Sturz im Kindergarten gehabt - jetzt Angst vor Kindergarten

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von annette-b 08.11.10 - 16:02 Uhr

Hallo!

Wie würdet Ihr denn versuchen, Eurem Kind zu helfen? Unsere Tochter (2) ist letzte Woche ganz fies im Kindergarten gestürzt (ist wohl beim Turnen umgerannt worden und volle Länge aufs Gesicht geknallt - die Arme...). Als ich sie abgeholt hatte, hatte ich sie noch nie so verunsichert gesehen... Naja, auf jeden Fall, so gerne sie bisher immer in den Kindergarten gegangen ist, umso so angstvoller ist sie jetzt. Heute morgen wollte sie sogar wieder einfach umkehren und nach Hause gehen. Wenn sie dann einmal da ist und "angekommen" ist, ist die Welt wieder völlig in Ordnung. Sie tut mir nur so leid, dass sie, wenn wir losgehen wollen, so angstvoll ist. Vorher war es eine große Freude... Was würdet Ihr denn tun?

Danke für die Antworten!

LG Annette
mir Lorena (2), Nathanael (11 Monate) und Baby im Bauch :-)

Beitrag von tagpfauenauge 08.11.10 - 18:22 Uhr

Hi,

so etwas ähnliches hatten wir neulich auch.

Mein kleiner Engel ist zwar "schon" 4,5, aber ich denke, es ist vergleichbar.

Meine Maus war auf der Vogelnestschaukel und andere Kinder haben Anschwung gegeben. Auch grössere Jungs. Irgendwann war es so hoch und sie hatte Angst und hat gesagt, dass sie raus will.

2 von den grösseren Jungs haben gesagt, sie darf nicht raus und haben immer weiter und höher geschaukelt.

Das habe ich erst am nächsten Morgen erfahren, als meine Kleine - das erste Mal überhaupt - nicht in den Kindergarten wollte.

#heul #heul #heul #heul "Ich will nicht wieder so festhalten, dass mein Herz rausfällt"

Ich habe ihr gesagt, dass wir das mit der H. oder der S. besprechen, dann wird alles wieder gut! (Erzieherinnen in der Gruppe)

Das wollte sie auch. Also habe ich mit der H. gesprochen. Wir waren uns einig, dass die Jungen ihr nichts Böses wollten sondern nicht erkannt haben, dass sie ihr wirklich Angst machen. Es sind halt Kinder und so im Spiel. Aber sie müssen die Grenzen lernen.

Da hat mir die Erzieherin am morgen zugesagt, dass das ein Thema (keine böse Ermahnung sondern objektiv) im Stuhlkreis wird.

Natürlich nicht: Der J. hat die K.... sondern:

Was tu ich, wenn ich was nicht möchte?
Wie erkenne ich, dass das Spiel zu Ende ist?
Fazit: Wir wollen niemanden weh tun sondern zusammen spielen.

So etwas in der Art.

Als ich meine Kleine abgeholt habe und gefragt, ob sie sich wieder mit J. vertragen hat, meinte sie nur: Mama, das war gar nicht wie ich dachte und auch gar nicht wie J. dachte. Aber jetzt wissen wir es.

Was soll das Gelabere von mir? #bla
Rede mit den Erzieherinnen!

Wenn sie "was taugen" haben sie Ausbildung, Schulung und Erfahrung, um die Sache kindgerecht zu klären.

Eben um festzustellen: Es wollte niemand, dass du dir wehtust / du Angst hast.

vg