Kindergarten-Eingewöhnung

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tragemama 08.11.10 - 12:38 Uhr

Hallo Mädels,

ich muss mich mal ausheulen. Kathrin (3) geht seit letzter Woche Dienstig in den KiGa, fünf Stunden nachmittags. Die ersten beiden Tage waren Friede-Freude-Eierkuchen, sie blieb direkt allein dort, keine Träne, keine Probleme. Am dritten Tag hat sie wohl tagsüber nach mir gefragt und geweint. Abends hatte sie dann Fieber, am vierten Tag war sie krank.

Heute habe ich sie wieder gebracht. Kurzversion: Die Erzieherinnen haben das schreiende an mir festgekrallte Kind mitgenommen. Ich hab geheult. Auf dem Heimweg habe ich beschlossen, dass ich das so definitiv nicht nochmal mache. Eine Eingewöhnung, bei der die Eltern dabei bleiben, befürworten die Erzieherinnen leider nicht. Eine kürzere Bringzeit schon, ich werde Kathrin also erstmal nach drei Stunden abholen.

Was sagt Ihr dazu?

Danke,
Andrea

Beitrag von sonnepur 08.11.10 - 12:44 Uhr

Hallo Andrea!

Hannah ist seit letzter Woche Montag im Kindergarten, auch zur Eingewöhnung. Montag hat sie mich sofort weggelassen. Ich habe sie um 8 Uhr gebracht und um 11 Uhr abgeholt. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag gab es Tränen, ich konnte sie dann gegen 12 Uhr abholen. Freitag war wieder alles toll, auch da habe ich sie gegen 12.15 Uhr abgeholt.

Heute gab es wieder Tränen und ich darf sie um 13.15 Uhr abholen. Mal gucken.

Ich finde es sehr gut, dass bei uns drauf geachtet wird, dass Hannah langsam an den Kindergarten gewöhnt wird. In Zukunft geht sie dann von 8 - 14 Uhr.

Ich gehe trotzdem, auch wenn es Tränen gibt. Denn ich muss zur Arbeit und ich denke, dass sie das trotzdem packt. Wenn ich Hannah abhole, will sie nämlich gar nicht nach Hause. Da sehe ich ja, dass sie Spaß am Kiga hat.

Wie ist es da bei euch?

LG und alles Gute!
Sonnepur

Beitrag von tragemama 08.11.10 - 12:46 Uhr

Hey :-)

Die ersten beiden Tag hat sie mich kaum angesehen, als ich gekommen bin und wollte weiter spielen. Am dritten Tag hat sie mich gesehen und direkt angefangen, zu weinen...

Andrea

Beitrag von heimchen82 08.11.10 - 14:10 Uhr

Bei uns ist es auch so:

Sobald ich Louis abhole und er mich sieht, weint er... #kratz
Ich weiß nicht ob es daran liegt, das er noch bleiben will oder daran, dass das immer ein hin und her mit den Abholpersonen ist (mal ich, mal die Oma, mal der Papa) #gruebel

LG

Beitrag von lisasimpson 08.11.10 - 12:58 Uhr

ich sage dazu, was ich hier immer dazu sage:
eine Eingewöhnung dauert meiner meinung nach mindetens 4 wochen.
um einem Kind die möglichkeit zu geben von der sicehrheit der mutter hin zur sicherheit durch die erzieher sich einzuleben muß eine sicherer Basis (mutter, vater, oma...) die ersten tage mit dabei bleiben.
so kan ndsa kind vertrauen fassen zu den neuen bezugspersonen.
erst nach und nach kann eine ablösung von der sicheren basis gelingen.

auch dann ist die Eingewöhnung noch nicht zu ende- denn dann sind die kinder so sicher, daß sie explorieren können- da alles spanned ist, werden sie das auch machen.
jedoch ist das spannende bald verflogen und dann kommt dann eine phase, in der Kinder häufig anfangen zu weinen beim bringen.
erst wenn sie den kindergarten als sichere basis UND als alltag akptziert haben ist meiner meinung nach die phase der Eingewöhnung abgeschlosen und die kinder sin integriert.
in aller regel ist das nach ca 3-4 monaten der fall.

p.s.- und die moral von der geschicht: ich würde drauf pfiffen, ob die erzieher etwas befürworten oder nicht- ich würde mein kind nicht alleine dort lassen, bis es nicht sicher ist im Umgang, mit den regel und bezugspersonen vertraut ist)

lisasimpson

Beitrag von tragemama 08.11.10 - 13:04 Uhr

Das klingt in etwa so, wie ich fühle. Vielen Dank!

