Naturarzneien für alle möglichen Fälle - etwas länger

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von eva1075 08.11.10 - 16:18 Uhr

Hallo Mädels,

eine Freundin von mir war heute beim FA und hat eine Menge Tipps bekommen. Die hat sie mir weitergegeben und ich möchte euch nun daran teilhaben lassen. Vielleicht könnt ihr ja das eine oder andere nutzen.

Bewährte Naturarzneien bei Kinderwunsch:

Bei Neigung zu Fehlgeburt:
Folsäure: Einen Folsäuremangel sollte man unbedingt vor der Schwangerschaft beheben.
Alchemilla Urtinktur von ALCEA: Zwei Mal täglich 7 Tropfen bis zum Abstillen.
Corpus luteum D6 von Staufen-Pharma: Zwei Mal täglich 5 bis 10 Globuli; bei erfolgter Empfängnis sollte das Mittel die gesamte Schwangerschaft über eingenommen werden.
Kalium carbonicum D6: Zwei Mal täglich 5 bis 10 Globuli. Das Mittel ist bei ziehenden Rückenschmerzen sowie bei Neigung zu Fehlgeburt in den ersten drei Monaten angezeigt.
Bryophyllum 50% Pulver von Weleda: Bewährt sind zwei Mal täglich eine Messerspitze, um frühzeitiger Wehentätigkeit entgegenzuwirken.

Bei Gelbkörperschwäche:
Agnus castus: Bewährt hat sich kurmäßige Einnahme von Agnus castus-Präparaten über zwei bis drei Monate hinweg (weiteres siehe Text).
Alchemilla Urtinktur von Alcea: Zwei Mal täglich 7 Tropfen (siehe oben).
Corpus luteum D6 von Staufen-Pharma: Zwei Mal täglich 5 bis 10 Globuli (siehe oben).
Pulsatilla D12: Zwei Mal täglich 5 Globuli; das Mittel ist vor allem bei Gelbkörperschwäche mit Brustschwellung und Stimmungsschwankungen vor der Regel angezeigt.

Zur Anregung des Eisprungs:
Alchemilla Urtinktur von ALCEA: Bewährtes Frauentonikum; zwei Mal täglich 7 Tropfen.
Argentum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli in der ersten Zyklushälfte. Das Mittel kann bei frühzeitig eingetretenen Wechseljahren sowie bei Unterfunktion der Eierstöcke hilfreich sein. Achtung: Nicht bei Myom oder Zysten einnehmen!
Cuprum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli in der ersten Zyklushälfte .
Follikelhormon synth. D12 von Staufen-Pharma: Bewährt hat sich die gezielte Einnahme zur Anregung des Eisprungs am 8., 10. und 12. Zyklustag morgens nüchtern 10 Globuli.
Jodum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli. Nicht bei Schilddrüsenüberfunktion einnehmen!
Pulsatilla D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli rund um den errechneten Eisprungstermin.

Bei Sperma-Allergie:
Urtica Urtinktur von Alcea: Zwei Mal täglich 5 Tropfen. Das Mittel sollte bei Allergien viele Wochen lang eingenommen werden; eine billigere Alternative wäre frischer Brennnesseltee.
Calcium carbonicum D6: Zwei Mal täglich 10 bis 15 Globuli. Das Mittel kann prinzipiell jede Allergiebehandlung unterstützen, es sollte jedoch lange Zeit eingenommen werden.
Histaminum D12 von Staufen-Pharma: Längerfristig ein bis zwei Mal täglich 5 Globuli.
Außerdem ist es bei Allergien sinnvoll, Stress zu reduzieren, den Körper zu entgiften (z.B. Frühjahrskur), eine Eigenblutbehandlung durchzuführen und sich eiweißarm zu ernähren.

Bei Entzündungen:
Lokaltherapie mit Knoblauch: 7 bis 14 Tage lang jeden Abend eine geschälte Knoblauchzehe in die Scheide einführen und morgens wieder entfernen.
Medorrhinum D30: Zunächst nur einmalig morgens nüchtern 10 Globuli im Mund zergehen lassen - sehr reaktionsfreudige Arznei, sollte daher nur in Absprache mit erfahrenen Homöopathen eingenommen werden.

Bei Übersäuerung:
Alkala N Pulver von Sanum: Bewährt hat sich die sechs bis acht Wochen-Kur, wobei morgens nüchtern ein Messlöffel in Wasser eingenommen wird. Während dieser Kur sollten säuernde Nahrungsmittel wie Zucker, Fleisch, Alkohol und Kaffee reduziert werden.
Natriumbikarbonat: Bei saurem Scheidenmilieu kann man einen Teelöffel Natriumbikarbonat in 100 ml Wasser auflösen und mit Hilfe einer Einmalspritze kurz vor dem Geschlechtsverkehr zur Scheidenspülung gebraucht werden. Achtung: Nicht bei Entzündungen anwenden!

Zur Anregung der Spermienbildung:
Argentum metallicum D6: Zwei Mal täglich 10 Globuli zur Anregung der Keimdrüsen.
Brennnesselsamen: Zwei Mal täglich ein Esslöffel auf Brot, im Salat oder pur einnehmen.
Vitamin E: Lassen Sie sich vom Apotheker ein Präparat empfehlen.
Zink: Ein Mangel führt zu verminderter Spermienproduktion, betroffen sind vor allem Diabetiker und Vegetarier. Lassen Sie sich vom Apotheker ein Präparat empfehlen.

Außerdem sollten Genussgifte wie Alkohol, Kaffee oder Nikotin reduziert werden. Ferner hilft viel Bewegung, da die Hoden bei sitzender Lebensweise überwärmt werden und weniger Spermien bilden. Die gezielte naturheilkundliche Behandlung von Verdauungs-, Leber- oder Nierenschwäche kann ebenfalls die Spermienbildung verbessern.

Außerdem kann folgende Teemischung förderlich sein: Angelika-, Brennnessel- und Liebstöckelwurzel mit Männertreu und Pastinakwurzel zu gleichen Teilen mischen. Zwei Teelöffel pro Tasse heiß überbrühen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen; mindestens sechs Wochen lang täglich zwei Tassen.

Beitrag von luca252007 08.11.10 - 16:21 Uhr

danke

Beitrag von silleschatz 08.11.10 - 16:51 Uhr

Danke schön!!!!

Da werde ich doch mal wieder etwas Kalium besorgen...

LG