Angst vorm ersten Arbeitstag ........

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von sahne1508 08.11.10 - 17:48 Uhr

Hallo ...erstmal an alle ...ich bin ganz neu hier ...bin 34 Jahre jung und hatte im Sep.2010 eine Stille Geburt ....nun möchte ich nächste Woche wieder anfangen zu arbeiten ...ich freue mich auch schon ( bin Erzieherin im KIGA ) allerdings habe ich angst wie ich das anfangen soll ....die Kinder sind absolut nicht das Problem ...die Eltern und Kollegen ...sind meine Bauchweh ...niemand hat sich von denen gemeldet obwohl sie gewust haben was passiert ist.
Dann bin ich einen tag hin weil ich dachte das hilft vielleicht ...aber seit dem habe ich auch wieder nix gehört .....
Ich habe schon überlegt ob ich was an die PINWAND schreibe ...aber #gruebel was ...ich weis gar nicht wie ich anfangen soll ..hat einer eine Idee #zitter#schwitz

ich wäre soooooo dankbar dafür #liebdrueck

Beitrag von verzweifelte04 08.11.10 - 17:59 Uhr

hallo!

#liebdrueck tut mir sehr leid!

ich hatte auch eine stille geburt und donnerstag ist mein letzter tag mutterschutz..

ich hab panische angst davor, ich hab keine netten kollegen, also ein paar schon... aber der rest hat mich sogar im frühzeitigen mutterschutz zu hause so aufgeregt, dass ich frühzeitige wehen bekam...

jetzt soll ich mich da wieder hinsetzen.. toll.. nur 2 kollegen hab mir etwas geschrieben oder angerufen nach der stillen geburt unseres Raphaels.

der rest tut als wär nichts gewesen.. als wär ich nur im krankenstand gewesen oder so.. ich weiß es ist nicht einfach für außenstehende, aber wie ist es denn für uns betroffene???? ..wenn man ignoriert wird???

wär es denn so viel verlangt, wenn nur ein kurzes tut mir leid oder so kommt? ..was ist denn so schwierig dran? ..im zeitalter der e-mail und sms muss man nicht mal jemanden direkt ansprechen.. aber das haben ja nicht mal meine "besten freunde" geschafft....

ich werde behandelt als hätte ich eine hochansteckende krankheit, man verkriecht und versteckt sich, wenn man mich sieht - auch nachbarn...

ich wünschte ich hätte einen rat für dich, ich weiß nämlich auch nicht wie ich das montag handhaben soll - einfach reingehen und hallo hier bin ich.. das kann ich nicht.. mich einfach auf meinen platz setzen.. auch blöd..

aber vielleicht hat ja noch jemand einen rat

wünsch dir auf alle fälle viel viel kraft und fühl dich von mir gedrückt

lg
Claudia

Beitrag von sahne1508 08.11.10 - 18:14 Uhr

Na ...dann bin ich ja am Montag nicht alleine ......
mir geht es ganz genauso ...man wird behandelt als hätte man die Krätze ....ich will mich auch nicht da rein maschieren und alles ist wie immer ...keine Socke hat sich gemeldet ...und ich soll dann einen auf la la la alles ist schön machen ........................

Beitrag von verzweifelte04 08.11.10 - 19:59 Uhr

ja genau, das ist das schlimme..

man soll so tun, als wär nichts gewesen.. als wär man nur kurz krank gewesen, oder hatte urlaub..

man soll sich bloß nichts anmerken lassen, aber uns zerreißt es jede minute das herz..
ich weiß wie oft abgeblockt wird, wenn ich von Raphael erzählen will..

ab und zu hab ich das gefühl, als denken sie sich: ach jetzt ist aber mal genug, ist ja schon x wochen her..
es kann 10 jahre her sein und es wird mir immer noch weh tun.. es wird das ganze leben lang weh tun.

so ein schicksalsschlag verändert das ganze leben..

