Unfall Schadensregulierung

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Beitrag von hupfer 08.11.10 - 19:11 Uhr

Hallo

Es ist ein Unfall passiert. Beim einparken wurden 2 Autos angeeckt. Beide sagten erst das es kein Problem sein und die Sache erledigt sein. Jetzt wollen aber beide den Schaden ersetzt bekommen.
Bei dem einen ist es eine Kunststoffstoßstande die zerkratzt ist (links) und er möchte diese jetzt ersetzt haben. Auf der anderen Seite war aber schon ein alter Schaden.

Gibt es da irgendeine Minderung?

LG
hupfer

Beitrag von mamavonyannick 08.11.10 - 19:14 Uhr

hallo,

lass es über die Versicherung laufen und gib den Vorschaden an der Stoßstange an. Ich denke schon, dass dieser berücksichtigt wird.

vg, m.

Beitrag von hupfer 08.11.10 - 19:15 Uhr

Da Alkohol mit im Spiel war:-[ wird das mit der Versicherung nichts.

Beitrag von mamavonyannick 08.11.10 - 19:17 Uhr

Okay..., wurde das irgendwo protokolliert, z.B. durch die Polizei?

Was will der Geschädigte denn an Geld haben? Hast du dir mal einen Kostenvoranschlag geben lassen?

Beitrag von hupfer 08.11.10 - 19:22 Uhr

Ja, das wurde durch die Polizei protokolliert.

600 Euro laut Kostenvoranschlag.

Der andere Gegner möchte 1500 Euro haben (auch ein Vorschaden vorhanden). Genau an der selben Stelle. Er sagte die Beule wäre schon gewesen nur die Farbe wäre neu (hat er selber mit der Hand weggemacht).
Am nächsten Tag wollte er dann doch lieber in die Werkstatt.

Beitrag von mamavonyannick 08.11.10 - 19:31 Uhr

Naja, ich wäre auch in die Werkstatt gegangen, selbst wenn augenscheinlich nichts ist. Oftmals sind Schäden entstanden, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.
Folgendes habe ich gefunden:
http://www.ra-kotz.de/verkehrsunfall_vorschaeden_schadensersatz.htm

"Hatte das beschädigte Fahrzeug bereits mehrere Vorschäden und kann nicht ausgeschlossen werden, dass die festgestellten Schäden durch diese Vorschäden verursacht wurden, kann der Geschädigte selbst für die kompatiblen Schäden, also für solche Schäden die durch das fragliche Unfallgeschehen entstanden sein könnten, keinen Ersatz verlangen (Brandenburgisches Oberlandesgericht Urteil vom 17.3.2005, Az: 12 U 163/04)."

Allerdings bist du aufgrund des Alkohols in einer denkbar schlechten Position.

Beitrag von hupfer 08.11.10 - 19:44 Uhr

Ich bin in gar keiner schlechten Position ;-)

Ich war das nicht. Entweder trinke ich oder ich fahre und das auch nur Abends. Und nicht schon am frühen morgen. Es geht um eine Person die mir nahe steht und ich möchte ihr helfen so gut ich es kann. Sie hat genug Scheiße hinter sich und ihr ist dadurch jetzt endlich mal bewusst geworden das sie doch mehr Hilfe braucht als sie dachte.

Das ist das einig gute an der ganzen Sache.



Beitrag von mamavonyannick 08.11.10 - 19:46 Uhr

Oh sorry, wollte dir nicht zu nahe treten.;-) Na dann hoffen wir mal, dass die Person in der Tat etwas gelernt hat#schwitz

vg, m.

Beitrag von bezzi 09.11.10 - 16:51 Uhr

Wieso ?

Die Haftpflichtversicherung muss die Geschädigten doch in jedem Fall entschädigen.

Beitrag von mamavonyannick 09.11.10 - 17:04 Uhr

Hat aber für den Verursacher den Nachteil, dass er zurückgestuft UND in Regress genommen wird.

Beitrag von andrea2909 08.11.10 - 19:54 Uhr

Hallo

ich kann dir sagen wie es bei mir war, denn mir ist vor kurzem einer drauf gefahren.

Ich hatte an der Stoßstange hinten schon einen Schaden (wenn auch kleinen) aber der Gutachter hat wegen dem Vorschaden was abgezogen, weil es ja ein nicht reparierter Vorschaden war.
Wieviel es genau war weiß ich nicht mehr , aber er hat auf jeden Fall was abgezogen. Gibt wahrscheinlich gewisse Richtlinien die die haben.

Gruß