An die "Verwöhnmuttis" - zweifelt ihr auch manchmal? Ausheulposting

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 15:32 Uhr

Grüßt euch!

Ich bin eine verwöhnende Mama (sagt man mir jedenfalls des öfteren ;-)) - mein Kleiner (16 Monate) schläft bei uns im Bett bzw. in seinem großen Bett, das gleich an unserem dran steht. Wenn er munter wird kommt er zu uns rübergekrabbelt.

Irgendwie ist aber der Wurm drin.

Ich muss mich manchmal 1,5 Stunden danebenlegen bis ich endlich weg gehen kann - wenn ich dann noch munter bin. Singen und Geschichten, Musik oder einfach nur Ruhe helfen nicht. Nachts wird er dauernd munter und wühlt und zappelt ewig rum, versucht sich auf mich drauf zu legen, will unter meinen Schlafanzug krabbeln, zerrt an meinen Händen usw.

In seinem eigenen Zimmer schläft er auch nicht besser.

Komischerweise schläft er bei meinem Freund super wenn ich arbeiten bin (2 mal im Monat eine Nachtschicht), obwohl der nix anderes macht. Da wird auch in einer viertel Stunde geschlafen, falls er noch wach sein sollte wenn ich gehe.

Bei meiner Schwägerin siehts GANZ anders aus. Der Kleine wird ins Bett gelegt, sie setzt sich daneben und singt kurz ein Lied und kann rausgehen. Durchgeschlafen wird sowieso.

Sie hat es so gehandhabt, dass sie nach 20 Minuten einfach raus ist aus dem Zimmer und wenn der Kleine geweint hat, hat sie ihn ignoriert bzw. ist nur kurz wieder rein...wie ferbern halt.

Von sowas halte ich garnix aber es scheint zu funktionieren.

Ich denke immer ganz neidisch daran wie problemlos mein Neffe schläft während ich Stunden zubringe um den Kleinen zum Schlafen zu bewegen. Erst diese Nacht war er 2 Stunden ab um 3 wach und hat gewühlt etc. Und so gehts schon immer.

Das schlimmste ist, dass sich ihr Sohn nicht anders verhält als meiner. Er klammert weniger, das ist aber auch ganz nett wenn man mal weg will.

In solchen Momenten kommen mir echt Zweifel ob mein Weg echt richtig ist. Ich gebe meinen Sohn immer meine Nähe und lass ihn nie schreien und trotzdem sehe ich in dem Verhalten zur Mama zwischen den beiden keinen Unterschied.

Wie soll ich aber anders Grenzen setzen?

Ich bin ganz verwirrt und weiß nicht mehr, welchen Weg ich gehen soll in der Erziehung von meinem Sohn. Mein Freund meint auch, er würde es ungern tun aber auch er kann einfach nicht mehr.

Zweifelt ihr auch manchmal?

Danke wer es geschafft hat zu lesen und ein doppeltes Danke für hilfreiche Antworten...

MfG

Beitrag von mamiskleinermann 08.11.10 - 15:43 Uhr

Hallo,

also helfen kann ich Dir nicht. Kann dir nur sagen wir haben es genauso gemacht wie deine Schwägerin. Unser Sohn (15 Monate) wird hin gelegt, bekommt seine Flasche, ich singe ihm was oder erzähle ihm noch was und dann steh ich auf und geh raus. Haben das aber schon seit seiner Geburt so gemacht. Wenn er weint gehe ich kurz rein, streichel Ihn und sage ihm das nun Nacht ist und nun alle schlafen und gehe wieder raus. Wenn er dann noch weint....nun gut dann lass ich ihn halt weinen. Mittlerweile weint er aber nicht mehr da er es nun akzeptiert und weiß das nun Schlafenszeit ist.
Meine Schwägerin hat es gemacht wie du und Ihr Sohn ist nun fast 3 Jahre. Sie haben weder nen festen Rythmus oft geht er erst um 23 Uhr ins Bett. Er ist morgends um 4 Uhr wach, geht nur mit ganz ganz viel Theater ins Bett und sie muss auch manchmal 2 Stunden dabei bleiben bis er endlich schläft.

Wie du es weiter handhabst das bleibt natürlich dir überlassen. Musst dir halt überlegen wie lange du das so machen möchtest. Bei mir würde es schon beruflich nicht gehen schließlich muss ich morgends früh raus.