ist schon klar, dass das leben weiter gehen muss, aber unseres steht in dem moment einfach still.. erst meldet sich keiner, dann soll man so tun als wär alles beim alten..

meine nachbarin hat sich letztens hinterm balkon versteckt, als sie mich gesehen hat.. die andere tut als wüsste sie weder von der schwangerschaft noch vom tod unseres kindes..

ich verlang von keinem dass er hergeht und mich drückt oder so.. aber man kann doch wohl mal "hallo" sagen oder "tut mir leid was passiert ist"

wenn ich einkaufen gehe ist es als würden mich alle anstarren und sich denken "da kommt eine, die eine totgeburt hatte" ..ja, ich war schwanger und mein kind starb bevor es auf die welt gekommen ist, aber ist das ein verbrechen? ..ich fühl mich als hätt ich was verbrochen, wenn mich alle so ansehen..

ich kann nicht einfach tun als wär nichts gewesen..

tja und montag soll ich mich reinsetzen und funktionieren - dank meiner netten kollegen bin ich jetzt in einem neuen aufgabengebiet, mit einem haufen neuer.. hab nur mehr kundenkontakt, da läutet in einer tour das telefon.. toll..

ich hab angst.. schreckliche angst..
mein arzt hätte mich noch bis ende des jahres krank geschrieben, aber zu hause ists auch ned besser - ich brauch wieder einen geregelten ablauf, zu hause bin ich auch nur allein und hab zeit zum grübeln.

ich drück dir ganz fest die daumen und ich würd mich freuen, wenn du dich meldest wie es dir ergangen ist.
vielleicht können wir uns ja ein bissl aufbauen

und wer weiß vielleicht ist der erste tag gar nicht so schlimm wie wir uns das jetzt vorstellen.

alles alles gute und viel kraft!

Beitrag von sagapo 08.11.10 - 18:18 Uhr

Hallo Claudia

Auch für dein #stern eine #kerze! Und ganz viel Kraft für deinen ersten Arbeitstag! Das was du schreibst erlebe ich auch so!

Lg sagapo

Beitrag von verzweifelte04 08.11.10 - 20:01 Uhr

vielen dank!

..kraft kann ich genügend brauchen. ich hoff ich bin den mobbing-attacken nicht gleich von anfang an ausgesetzt - denn dazu fehlt mir im moment wirklich die kraft

#kerze für deine 2 #stern

alles liebe
claudia
mit #stern Emilia und #stern Raphael

Beitrag von sagapo 08.11.10 - 21:06 Uhr

Hallo Claudia

Für dich auch#liebdrueck, ich kann nicht arbeiten gehen ich bin krank geschrieben:-( laß sich nicht mobben, was machst du beruflich?

Lg sagapo

Beitrag von verzweifelte04 08.11.10 - 21:47 Uhr

ich arbeite in einer großen firma im verkaufs-innendienst, haben da mehrere abteilungen und ich hab die "beste" erwischt.. hab etwa 15 kollegen, kann das ned so genau sagen, weil wir einen ständigen wechsel haben - welch wunder ;)

warum bist du krankgeschrieben - also musst ned beantworten, wenn du ned willst!

lg
Claudia

Beitrag von sagapo 08.11.10 - 18:15 Uhr

Hallo

Für dein Sternenkind eine #kerze! Welche Schwangerschaftswoche warst du den? Vielleicht könntest du für die Kollegen etwas schreiben, wie du dich fühlst und ob du angesprochen werden möchtest! Bei den Eltern ist es schon schwieriger! Habt ihr nicht Elternnachmittage oder ähnliches?
Ich finde es traurig das sich keiner gemeldet hat, leider können viele Menschen mit und Elternweisen nicht umgehen und schweigen lieber!
ich schicke dir auf alle Fälle viel Kraft für deinen ersten Arbeitstag#liebdrueck

Lg sagapo

Beitrag von francie_und_marc 08.11.10 - 21:53 Uhr

Hallo Mädels!

