Wechseljahre

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von ekieh68 08.11.10 - 13:10 Uhr

Ich leide seit einiger Zeit (ca 6 Monate) unter starken Depressionen .War diesbezüglich bereits beim Psychiater ,der mir ein Medikament verordnete Namens Paroxetin .
Noch länger habe ich Schmerzen in unterschiedlichen Bereichen wie Hüfte,Beckenboden für die keine orthopädische Ursache gefunden wird.
Seit 2 Monaten schmerzt mir ca 1 Woche vor der Periode die alle 28-32 Tage einsetzt nur die linke Brust in der äußeren Seite .
Brustschmerzen vor der Periode kenne ich von vor ca. 4 Jahren . Seit dem hatte ich diese nicht mehr . Genauer seit der Geburt meines 5.Kindes.
Zusätzlich ebenfalls ca.1 Woche vor der Regel habe ich ein seltsames Klopfen im Hals.
Irgendwie wie Herzklopfen ,aber dennoch hab ich das Gefühl es klopft in Kehlkopfnähe.
Ich kann dann nachts nicht einschlafen und wenn ich dann eingeschlafen bin ,schlafe ich sehr unruhig und wache oft wieder auf .
Seit 4 Wochen nehme ich nun das verordnete Medikament ,aber die Syntome vor der Periode sind nach wie vor da.
Ich bin in wenigen Tagen 42 Jahre .Meine Mutter war bereits im Alter von 39 in den Wechseljahren und auch sehr schnell da durch mit kaum Syntomen .
Meine Frage ist jetzt . Wie hoch ist die Tendenz ,das ich gar keine psychische Erkrankung habe sondern in den Wechseljahren bin ? Ich möchte nicht umsonst dies Tabletten lange Zeit einnehmen .
Macht ein Gynägologe einen Test um heraus zu finden ob es tatsächlich schon die Wechseljahre sind und muss ich die Kosten dafür selbst tragen?
Ich bedanke mich für eine Antwort

Beitrag von birti 08.11.10 - 13:29 Uhr

Hallo,

ich musste letzte Woche für einen Hormontest, der Aufschluss über die biologische Situation gibt, nichts zahlen. Als Argument dafür reichten die starken Kopfschmerzen, die ich seit längerer Zeit während der Regel habe und die Frage, ob ich noch bzw. wieder verhüten sollte (was bei mir nicht ganz so einfach ist, da ich keine Hormone nehmen sollte und NFP wegen erster Unregelmäßigkeiten ausfällt).

Mein FA hat übrigens gefragt, wie/wann die WJ bei meiner Mutter waren. Er meinte, sehr viel anders würde das bei mir nicht sein.

Viele Grüße,

b.

Beitrag von -kopfsalat- 08.11.10 - 16:29 Uhr

Wenn deine Mutter mit 39 Jahren in den Wechseljahren war, wirst du deine auch relativ früh bekommen.

Geh zu einem Gyn und lass es abklären.

Gruß
Salat

Beitrag von blacknickinblue 09.11.10 - 07:31 Uhr

Wie kommst Du darauf, dass sie die Wechseljahre auch früh bekommen wird?#kratz Mit Verallgemeinerungen wäre ich in solchen Fragen immer vorsichtig.

Meine Mutter war auch schon mit Ende 30 in den Wechseljahren, bei mir ist bis heute (bin 47) noch nichts zu spüren.

Gruß, B.

Beitrag von -kopfsalat- 09.11.10 - 08:09 Uhr

Moin,

Dann bist du eher die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt:-)

Ein Anhaltspunkt, wann die WJ auftreten, ist immer das Alter der Mutter. Das wird dir jeder Frauenarzt bestätigen.

Schönen Tag
Salat

Beitrag von picco_brujita 08.11.10 - 20:26 Uhr

ich habe das gleiche wie du - bin allerdings erst 34.
ich wollte von meiner gyn einen hormonstatus machen lassen - sie sagte aber, wenn ich meine regel noch habe, dann bin ich immer noch in der kurve der toleranz und das können wir uns sparen.
ich wollte mir auch schon die mirena ziehen lassen, hab es aber dann auf anraten der FA doch nicht gemacht da ich sonst tabletten schlucken müsste um die beschwerden noch mehr auszugleichen.
so schmiere ich mir ein östrogen gel auf den oberschenkel in der zweiten zyklushälfte und ich habe das gefühl, dass das hilft. das herzklopfen ist besser geworden und die schweißausbrüche in der nacht auch.
es sind definitiv wechselbeschwerden. manche frauen reagieren nun einmal sehr sensibel und auch sehr früh auf kleine schwankungen die andere frauen gar nicht merken.
eine tendenz kann dir niemand sagen. das wirst du raus finden müssen.
wenn du aber schon daran denkst, dann denke ich (selbst psychisch vorbelastet) dass da ein kleinwenig etwas dran sein wird.

versuch es doch einfach erst mal mit der hormontherapie und wenn es nicht besser wird, dann kannst du auch weiter schauen in richtung psychosomatik.

achso, wenn die FA meint, dass ein hormonstatus von nöten ist, dann zahlt das die kasse, da es vom facharzt angeordnet wurde.

lg
brujita

Beitrag von amy-2 09.11.10 - 09:36 Uhr

Hallo
Googel mal nach Progesteronmangel ( Wenn die Hormone verrückt spielen )

Progesteron ist das erste Hormon was zu Beginn der Wechseljahre weniger wird und versucht schon viele Beschwerden .
Bin mir sicher das Du viele Symthome kennst ;-)
L.G. amy

Beitrag von birti 09.11.10 - 11:29 Uhr

Oh jaaa!

b.

Beitrag von mother-of-pearl 09.11.10 - 14:38 Uhr

Hi,

wenn du diese Symptome in der zweiten Zyklushälfte hast, können sämtliche deiner Beschwerden durchaus hormonelle Ursachen haben! Das müssen aber noch lange nicht die Wechseljahre sein. Ich bin so alt wie du und habe eine Gelbkörperschwäche, d.h. in der zweiten Zyklushälfte fehlt mir Gestagen. Meine Symptome sind dann ähnlich wie deine, Gereiztheit, schlechte Stimmung, Durchschlafstörungen, manchmal Brustschmerzen und Wassereinlagerungen. Bei mir kommen noch Schmierblutungen ab ca. ZT 20 hinzu. In der ersten Zyklushälfte habe ich überhaupt keine Beschwerden und fühle mich pudelwohl. Im letzten Zyklus habe ich nun erstmalig ein Gestagen eingenommen (hatte mich bislang immer dagegen gewehrt) - und siehe da: mir ging es wunderbar, trotz 2. ZH! Sämtliche Beschwerden setzten entweder gar nicht oder erst viel später ein. Schmierblutungen hatte ich gar keine.

Ich würde dir raten, deine Beschwerden mal mit deinem Gynäkologen zu besprechen. Kann gut sein, dass er dir viel besser helfen kann, als der Psychologe.

LG