LG

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:07 Uhr

Gerade dieses rausgehen obwohl er weint bring ich einfach nicht übers Herz! Ich hätte ja kein Problem damit wenn er nur vor sich hinmeckert, aber er schreit panisch los als wäre sonstwas.

Bis jetzt gehts es noch so aber ab Juli muss sich das geändert haben, dann muss ich auch wieder los.

Beitrag von sista04 08.11.10 - 15:48 Uhr

Hallo Verwöhnmutti !

Schätzomativ bin sind wir auch solche Verwöhneltern wir ihr.
Unser Sohn (wird mittlerweile drei) schläft auch nicht alleine ein.
Wir legen uns dazu, dann schläft er nach Vorlesen udn dann Licht aus udn dann NOCH Geschichte erzählen ein. Gestern z.B. bin ich miteingeschlafen, bin dann um 20.00 Uhr eingeschlafen !!! Scheine es aber gebraucht zu haben ;-) In der Nacht war er dann munter, da er gehustet hat, stark. Ist mit Geschichtenerzählen eingeschlafen.
Ich beneide auch die Eltern, die ihr Kind reinlegen, weggehen und es schläft alleine ein. Ich denke, dass haben wir IRGENDWO bzw. irgendwann versäumt ...
Habe mal mit meinem Nochnicht-Schwager gesprochen, der hatte die Kinder auch erst ab 30, beide sind Vorzugsschüler, er Diplomingenieur und er hat mir gesagt: ZUVIEL GEBORGENHEIT HAT NOCH NIEMANDEM GESCHADET. Also soviel dazu ! Die waren teils zu viert im Bett.
Vielleicht etwas später, frag mich nit wann, wird er auch alleine gehen und spätestens mit 15 wird er dich bzw. meiner mich, SICHER nicht mehr dabei haben wollen ...

In diesem Sinne denke ich, dass wir das schon nicht sooo falsch machen, obwohl es schon anstrengend ist. Ihr könnt ja probieren, ihn alleine hineinzugeben in sein eigenes Bett .. und wenn er kommt, nach dem Einschlafen ihn wieder in sein Bett zu geben, wenn man denn nicht selbst zu faul ist zum aufstehen :-p (soll mir schon so passiert sein)


Alles Liebe und viele Kräfte

sista04

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:11 Uhr

Ja, ich lass auch meistens den Spruch "spätestens mit der 1. Freundin wirds ihm dann zu peinlich sein, bei uns mit im Bett zu schlafen". Aber es schlaucht irgendwie und da mein Freund abends spät heimkommt würden wir wenigstens die Zeit gern für uns haben aber meistens lieg ich ja im Bett und warte auf die Schlaf-Fee :-(

Wir haben es mal eine Woche probiert mit dem eigenen Zimmer. Es war grauenhaft. Alles zwei Stunden war er wach und nur schwer zu beruhigen, da haben wir ihn wieder rüber geholt. Und zum Einschlafen musste ich trotzdem eine Stunde danebensitzen.

Beitrag von fbl772 08.11.10 - 15:51 Uhr

Hallo Verwöhnmama,

ich bin auch eine :-) und ich zweifle nicht !!!
Mein Kleiner ist jetzt 29 Monate und ich lege mich trotzdem zu ihm in sein Kinderbett und bleibe bei ihm bis er einschläft. Das dauert in der Regel 10 - 20 min. Er will unbedingt Nase an Nase mit mir liegen und fühlt mir dann hin und wieder am Hals oder am Ohr rum - bis er eben schläft. Ich liebe diese Momente, wo wir beide sehr entspannt sind.

Es war als Baby unmöglich, dass er sich ablegen ließ ... ich trug ihn oder stillte ihn in den Schlaf, bin jederzeit bei ihm, wenn er nachts ruft und hole ihn zu uns.

Im Alter von 15 - 17 Monaten hatte er auch mal eine Zeit, da war er extrem unruhig bzw. stand dann um 5 Uhr bereits auf oder hat sich zum Schlafen auf mich gelegt so nach dem Motto - nicht dass ich nochmal aufstehen kann ... aber ich bin bei allen Phasen immer bei unseren Ritualen geblieben und Zeiten und es hat sich immer alles wieder von ganz alleine eingepegelt.