Da geselle ich mich doch gern mal in die Runde der Aussätzigen und an Krätze erkrankten. Am besten sind dann noch die Menschen die die Straßenseite wechseln. #klatsch

Auf meiner Arbeit waren bisher alle sehr lieb zu mir. Meine Chefin und auch meine liebste Arbeitskollegin mit denen stand ich ständig in Kontakt. Ich war dann 3 Wochen nach der Geburt in meinem Laden und habe mit meiner Chefin geredet und auch geweint. Da habe ich wirklich Glück mit diesen tollen Kollegen. #blume Klar sind nicht alle so bisher gewesen aber fast alle. Zwei Kolleginnen können nicht mit umgehen und haben einfach keine Worte gefunden. Stehe ich drüber. Mit der einen habe ich letztens dann erst einen Kaffee getrunken und wir haben drüber gesprochen. Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich das auch.

Aber Freunde oder Verwandte für die habe ich kein Verständnis, denn von denen erwarte ich das sie in so einer Situation für einen da sind. Ihr wisst ja es sind nie alle guten Dinge beisammen. Momentan strukturieren sich Freundschaften neu, manche sind uns noch wichtiger geworden andere kann man jetzt total vergessen und die Verwandtschaft kann man sich leider nicht aussuchen. #heul Das trifft einen dann am meisten. Naja, nun lebe ich seit 7 Wochen ohnen meinen Marten und ohne die Unterstützung mancher Menschen. Ich lerne mit beidem umzugehen. :-(

Ich hatte ja letzte Woche Montag meinen ersten Arbeitstag und was soll ich sagen davor die Woche war die Hölle. Ich bin von einem Loch in das nächste gefallen. Ich hatte solche Panik und Angst. Da ich im Einzelhandel bin und mich soviele Menschen kennen. Klar wurde ich öfter angesprochen. Genau an meinem ersten Arbeitstag erschien die Todesannonce in unserem Stadtanzeiger der einmal monatlich erscheint. Darauf wurde ich natürlich auch angesprochen, aber es ging. Klar kamen mir mitten an der Kasse mal die Tränen aber ich musste nicht losrennen.
Viele Kunden haben mich gefragt warum ich so ruhig bin, das kennen sie von mir nicht. Ich bin sonst eher die fröhliche Kassiererin mit einem flotten Spruch. Auf die Frage wusste ich leider keine Antwort. Was sollte ich sagen? Das war mir zuviel. Aber ansonsten ging es erstaunlicherweise richtig gut. Mir hat die Arbeit sogar gut getan, ich war abgelenkt und nicht den ganzen Tag in meiner Trauer gefangen.

Abends wenn ich zuhause bin arbeite ich an einem Foto bzw. Briefebuch für Marten. Ich habe ja nicht viele Fotos von ihm, aber Fotos aus der Schwangerschaft oder jetzt von der Eiche wo ich oft sitze. Ich schreibe all das auf was ich denke, in Briefform an ihn und chronologisch. Das heißt vom Test bis zu unserem jetzigen Trauerweg. Mit Geburtsbericht und und und. Da sitze ich dann an meinem Lapi und weine. Hört sich jetzt schlimm an, tut aber so gut und hilft mir ungemein den Verlust zu verarbeiten und natürlich das Schreiben mit anderen Sternenkindereltern. Heute habe ich mich sogar mit einer ganz lieben getroffen und wir haben geredet und garnicht bemerkt wie die Stunden vergingen. Das tut so gut. Wir hatten uns soviel zu sagen.

Ich drücke euch die Daumen das euer Start gut verläuft und eure Angst auch unbegründet ist.
Viele Grüße Franca mit Marc fest an der Hand und Marten still geboren 21.SSW am 19.09.2010 tief im #herzlich

Beitrag von morla29 09.11.10 - 21:00 Uhr

Hallo Franca,

ich kenn das. Ich hab ein Fotobuch unserer Kleinen gemacht und hab dabei Rotz und Wasser geheult. Wir haben gsd. ca 80 Fotos von ihr. Aber das hat irgendwie gut getan.

