut auf morgen) und die nicht zu lang ist, um irgendwann zu alt für Kiwu zu sein.

Ich seh übrigens - im Gegensatz zu Shini ;-) - kein Problem darin, Mönchspfeffer oder ähnliches auszuprobieren. Als ich damals meine FÄ darauf angesprochen hab, meinte sie, ich soll es versuchen, da sie nicht glaubt, dass es tatsächlich etwas bringt bei mir. Ähnlich war die Reaktion bei anderen homöopath. Mitteln ;-) Aber wenn du das gezielt anwenden möchtest, würde ein Termin bei entspr. Fachkundigen sicherlich nicht schaden :-D

Alternativen zu Möpfi sind Johanniskrautkapseln, Frauenmantel- / Himbeerblättertee, Ovaria / Bryophyllum Comp. Globuli.

LG,
die Püh

Beitrag von shiningstar 07.11.10 - 09:16 Uhr

Pueh, Hallo erst einmal :)
Du schreibst es ja schon selbst -Du hast Deine FÄ darauf angesprochen. Ich meinte ja aber, dass man nichts einfach so nehmen sollte, ohne Absprache mit dem FA... ich habe auch Möpf genommen, aber meine FÄ hatte es mir empfohlen (genützt hat es nichts, aber inzwischen weiß ich auch warum, nämlich weil der AMH-Wert zu niedrig ist).

Beitrag von fraeulein-pueh 07.11.10 - 09:23 Uhr

Guten Morgen :-)

Aber... hast du schon mal von nem FA gelesen, dass es nicht wenigstens damit versucht werden kann? Ich mein, wenn man es hier so lest, dann heißts doch im Prinzip immer "Versuch macht klug", oder?


Beitrag von fraeulein-pueh 07.11.10 - 09:25 Uhr

Ahja, vergessen. Ich hab ja damals Möpfi schon lange genommen. Johanniskraut auch, ohne zu wissen, dass das zyklusregulierend wirkt. Und hab dann erst meinen FA gefragt, als ich hier mehrmals gelesen hab,d ass das unbedingt mit dem FA abzusprechen ist ;-) Nach der Reaktion damals, hätt ich mir die Frage aber auch sparen können :-D



Beitrag von mareike34 07.11.10 - 09:32 Uhr

welche Erfahrung hast du mit Möpfi und Johanniskraut gemacht? Und wann sind besserungen eingetreten?


LG
Mareike

Beitrag von fraeulein-pueh 07.11.10 - 09:44 Uhr

Mein Zyklus hat sich reguliert und die GMSH hat sich etwas besser aufgebaut. Die Wirkung tritt aber erst nach mehreren Wochen ein. Man muss es, glaub ich jedenfalls, 3 Monate nehmen, bis dass man eine Besserung erkennt...

Manche Mädels haben auch berichtet, dass sich ihr Zyklus dadurch noch mehr verschlimmert hat. Es kann unter Möpfi passieren, dass es zu ner Erstverschlechterung kommt, danach tritt aber idR Besserung ein.

Beitrag von daphnia 07.11.10 - 10:47 Uhr

seid vorsichtig mit Johanniskraut. Es gibt Studien (wenn auch nicht ganz unumstritten), dass Johanniskraut den Eizellen schaden kann. Ich würde da lieber nichts riskieren.

Beitrag von fraeulein-pueh 07.11.10 - 10:59 Uhr

Hast du da nen Link dazu? Würd mich näher interessieren.

Es gibt auch Studien, die die positiven Auswirkungen von Johanniskraut auf den Zyklus belegen und in den ganzen Kindlein-komm-Tees ist es ja auch drinnen. Also kann ich mir nicht recht vorstellen, dass die Studien tatsächlich haltbar sind. Hör es jetzt auch zum ersten Mal und ich hab mich wirklich mit dem Thema beschäftigt.