Elternsprechtag - Welche Fragen stellt ihr so?

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Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 20:05 Uhr

Hallo,
bald ist wieder der Elternsprechtag.
Welche Fragen stellt ihr?
Letztes Mal war alles super (alle Fächer und Verhalten), allerdings stimmte dieses "alles ist super" nicht mit den Zeugnisformulierungen überein. Fragt ihr z. B. gezielt nach, auch wenn alles super ist?
Nachdem mir gesagt wurde, alles sei super, fragte ich nur, ob es irgendwelche Auffälligkeiten (z. B. Konzentration) gäbe? Der Lehrer blieb bei: super.
Damit endete das Gespräch.
Folgendes finde ich nicht "super":
- XY liest recht sicher (geübte Texte)
- XY schreibt mit wenigen Fehlern (geübte Texte und Sätze)
- XY schreibt noch nicht immer formklar, sauber und gegliedert
Solche Dinge sollten erwähnt werden. Wichtig sind genaue Infos, ob Handlungsbedarf besteht usw.
Im September hatte ich ein kurzes Gespräch, der Lehrer war weiterhin der Meinung, alles sei super, dass würden die Formulierungen auch aussagen.
Verstehe ich die Formulierungen nicht?
Habt ihr einen Rat?
Die Spannung steigt....alles ist super..
LG,
Mum2Kids

Beitrag von arkti 08.11.10 - 20:15 Uhr

Meine Güte was erwartest du denn von deinem Kind?
Das er perfekt ist?
Liest recht sicher, schreibt mit wenigen Fehlern......
Wo ist bitte dein Problem?
Wenn Handlungsbedarf besteht würde der Lehrer das wohl sagen.

Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 21:36 Uhr

ich erwarte und habe kein perfektes Kind. Mir geht es einfach um die Zeit, der Lehrer hätte sich ein paar Minuten Zeit nehmen können, klar will er nach Hause und da stehen nach viele Eltern vor der Tür. Ein Satz pro Fach hätte genügt. Habe mich veralbert gefühlt, als das Zeugnis kam. Durch das Gespräch sind andere Erwartungen entstanden. Schließlich war alles super....Darüber habe ich mich geärgert.

Beitrag von lena10 08.11.10 - 20:18 Uhr

Hallo!

"Super" ist vielleicht etwas übertrieben, aber es ist tatsächlich alles in Ordnung!
Du machst den Fehler und liest das Zeugnis wie ein Arbeitszeugnis - das ist es aber nicht! Grundschulbeurteilungen sind tatsächlich so gemeint, wie es da steht (zumindest bei mir und allen Kollegen, die ich kenne!)!

- XY liest recht sicher (geübte Texte)
bedeutet: xy liest geübte Texte recht sicher! Das ist doch super! Steigerung wäre noch "sehr sicher", aber das kann man von einem Kind am Ende des 1. Schuljahres (nehme ich mal an) nun wirklich nicht erwarten!

- XY schreibt mit wenigen Fehlern (geübte Texte und Sätze)
bedeutet: xy macht in geübten Diktattexten nur wenige Fehler. Ist doch auch super! Dass er nie Fehler macht, ist auch ziemlich viel erwartet, oder?

- XY schreibt noch nicht immer formklar, sauber und gegliedert
bedeutet: xy hat noch nicht die allerbeste Schrift. Das ist der einzige Punkt, der nicht "super" ist. Kann man erwähnen, muss man aber auch nicht unbedingt - gibt wirklich schlimmeres!

Bleib locker, alles ist super! ;-)

Gruß, Lena

Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 21:10 Uhr

Liebe Lena!
Vielen Dank für Deine Antwort, Du hast mir sehr geholfen, ich habe das Zeugnis falsch gelesen. Ich kam mir so abgefertigt vor, waren keine 5 Minuten Gespräch (praktisch Tür auf und zu) und hatte durch das Super einfach andere Erwartungen: In Mathe taucht mehrmals sehr sicher im Zeugnis auf, da habe ich das recht sicher negativ (Arbeitszeugnis) verstanden. Kam mir vom Lehrer veralbert vor. Du hast recht, es war das Zeugnis am Ende des 1. Schuljahres, vermutlich war ich als Neuling überfordert.
Muss mich einfach an den Stil des Lehrers gewöhnen, er meint es bestimmt nicht negativ. Seine Art ist einfach: Ein Mann - ein Wort. Es gab auch keine Erklärungen zum Zeugnis...die Elternabende dauerten höchstens 30 Min. Im September hat er in seiner wortkragen Methode die Formuliergen erklärt, so dass ich nicht mehr wusste, als vorher.
LG,
M.