Manchmal, wenn ich ganz unten bin, hol ich mir das Fotobuch und schau es mir an und wenn ich dann weinen kann, gehts mir besser.

Gruß
morla
mit zwei Mädels an der Hand (3 und 5)
und einem Mädel tief im Herzen (still geb. 29.1.10 - 31. ssw)

Beitrag von francie_und_marc 10.11.10 - 06:57 Uhr

Liebe Morla!

Schön das dir das auch geholfen hat. #liebdrueck

Liebe Grüße Franca

Beitrag von nuckelspucker 09.11.10 - 21:51 Uhr

hey,

tut mir leid, dass du das erleben musstest. ich habe meinen zweiten sohn nur "fast" verloren, er wurde gerade so rechtzeitig gerettet. aber trotz des glücks, ihn nicht verloren zu haben, hat mir das ganze (notkaiserschnitt) den boden unter den füßen weggezogen.

außer meinem mann war keiner für mich da. alle haben das ganze totgeschwiegen oder mir vorwürfe gemacht, warum ich mich nicht freuen würde, dass lucas überlebt hat.

ich habe fast ein jahr gebraucht, um das alles zu verarbeiten.

mich haben viele gefragt, wie es mir geht, aber keiner wollte eine ehrliche antwort von mir. ich habe es irgendwann aufgegeben.

mit meinem mann konnte ich reden, aber das wars auch schon. zum glück hat mein großer sohn mich gefordert und abgelenkt.

was ich sagen will, viele menschen sind unsicher und trauen sich nicht, einen anzusprechen. sie haben keine ahnung, was sie sagen sollen und verfallen schnell in schmerzende phrasen.

wenn keiner was zu dir gesagt hat, dann hoffe nicht darauf, dass jetzt noch was kommt. an die pinwand würd ich nichts schreiben.

such dir jemanden, mit dem du reden kannst.

vielleicht kommt ja die ein oder andere mutter doch noch auf dich zu, wobei ich mich das widerrum nicht trauen würde, jedenfalls nicht im normalen KIGA-betrieb.

alles gute

claudia

Beitrag von mamapapaleni 10.11.10 - 09:30 Uhr

ICh habe nach meiner Stillen Geburt in der 24.SSW auch sehr unterschiedliche Reaktionen erlebt. Sehr schöne, wohltuende (manchmal große Wärme und Anteilnahme von Leuten, die ich kaum oder nur geschäftlich kannte), schmerzende ("war ja noch kein richtiges Kind") und immer wieder sehr unbeholfene.

Ich war nach der Geburt 8Wochen krankgeschrieben (Nala hatte noch keine 500g) und habe dann in einem komplett neuen Bereich angefangen. Keiner kannte meine Vorgeschichte, keiner wunderte sich, warum ich so still bin (sie wussten ja nicht, wie ich vorher war).So kannt ICH bestimmen, wann und wem und wie ich es erzählen wollte, das war ganz schön! Meinen Vorgesetzten habe ich die Geburts-/Todesanzeige von Nala geschickt, weil ich nicht anrufen mochte, um zu erklären, warum nach dem Berufsverbot nun plötzlich die Krankmeldung kommt....Es war schön, sie einige Wochen später im Hauptgebäude neben den anderen Geburtsanzeigen an der Pinnwand zu sehen!

MEin Mann hat einen offenen Brief an die Pinnwand geschrieben (er war eine Woche krank geschrieben und ging dann wieder zur Arbeit)., Er wollte nicht allen erklären müssen, was passiert ist und er wollte auch noch nicht darauf angesprochen werden.
Ich glaube, das war für ihn ein guter und richtiger Weg!