LG
B

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:14 Uhr

Gegen 20 Minuten hätt ich nix, bei uns zieht sich das aber ewig hin...manchmal 1,5 Stunden bis ich mich wegschleichen kann. Ich hab kein Problem damit mich mit hinzulegen, aber die Dauer schlaucht. Da ist man dann selber todmüde oder schon eingeschlafen.

Rituale gibts bei uns schon immer. Ich frag ihn auch immer um 7 ob er ins Bett schlafen möchte. Er nickt dann und geht von selbst ins Schlafzimmer. Aber dann schlafen? DAS DAUERT.

Ich hab ihn bis vor einem Monat auch noch in den Schlaf gestillt, dann von heut auf morgen wollte er nicht mehr. Aber es war vorher schon so, dass er dann abgedockt hat und noch rumgezappelt hat oder oder.

Beitrag von expressi 08.11.10 - 16:17 Uhr

Hallo,

Ich verstehe immer nicht, das es nur das eine oder andere "Extrem" geben muss. Meine Kinder mussten noch nie alleine weinen. (Klar, mal im Auto auf der Autobahn, wenn ich gerade eingeschäumt unter der Dusche stehe etc. ..#schwitz)
Trotzdem schlafen beide (3Jahre und 7 Monate) in ihren eigenen Betten ein und durch.
Beide haben die ersten Monate in einem Beistellbettchen neben mir gelegen. Als es dann langsam feste Rituale abends gab, hab ich beide in ihren Zimmern ins Bett gelegt (normalerweise so gegen 19 Uhr.). Ich habe ein Lied gesungen, noch eine Weile Händchen gehalten, dann sind sie eingeschlafen. Ganz friedlich ohne eine einzige Sekunde geschrei.

Wenn meine Kinder mich brauchen, weinen sie#schrei. Dann bleib ich selbstverständlich da, nehme sie nochmal auf den Arm, laufe schuckelnd durch die Gegend etc. Was immer meine Kinder halt brauchen. Grad gestern habe ich den Kleinen in den Schlaf getragen, weil er Zähne #schwitzbekommt und ohne mich nicht schlafen wollte.

Trotzdem ist der Normalfall eben der geschilderte. Ich bringe die Kinder entweder mit einer Geschichte oder eben einem Lied ins Bett, verlasse nach ein paar Minuten das Zimmer, die Kinder schlafen.

Manchmal (vielleicht 2x im Monat oder so) kommt meine Große Nachts in unser Bett, da möchte sie nicht alleine sein. Vollkommen ok für uns.

Du musst doch Deinen Sohn nicht weinen lassen, kannst ihn aber doch trotzdem versuchen, in seinem eigenen Zimmer hinzulegen. Wo genau ist denn das Problem?#kratz

Viele Grüße

Expressi

Beitrag von alkesh 08.11.10 - 16:47 Uhr

< Ich verstehe immer nicht, das es nur das eine oder andere "Extrem" geben muss. >

Gewöhn Dich dran, das ist hier so ;-)

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:18 Uhr

Das Zwischending funktioniert einfach nicht bei uns. Ich kann 5 Geschichten erzählen oder 3 Lieder singen oder oder oder, es geht nicht. Es dauert trotzdem ne Ewigkeit bis er schläft. Egal ob um 7, 8 oder um 9. Nur wenn wir mal auf einer Feier länger unterwegs sind pennt er dann völlig ko ein.

DA liegt das Problem - ich dächte ich hätte es genügend beschrieben. Er schläft noch schlechter im eigenen Zimmer. Deswegen bleibt mir nur Familienbett mit danebenlegen oder eben rausgehen und weinen lassen. Nicht jeder ist so glücklich und bekommt sein Kind so schnell ins Bett.

Beitrag von haseundmaus 08.11.10 - 19:16 Uhr

Hallo Expressi,

ich kann das so unterschreiben. Ich hab Lisa auch noch nie weinen lassen und sie schläft auch so ziemlich von Anfang an in ihrem eigenen Bett in ihrem Zimmer. Ich sehe da auch kein Problem.
Die Tochter einer Freundin von mit ist 7 Jahre alt und sie kann auch immer noch nicht allein schlafen. Sie ist es einfach gewöhnt bei ihrer Mutter im Bett zu schlafen. Oder allein in der Badewanne zu sitzen, kennt sie auch nicht. Jetzt bereut meine Freundin doch etwas, dass sie das nicht ein bisschen in Grenzen gehalten hat und wünscht sich heute etwas mehr Freiraum.