Beitrag von lena10 08.11.10 - 22:49 Uhr

Huhu!

Schön, wenn ich helfen konnte ;-)!

Der Lehrer meines Sohnes ist ein ähnlich wortkarger Zeitgenosse - aber ich kenne ihn und weiß das einzuschätzen. Wenn er sagt, er meldet sich nur dann, wenn es was zu sagen gibt, dann meint er das so....
Übernächste Woche ist unser erster Elternabend. Ich bin schon sehr gespannt, aber ich schätze (bzw. hoffe), es wird ähnlich laufen, wie bei euch. ;-)

Das Problem mit dem Lesen der Zeugnisse haben fast alle Eltern. Das ist das Erbe dieser unsäglichen Arbeitszeugnisse...
Deshalb erkläre ich grundsätzlich auf jedem ersten Elternabend einer Klasse, dass ich immer genau das meine, was da steht. Bei mir gibt es nichts zwischen den Zeilen zu lesen!

Gruß, Lena

Beitrag von sandra7.12.75 08.11.10 - 20:36 Uhr

Hallo

Wir stellen keine Fragen,uns möchte kein Lehrer sehen,weil alles wie du es schreibst:Super ist.

Klar hat Laura auch hin und wieder Fehler in ihren Texten und manchmal auch beim rechnen.

Ja meine Güte,das passiert schon mal.

lg

Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 21:30 Uhr

Hallo Sandra!
Mir geht es nicht um die Fehler. Fehler gehören zum Leben.
Ein paar Details wären hilfreich gewesen. Ein Satz pro Fach hätte das Gespräch auch nicht extrem verlängert. Finde die Vorgehensweise seltsam.
LG
M.

Beitrag von zaubertroll1972 08.11.10 - 21:35 Uhr

Hier gehen alle Eltern zum Elternsprechtag.....auch die Eltern der "Musterschüler". Ist das bei Euch nicht üblich?
Wo findet der Austausch statt?

Ich wundere mich gerade.......LG Z.

Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 21:44 Uhr

Laut Liste an der Tür, hatten alle Eltern einen Termin.
Mir fehlte der Austausch, fand die ganze Sache komisch und fand dieses Gespräch überflüssig.

Beitrag von sandra7.12.75 09.11.10 - 06:08 Uhr

Hallo

Wir haben hier Hausaufgabenmitteilungshefte.Da wird einmal die Woche von den Eltern und den Lehrern unterschrieben.Sollten Probleme auftauchen kann man die Probleme hineinschreiben und man klärt es dann telefonisch oder in der Stunde wo der Lehrer dann Gesprächstunde hat(heisst das so,mist demenz:-[) ein Gespräch führt.

Im letzten Jahr waren wir bei allen Lehrern und haben uns 1 Minute über die Leistung des Kindes unterhalten und der Rest war Fussball und co#rofl#rofl).

lg

Beitrag von zaubertroll1972 09.11.10 - 08:00 Uhr

Hallo,

das klingt nicht so gut, finde ich.
Bei uns findet jedes 1/2 Jahr ein Elternsprechtag statt. Die Lehrerin nimmt sich etwa 15 Minuten ( wenn soweit alles okay ist dauert es nicht länger )für jede Mutter/Vater UND das Kind.
Wenn zwischenzeitlich was ist würde sie informieren.
Ich finde das ganz gut so.

LG Z.

