Fühle mich innerlich leer und wie tot

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Kein Plan 08.11.10 - 11:38 Uhr

Ich hoffe um Rat. Ich bin seit 14 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Vor fünf Jahren hat es zwischen usn sehr stark gekriselt und wir waren zwischenzeitlich auseinander. Während dieser Zeit verliebte ich mich ohne es zu wollen in einen anderen Mann. Ohne es zu wollen, weil die Beziehung zwischen meinem Mann und mir noch so ungeklärt war. Das zeigte sich allein schon daran das wir nach vielen langen Gesprächen und trotz dem Anderen wieder zueinander fanden.
Jetzt sind fünf Jahre ins Land gezogen. Es wurde nie wieder wirklich gut. Ich liebe meinen Mann schon, aber ich hatte lange Zeit schlimmen Liebeskummer wegen dem Anderen. Ich habe mir oft sehr oft gesagt, mit dem Anderen hätte es früher oder Später auch Alltagsprobleme gegeben, am Anfang ist ja immer noch alles toll und schön und verliert sich mit der Zeit.
Aber kurz gesagt ich bin nie wirklich von ihm losgeworden. Innerlich fühle ich mich seit dem oft wie leer und wie tot.
Ich habe den Anderen übrigens, schon seit dem nie wieder gesehen und habe es auch nicht vor. Mich interessieren auch keine anderen Männer. Wie gesagt ich liebe meinen Mann aber es fühlt sich ganz anders an als vor der Krise. Als wäre ein Stück mit dem Anderen gegangen, also ein Stück von mir.

Kennt das jemand? Wie oft sitze ich hier und denke es ist doch Gut, so wie es ist. Ich akzeptiere es eben. Ich bin nicht mehr traurig nur gleichgültig. Das ist aber fast noch Schlimmer.

Bitte seid nicht böse das mein Deutsch nicht ganz das beste ist, ich komme nicht aus Deutschland.

Beitrag von summer7708 08.11.10 - 11:56 Uhr

Das hört sich ganz so an als seist du in deiner Ehe nicht mehr glücklich. Vielleicht hat es der Liebe zu deinem Mann doch einen knacks gegeben das du dich mal in einen anderen verliebt hast. Würdest du deinen Mann wirklich lieben wie du schreibst, denke ich,logischerweise, verliebt man sich nicht in einen anderen.
Oder der Wurm war schon vorher drin ohne das der andere Mann was damit zu tun hat denn ihr hattet ja vorher schon Probleme.
Vielleicht überdenkst du deine Ehe und die Liebe zu deinem Mann nochmal...
und wo wirklich der Knackpunkt liegt.Ich denke der andere hat damit nichts zu tun.
irgendwas scheint das ja nicht zu stimmen das du so unglücklich bist...

Beitrag von lichtchen67 08.11.10 - 12:27 Uhr

> Jetzt sind fünf Jahre ins Land gezogen. Es wurde nie wieder wirklich gut. .... Innerlich fühle ich mich seit dem oft wie leer und wie tot. .... Wie oft sitze ich hier und denke es ist doch Gut, so wie es ist. Ich akzeptiere es eben. Ich bin nicht mehr traurig nur gleichgültig.<

Liebe sieht bei mir anders aus. Ich glaube nicht, dass Du Deinen Mann noch liebst, ich glaube, das Du an das Leben und an Deinen Mann gewöhnt bist und schon zu "tot" bist um die Kraft aufzubringen, zu gehen.

lichtchen

Beitrag von Mintspair 08.11.10 - 13:04 Uhr

Du hast resigniert und lebst wie ein Mensch, der im Knast die Tage zählt, wie lange er noch "muss".
Resignation ist für mich mit das Schlimmste, weil gar keine Gefühle mehr da sind. Keine Liebe, keine Wut, kein Hass, keine Freude.
Du liebst deinen Mann? Schwer zu glauben.