Welche Premilch?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von vicki81 07.11.10 - 11:31 Uhr

Hallo zusammen,

unsere Maus wird voraussichtlich Mitte Dezember geboren. Ich will zwar stillen, möchte aber prophylaktisch eine Ersatzmilch zu Hause haben, falls während der Feiertage irgendwas nicht klappt.
Nachdem es ja früher immer hieß, dass es eigentlich egal ist, von welchem der bek. Hersteller man die Milch nimmt, hab ich in bei Ökotest das letzte Testergebnis über 3-MCPD-Fettsäureester und schlechtes Abschneiden der Produkte gesehen (allerdings zugegebenermaßen nicht vollständig gelesen) - allerdings natürlich keine Langzeitstudie und kein Nachweis, ob das wirklich relevant ist.

Lasst ihr euch davon beeindrucken bzw. von welcher Marke nehmt ihr Ersatzmilch für eure Krümel?

Vielen Dank
Vicky mit Neele 34+4

Beitrag von lilly7686 07.11.10 - 11:52 Uhr

Hallo!

Das Problem ist: nicht jedes Baby verträgt jede Milch. Da heißt es: ausprobieren und im Notfall durchprobieren.

Da du aber stillen möchtest, will ich dir einen völlig anderen Tipp geben, wenn ich darf: hol dir gar keine Pulvermilch, sondern such bereits in der Schwangerschaft Kontakt zu einer Stillberaterin und/oder einer Stillgruppe.
Eine Stillberaterin kann dich bei Stillproblemen jederzeit unterstützen und dir bei Unsicherheiten helfen.
Auch eine Stillgruppe kann hilfreich sein. Dort erfährst du von Problemen anderer Still-Mamas und kannst dich so auf eventuelle Probleme einstellen (die möglicherweise auftreten, oder auch niemals auftreten können ;-) ).
Eine Stillberaterin oder Gruppe findest du hier:
http://www.afs-stillen.de
http://www.lalecheliga.de
Beide Vereine arbeiten ehrenamtlich und verlangen nichts für deren Hilfe. Bei Stillgruppen kann es allerdings sein, dass ein kleiner Betrag verlangt wird (mit dem die Raummiete oder angebotenes Trinken/Essen bezahlt wird; ist meist ein wirklich kleiner Betrag).

Wie gesagt, eine Pulvermilch würd ich mir gar nicht erst in Haus schaffen. Denn die verleitet einen nur, beim kleinsten Problem zur Flasche zu greifen ;-) (ich war selbst schon kurz davor, als meine Kleine im Alter von 8 Tagen mit Clusterfeeding begonnen hatte; zum Glück war es Samstag Abend und ich hab dann im Internet davon erfahren; wir stillen heute immernoch ohne weitere Probleme; ich bin froh, dass ich damals durchgehalten und nicht zum Pulver gegriffen habe).

Ich wünsch dir eine schöne Rest-Schwangerschaft und eine wunderbare Stillzeit!
Liebe Grüße!

Beitrag von ragnawill 07.11.10 - 12:04 Uhr

Moin,
also im letzen Ökotest haben nur Aptamil und Hipp PRE befriedigend abgeschnitten. Ich hatte HIPP probiotisch und davon hat meiner etwas gespuckt, nun bin ich bei HIPP bio und das geht besser. Ich glaube, das tut sich alles nichts.
Viel Glück und alles alles Gute für Euch!

Beitrag von aleasmama 07.11.10 - 12:13 Uhr

Hallo Vicky,

meiner Vorschreiberin zum Trotz, kann ich nur empfehlen, dir Fläschchennahrung ins Haus zu holen. Man geht viel entspannter an die Sache, wenn man weiß man ist für Eventualitäten gerüstet.