Beitrag von 3wichtel 09.11.10 - 08:10 Uhr

Bei uns ist es so, dass die Lehrer einen Brief mit den Terminen für den Elternsprechtag (nicht zu verwechseln mit dem Elternabend, zu dem natürlich alle Eltern kommen) rausgeben.
Dort steht dann der Name des Kindes drauf (um Verwechselungen auszuschliessen) und die möglichen Sätze sind vorgegeben:

"Von unserer Seite (sprich: Lehrerseite) besteht kein Gesprächsbedarf"
" Von unserer Seite besteht Gesprächsbedarf. Bitte vereinbaren Sie einen Termin"

Einer dieser beiden Sätze ist angekreuzt.
Wenn die erste Option angekreuzt ist, haben die Eltern natürlich auch die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Aber das machen dann meist nur die Eltern, die irgendwelche Fragen beantwortet haben möchten.

Beitrag von r.le 08.11.10 - 20:46 Uhr

Hallo Mum2Kids,

ich (oder wir) stelle(n) grundsätzlich die Fragen, die für mich (oder uns) aktuell sind. Das können Fragen zur Organisation des Unterrichtsbetriebes sein, Fragen zum (Sozial)Verhalten oder zur Leistung. Haben wir keine Fragen, ist alles OK.

Da Du einiges nicht ’super’ findest, kannst Du doch genau da ansetzen und konkret nachfragen.

Wenn z.B. im Zeugnis stand ’XY schreibt mit wenigen Fehlern’ würde ich evtl. nachfragen ob bestimmte Arten von Fehlern auftreten (wenn ich es nicht schon anhand der Durchsicht der Hefte erkenne), ob es Schwierigkeiten bei bestimmten Wörtern oder Buchstabenkombinationen gibt, o.ä..

Falls noch Defizite aufgezeigt werden, würde ich ebenso konkret nachfragen, wie ich den Junior unterstützen kann und was der Lehrer so empfiehlt.

Nennt der Lehrer keine Problemfelder, wäre für mich . . . alles super :-).

Viele Grüße

Ralf

Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 21:24 Uhr

Hallo Ralf,
vielen Dank für Deine Antwort. Deine Vorschläge helfen mir weiter.
Ich werde die Mappen und Hefte nochmal ansehen. Leider kam ich nicht dazu, weitere Frage zu stellen.
LG,
M.

Beitrag von dominiksmami 08.11.10 - 21:43 Uhr

Huhu,

oh ich liebe Elternsprechtag *g*, bei uns heißt das allerdings ( ins deutsche übersetzt) Zeugnissgespräch und findet nach jedem Zeugniss statt, hier in NL also DREI mal pro Schuljahr.

Was ich fage?

Wie gehts, wie läufts mit der Klasse, klappt bei Dominik alles, gibts irgendwo Schwierigkeiten, soll/kann/muß er etwas üben?

Ansonsten erzählt die Lehrerin sowiso vieles von sich aus und da das Zeugniss als Gesprächsgrundlage da ist, erklärt sich vieles sowiso schon.

Alles ganz locker, ich liebe diese Schule einfach.

lg

Andrea

Beitrag von mum2kids 08.11.10 - 21:54 Uhr

Hallo Andrea!
Irgendwie hat mich der Lehrer verunsichert. Werde mich gezielt nach den Leistungen in den einzelnen Fächer erkundigen, vielleicht klappt es dann besser. Ich hatte das Gefühl, der Lehrer hatte einfach keine Lust Elterngespräche zu führen. Schnellverfahren und keine Fragen stellen.
Die Schule gefällt mir sehr gut. Der Lehrer fand ich bis zum Gespräch auch klasse. Mein Kind mag ihn auch. Naja, vielleicht hatte er nur einen schlechten Tag.
Ich hoffe auf ein interessantes Gespräch.
Lg
m.

Beitrag von delfinchen 09.11.10 - 07:47 Uhr

Hallo,

muss nun mal deutlich sagen, dass ein Elternsprechtag nicht für GESPRÄCHE da ist. Er dauert bei uns um die 2,5 Stunden und wenn man 30 Schüler hat, kann man sich ausrechnen, wieviel Zeit für ein Elternteil bleibt.
Daher mach ich es so, dass ich den Eltern am ersten Elternabend sage, dass ich den Elternsprechtag gerne den Eltern überlassen würde, die in der normalen Sprechstunde (samt Ausweichtermin!) KEINE Zeit haben.

