Hund gestorben

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von geistlein0305 07.11.10 - 13:17 Uhr

Im Februar mußte ich leider unsere Hündin einschläfern lassen :-(

Mein Neffe (7)hatte ein sehr enges "Verhältnis" zu ihr, lag immer an ihrer Seite, es wurde gekuschelt, geschmust, eigentlich wenn wir zusammen waren, waren die zwei unzertrennlich :-) Er suchte ihre Nähe und umgekehrt. Nun sind schon 9 Monate vergangen, aber mein Neffe kommt mit dem Tod meiner Hündin nicht klar, er fängt von jetzt auf gleich an zu #heul#heul und läßt sich auch schwer wieder beruhigen :-(

Wir wissen einfach nicht mehr wie wir dem kleinen Mann helfen können, um über den Verlust hinweg zu kommen, wir haben ihm erklärt, das es ihr jetzt besser geht, und sie über die Regenbogenbrücke ins Leberwurstland gegangen ist :-) Das sie nach kurzer schwerer Krankheit keine Kraft mehr hatte, und sie jetzt vom Himmel auf uns schaut, und sie bestimmt nicht möchte das er traurig ist #schwitz

Wer weiß einen Rat #zitter#zitter

LG

geistlein

Beitrag von dominiksmami 07.11.10 - 13:39 Uhr

Huhu,

seid mit ihm traurig, gebt ihm Halt und lasst seine Trauer zu.

Der Hund den meine Eltern hatten als Dominik auf die Welt kam ist jetzt seit 5 Jahren tot.

Noch heute hat Dominik Momente in denen er plötzlich sagt " ich vermisse Silver so sehr" und manchmal heult er auch.

Dann setze ich mich zu ihm und wenn mir danach ist heule ich mit oder ich halte ihn einfach nur in den Armen und wir unterhalten uns über Silver, wie er war, wie er aussah und das er eben doch beste aller Hunde war.

Danach gehts dann wieder, oft sogar monate lang und die Abstände werden größer und die Traurigkeit ein wenig milder.

lg

Andrea

Beitrag von valeska1979 07.11.10 - 15:24 Uhr

Hallo,

dass tut mir total Leid für deinen Neffen, dass er so trauert.

Wie wäre ein neuer Hund (ich weiß, dass geht nicht immer), oder ein Kuschelhund der genauso aussieht wie die Hündin, oder wenn er seine Trauer in ein Buch schreibt und ihr noch viele schöne Bilder von ihm mit dem Hund dazuklebt? Ihr könnt auch im Garten oder irgendwo anders eine Kerze aufstellen, wo er immer hingehen kann, wenn er traurig ist.

Ich weiß wie dein Neffe sich fühlt, meinem Sohn ging es genauso. Seine Tagesmutter hatte zwei Hunde. Der große war das ein und alles meines Sohnes. Er hat in seinem Korb mit ihm zusammen geschlafen ....seitdem er krabbeln konnte und "schwupps" war mein Sohn immer darin.
Auch der musste eingeschläfert werden als mein Sohn knapp 3 Jahre alt war. Seitdem findet mein Sohn Hunde doof und will auch keinerlei Kontakt zu irgendwelchen haben. Er hat regelrecht Angst vor denen. Würde am liebsten die Straßenseite wechseln wenn einer auf uns zukommt, selbst wenn der angeleint ist. Krallt sich an meiner Hand fest.

Das tut mir auch total Leid für deinen Neffen und auch meinen Sohn, aber leider gehören solche Erfahrungen zum Leben dazu......wir Erwachsenen müssen solche Erlbenisse mit viel Liebe und Verständniss auffangen und die Kinder mit schönen Dingen "ablenken".

Viele Grüße

Beitrag von germany 07.11.10 - 16:53 Uhr

Wenn er schon schreiben kann, soll er ihr einen Brief schreiben, in dem er sich von ihr verabschiedet. veranstaltet irgendeine Zeremonie, bei der er sich verabschieden kann, damit er sie endlich loslassen kann.


