Wir wollen einen Hund aber welche kleine Hunderasse ist Familienfreund

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von reimi_lenchen 07.11.10 - 20:19 Uhr

Hallo Ihr lieben!


Nach langem überlegen haben wir uns nun gemeinsam entschlossen das wir uns einen Hund zulegen wollen. Nur wissen wir noch nicht welche Rasse. Unsere Vorstellung ist halt das er klein und nicht oder nur wenig harren soll. Auch muss er Familienfreundlich sein.

Mir ist bewusst das die Arbeit und alles was zu dem Hund gehört später an mir hauptsächlich hängen bleibt weil die kids (3, 4 3/4 und 8 Jahre alt sind.) Ihn mehr nur zum spielen und schmussen nehmen werden. Natürlich werde ich eine Wöchentliche reglung finden das jedes Kind eine Woche lang beim der Fütterzeiten das Futter mit hinstellen muss.


Was habt Ihr so für erfahrungen mit welcher Rasse und was könnt Ihr uns für eine Rasse empfehlen?

Ich dachte da so an Yorki oder Chihuahua.

Ich danke für eure Meinungen, Berichte und Tips!

Ganz viele liebe Grüße

Madlen

Beitrag von julianstantchen 07.11.10 - 21:52 Uhr

Hallo,

die Kinder wollen kuscheln und schmusen...

...und was willst du?

Also für mich wäre ein Yorki oder Chihuahua nichts für Kinder. Natürlich bringt man Kindern bei, Regeln einzuhalten aber nur weil das kleine Rassen sind, sind sie nicth gleich für Jedermann gut.

LG

Beitrag von cloud07 07.11.10 - 21:58 Uhr

spontan würde ich euch eher in die Richtung Begleithunde empfehlen.

Yorkie (wenn ihr nicht grade ein xxl exemplar erwischt) sind für Kinder im Alter von deinen einfach zu zerbrechlich! Chihuahua ebenso!
Die brauchen nur mal unsanft fallen gelassen werden und zack ist was gebrochen. Ich hab genau das leider schon selbst mal erlebt!!

Eher Rate ich euch zu einem Pudel (muss ja nicht so unmöglich geschnitten werden), Cavalier King Charles Spaniel, Papillon, Bolonker, Malteser (auch hier n größerer), Bichon Frise ect. rate

Guck doch mal hier :
http://www.liberty-for-dogs.de/index.php?id=165

Beitrag von karolin19 08.11.10 - 00:42 Uhr

Also ich würde dir von den von dir genannten Hunderassen abraten! Ich würde dir empfehlen euch mal einen Havaneser anzuschauen!

Beitrag von redrose123 08.11.10 - 05:49 Uhr

Was willst du denn mit dem Hund machen? Ein Tier ist kein Kuscheltier für deine Kinder;-)

Beitrag von windsbraut69 08.11.10 - 06:30 Uhr

"Ich dachte da so an Yorki oder Chihuahua. "

Auf GAR KEINEN FALL!
Die sind überhaupt nicht für den Umgang mit 3 Kindern in dem Alter geschaffen.

Eine richtig kleine passende Rasse fällt mir überhaupt nciht ein aber für den Umgang mit Kindern in dem Alter braucht der Hund eine gewisse Ruhe und Robustheit, die haben weder Yorkies noch Chuhuahuas!
Sehr gut geeignet finde ich Staffordshire-Bullterrier, Miniatur-Bullterrier u. ä. aber der Vorschlag wird hier auf wenig Gegenliebe stoßen, fürchte ich.

Gruß,

W

Beitrag von redrose123 08.11.10 - 08:29 Uhr

Ich finde die Aussage die Kinder nehmen den Hund zum Kuscheln etc. krass, wir haben auch Kinder die schmussen und Kuscheln auch aber deshalb tu ich mir keinen Hund her, Kinder müssen erst lernen wann Hunde Ihre Ruhe haben wollen, sie sind keine Kuscheltiere die positioniert werden können wie Kind es grad haben will, Kein Klettergerüst ersatz usw.

Beitrag von windsbraut69 08.11.10 - 10:00 Uhr

Ja, gerade wegen dieser Aussage kann der Hund gar nicht robust und groß genug sein :)

LG

Beitrag von redrose123 08.11.10 - 10:55 Uhr

:-) Unsere ertragen Kuschelatacken wobei die Kinder genau wissen wie weit sie dürfen und wann ende ist. Und bei vielen lese ich mehr raus, das die Eltern was zum durchkuscheln für die lieben kleinen suchen, und vergessen das ein Hund ein Hund ist und sich auch mal wehren kann......