Beitrag von lisasimpson 08.11.10 - 13:15 Uhr

kannst mal nach dem berliner modell für die Eingewöhnung in kindergärten/ krippen suchen.

ich würde ehrlich gesagt immer eine eingewöhnung empfehlen, die mindestens 3 tage die komplette anwesenheit der Bezugsperson erfordert.
erst danach würde ich eine sehr kurze trennung starten. vielleicht ne halbe stunde, dann täglich um eine halbe stunde steigern, wnns gut läuft.
das hieße in euren fall, daß sie am ender der ersten woche eine stunde alleine bliebe, am ende der zweiten woche 3,5 stunden und am ende der dritten woche 5-6 stunden alleine bliebe.
ich persönlich finde das ist schnell genug für so kleine kinder.
und auch für mich als mutter war die zeit der eingewöhnung imemr sehr interessant.

Mir gefällt es grundsätzlich, wenn pädagogische Einrichtungen "offen" sind und man so die Gelegenheit hat, den leuten "auf die finger zu schauen"

In der krippe meiner söhne war eine mindestens 2 wöchige Eingewöhnung sowieso pflicht. da es eine Elterninitiative ist arbeiten wir dort regelmäßig mit und so kenne ich natürlich auch die arbeit und denn alltag.
bei meinem großen sohn war eine Eingewöhnung mit den eltern erwünscht und empfohlen und dort besteht die möglichkeit jederzeit zu hosptieren sowie jede woche am "waldtag" teilzunehmen.
ich werte das als gutes zeichen, denn da wo ich so offen bin als Insitution setze ich mich auch der kritik aus und bin so ständig bemüht an mir zu arbeiten

lisasimpson

Beitrag von tragemama 08.11.10 - 13:23 Uhr

Ich hatte vergessen, zu erzählen, dass Kathrin vorher schon ein Jahr lang zwei mal die Woche für drei Stunden in einer betreuten Spielgruppe war - ohne eine einzige Träne.

Andrea

Beitrag von lisasimpson 08.11.10 - 13:27 Uhr

ja, mein großer ging 2,5 jahre lang in eine krippe. trotzdem habe ich im Kiga, in den er als 3,5 jähriger eingetreten ist wieder eine eingewöhnung gemacht.
es gehjt ja nicht (nur) um die ablösung von den elern (die kannte er ja schon), sondern um die neuen bindungen an neue bezugspersonen

lisasimpson

Beitrag von anira 08.11.10 - 13:21 Uhr

sewhr gut beschrieben

kritisch betrachtet ist mein jüngster auch erst seid Oktober IM Kiga
dabei geht er schon seid Juni

Beitrag von cherry19.. 08.11.10 - 13:12 Uhr

Hallo Andrea.

Ach mensch #liebdrueck

Ich weiß, wie man sich da fühlt.. Was ich hier auch schon geflennt habe.

Blöd finde ich, dass sie keine Eingewöhnung mit den Eltern machen. Von daher würde ich es auch so handhaben, wie du es vor hast und sie kürzer hinbringen. Aber ob das Geweine da morgens von besser wird??!!
Ein langsames Lösen am Morgen nach und nach von der Mama wäre da besser und das ist dann eben die Eingewöhnung MIT der Mama.
Gibts keinen anderen Kiga bei euch, der das anders handhabt?

Beitrag von viva-la-florida 08.11.10 - 13:14 Uhr

Hi Andrea,

habe ich das jetzt richtig verstanden #kratz ?

Die Erzieherinnen befürworten nicht, dass Du anfangs mit dabei bist?

Komisches Konzept. Hätte ich nicht mitgemacht.

Wir hatten die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell. So in der Art jedenfalls.

Moritz und ich hatten 8 Wochen, in denen wir zusammen 2-3 Mal in der Woche ein paar Stunden am Kiga Alltag teilgenommen haben.

Als es dann "ernst" wurde, kannte Mo alle Beteiligten sowie den Ablauf und es war alles kein Problem mehr.

