meine Ängste bzgl KV- helft mir mal

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von tina821982 07.11.10 - 21:20 Uhr

Hallo zusammen,

ich poste hier jetzt auch mal, weiß nämlich nicht mehr wie ich mit meinen Ängsten umgehen soll. Bin seit nunmehr etwas über einem Monat getrennt, er kommt sie alle 14 Tage von Sa 10 Uhr bis So 12 Uhr holen, dazwischen kann er sie immer sehen, habe es immer freundschaftlich versucht. Es ist so, dass er dermaßen dreist ist, Unterhalt habe ich nicht zu erwarten er ist "lebenslanger" Student, um nur irgend etwas zu machen, fast die ganze Beziehung habe ich finanziell reingebuttert oder er hat sich -auch vorher- von seiner Mutter aushalten lassen, jetzt erwartet er noch Geld für Herd und Waschmaschine und so, ich war beim Rechtsanwalt (Fachanwalt für Familienrecht und mein damaliger Ausbilder/Chef), eigtl müsste ich ihn wegen Unterhalts , seinen Anteil der Stromnachzahlung, kaputte Sachen und so anschreiben und halte aber die Füsse still weil ich -wenn ich nun eine Schlammschlacht anfange- Angst habe wenn meine Motte da ist, dass er austickt und im schlimmsten Fall sich und der Kleinen etwas antut.

Und wenn ich weiter in die Zukunft blicke, wenn ich irgendwann mal einen neuen Partner haben sollte, würden diese Ängste noch stärker sein, man hört es immer in den Medien, "Familiendrama", ich weiß gar nicht mehr wie ich damit umgehen soll.......

habt ihr auch mal solche Ängste und wie seit ihr damit zurecht gekommen?? Ich hoffe mittlerweile -ganz egoistisch- dass er die Kleine irgendwann nicht mehr holt, ich wollte das so nicht, aber diese Angst kann mir keiner nehmen#zitter

Gruss
Tina (27 Jahre) mit Mira (15 Monate)

Beitrag von janamausi 08.11.10 - 08:29 Uhr

Hallo,

wenn Du Angst hast, dass er sich und eurer Tochter etwas antut wenn ihm etwas nicht passt, dann ist er in meinen Augen krank. Hast Du darüber mal mit dem Anwalt gesprochen, kann man da nicht etwas machen? Evtl. betreuter Umgang?

Ich halte es nicht für gut, dass Du alles runterschluckst sondern Du solltest dich wehren, aber gleichzeitig alles dafür tun, dass er sich bzw. eurer Tochter nichts antun kann. Wenn Du nichts unternimmst wird sich nie etwas ändern sondern es wird nur immer schlimmer.

Es ist auch keine Schlammschlacht, sondern es ist dein Recht das einzufordern!

LG janamausi

Beitrag von parzifal 08.11.10 - 10:05 Uhr

Welche objektiven Anhaltspunkte hast Du denn, dass Du ein "Familiendrama" fürchtest?

"Dreist" alleine vermag dies nicht zu erklären.

Beitrag von tina821982 08.11.10 - 10:54 Uhr

nein das eine hat mit dem anderen insoweit zu tun, dass ich mir halt Sorgen mache, falls ich mein Recht einfordere, dies ihm alles zuviel wird, oder er dem Druck nicht standhält, man hört es so oft im Fernsehen, er ist ein sehr in sich gekehrter Mensch, der seine Wut oft an Gegenständen ausgelassen hat aber ansonsten sehr ruhig scheint.........ich kann ihn -auch nach vier Jahren- in dieser Situation schwer einschätzen. Ich habe einfach Angst um meine Tochter.....

ich weiß nicht wie er tickt wie es in ihm aussieht, wie viel er verträgt oder auch nicht, sein Vater hat sich vor vier Jahren, nach jahrelangen schweren Depressionen in der Badewanne das Leben genommen

Tina

Beitrag von parzifal 08.11.10 - 11:37 Uhr

Dann bestehen auch objektive Gründe für Deine Ängste.

Und leider gibt es hierfür kein Patentrezept.