Beitrag von windsbraut69 08.11.10 - 11:26 Uhr

Das Schlimme ist ja, dass ein Yorkie oder Chi sich gar nicht wehren kann - da braucht ein Kind ja nur mal versehentlich drüber stolpern, dann ist vorbei :(

Beitrag von zwillima 08.11.10 - 06:57 Uhr

Hallo,
wir haben seit einem Jahr eine franz. Bulldogge. Ein kleiner kompakter Hund, der nicht zimperlich ist . Er ist pflegeleicht, was das Fell betrifft. Sehr kinderlieb , geduldig und verschmust. Er bellt kaum, ist eher anspruchslos, was Spaziergänge betrifft. In meinen Augen der ideale Hund für Kinder, im Gegensatz zu Yorki oder Chihuahua.
Auf der anderen Seite aber war sein Vorgänger ein kleiner Mischling. Auch dieser Hund war lieb mit den Kindern und hatte einen sehr guten Charakter.

Von einen ganz kleinen,empfindlichen, zerbrechlichen Hund würde ich bei so kleinen Kindern Abstand nehmen.

L.G.
zwillima

Beitrag von minimal2006 08.11.10 - 07:40 Uhr

Guten Morgen Madlen

Oft, wenn diese Frage gestellt wird, überlege ich, ob ich wirklich schreiben soll oder lieber nicht ;-).

Wir sind eine fünfköpfige Familie (unsere Kinder sind 12, 9 und 3Jahre alt).
2008 habe ich mir meinen Traum verwirklicht und fing an zu züchten.

Es ist kein Geheimnis hier, das ich Terrier-Fan durch und durch bin.
Yorkis sehe ich sehr häufig auf den Ausstellungen.
Ich finde sie schon knuffig.. aber die Vorstellung, meine Kinder würden mit so einer handvoll Hündchen spielen, würde mir Sorgen um die Gesundheit des Hundes bereiten.
Chihuahua ist Geschmacksache, gefallen mir persönlich nicht!
Aber Gott sei Dank haben wir alle einen anderen Geschmack ;-)

Generell musst du dir darüber im klaren sein, was du noch alles mit dem Hund machen möchtest?!
Geht ihr viel raus? Hast du möglicherweise Interesse an Sport (laufen gehen, möglicherweise Hundesport..)

Wir haben Parson Russell Terrier (siehe VK).
Sie sind sehr temperamentvoll, aber für mich sind es total klasse Familien und kinderfreundliche Hunde.
Unsere Kleine hat sich bisher zu den Welpen in die Wurfkiste gelegt.
Es ist total schön, das die Kinder die Möglichkeit haben, mit Tieren aufzuwachsen.

Leider sagen viele Leute von dieser Rasse "kein Anfängerhund, Flummis, viel zu viel Temperament, bla bla bla.."
Das ist für mich dummes Geschwafel; denn jeder Hund braucht Erziehung.
Ein Terrier lässt sich durchaus sehr gut erziehen.
Die Erziehung soll konsequent und liebevoll sein.
Das sie einen hohen Bewegungsdrang haben, möchte ich gar nicht abstreiten, da wir aber viel unterwegs sind, kann ich dem Auslauf auch gerecht werden.

Das Haarkleid meiner Hunde ist rauh.
Da ich Ausstellungen besuche, muss sich das Haarkleid immer in Top Ausstellungskondition befinden. Ich trimme sie also regelmäßig.
Für Hunde, die einfach nur in der Familie gehalten werden, reicht es, wenn man sie drei bis viermal im Jahr abtrimmt.
Sie haaren kaum (jeder Hund verliert Haar;-) ).

Das Fell ist sozusagen "selbstreinigend".
Wenn wir vom Matschgassi kommen (wir fahren morgens immer auf ein großes, freies Feld), setze ich sie zum nach Hause fahren ja in die Boxen.
Zu Hause angekommen, sind sie schon wieder sauber.

Schau dir doch einfach mal ein paar Rassen an.
Lies die Rasseportraits und geht euch mal einen Züchter in eurer Nähe anschauen...