Trotzdem habe ich auch mit wenig Stunden angefangen und dann etwas ausgedeht.

Ich denke, Du machst das richtig so. Eine andere Chance hast Du ja auch nicht bei der Einstellung der Leute dort.

LG
Katie

Beitrag von claerchen81 08.11.10 - 13:19 Uhr

Hi,

nicht dass ich wirklich professionelle Ahnung hätte (wir sind quasi immernoch in der Eingewöhnung mit unserem Sohn und haben auch noch Probleme), stimme Lisa aber zu. Leider haben wir es selbst jedoch ebenfalls nicht richtig gemacht.

Als wir merkten, dass es Probleme gibt, haben wir unseren Sohn jedoch auch die reduzierte Zeit in den Kiga gegeben. Einen ganzen Monat lang. Und wenn ich merke, dass es ihm schlechter geht, werde ich das auch wieder tun, weil wir am Anfang einfach einiges versaubeutelt haben, dann müssen wir es jetzt auch ausbaden.

Never ever werde ich mein schreiendes Kind einfach so im Kiga lassen, schon gar nicht, wenn er während der Zeit dort nach mir fragt!
Es ist bei uns zwar tatsächlich so, dass er morgens immernoch weint (wohlgemerkt: heute nicht! Yippi!), aber er lässt sich sofort von seiner Vertrauensperson trösten (das hat sich leider als Ritual eingeschliffen, whatever), er HAT insofern Vertrauen gefasst (Gott sei Dank).

Unsere Tochter werde ich definitiv länger begleiten (bei ihm nur 1 Tag, hätte viel länger sein müssen) und mich dabei auch gegen die Leitung durchsetzen. Ich denke, die haben nur nicht gern Eltern dabei, was ich zwar durchaus verstehen kann (sind ja nicht alle Eltern pflegeleicht), meinem Kind werde ich das jedoch nicht antun, wenn es mich braucht. Ich musste mich auch mal von einem schreienden, an mich geklammerten Kind trennen - never ever!

Gruß, C.

PS: Manchmal würde ich unserem Großen wünschen, er wäre ein 2. Kind... man weiß einfach besser Bescheid, auch wenn man selbst in reiferem Alter ist....

Beitrag von anira 08.11.10 - 13:19 Uhr

HUST
geht gar net!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
deinw tochter ist 3 jahre?
damit hat sie das recht bezi hatte das sie eine 3(oder 2 ) monateige eingewöhnugn hat und zwar MIT eltern
mir egal was die erzieher befürworten
jedes kind ist anders
ich konnte meinen grossen und mittleren einfach reinstellen und gut war
bei meinem jüngsten ging das nicht und wir haben 3 wochen da "rumgemacht"

geholfen hat aach das weinende schreinende kind von mir zu nehmen
aber kaum war ich ausser sicht war nix mehr mit weinen
dazu habe ich ihn auch nach 1,5h wieder abgeholt und mit und mit gesteigert

ich hab mal so allgemein was zusammen gesucht
dein kiga da macht mich gerade richtig sauer
Sicherheit in der Eingewöhnungsphase

Eine sichere Ausgangsbasis ist eine wichtige Bedingung für den Übergang von der Familie in den Kindergarten. Hierzu gehören die Anwesenheit vertrauter Personen, am besten Mama oder Papa, aber auch ein vertrauter Gegenstand wie Puppe, Kuscheltier oder Schnuffeltuch. Bekannte Kinder im Kindergarten erleichtern den Einstieg ebenfalls. Wichtig ist, dass das Kind die Räumlichkeiten, die Erzieher und anderen Kinder schon kennengelernt hat und, dass die Eltern mit ihren Kindern über die Kindergartenzeit gesprochen haben. So können sie im Vorfeld den Tagesablauf im Kindergarten schildern und sich den Kindergartenalltag in Bilderbüchern mit dem Kind anschauen. Außerdem ist die körperliche Verfassung ein wichtiger Faktor für eine gute Eingewöhnungsphase - ein kränkelndes Kind wird sich in der fremden Umgebung nicht wohl fühlen. Auch familiäre Probleme wie beispielsweise ein längerer Krankenhausaufenthalt eines Elternteils oder eines Geschwisterkindes oder gar eine Trennung der Eltern könne zu Schwierigkeiten führen. Dies sollte unbedingt beim Elterngespräch mit dem Erzieher besprochen werden.