Wie würdest du denn gerne auf der Arbeit behandelt werden?
Möchtest du möglichst "in Ruhe" gelassen werden? Oder freust du dich über die Anteilnahme der anderen und vielleicht die eine oder andere Umarmung? Wünscht du dir Rücksichtsnahme oder würde dich das kränken, wenn man dir jetzt nicht wieder alle Aufgaben voll zutraut?
Wenn du eine Vorstellung hast, wie du am liebsten wieder im Kollegen-/Elternkreis aufgenommen werden möchtest, würde ich wahrscheinlich wirklich einen (oder für die Kollegen und Eltern getrennt) Brief schreiben. (PS den Brief dann am Besten schon 1-2 Tage VOR Arbeitsbeginn aufhängen (lassen)).Denn ich glaube, oft wird man in Trauersituationen aus der Unsicherheit heraus falsch behandelt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich so wenig Leute gemeldet haben, weil keiner wusste, was zu sagen oder zu tun ist und sie dich dann lieber in Ruhe gelassen haben.

Liebe Grüße und ganz viel Kraft!

Beitrag von sahne1508 10.11.10 - 10:59 Uhr

JA, das kling sehr sehr gut was Du da geschrieben hast .
Ich möchte ja gerne auch so einen offenen Brief schreiben , aber mir fehlen irgendwie dir Worte dafür .
Soll ich schreiben wie ich es empfinde oder was passiert ist ....?????

Beitrag von mamapapaleni 10.11.10 - 11:12 Uhr

Was passiert ist würde ich kurz schreiben, um Spekulationen zu vermeiden und damit man nicht "unwissend" blöd auf die Schwangerschaft angesprochen wird. Was du empfindest kannst du ruhig anschneiden, wenn du magst, wäre mir aber zu persönlich, du wirst ja auch nicht zu allen Eltern einen guten persönlichen Draht haben....

ICh würde eben vor allem sehr konkret Wünsche äußern, wie du behandelt/angesprochen werden möchtest. Das nimmt den Eltern/Kolleginnen die Angst und Unsicherheit und sie können dir viel besser und ungehemmter gegenübertreten.

Ich muss jetzt flink los, aber schreibe dir gerne nachher ein paar "Briefansäze" auf, die dir vielleicht ein paar Ideen geben....



Beitrag von mamapapaleni 10.11.10 - 14:27 Uhr

vielleicht etwa so?!:

Liebe Eltern,

wie ja viele von euch schon wissen, verlief meine Schwangerschaft nicht wie erhofft und unsere Tochter Johanna (oder "unser Baby") kam (wenn du magst am xx.xx.2010) still zur Welt (wenn du magst, weil...; vielleicht ist dir das aber auch zu persönlich....).
Wir sind immer noch sehr betroffen und traurig, aber ich konnte in den letzten Wochen ein bißchen Kraft und Mut tanken (und dann, wenn du möchtest, dass die Eltern auf dich zugehen, vielleicht auch:), besonders gut getan haben mir dabei liebe Worte und Gesten...)und freue mich nun wieder sehr auf den Kindergartenalltag und die schöne Zeit mit den Kindern.
.....und dann solltest du dir überlegen, was du gerne möchtest...
etwa:
da dieses Ereignis für mich immer noch sehr belastend ist, möchte ich Sie bitten, mich zunächst nicht auf die Schwangerschaft anzusprechen. Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, können Sie sich gerne an meine Kolleginnen wenden.......

oder:
In den vergangenen Wochen habe ich gemerkt, dass ich am Besten mit dem Erlebten umgehen kann, wenn ich offen darüber sprechen darf. Sollten Sie Fragen haben, haben Sie bitte keine Scheu mir diese auch zu stellen.

oder oder oder...;-)


Wußten die Kindergarten-Kinder denn schon von deiner Schwangerschaft? Falls ja, würde ich als Elternteil eigentlich ganz gerne wissen wollen, ob und wie du/ihr nun mit den Kindern darüber sprecht, dass das Baby nicht mehr kommen wird. Einfach, damit ich das bei Bedarf zuHause mit meinem Kind "nacharbeiten" kann.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!
Johanne