Ich habe mein zweites Kind Anfang Oktober bekommen, war voll und ganz auf`s Stillen eingestellt und hatte nix für den Fall der Fälle da. Trotz toller Hebamme hat es dann zu Hause, wegen beitseitiger Brustentzündung, mit dem Stillen nicht geklappt und ich war überhaupt nicht vorbereitet...dies soll dir keine Angst machen!!!!! Es ist total selten, dass man an beiden Brüsten Probleme bekommt und danach überhaupt keine Milch mehr hat!

Bei meiner Tochter hatte ich damals Beba HA, diese hat sie nicht vertragen und ich bin auf Bebivita umgestiegen.
Jetzt benutze ich gleich Bebivita und mein kleiner Mann kämpft unheimlich mit Verdauungsproblemen...es bleibt wirklich nur das Ausprobieren.

Von Milumil habe ich viel gutes gehört. Vielleicht ist das ja was!?

Ich wünsche dir alles alles Gute für die Geburt und eine wunderbare Kennlernzeit mit deinem Zwerg.


LG Julia

Beitrag von pingu82 07.11.10 - 12:46 Uhr

hallo:-)

ich rate dir aus eigener erfahrung dazu, etwas im hause zu haben. als ich nohc gestillt habe ( hat leider wirklich so funktioniert) hatten wir wirklich eine höllennacht. der kleine war wohl so überreizt, dass er es einfach nicht an die brust schaffte- ständig nur der suchreflex, aber kein saugreflex... es war für mich ein schreckliches gefühl, meinen kleinen mit so grossem hunger leiden zu sehen... schlussendlich war ich so fertig, dass auch mir die tränen kamen.
ich weiss nicht nach wie langer zeit, er es zwar doch geschafft hat, allerdings dann so kaputt war, dass er schluchzend eingeschlafen ist. vielleicht wurde ich auch einfach zu nervös, aber ich hätte sonstwas dafür gegeben in dieser nacht etwas milchpulver im haus zu haben.
vielleicht hätte mich das gefühl etwas da zu haebn auch einfach ruhiger gemacht und ich hätte nicht dieses panikgefühl von "mein kleiner muss hungern" bekommen. am nächsten tag holte ich sofort was und siehe da von da an klappte es, naja... halt leider nur bis zu meiner entzündung. ausserdem ist mein kleiner jetzt nach der flasche viel zufriedener. konnte ihn aufgrund der schmerzen nicht häufig genug anlegen und musste eh schon zufüttern.
auch wenn es viele nicht verstehen können, für uns war es wirklich das beste. machte mir natürlich auch vorwürfe undundund... aber das hilft ja niemandem. so ists nun gut für uns. und wenn ich nochmal ein kind bekommen sollte werde ichs natürlich wieder versuchen und das ganze nicht mehr so verbissen sehen.
man ist nämlich weiss gott keine schlechte mama, nur weil man nicht stark genug war bei höllenschmerzen durchzuhaltenm.

wünsche dir, dass es klappt mit dem stillen- ist ja was grossartiges, wenns denn funktioniert:-)

ganz nen schönen tag trotz regenwetter#winke

Beitrag von pingu82 07.11.10 - 12:46 Uhr

ah... habe übrigens aptamil pre

Beitrag von lucaundhartmut 07.11.10 - 21:39 Uhr

Liebe Vicky,

es kann ein sehr beruhigendes Gefühl sein, für den Notfall Pre-Säuglingsmilch im Hause zu haben.
Als mündige Erwachsene darfst Du selbstverständlich selbst entscheiden, ob Du davon Gebrauch machen möchtest. #herzlich

Die allgemein bekannten "Tester" testen von Haus aus extrem streng und lassen in ihre Bewertungen für den Käufer der getesten Ware durchaus auch nicht Relevantes mit in die Bewertung einfließen. Dies ist grundsätzlich vollkommen okay und nachvollziehbar, doch muss sich jeder sein eigenes Bild machen.