Der erste Besuch in der Kinderkrippe

In den ersten Monaten und Jahren ist die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind besonders eng. An "Trennung" wird hier nur ungern gedacht. Damit Sie und Ihr Kind sich in der neuen Situation wohlfühlen, muss der Besuch einer Kinderkrippe gut vorbereitet werden.

In einem ersten Aufnahmegespräch können Sie die Tageseinrichtung kennen lernen und organisatorische Fragen klären - beispielsweise zu Öffnungszeiten und Elternbeiträgen. Auch auf die Aufnahmebedingungen werden Sie in diesem ersten Gespräch hingewiesen: eine kinderärztliche Untersuchung und ein ausreichender Impfschutz sind Voraussetzung für eine Aufnahme in die Tageseinrichtung.

Planen Sie sich Zeit für eine gemeinsame Eingewöhnungsphase ein, die bei Kindern unter drei Jahren etwa zwei bis drei Wochen dauert. Es ist ratsam, auch über diese Zeit hinaus noch mit einigen Tagen Begleitung zu rechnen.

So können Sie Ihrem Kind die Eingewöhnung erleichtern:

* Ihr Kind sollte gesund sein.
* Andere Belastungen für das Kind - wie z.B. ein neues Wohnumfeld oder die Trennung der Eltern - sollten wenn möglich in dieser Zeit vermieden werden.
* Ihre ersten Besuche in der Tageseinrichtung sollten so abgestimmt werden, dass die Erzieherin Zeit für Sie und Ihr Kind hat.
* Besuchen Sie die Tageseinrichtung zunächst immer in der gleichen Tagesphase, damit diese dem Kind vertraut wird.
* Häufigkeit und Dauer der Besuche sollten allmählich gesteigert werden.
* Die Betreuung Ihres Kindes wird Schritt für Schritt von der Erzieherin übernommen. Sie sollten Ihre Anwesenheit in der Tageseinrichtung langsam verkürzen.
* Geben Sie Ihrem Kind ein Schmusetier oder sein Lieblingsspielzeug von zu Hause mit in Tageseinrichtung. Dies erleichtert die Eingewöhnung.
* Verabschieden Sie sich von Ihrem Kind, bevor Sie die Einrichtung verlassen. Wenn Ihr Kind dann weint, ist dies eine ganz normale Reaktion. Auch wenn es schwerfällt: gehen Sie, wenn Sie sich verabschiedet haben. Nur so gewöhnt sich Ihr Kind an die Trennung für einige Stunden. Die Erzieherin wird sich gut um Ihr Kind kümmern.

Während der Eingewöhnungsphase werden Sie viele Gespräche mit der Erzieherin führen. Dies ist nötig, damit Sie Vertrauen aufbauen und das Betreuungspersonal Sie und Ihr Kind kennen lernt. Hier können Sie auch Ihre Bedenken oder Beobachtungen thematisieren. Auch Sie müssen sich mit der Betreuungslösung wohl fühlen. Unsicherheiten übertragen sich auf Ihr Kind und erschweren die Eingewöhnung.

In regelmäßigen Gesprächen sollte über die Gewohnheiten Ihres Kindes, seine Entwicklung und Krankheiten sowie über Ernährung und Pflege gesprochen werden. Auch Informationen über die Familiensituation und die vorherige Betreuungsform sind für die Erzieherin von Interesse.

Eine erfolgreiche Eingewöhnung ist nur möglich, wenn Sie und das Betreuungspersonal sich Zeit für das Kind nehmen und genau beobachten, wie es sich verhält und mit der neuen Situation zurechtkommt. Ist die Eingewöhnung geglückt, profitieren alle davon: Sie können beruhigt zurück in den Beruf und Ihr Kind lernt, mit anderen Kinder zu spielen und sich stundenweise von Ihnen zu trennen. Vor und nach der Arbeit haben Sie dann Zeit füreinander.


Der erste Besuch im Kindergarten

Wenn der Tag des ersten Besuchs im Kindergarten näher rückt und das Kind bisher zu Hause in der Familie betreut wurde, drängen sich viele Fragen auf.

