das beschäftigt mich immer noch...

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mausepubi 08.11.10 - 12:59 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe im Januar einen Sohn geboren. Aufgrund meiner Erkrankung wurde 2 Wochen vor ET die Geburt eingeleitet. Am ersten Tag gab es Tabletten, da hat sich aber nix getan. Am zweiten Tag Gel. Da hatte ich dann ordentlich Wehen, aber getan hat sich nicht wirklich was. Als ich am dritten Tag wach wurde, musste ich auf Toilette und es war alles voller Blut. Klar, es gibt Zeichnungsblutung, aber das war schon extrem viel.
An dem Tag kam dann auch mein Sohn zur Welt-das Fruchtwasser war auch schon grün.

Mich beschäftigt das seitdem, weil mir niemand genau gesagt hat, warum ich so arg geblutet hab? Ging es jemanden ähnlich?

LG

Beitrag von kruemmelteefee 08.11.10 - 13:24 Uhr

Hallo!
Den genauen Grund für solche Blutungen kann ich dir auch nicht sagen. Aber wende dich doch einfach mal an deine Entbindungsklinik. Vielleicht ist es möglich, mit der Hebamme zu sprechen, die bei der Entbindung Dienst hatte? Falls nicht kannst du dir einen Geburtsverlaufsbericht anfordern. Hab ich auch gemacht und hab alles einschließlich CTG-Streifen bekommen.
Hoffe ich konnte helfen!
MfG KTF

Beitrag von mausepubi 08.11.10 - 13:26 Uhr

So einen Geburtsverlaufsbericht kann man einfach bei der Klinik anfordern? Hmm, danke für den Tipp. Das werd ich mal machen...

LG

Beitrag von kicherbaby 08.11.10 - 13:34 Uhr

Hi,

hatte im Feb. 09 eine Einleitung 14 Tage vor ET wegen Erkrankung bei mir.

Es wurde gleich mit Gel gestartet und ich bekam sofort heftige wehen, die aber am Mumu nichts bewirkten. Nach ein paar Stunden bekam ich auch sehr starke Blutungen und es mußte alles sehr schnell gehen. Hatte 4 Arzte und 2 Hebis im Kreißsaal und mein Mann mußte raus. Habe dann Wehentropf und PDA bekommen und die Kleine war dann auch bald da.

Habe bis heute auch noch keine richtige Erklärung bekommen, wo die Blutungen herkamen. Hab extra nochmal einen Termin beim Oberarzt vom KH gehabt (der war auch bei der Entbindung dabei), weil ich echt Angst habe das es sich diesmal wiederholt. Bin nun 34.ssw und werde wieder wegen Erkrankung 14 Tage vorher eingeleitet.

Das einzige was er vermutet ist, das ein Gefäß am Mumu oder an der Einhaut gerissen ist, als der Mumu anfing sich zu öffnen.

Werde mal sehen wie es diesmal wird....

Aber ich weiß genau wie du dich fühlst. Es ist einfach da dieses WARUM? Die Medizin ist heute so weit, aber wo so eine Blutung her kommt, weiß keiner:-(.

Hast du schon mal mit dem Arzt der bei der Entbindung war gesprochen? Mach doch mal einen Termin, vielleicht hilft es dir ja noch mal drüber zu sprechen. Bei mir war es trotz ungenauen Erklärungen doch etwas besser danach, wiel er mir den Eindruck machte, das es doch nicht so schlimm war, wie die Situation damlas auf mich wirkte. Hoffe ich auf jeden Fall.

Lg

Beitrag von mausepubi 08.11.10 - 13:52 Uhr

Ja, das beschäftigt einen, weil man Angst hat, dass es doch was schlimmeres war. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bei der Geburt irgendwie voll abwesend war. Ich kann mich kaum noch erinnern, welcher Arzt, bzw. Hebamme dabei war. Ich hab in einer Uni´klinik entbunden, mittendrin war noch Schichtwechsel der Hebammen. Alles irgendwie "verschleiert".
Ich muss mal sehen, ob ich an den Geburtsbericht rankomme und wenn dann immer noch unklarheiten sind, werde ich mich an die OÄ persönlich wenden.

Ich wünsch dir alles Gute für die Geburt. :-)

Beitrag von minnie85 08.11.10 - 18:30 Uhr

Hey, verabschiede dich von dem "die Medizin ist heute so weit"...dachte ich vor meinem Studium auch mal. Aber es gibt noch sooo viel was man nicht weiß oder kann. Daher ist es ganz normal.

Ich habe aber auch schon gehört, dass es auch starke Zeichnungsblutungen geben kann (also periodenstark!).

Beitrag von kicherbaby 08.11.10 - 20:23 Uhr

Hi mimnnie85,

es war nicht nur periodenstark, es war schwallartig bei jeder Wehe lag ich in einer Blutlache, die Hebi kam mit Unterlagen wechseln schon nicht mehr mit. Im nachher habe ich erfahren, das mein Mann aufm Flur stand und vor Angst geweint hat und das heißt bei ihm schon was.

Bei meiner ersten Geburt hatte ich überhaupt keine Blutungen nicht mal leichte SB. Dann ist so eine Erfahrung doch etwas anderes.

Lg

Beitrag von coconut05 09.11.10 - 10:23 Uhr

Hallo,

mein Sohn kam im Juni zur Welt und am Tag des ET bin ich morgens aufs Klo und habe echt heftig geblutet. Ich hatte voll Angst das sich die Plazenta ablöst. Aber im Krankenhaus konnten sie keine Ursache finden. Der Muttermund hatte sich etwas geöffnet, wahrscheinlich daher die Blutung. Aber es war wirklich viel und ich habe mich sehr erschrocken.
Mein Mumu hatte aber auch schon in der Schwangerschaft immer mal geblutet und im allgemeinen habe ich bei beiden Geburten und auch danach sehr viel Blut verloren.

LG Sandra