Arzthelferin hier die im Altenheim arbeitet???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von summer1981 07.11.10 - 13:05 Uhr

Hallo ich überlege die ganze Zeit hin und her ob ich mich im Altenheim bewerbe, obwohl ich eine feste Anstellung in einer Praxis habe.

Ich möchte nicht mehr in der Praxis arbeiten, nach 8 Jahren möchte ich mal was anderes sehen.

Wie ist denn der verdienst so, man ist ja dann ungelernte Kraft (Pflegehilfe).
Was darf man da noch machen und was nicht?

Wäre schön wenn sich jemand meldet ich wollte eventuell heute noch die Bewerbung fertigmachen.

Danke

Beitrag von mel111 07.11.10 - 13:14 Uhr

Hallo
Meine Freundin hat als ungelernte Kraft (genau wie du ist sie Arthelferin) in einem Altenheim gearbeitet. Sie hat 8,00€ /Std bekommen.

Sie hat die Grundpflege übernommen, wie z.B. waschen, windeln,...beim Essen hat sie die Bewohner unterstützt.
Sie durfte keine Medikamente geben, .....

Ich würde es nicht machen. Es ist ein Knochenjob und als ungelernte Kraft wird man oft hin und her geschoben. Gerade wie und wo es gebraucht wird.

LG
Mel111

Beitrag von zwiebelchen1977 07.11.10 - 13:25 Uhr

Hallo

Also das die ungelernten hin und her geschoben werden, stimmt grunszätzlich nicht.

Wir haben etliche ungelernte auf der Station und die sind fest in unserem Team drin und das seid Jahren.

Bianca

Beitrag von cocoskatze 08.11.10 - 10:45 Uhr

"Es ist ein Knochenjob und als ungelernte Kraft wird man oft hin und her geschoben. Gerade wie und wo es gebraucht wird. ........"

Nein! Das stimmt nicht!

Beitrag von kris86 08.11.10 - 22:23 Uhr

...Es ist ein Knochenjob und als ungelernte Kraft wird man oft hin und her geschoben. Gerade wie und wo es gebraucht wird. ....

Ganz falsch!
Sicher ist der Job kein Zuckerschlecken, aber trotzdem macht es viel Spaß.

Das mit dem hin und her schieben ist auch Käse. Vielleich bei Azubis und Praktikantinnen, aber nicht beim Stammpersonal.

LG

Beitrag von marion2 07.11.10 - 15:05 Uhr

Hallo,

du wirst ähnlich wie eine gelernte Kraft arbeiten (auch wenn du einiges davon eigentlich nicht dürftest...), aber weniger verdienen.

Wenn du nebenbei eine Schulung machen würdest, wäre das von Vorteil für dich. "Ungelernt" macht sich in diesem Job ganz schlecht - auch für deine Gesundheit.

Zwiebelchen arbeitet in einem Bilderbuchfähigem Ausnahmeheim. Außer ihr kennt niemand in der Branche die paradisischen Zustände, die sie hier gern beschreibt.

Gruß Marion

Beitrag von zwiebelchen1977 07.11.10 - 17:12 Uhr

Sag mal ,du was willst du von mir????? Kannst ja gerne mal bei uns vorbeikommen und es dir ansehen, wenn du mir nicht glaubst.
Keine Ahnung von meinem Arbeitsplatz und mitreden wollen.

Ich arbeite bei der in einem guten Heim, ja. Es gehört der Caritas und wird gut geführt. Auch verdienen bei uns die ungelernten nicht schlecht, sind genau wie wir durch eine Rente vom Ag abgesichert, bekommen volles Weihnachtgeld und Urlaubsgeld, VWL Zulagen etc.
Und in den 10 Jahren ,wo ich auf der selben Station arbeite, sind KEINE ungelernten versetzt worden.

Und aus der Branche kommst du sicherlich nicht, oder hast du eine richtige Ausbildung gemacht?

Wenn du in so einem Laden arbeitest, Pech.

Und es gibt sicherlich noch andere, die in einem guten Heim arbeiten.

Oft sind die privaten die schlechten.

Beitrag von cocoskatze 08.11.10 - 10:51 Uhr

Ärgere dich doch nicht über sowas. Das lohnt sich nicht.

