Psychosomat

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von leni2003 08.11.10 - 13:36 Uhr

Hallo @ all,
ich habe starke Schmerzen im Steißbein,-und Kreuzbandbereich. Nun bekomme ich seit 3 Wochen KG, aber leider erzielt es durch die starken Schmerzen nicht den gewünschten Effekt. Mein Krankengymnast bat mich beim Orthopäden abzuklären ob die Schmerzen organisch sein könnten. (ich bin vor ein paar Jahren ziemlich doll auf das Steißbein gestürzt) Da ich jetzt fast in der 18.SSW bin macht natührlich kein Orthopäde ein MRT. Nun war ich heute in der Sprechstunde und hatte gehoft das der Arzt einen US machen könnte. Er hat mich nur kurz angefasst und durch die Schmerzen bin ich dann ausgewichen, lieber wäre ich an die Decke gesprungen. Seine Diagnose, das ist Psychosomatisch und er könnte nichts machen. :-( Bei Wikipedia habe ich mich schon schlau machen können, was ein Psychosomat ist und welche Ausbildung dieser hat. Mich würde interessieren was der Arzt für Behandlungsmethoden hat?!
Wäre froh über ein paar Erfahrungsberichte!
Liebe Grüße
Yvonne

Beitrag von nanny7600 08.11.10 - 13:41 Uhr

Hi..

Der Arzt heißt nicht Psychosomat sondern Psychologe.

LG Nicole

Beitrag von leni2003 08.11.10 - 14:08 Uhr

Tag,
ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich meine einen Arzt der Psychosomatik und nicht der Psychologie. Da soll es einen Unterschied geben. Der Orthopäde hat den Begriff "Psychosomat" benutzt wenngleich er auch zugegeben hat, dass er von dem Bereich keine Ahnung hat. #aerger Ich möchte einfach nur ein paar Tipps und nicht über die Begriffe fachsimpeln! Trotzdem Danke!
LG
Yvonne

Beitrag von nanny7600 08.11.10 - 14:29 Uhr

Hi

Was ich damit sagen will...für Psychosomatische Beschwerden sind Psychologen und Psychotherapeuten die Fachärzte.
Das ist deren Job :-)

LG nanny

Beitrag von danat 08.11.10 - 15:29 Uhr

Es gibt Fachärzte für Psychosomatik und Psychotherapie. Das sind Ärzte mit entsprechender Facharztausbildung.
Psychosomat zu sagen ist nicht üblich, aber es ist einfach kürzer als Facharzt für ....
Bei anderen Facharztrichtigungen kürzt man ja auch ab und sagt Frauenarzt statt Facharzt für Frauenheilkunde.

Und es gibt Psychologen, die eine Therapieausbildung gemacht haben und dann Psychotherapeut sind.

Ich denke, in deinem Fall bist du bei einem Facharzt für Psychosomatik zunächst besser aufgehoben als bei einem Psychotherapeuten um überhaupt erstmal den Gründen besser auf die Spur zu kommen.

Liebe Grüße und gute Besserung.
Dana.

Beitrag von sandra7.12.75 08.11.10 - 20:22 Uhr

Hallo

Das geht so:

Psycho=Seele
Soma=körperlich

Das heißt dass deine Beschwerden Psychosomatisch sind und sprich etwas mit deiner Seele nicht stimmt.

Das diagnostiziert aber kein Orthopäde sonder wie die anderen geschrieben haben ein Psychologe.

Google mal nach dem Begriff Pyschosomatische Probleme.

lg

Beitrag von rienchen77 09.11.10 - 11:58 Uhr

Arzt für Psychosomatik

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychosomatik

wenn du einen suchst ruf bei der Ärztekammer an un die nennen dir einen in deiner Gegend...

lass dich hier nicht ärgern,....

Beitrag von ronjas_ma 08.11.10 - 14:33 Uhr

Hallo Yvonne,

ein MRT sollte kein Problem sein (googel mal). Ist wohl nur in den ersten drei Monaten nicht angezeigt. Und was das Wort (Psychsomat) betrifft, kann ich Dir nur sagen, dass es psychosomatische Störungen gibt, aber einen speziellen Arzt...#kratz. Lass Dich mal von nem guten Orthopäden untersuchen oder geh zum Rheumatologen. Alles Gute!

LG
Saskia

Beitrag von -kopfsalat- 08.11.10 - 14:55 Uhr

"Bei Wikipedia habe ich mich schon schlau machen können, was ein Psychosomat ist "

ahja. #kratz

Deine Schmerzen sind psychosomatisch. So die Diagnose des Orthopäden. Also eine Erkrankung deiner Psyche.
Es gibt Kliniken und auch Ärzte für psychosomatische Erkrankungen mit verschiedenen Therapieformen. Wende dich an deinen Hausarzt, anstatt dich weiterhin bei Wikipedia schlau zu machen.