Ich finds nicht schlimm, wenn man sein Kind mal mit in sein Bett nimmt. Aber wenn sie mit 15 Monaten oder älter noch nicht allein einschlafen können und man ewig daneben sitzen muss und sich kaum traut aufzustehen, find ich hat man was falsch gemacht. Oder man darf sich nicht beklagen, immerhin hat man seinem Kind das so beigebracht.

Manja mit Lisa Marie, 13,5 Monate alt #sonne

Beitrag von summerfeeling 09.11.10 - 12:57 Uhr

Hallo!

Ich find's ehrlich gesagt sehr dreist zu sagen"dann hat man was falsch gemacht".

Schon mal dran gedacht, dass Kinder nunmal verschieden sind. Bei dem einen Kind funktioniert etwas, was bei einem anderen gar unmöglich wäre....

Also einfach dankbar sein, wenn ein- und durchschlafen so gut läuft, aber nicht anderen Müttern Unfähigkeit unterstellen!!!

Mein Beispiel: der Grosse war ein sehr schlechter Schläfer. Alleine einschlafen war undenkbar. Die erste Nacht durchgeschlafen hat er mit 3 Jahren und 2 Monaten. Alleine einschlafen kann er seit er 3 Jahre alt ist. Heute schläft er jede Nacht in seinem Bett durch.

Der Kleine ist die ersten 9 Monate alleine in seinem Bett eingeschlafen und..... Kann es jetzt mit 1,5 nicht mehr! Na und, jetzt wird er halt auch in den Schlaf begleitet und wird es auch noch lernen!!!!

Gruß Steffi

Beitrag von fraukef 08.11.10 - 17:02 Uhr

Ich sehs genauso wie Expressi, wir leben doch nicht in Extremen - und es gibt auch ein Zwischending...

Meine Kinder haben von Anfang an im eigenen Zimmer geschlafen - ohne Weinen übrigens - das war einfach so... Und meine 2 habens mitgemacht. Das ging wunderbar und ohne jegliche Probleme bis Judith 2,5 Jahre alt war. Dann fing sie wohl an zu träumen - und der "nächtliche Terror" ging los...

Unser Weg im Moment ist, dass Judith abends in ihr Bett gehen MUSS. Wir setzen uns dazu - wir sind bei ihr - aber es geht in ihr Bett in ihrem Zimmer. Wir versuchen, dass sie alleine einschläft - oft klappt es - wenn nicht bleiben wir dabei, bis sie schläft.

Warum mir das so wichtig ist? Ganz einfach - weil ich als Mama auch irgendwann Feierabend hab. Und ganz ehrlich - den hab ich erst, wenn die Kids im Bett sind. Das ist Zeit, die mein Mann und ich für uns und auch für unsere Partnerschaft brauchen. Das ist für uns wichtig.

Nachts handhaben wir das Ganze anders. Wenn Judith nachts aufwacht (und das passiert regelmäßig), dann darf sie zu uns ins Bett kommen, das weiß sie auch. Sie wacht meist auf, wenn sie Angst hat - und da muss bei uns keiner allein bleiben. Meine Motivation nachts ist aber auch ne andere - da will ich weiterschlafen. Ein Kind bei uns im Bett stört mich nicht. Zumal Judith sich dann wirklich zwischen uns legt und schläft. Da würde ich es aber als extremst störend empfinden, ne Stunde bei Judith am Bett sitzen zu "müssen" - da hab ich nachts schlichtweg keine Lust zu,... (und abgesehen davon klingelt morgens um halb 6 auch mein Wecker, weil ich zur Arbeit muss...)

Wenn ich jetzt nur von Judith rede, dann liegt das daran, dass sich das Problem bei Felix noch nciht stellt. Obwohl er auch nie großartig weinen musste, schläft er noch wunderbar durch - mal schauen, wie lange noch... Vielleicht liegen wir ja bald nachts auch zu viert im Bett...