Sie kennt wohl entweder nur schlechte Heime, oder aber sie kennt zuviele frustrierte APs, die allesamt kurz vor dem Burnout stehen ;-)

Ich kenne es auch anders, und mir ist es vollkommen schnuppe, ob das jemand glaubt, oder nicht :-)


LG
Simone

Beitrag von cocoskatze 08.11.10 - 10:48 Uhr

Naja, vielleicht kennst du nur die Ausnahmegruselheime!

Ich kenne es definitiv anders!

Natürlich nicht so übertrieben paradisisch, wie du es hier explizit erwähnst, aber durchaus angenehm!

Schade, dass du nur schlechtes kennst ;-)

Beitrag von marion2 08.11.10 - 13:10 Uhr

Hallo,

ich kenne selbstverständlich keine Ausnahmegruselheime, aber diese himmlischen Zustände, die das Zwiebelchen so gern beschreibt, gab es zuletzt vor 10 - 15 Jahren.

LG Marion

Beitrag von zwiebelchen1977 08.11.10 - 19:59 Uhr

Ach ja? Arbeitest du in der Branche? Bis du vom FAch? Wohl kaum.

Brauchst es ja nicht glauben, aber es ist bei uns definitiv so. Sonst wäre ich da sicher schon weg.

BIAnca

Beitrag von marion2 10.11.10 - 16:30 Uhr

"Sonst wäre ich da sicher schon weg."

und wo hin?

Beitrag von loonis 07.11.10 - 15:29 Uhr




Huhu ,


ich bin Krankenschwester u. arbeite seit 12 Jahren auf einem Betreuten Wohnbereich einer Residenz als Dauernachtwache ,vorher habe ich 7 J. auf einer urolog. Stat. gearbeitet.

Unsere ungelernten Kräfte verdienen im Schnitt 7,50 -8,50€ die Stunde ...

Ich würde es mir gut überlegen ...
Es ist ein ganz anderes arbeiten ,ein echter Knochenjob ...dazu
arbeitest Du in Schichten ,WE & Feiertagsdienste nicht zu vergessen...
das liegt nicht jedem.

Ich bin mit meiner Stelle sehr sehr zufrieden ,anstrengend ,aber
sehr i.O. ....passt auch super mit dem 3-Schichtsystem meines Mannes zusammen ....


LG Kerstin

Beitrag von bobbel77 07.11.10 - 17:54 Uhr

seit diesem Sommer gibt es in der Pflegebranche den Mindestlohn von 8,50 (West) und 7,50 (Ost). Auch für ungelernte Kräfte.

Ich finde es eine tolle Idee von Dir, vor allem vor dem Hintergrund der politischen Diskussion, verschiedene Behandlungspflegemaßnahmen (z.B. Medikamentengabe, S.c.-Injektion etcpp) für ungelernte Hilfen zu öffnen.

Bzw. es geht auch in einigen Bundesländern in die Richtung, dass auch z.B. Arzthelferinnen, Hebammen und Heilerziehungshelfer mit oder ohne zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen als Fachkräfte anerkannt und gleichgestellt werden....das ist eine gute Aussicht, weil Du dann sozusagen "gleich viel wert" bist:-)

Das mal als Hintergrund, ich arbeite in diesem Bereich in politischen Gremien und kenne also die Entwicklungen.

Mach es, schöne Idee!

Christina#tasse

PS: Du kannst auch als zusätzliche Betreuungskraft arbeiten, erkundige Dich mal in einer stationären Einrichtung (also Altenheim), da gibt es noch mehr Möglichkeiten.
PPS: Und der Job ist sowas von krisensicher;-)

Beitrag von mezo31080 07.11.10 - 19:20 Uhr

Hallo,

Ich bin zwar Zahnarzthelferin aber vielleicht kann ich dir ja trotzdem helfen,
Ich arbeite Vollzeit in der Zahnarztpraxis und am Wochenende arbeite ich im Altersheim, ich werde bezahlt als Pflegehelferin und mehr wie das, darf ich eigentlich auch nicht machen, weil ich den Beruf der Altenpflegerin nicht gelernt habe, ich darf nur die Grundpflege selbstständig durchführen und das auch nur bei Pflegestufe 0 und 1 und Essen anreichen mehr auch nicht.
Habe mich aber dran gewöhnt, arbeite nun schon seit 12 Jahren da, ich muss dazu sagen, dass mir diese Art der Arbeit sehr viel Spass macht, ansonsten würde ich das so nicht durchhalten.

LG Meli