Alles Gute
Salat

Beitrag von mulle0805 08.11.10 - 14:56 Uhr

Von einem Mediziner namens Psychosomat habe ich auch nichts gehört.
Psychosomatische Schmerzen werden von einem Therapeuten/Psychiater behandelt.
Da muss auf den Grund gegangen werden was belastet den Patienten das er sogenannte "Phantomschmerzen"hat.
Mein Mann litt selber an Psychsomatischen Schmerzen.Blutwerte,Ekg,etc alles war in Ordnung.Er hatte Zahnschmerzen an einem Zahn der eigentlich gar nicht weh tun darf plus noch anderes.
Er war in Behandlung bei einem Therapeuten und nun ist es besser.

Würde dir empfehlen bei deinem Hausarzt eine Überweisung für einen Therapeuten zu holen,wenn auszuschliessen ist das Organisch alles in Ordnung ist.Oder hol dir eine zweite Meinung von einem anderen Orthopäden ein.Ein Neurologe kann dich aber auch gut beraten.

LG

Beitrag von leni2003 08.11.10 - 16:37 Uhr

Es ist schon schlimm wie man bei Urbia belehrt wird wenn man sich nicht richtig auskennt. :-( Wenn ich mich 100%ig ausgekannt hätte, müsste ich hier nicht nachfragen. Ich wollte lediglich vorab Wissen was in der Therapiestunde der Psychosomatik so gemacht wird. Ich habe erst morgen einen Termin bei meiner Hausärztin und war einfach Neugierig. Nun denn, es war mir eine Lehre hier Fragen zu stellen und ich werde mich einfach in Geduld üben und die Fachärzte fragen. Den Ausdruck "Psychosomat" hat übrigens der Orthopäde benutzt und ich habe ihn wohl einfach unwissend übernommen.
Trotzdem vielen Dank an alle die mir wertvolle Tipps gegeben haben und mir das Fachgebiet etwas erklärt haben.
Liebe Grüße
Yvonne

Beitrag von litalia 08.11.10 - 16:48 Uhr

naja aber eigentlich weiß man das es keinen arzt namens "psychosomat" gibt.

zumal du sogar behauptet hast dich über einen psychosomat bei wikipedia schlau gemacht zu haben #zitter

Beitrag von bensu1 08.11.10 - 21:15 Uhr

is' ja gut jetzt! #augen

Beitrag von litalia 08.11.10 - 16:45 Uhr

was ein psychosomat für eine ausbildung hat???

ich versteh nur bahnhof.

der arzt glaubt das deine beschwerden PSYCHOSOMATISCH sind.

Beitrag von bienemaja1979 08.11.10 - 20:18 Uhr

Hallo Yvonne,
ich arbeite in einer Röntgenpraxis und man kann ein MRT bei Schwangeren machen. Sind ja keine Röntgenstrahlen.

Habe früher aber lange Zeit bei Chirurgen/Orthopäden gearbeitet und kann Dir aus Erfahrung sagen. Wenn ein Patient sich vielleicht etwas anstellt bei einer Untersuchung und der Arzt ist sowieso schon gestresst an dem Tag, kann es sein, dass man dann solche Kommentare zu hören bekommt.
Habe ich leider mehrfach erleben müssen.

Also: einfach diesen Besuch beim Arzt vergessen und zu einem anderem Arzt gehen.
Verletzungen am Steißbein tun furchtbar weh und ich kann verstehen, dass Du Schmerzen hast.

Alles Gute
Maja

Beitrag von picco_brujita 08.11.10 - 20:56 Uhr

hallo yvonne,

hast du die schmerzen auch schon immer seit dem sturz vor ein paar jahren oder kamen die jetzt erst in der letzten zeit?
du schreibst du bist in der 18 ssw - kann, wenn es erst seit der ss ist, auch damit zusammen hängen.
wenn du es schon lange hast, dann kann es gut sein, dass der schmerz sich in die nervenbahnen eingefressen hat und deine nerven dir einen kleinen streich spielen. das könntest du über einen neurologen klären lassen.
wenn es doch etwas psychisches sein sollte, dann hol dir eine überweisung zu einem therapeuten. vorsicht, die wartezeiten sind sehr lange.

denk dir nichts wegen den dämlichen antworten hier #augen - es gibt halt manche user, die alles wissen und nie was falsch sagen/schreiben -wie der schwab sagen würde "a käpsele" (sehr helle köpfchen)

lg
brujita

Beitrag von myimmortal1977 09.11.10 - 00:43 Uhr

Such Dir einen anderen Orthopäden. Schlechte Orthopäden gibt es wie Sand am Meer. Und wenn der nächste nichts ist, nimm den nächsten. Die Suche nach einem guten Orthopäden kann länger dauern, sonst bitte Deine FA um eine Überweisung mit genauer Beschreibung zur Diagnostik z. B. Erbitte US wegen Steißbeinbeschwerden. Dann klappt das!