Viel Spaß bei der Auswahl

LG minimal

Beitrag von julianstantchen 08.11.10 - 08:57 Uhr

Leider antwortest du nicht mehr aber wie wäre es mit einem Kromfohrländer?

Boston-Terrier
Cavalier-King-Charles Spaniel
Japanspitz
Zwergschnauzer

Es gibt sehr viele Rassen, die Frage ist, wie euer Alltag aussieht, was der Hund alles machen wird usw.

Beitrag von exot 08.11.10 - 10:56 Uhr

Oh, da klink ich mit ein in die Diskussion. Auch wir suchen (frühestens nächstes Jahr) einen Familienhund ... evtl. auch zwei.
Ich habe familiäre Erfahrung mit Pudeln und einem Mix, der wie ein Hütehund aussah und sich auch so verhielt (ähnlich Berger de Pyrenée).

Liebäugeln tun wir mit einem Shiba Inu (schon länger) und einem Sheltie. Wären diese Rassen geeignet für uns? Was meint ihr?

Wir ziehen gerade ins eigene Haus, wohnen dann in der oberen Wohnung (unter uns drei Mietparteien, eine davon mit Zwergpudel) - deswegen sollte der Hund nicht zu groß sein (falls man ihn mal in die Wohnung tragen muß).
Nächstes Jahr sind die Kinder 1, 3, 9 und 11 Jahre alt - "kinderlieb" ist somit Voraussetzung. Gelände zum Spazierengehen liegt gleich vor der Haustür, allzu sportlich sind wir jedoch nicht (für einen Sibirian Husky reicht es definitiv nicht). Agility ist jedoch geplant.
Über unseren Hof führt der Weg zum Wald - dort gehen öfters Spaziergänger mit Hunden und/oder Kindern, Jogger, manchmal Reiter, Radfahrer, ... gut, alles eine Erziehungsfrage, doch der Hund sollte nicht zum Kläffen oder Jagen neigen und auch anderen Leuten/Hunden gegenüber freundlich sein.
Wir haben noch einige andere Tiere bzw sind geplant (Meerschweinchen, Hühner, Minischafe, ..) auch hier sollte er mitgeführt werden können ohne daß er jagt (hat damals mit unserem Pudel prima geklappt).

Vom Aussehen gefallen uns die oben genannten Rassen, ich liebe Hunde mit "nordischem Aussehen", Wolfsspitz könnte ich mir auch gut vorstellen ... viel wichtiger ist jedoch das Wesen und daß der Hund "klar im Kopf" ist!

Freue mich auf eure Vorschläge!

VG exot

Beitrag von melcha 08.11.10 - 13:10 Uhr

Die Shiba Inu sind sooooo toll. Haben zwei in der Nachbarschaft und so einen hätte ich auch gern irgendwann mal...

LG

Beitrag von farina76 08.11.10 - 19:20 Uhr

Außer von der Optik spricht doch dann eigentlich alles für einen Pudel.

Die sind auch richtig im Kommen im Agility.

Unser nächster Hund, der sicher auch Agility machen wird, wird sicher ein Pudel. Auch damit evtl der Nachwuchs sich ein bißchen mit einklinken kann.

Beitrag von cloud07 09.11.10 - 19:20 Uhr

Also ich kenne zwei Shiba Inus persönlich. Beide Hunde sind in der Familie völlig umkompliziert und ausgeglichen. Beides sind Hündinnen und kommen gut mit Rüden, jedoch nicht mit Gleichgeschlechlichen Hunden klar und beide haben ne ordentliche Portion Jagdtrieb.
Ebenso sind sie beide trotz super sozialisation, fremden gegenüber zurückhaltende Hunde. Eine von beiden hat üble Allergien gegen alles mögliche.
Bei denen ist klar da musst du nen Hund aus einer top Zucht haben der wirklich gut Sozialisiert ist sonst wirste nicht glücklich (was natürlich IMMER sein sollte, grade wenn man Kinder hat).

Zum Sheltie, davon haben wir einige auf dem Hundeplatz, finde ich sehr schön und wenn sie ausgeglichen sind auch wirklich gut für die Familie geeignet.
Klar ist hier wird Kopfarbeit gefordert, was du aber mit Agility ect. schaffen kannst. Was ich auch interessant finde ist, das ihr Schafe habt und ob man nicht sogar mit ihnen hobbymäßi hüten könnte!!