Zudem darf ja für Pre- und Einsermilchen nicht geworben werden, und die Lobby der Pro-Brust(ernährung) ist sehr groß.
Wahrscheinlich würde es Probleme geben, wenn die Tester alle oder auch nur einen Teil der Anfangsnahrungen mit "Gut" oder gar mit "Sehr gut" bewerten würden.

Es ist allegemein bekannt, dass auch Frauenmilch nicht völlig schadstofffrei ist.
"Trotzdem" würde wohl kaum eine Mutter, welche ihr Kind teilweise oder ausschließlich per Brust ernähren möchte, kann, darf oder muss, auf die Idee kommen, deshalb keine Brusternährung zu betreiben. :-)

Und wie Du schon richtig sagst: Langzeitstudien bzgl. der 3-MCPD-Fettsäureester" gibt es nicht.

Und mal ganz ehrlich:
In den Siebzigern wurden viele Kinder aus unterschiedlichsten Gründen nicht (ausschließlich) oder "nur" kurz per Brust ernährt und bekamen Premilch, die weit weniger gut entwickelt war als zu heutigen Zeiten. Diese Menschen sind heute i. d. R. auch nicht kränker oder dgl. als ehemalige Brustkinder (Ausnahmen bestätigen die Regel, doch dies gilt durchaus auch umgekehrt).

Wenn es für mich bzw. mein zweites Baby erforderlich wäre (mein erstes Kind konnte ich 14 Monate per Brust ernähren, wobei es ab dem 7. Lebensmonat Beikost bekam bzw. Schritt für Schritt eine Brustmahlzeit durch Brei ersetzt wurde, und sich mein Sohn sich nach 14 Lebensmonaten schließlich selbst von der Brust entwöhnte, weil alles andere um ihn herum viel interessanter war), würde ich dennoch nach den allgemein bekannten "Testern" gehen und die Nahrung ausprobieren, welche am besten abgeschnitten hat.

Allerdings verträgt nicht jedes Kind jede Milchnahrung. Es gibt sogar Kinder, welche Frauenmilch nicht vertragen bzw. Nahrungen, welche die Mutter zu sich nimmt, so dass die Mutter strengste Diät einhalten muss.

Du wirst es im Zweifel einach ausprobieren müssen, wobei man nicht zu viele Nahrungen erproben sollte.


Alles Gute,
Steffi



Beitrag von lilly7686 07.11.10 - 22:25 Uhr

Kann man eine Schwangere noch mehr verunsichern, als du es tust?
Ganz klar: NEIN kann man nicht.
Nur du schaffst es, das STILLEN so dermaßen negativ darzustellen.

Geh doch zurück in dein Hipp-Büro...

Beitrag von klara123 07.11.10 - 22:52 Uhr

#kratz was bist denn du für eine Mama? Was bitte ist Frauenmilch?
Was heißt "Brusternährung betreiben"? Noch nie was von Stillen gehört?
Du bist ne komische Person...

Beitrag von lillystrange 07.11.10 - 23:11 Uhr

Von 1000000000 Babies verträgt vielleicht 1 Muttermilch nicht!
Außerdem führt im Zweifel jede Apotheke Pulvermilch !
Kein Mensch braucht sowas prophylaktisch!
Wenn es nach dir ginge , hätte jede Mutter eine Gratispackung von hipp oder so schon im Kh auf dem Bett liegen!
So ein schmarrn!
Ich bin Nichtstillend entlassen worden, min Mann hatte an einem Tag alles besorgt!
Als der milcheinschuss kam war das meiste unnütz, bei Problemen ist premilch schnell gekauft!
Lg lilly

Beitrag von melly25746 08.11.10 - 14:19 Uhr

wir haben bei beiden kinder aptamil gegeben und sind mehr als zufrieden damit ...

Beitrag von sunnysunny 09.11.10 - 00:17 Uhr

Bei uns im KH gab es Aptamil HAPre

Zu Hause hatte ich zu Vorsicht Milumil Pre.

Jetzt bin ich auf Bebivita umgestiegen.