Ein MRT darf man in der SS durchführen. Nur im ersten Trimeon sollte man vorsichtig sein. Viele Ärzte scheuen sich davor, weil sie angst haben, das die KK die Notwendigkeit nicht anerkennt und sie deshalb auf den Kosten sitzen bleiben. Da Steißbeinbeschwerden SS bedingt sein können, aber keine akute Sache darstellen können.

Es kann schon sein, dass Dein Steißbein durch den Sturz einen Schaden davon getragen hat, der nun durch die SS besonders hervor tritt. Dein FA sollte auch ein besonderes Interesse daran haben, zu gucken, was da los ist, da sich ggf. der Geburtsweg für Dich ändern könnte. Wer entbindet schon gern vaginal mit einem z. B. angebrochenen Steißbein?

Mein Orthopäde schickt einen immer die Röhre. Der hat allerdings den Krankenkassen auch den Kampf angesagt.

LG Janette

Beitrag von rienchen77 09.11.10 - 12:04 Uhr

ich habe jahrelang bei einen Orthopäden gearbeitet und oft Patientinen vom Gynäkologen vor und nachgeburtlich bei uns gesehen ....

es liegt häufig an den Hormonen die den Körper für die nahende Geburt vorbereitet...die Schambeinfuge dehnt sich, das Becken wird elastisch und die ersten Wehen werden auch schon mal Simuliert....mir taten die Damen so unendlich leid...mancheine hatte wirklich zu leiden...

in Notfällen hatte mein Chef auch mal lokal Schmerzmitte gespritzt aber nur unter strengster Gynakologischer Kontrolle...

leichte Chirotherapie auch, aber meist sinnlos weil ja alles gelockert ist...

vielleicht mal eine

Beitrag von myimmortal1977 09.11.10 - 14:46 Uhr

Sicherlich hast Du auch Recht, dass es lockerungsbedingt sein KÖNNTE.

ABER: Meiner Oma ist während der ersten SS durch den Druck des Kopfes auf das Steißbein (und es war nicht während der Geburt) das Steißbein gebrochen *autsch*.....

Also, so harmlos, in Bezug auf Lockerung, muss es nicht immer sein :-)

LG Janette

Beitrag von leni2003 09.11.10 - 15:05 Uhr

Danke :-) endlich jemand der mich versteht. Durch diesen Sturz beim Inlinern könnte auch mein Steiß angebrochen. Es ist eine Vermutung und die sollte der Orthopäde einfach nachgehen. Mich so abzubügeln war nicht sehr nett und gesetz dem Fall es sollte von der Psyche kommen, dann ist die Heilung ein langwieriger Prozess. Die Frage ist nur ob man eine Therapie anfangen sollte, bevor man das organsiche ausgeschlossen hat?!? Die Schmerzen sind durch den stetig wachsenden Bauch nun immer schlimmer geworden und üben wohl großen Druck aus. Ich habe noch nicht mal die Hälfte rum und frage mich wie ich noch 22 Wochen überstehen soll. Alles nicht so einfach und ich hoffe mir kann doch shcnell geholfen werden. Gegen die Psyche spricht, dass wir in der Kranekngymnastik schon kleine Erfolge zu verbuchen haben.
Ich danke Dir und einen schönen Tag noch
Yvonne

Beitrag von rienchen77 09.11.10 - 11:55 Uhr

Kreuzband ist am Knie...meinst du Kreusbein?

Beitrag von rienchen77 09.11.10 - 11:56 Uhr

z statt s...

aber ich habe auch oft arge Rückenschmerzen ohne das irgenwas zu finden ist....

Beitrag von leni2003 09.11.10 - 13:05 Uhr

Hallo zusammen,
danke noch mal an alle die geantwortet haben. ein MRT macht leider keiner bei uns in der Umgebung, das Problem ist dass die Ärzte die Verantwortung nicht übernehmen wollen. Ich habe in 6 Praxen angerufen und die haben alle verneint. Da kam mir die Idee mit dem Ultraschall. Das ich gleich von dem arzt abgestempelt werde konnte ich ja nicht ahnen.
Zu der anderen Geschichte, sorry wenn ich mich manchmal etwas falsch ausgedrückt habe. Nobody ist perfect und es ist schon schlimm wenn man den ganzen Tag von argen Schmerzen geplagt ist. :-( Ich habe hier im Forum einfach nach Antworten gesucht, mehr nicht.
Ich habe nachher meinen Termin bei der Hausärztin und die wird mir schon weiter helfen. Sie und auch der KG sind der Meinung, dass die Schmerzen auch eine organische Ursache haben müssen. Es wird sich schon jemand finden, der mir weiterhelfen kann. So schnell gebe ich nicht auf. Vielen Dank an alle, die mir wieder wertvolle Tipps gegeben haben. #sonne
Ganz liebe Grüße
Yvonne