Insofern - wir ferbern sicher nicht - aber es gibt Regeln, mit denen wir alle (auch wir Eltern ;-)) gut klar kommen.

LG
Frauke

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:22 Uhr

Für das von Anfang an im eigenen Zimmer schlafen ist es nun zu spät ;-) aber das wär mir auch zu stressig gewesen, er war oft munter und jedesmal rüberrennen und dann stillen und dann wieder zurück...nee.

Er wird ja abends dann alleine gelassen und schläft so 3 Stunden im eigenen Bett. Dann wird er munter und er krabbelt ins Große (norfmal liegen wir da auch schon im Bett.) Und dann wacht er ständig auf und zappelt, wühlt etc. Auch ins eigene zurücklegen klappt nicht, da wirds noch schlimmer.#

Ich hab wohl den Absprung verpasst #gruebel

Die Extreme führ ich halt nur an weil der Mittelweg nicht funktioniert. Da ist nix mit ein bissel singen oder erzählen. Wenn ich dann gehen will schreit er. Also entweder zurück und warten bis er pennt (also wieder stunden verplempern) oder eben ignorieren/ferbern.

anders weiß ich mir nicht zu helfen.

Beitrag von fraukef 08.11.10 - 18:28 Uhr

"Für das von Anfang an im eigenen Zimmer schlafen ist es nun zu spät aber das wär mir auch zu stressig gewesen, er war oft munter und jedesmal rüberrennen und dann stillen und dann wieder zurück...nee."

zu spät ja ;-) - was ja auch nicht schlimm ist - wer weiß schon, was richtig und was falsch ist... Wir sind ja nicht im Mathe-Unterricht ;-) ABer den Stress wars mir wert... Ich hatte nen bequemen Stillsessel im Kinderzimmer - dann ging das ganz gut!

16 Monate ist natürlich ein schwieriges Alter - ich rede im Zweifelsfall mit Judith, wenn sie mal zu arg rumturnt... Und ich sag ihr dann, dass in unserem Bett jetzt geschlafen wird - wenn sie strampeln will, muss sie in ihr Bett gehen... Aber dafür ist dein Junior wohl noch zu klein...

Ich seh das ganze Thema immer recht leidenschaftslos: So lange etwas funktioniert, ist das der richtige Weg. Wenn etwas nicht mehr (oder nicht mehr gut) funktioniert, muss man es ändern...

Und Eure Schlafsituation scheint nicht mehr gut zu funktionieren. Zumindest für DIch / Euch nicht... Ich glaub ich würd an Deiner Stelle versuchen, Junior ins eigene Zimmer auszuquartieren. Obs gleich ferbern sein muss, weiß ich nicht, vielleicht bekommt ihr es ja auch mit dazu setzen hin... Oder ihr probiert was ganz anderes - holt ein Gitterbett oder ein Reisebett (wenn Dein Kleiner schon im großen BEtt schläft) - lasst das Bett bei euch im Zimmer - aber mit ein wenig Abstand zu Eurem Bett? Dann seid ihr noch so halb dabei... Oder euch fällt noch was anderes ein ;-)

LG
Frauke

Beitrag von gothicmuttsch 09.11.10 - 09:49 Uhr

Also etwas verstehen tut er schon, wenn ich frage ob wir ins Bett wollen nickt er ja auch und geht los...

Gitterbett geht nicht weil er rausklettert, deswegen haben wir jetzt ein großes Bett gekauft.

Ich kürze jetzt erstmal den Mittagschlaf, vllt hilft das ja schon.

Beitrag von anarchie 08.11.10 - 17:06 Uhr

Hallo!

ich habe 4 Kinder, die nie weinen mussten, immer im familienbett willkommen waren und sind...

nein, ich zweifle nicht.

Weil ich es normal finde, dass so kleinen kinder nicht alleine schlafen wollen,
das ist ihre natur,
ebenso, dass sie nicht durchschlafen.
ich finde das nicht schlimm und gebe ihnen von herzen gerne diese Geborgenheit in meinem Arm einzuschlafen.

Und es wird anders...es sind nur sehr wenige jahre, in denen unsere Kinder uns so brauchen - und die sind schneller herum, als einem lieb ist..