Ob sich Ihr Kind im Kindergarten oder der Kindertagesstätte gut einlebt und wohlfühlt, kann von der Gestaltung der Eingewöhnungsphase abhängen. Am besten ist es, wenn Sie in der ersten Woche zunächst ganz und anschließend nur in den ersten Stunden bei ihrem Kind in der Betreuungseinrichtung bleiben. Damit geben Sie Ihrem Kind Sicherheit und es kann seine neue Umgebung erkunden und sich eingewöhnen. Außerdem steht den Kinder zu Anfang immer eine bestimmte Erzieherin zur Seite, die seine Ansprechpartnerin ist.

Bevor Sie die Betreuungseinrichtung verlassen und Ihr Kind in der Gruppe weiterspielen lassen, ist es wichtig, dass Sie sich bei Ihrem Kind verabschieden und sich nicht heimlich davonstehlen. Ansonsten könnte Ihr Kind dies sehr wohl als einen Vertrauensbruch empfinden. Wenn Sie sich verabschiedet haben, sollten Sie nicht in der Tür stehen bleiben und zögern: Ihre Unsicherheit überträgt sich sonst auch auf Ihr Kind und die Trennung gestaltet sich noch schwieriger.
Kinder stellen sich in der Regel schnell auf die neue Betreuungssituation ein und schließen schnell Freundschaften. Die Vorfreude auf die neuen Spielkameraden und die Gruppenaktivitäten wird die anfängliche Unsicherheit schnell ersetzen.

Beitrag von agrokate 08.11.10 - 13:24 Uhr

Hallo Andrea,

Kira Noelle geht auch seit letzten Dienstag in den Kindergarten#verliebt!
Ich kann Dir unseren Start berichten:
Wir waren Do, Fr vorher zum Schnuppern und ich bin komplett die ganze Zeit mit dabei gewesen (war anstrengender für mich, als für sie#schwitz).
Am Dienstag (offizieller Start) war ich beim Morgenkreis mit dabei und danach hat sie mich gehen lassen;-)!
Am Mittwoch wollte ich auch nach dem Morgenkreis gehen, aber da hat sie sehr geklammert und geweint, deswegen war ich dann bis halb 11 mit dabei (bis es ok für sie war, daß ich etwas besorge und danach wieder komme).
Am Donnerstag und Freitag hat sie mich vor dem Morgenkreis weggeschickt.
Bin mal gespannt, wie es morgen läuft...!
Wir haben einen Platz für 4 Stunden gebucht und die ersten 2-3 Wochen holen wir sie bereits um 12 Uhr ab, da wir uns mit der Erzieherin einig sind, daß 3 Stunden am Anfang erst einmal völlig ausreichend sind.
Ich würde an Deiner Stelle noch einmal mit den Erziehern sprechen und darauf bestehen dabei zu bleiben.
Kathrin muß doch erst einmal ein Vertrauensverhältnis zu den Erziehern aufbauen und mit den vielen neuen Kindern warm werden.
Zusätzlich noch das fremde Umfeld, daß ist ganz schön viel aufeinmal für so einen kleinen Menschen#zitter!

Alles Liebe für Euch, agrokate!

Beitrag von sonne_1975 08.11.10 - 13:33 Uhr

Ich habe dir schon im letzten Thread beschrieben, wie eine Eingewöhnung sein sollte.

3 Stunden ohne Eingewöhnung finde ich auch viel zu lang. Man fängt, wie Lisa schon sagte, mit einer halben Stunde an.

Schreiende und weinende Kind hatte ich übrigens auch nach 8 Tage komplett mitbleiben auch. Wichtig ist, ob das schreiende Kind sich innerhalb von 5-10 Minuten beruhigt und dann gut drauf ist. Das kann eigentlich nur passieren, wenn das Kind Vertrauen zu Erziehungspersonen aufgebaut hat.

Wenn du nicht da bleiben kannst, würde ich mit 30 Minuten anfangen, bis es besser klappt, dann 1 Stunde usw.

3 Stunden ist für den Anfang sehr lang.

LG Alla

Beitrag von tragemama 08.11.10 - 13:35 Uhr

Das scheint schon so zu sein. Bis ich daheim war (ca. 20 Minuten), hatte die Erzieherin hier schon auf den AB gesprochen, dass alles gut sei.