Wenn du auf nordische stehst wäre vielleicht der Islandhund auch was für euch... n bisschen den Flair, aber ein kleiner Hütehund

Beitrag von moeriee 09.11.10 - 00:13 Uhr

Hallo Madlen! #winke

Wir haben zwei Havis und die sind absolut kinderlieb. Sie sind, wie viele immer so schön sagen, "Anfängerhunde", obwohl ich diesen Begriff eigentlich hasse, da sie genauso erzogen werden müssen, wie jeder andere Hund auch. Sie haaren nicht / kaum, haben keinen Jagdtrieb, sind sehr wissbegierig und selten stur. Sie sind oft sehr verspielt und auch verschmust. Zwei Mankos haben sie jedoch: Erstens sind sie seeeeeehr wählerisch, was das Futter anbetrifft (wir sind mittlerweile vom hochwertigen NaFu auf Barf umgestiegen) und zweitens ist das "Fell" sehr pflegeintensiv (man benötigt u.a. sehr viele hochwertige Bürsten und Kämme, um dem Fell gerecht zu werden -> wir haben bis jetzt ca. 300€ für Pflegeprodukte ausgegeben, ohne Shampoo u.ä.). Aber da wirst du hier sicher sehr gut beraten: http://www.havanesershop.de/

Ach ja: Für einen reinrassigen Welpen mit Papieren bezahlt man ca. 900€ aufwärts. Wir haben 1.250€ gezahlt, sind aber seeeeehr glücklich, bei einer so tollen Züchterin gelandet zu sein. #huepf

Kleiner Tipp am Rande: Entweder schaut ihr euch im Tierheim oder beim Tierschutz nach einem geeigneten Hündchen um (unser zweiter Havi ist ein TS-Hund) oder ihr geht zu einem seriösen Züchter und kauft einen Hund mit Papieren. Dazu zwei Hinweise:

http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen -> vollständiges Video: http://www.youtube.com/user/tassoTV#g/c/34A32C2F7C7D687C

http://www.bellahabanitashavaneser.de/rubriken/seite-was-kostet-ein-welpe.htm

Liebe Grüße

Marie mit #hund Timmy (Havi), #hund Benji (Havi) und #hund Nicky (Spitz)

Beitrag von moeriee 09.11.10 - 00:15 Uhr

PS: Wenn du Hilfe bei der Suche nach einem passenden Züchter suchst, dann kannst du dich gerne bei mir melden. Ich würde dir einen Link zu einem Forum schicken, in dem man eigentlich recht schnell fündig wird.

Beitrag von karo_austria 09.11.10 - 17:57 Uhr

Hallo!

Wir (auch 3 Kinder - allerdings 13, 11 und fast 6 Jahre alt) haben auch vor kurzem einen kleinen Hund bekommen.

Wir haben einen Bichon frise - er gehört zur Gruppe der Malteser/Havaneser und übersetzt heißt das sowas wie: Schoßhund mit gekräuseltem Haar. Er sieht ähnlich aus wie ein Pudel, ist schneeweiß und das Perfekte ist, dass er überhaupt nicht haart!!! Also wirklich gar nichts!

Unsere Kleine ist bereits 3 Jahre alt und wir sind leider schon die 4. Besitzer - aber dabei soll es jetzt bleiben. Trotzdem ist sie sehr aufgeschlossen und auch brav und immer neugierig.

Betreffend familientauglich ist es so, dass es eben ein Hund ist. Und ein Hund kann sich nur mit beißen wehren. Wenn eines deiner Kinder eben auf kleinste Zeichen (zB Wegdrehen, etc.) nicht reagiert kann es auch bei einem kleinen Hund vorkommen, dass er irgendwann einmal beisst.
Trotzdem ist diese Hunderasse sehr auf ihre Besitzer fixiert und irrsinnig liebesbedürftig. Sobald man sich abends auf die Couch setzt, ist unsere Kleine gleich da und liegt auf deinem Schoß.

Hier kannst du übrigens weitere Infos beziehen (habe nämlich auch vor unserer Entscheidung gegoogelt und mich vorinformiert):

http://www.bichons.de/

Lass dich von der "Frisur" nicht abschrecken - du kannst das Fell auch immer recht kurz halten - ich denke, dass diese Haargestaltung sowieso nur für Hundeausstellungen sinnvoll sind.

Also viel Spaß noch bei eurer Entscheidung!

Liebe Grüße

Petra