Mein Ältester ist 8 , geht auf der pipe skateboarden und spielt Schlagzeug...cooooooler Typ;-) - und ich denke wehmütig daran, wie mein kleiner blonder Engel abends an meiner brust und später in meinem arm eingeschlafen ist...


Geferberte Kinder verhalten sich vielleicht nicht immer anders...aber die Erfahrung, dass ihr rufen und wenienn ignoriert wurde, die ist ihr Leben lang in ihnen.
Und in jedem moment, wo dein Kind nicht weint, weil du bei ihm bist, hast du doch schon etwas gewonnen - einen geborgenen Augenblick für dein Kind.:-)

davon ab gibt es einafch vershciedene schlaftypen..

lg

melanie mit den 4 Kurzen(8,6,3,1)

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:26 Uhr

An sich stört mich weder das Aufwachen noch das Familienbett. ABER eben das manchmal stundenlange warten, dass er endlich schläft (ich möcht ja auch mal Zeit mit meinem Schatz verbringen ;-)) und dann das nächtliche Dauerwühlen und rumgezerrre an mir über 2 Stunden oder so hinweg. Ich bin morgens klipperklar. Mittags klappt es doch auch, da schläft er in max. 20 Minuten weg.

Beitrag von sista04 08.11.10 - 21:56 Uhr

Hallo,

noch ein kleiner Tipp: Vielleicht legst du ihn mittags nicht mehr hin, so ist er abends soo müde, dass er sicher etwas schneller einschläft.
Ich weiß, sie sind dann lästig, aber einen Versuch wäre es wert, so beschäftigst du dich dann halt intensiv mit ihm, wenn er mittags schlafen sollte, hast aber abends dann mehr zeit ....

einen Versuch würde ich starten, meiner hat dann auch nciht mehr mittags geschlafen, aber wie gesagt, jedes Kind ist verschieden ;-)

nochmal lg
sista04

Beitrag von gothicmuttsch 09.11.10 - 09:45 Uhr

Also ich glaub ganz ohne kommen wir nicht klar, er pennt ja manchmal beim Essen schon halb ein.

Ich hab letztens erst den Mittagschlaf von 3 auf 2 Stunden gekürzt, ich werds mal mit einer halben Stunde weniger versuchen :-)

Beitrag von anarchie 09.11.10 - 07:59 Uhr

Da würde ich auch sehen, dass er einfach müder ist...

Oder ist er müde, und kommt nicht zur Ruhe?
Was macht er denn, bevor es an Bettchen-fertigmachen geht?

LG

Beitrag von gothicmuttsch 09.11.10 - 09:47 Uhr

Klar ist er da müder, wer die Nacht 2 Stunden rumwühlt ;-)

Er reibt sich immer schon die Augen und ist wirklich müde, kommt aber nicht zur Ruhe. Ich glaub weil er weiß das sein Papa gegen 8 heimkommt, vielleicht will er ihn noch sehen und hält sich deswegen wach - haben so kleine Kinder schon so eine gute innere Uhr?

Um 18 Uhr essen wir bis so halb sieben, dann gucken wir noch ein Buch und hören sein Lieblingslied. Dann zieh ich ihn um, wir gehen Zähne putzen und dann gehts ins Bett. Also nichts aufregendes.

Beitrag von jumarie1982 08.11.10 - 20:24 Uhr

#verliebt
haaaach, schön!

Beitrag von mamiskleinermann 08.11.10 - 17:25 Uhr

Mh... hab grad überlegt ob es vielleicht sein kann das er noch nicht richtig müde ist... Mein Sohn schläft Abends innerhalb 5 Minuten ein. Vielleicht liegt da ja das Problem.

War nur so nen Gedanke, denke du kennst dein Kind da am besten.

Lg

Beitrag von gothicmuttsch 08.11.10 - 17:30 Uhr

Dachte ich auch aber wir haben von 7 bis 10 schon alles durch. Ja, gegen 9 bis um 10 schläft er dann schnell aber das ist mir zu spät, da schlaf ich ja dann selbst mit. Und um 6 oder 7 früh ist wieder Schluss. Dazu 2 Stunden Mittagschlaf, die hab ich auch schon von 3 Stunden gekürzt weil ich dachte, es liegt daran #kratz Vielleicht braucht er in seinem zarten Alter nur noch 10 Stunden gesamt und ich muss durch #zitter

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