Beitrag von sonne_1975 08.11.10 - 13:39 Uhr

Das ist schon mal sehr gut.

Ich würde trotzdem noch keine 3 Stunden da lassen, es ist wirklich lang für den Anfang.

Viele schreiben hier, das Kind wird nicht weinen, wenn es gut eingewöhnt ist. Bei uns war es nicht so, trotz vieler Gespräche usw. Er wollte sich einfach von mir nicht trennen und war sehr traurig, deswegen hat er geweint. Es hat auch ein paar Wochen gedauert, bis er es nicht mehr gemacht hat.
Ich habe mich immer zügig verabschiedet (vorher kurz gekuschelt), eine lange Verabschiedung macht es noch schlimmer.

Beitrag von susa31 08.11.10 - 13:41 Uhr

Ich finde, eine kürzere Bringzeit löst das Problem nicht, weil sie ja Probleme mit der Trennung hat. Die wird für sie auch nicht leichter, wenn sie statt nach fünf nach drei Stunden abgeholt wird.
Ein Kindergarten, der keine vernünftige Eingewöhnung befürwortet, wäre nichts für mich.

Beitrag von tragemama 08.11.10 - 13:44 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten!

Ich habe mich dazu entschlossen, durchzusetzen, dass ich am morgen dabeibleibe, bis Kathrin mich weglässt - die Kleine (1) muss halt mit. Aber so wie es jetzt läuft, gehts nicht.

Andrea

Beitrag von sonne_1975 08.11.10 - 13:47 Uhr

Gute Entscheidung!

Erzähle mal bitte, wie es dann gelaufen ist.

Beitrag von anyca 08.11.10 - 14:03 Uhr

In unserem KiGa läuft die Eingewöhnung so, daß die Eltern nicht mit im Raum sind (verständlich, wenn nach den großen Ferien fünf, sechs neue Kinder in die Gruppe kommen ...), aber in einem Extraraum sitzen und Kaffee trinken können. So kann das Kind bei Bedarf immer zu Mama / Papa, bis es sicher fühlt. Vielleicht wäre sowas ein Kompromiß?

Beitrag von murmel72 08.11.10 - 14:39 Uhr

Hallo,

das ist das typische Verhalten von Kindern, die keine Eingewöhnung hatten.
Diese Hauruck Methode geht meist nach hinten los.

Meist ist es so, dass die Kinder die ersten Tage freiwillig im Kiga bleiben und sich augenscheinlich wohl fühlen. Aber sobald sie begriffen haben, dass sie nun regelmässig gehen sollen, beginnen meist die Probleme.

Ich hatte aus persönlichen Gründen mehrere lange Gespräche mit verschiedenen Erzieherinnen - die einhellige Meinung war, dass der Kiga-Start ohne Eingewöhnung in den allermeisten Fällen grössere Probleme mit sich bringt. Die anfängliche Kooperation der Kinder lässt schnell nach. Weil eben nicht eingewöhnt wurde.

Gibt es keinen anderen Kiga in deinem Wohnort??

Gruss
M.

Beitrag von tragemama 09.11.10 - 07:47 Uhr

Hey :-) Doch, es gibt noch welche, aber bei zwei bekommen wir keinen Platz im laufenden Jahr und beim dritten waren uns die Erzieherinnen dermaßen unsympathisch, dass es gar nicht ging. Blieb also leider nur dieser.

Kathrin ist heute krank - toll, das mindert meine Schuldgefühle natürlich sehr #augen...

Das Gespräch wird trotzdem stattfinden heute Nachmittag, mal sehen, was sie sagen.

Danke Euch,
Andrea

Beitrag von wemauchimmer 08.11.10 - 15:07 Uhr

Du hast das schon einmal vor einigen Tagen gepostet und ich habe Dich gefragt, was das für eine seltsame Einrichtung ist.
Darauf hast Du keine Antwort gegeben.
In einem normalen, deutschen, modernen Kindergarten gibt es eine Eingewöhnung und da sind die Eltern dabei.
Lebst Du im Ausland? Oder hängst Du irgendwelchen elitären Erziehungskonzepten nach? Warum tust Du Deinem Kind das an? Gibt es denn keine Alternativen für Dich?

  • 1
  • 2