Ich brauchte 10 Jahre um mit demk Verlust meines Pferdes klar zu kommen. Ich war damals 13 und für mich brach eine Welt zusammen, schließlich hatte ich mein Pony 11 Jahre.. In diesem Jahr habe ich mich endlich richtig von ihm verabschiedet. einen Brief geschrieben, eine Kerze angezündet und den Brief anschließend verbrannt.

Der Tod eines geliebten Tieres kann einen wirklich für ein ganzes Leben prägen, ich weiß das.

Vir 2 Jahren mussten wir unsere Spitzhündin einschläfern lassen, mit der ich aufgewachsen bin. Wir hatten sie von meinem 5. Geburtstag an. 16 Jahre waren wir zusammen und mein Sohn (6Jahre) leidet auch heute noch unter ihrem Tod. Er sagt ihr aber jeden Abend "Gute Nacht". Und wenn er den ersten Stern am Himmel sieht, ruft er mich und sagt:" Guck Mama, das ist Whity!" Ich habe jedes mal Tränen in den Augen, weil ich sie verständlicherweise wahnsinnig vermisse..


Es ist irgendwie noch schwerer Kindern über den Verlöust hinweg zu helfen, wenn man selber noch sehr unter dme Verlust leidet..



Ich hoffe der kleine kann sich bald verabschieden und muss nicht so viele Jahre darunter leiden..



lG germany

Beitrag von tauchmaus01 08.11.10 - 09:55 Uhr

Bitte, bitte, bitte sei mir jetzt nicht böse ja...??

Aber ich mußte eben doch schmunzeln....der Hund ist über die Regenbogenbrücke ins Leberwurstland gegangen???!!!!
Das ist einfach zu niedlich.....das merk ich mir! Leberwurstland........einfach zu schön #schein

Meine Tochter trauert auch schon lange um ein Tier. War ihr Lieblingspferd was vor 2 (!) Jahren eingeschläfert wurde......da war sie 3 Jahre alt...naja, so kann es gehen. Wo die Liebe hinfällt wächst erstmal lange kein Gras mehr drüber :-(

Mona

Beitrag von curlysue2 08.11.10 - 10:43 Uhr

Hallo,

ersteinmal tut es mir leid für Euren Neffen, dass er so an dem Tod Eurer Hündin zu knabbern hat.

Ergänzend zu den bereits geschriebenen Tips kann ich Dir noch empfehlen mit ihm evtl. mal in eine Bücherei zu gehen und sich Kinder-Bücher zum Thema Tod auszuleihen. Da gibt es wirklich schöne, die Ihr zusammen mit dem Kleinen lesen könnt und nachher auch besprechen.
Z.B. (auch passend bei Euch): Vier Pfoten am Himmel

http://www.amazon.de/Vier-Pfoten-Himmel-Bilderbuch-Thema/dp/3451296411

Es gibt aber auch noch jede Menge anderer schöne Literatur für Kinder zu diesem Thema. Wichtig ist auf alle Fälle, dass er seine Trauer ausleben kann und angehört wird.

LG

curlysue

Beitrag von geistlein0305 09.11.10 - 20:57 Uhr

Danke für eure Antworten :-)

Ich werde, wenn er das nächste mal kommt, versuchen mich mit ihm von meiner Hündin zu "verabschieden"

Für ihn und auch uns kam ihr Tod ganz plötzlich und unerwartet :-( Wahrscheinlich ist das der Punkt der ihm nicht aus den Kopf geht ... zwei Tage zuvor waren wir noch gemeinsam im Schnee spazieren .... haben Schneebälle geschmissen .... und dann kommt er 2 Tage später aus der Schule und sie ist nicht mehr da :-(

Und das Buch finde ich auch eine gute Idee.

Zu Nikolaus bekommt er von mir ein Kissen mit einem Fotodruck, so kann er immer an sie denken oder mit ihr kuschlen wann er möchte ....


Vielen lieben Dank