Außerdem geben die Eltern Wunschzeiten an und ich lege eine Liste an, welche 5 - 10 Minutem welchem Elternteil gehören, damit die anderen nicht zu lange warten müssen.

Aber 5 - 10 Minuten reichen nur, um einen kurzen Infostand zu geben: Notenstand, Mitarbeit, Anliegen der Fachlehrer, besondere Schwierigkeiten etc.
Ein Gespräch kann an einem Elternsprechtag eben nicht stattfinden, wenn alle Eltern anrennen, auch die, die in die reguläre Sprechstunde kommen könnten. Wenn wirklich nur die 5 - 10 Eltern kämen, denen es in der Sprechstunde absolut nicht möglich ist, dann hätte man für den einzelnen Schüler/ Elternteil auch mehr Zeit.

Daher sag ich auch bestimmten Schülern von vornherein, dass ein Besuch der Eltern derzeit nicht nötig ist, weil alles "passt".

LG,
delfinchen

Beitrag von dominiksmami 09.11.10 - 09:12 Uhr

Huhu,

das ist hier zum Beispiel auch anders.

Hier dauern die Zeugnissgespräche zwar auch insgesamt nur 3 Stunden, finden dafür aber an 4 Tagen statt, so das sich jeder einen Termin aussuchen kann.

Auch haben die Lehrer hier ja nur eine Klasse ( in der Basisschool), also maximal 25 Schüler zu betreuen, was dann ja auch höchstens 25 Eltern bedeutet. Die auf 4 Tage zu jeweils 3 Stunden verteilt...ergibt halt doch ein wenig mehr Zeit für ein Gespräch.

lg

Andrea

Beitrag von delfinchen 09.11.10 - 10:11 Uhr

Wow,
ich frag mich, wie die Kollegen das machen?
Wann bereiten sie in dieser Woche ihren Unterricht vor oder korrigieren Proben?
Das sind ja 12 Stunden am Abend/ Nachmittag ...
Ich war nach EINEM solchen Tag schon voll erledigt..... Bis 15.30 Schule, dann noch n bisschen was vorbereiten/ korrigieren und von 17 - 20 Uhr Elternsprechabend .... da war ich so platt, dass ich das keine vier Abende durchgehalten hätte. Respekt!

LG,
delfinchen

Beitrag von dominiksmami 09.11.10 - 10:27 Uhr

*lach* ja so sind die Lehrer hier einfach.

Die 3 Stunden finden jeweils direkt zu Unterrichtsschluss statt, also ab 14 Uhr 30 bis 17 Uhr 30 .

Man muß natürlich im Auge behalten das hier das ganze Schulsystem anders läuft und so wahrscheinlich auch das Vor- bzw. Nachbereiten des Unterrichts.

Jedenfalls läuft das hier immer ganz entspannt und alle Eltern kommen mal zum Zuge.

Wenn nichts anliegt dauert so ein Gespräch bestenfalls mal 5 Minuten, ist aber was ernstes hat man eben auch mal eine halbe Stunde Zeit. Finde ich gut geregelt so und die Lehrer auch, soweit ich weiß.

Hier wird aber die Zusammenarbeit zwischen Schule und zu Hause sowiso sehr, sehr groß geschrieben, zumindest hat sich das unsere Schule ganz groß auf die Fahne geschrieben.

Deswegen sagte ich ja schon...ich liebe diese Schule. So haben wirs es nämlich geschafft aus meinem Sohn der dank seiner Entwicklungsverzögerung vom SPZ schon fast abgeschrieben war und laut "Heilpädagogin" >> niemals eine normale Schule besuchen kann und schon gar nicht in NL<<, einen der besten Schüler seiner Klasse zu machen und ihm so richtig Spaß am Lernen zu vermitteln.

lg

Andrea

Beitrag von delfinchen 09.11.10 - 10:36 Uhr

Super, das freut mich :-)

Ja, bei unsrem Schulsystem liegt Vieles im Argen ....
Bei uns fällt vor so nem Abend nichtmal der Nachmittagsunterricht aus, so dass man wirklich von 8 bis 20 Uhr in der Schule steht.

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch Vieles anders machen - ich nutz die Grauzonen, wo es geht :-).
So wurde dann auch aus einem schwachen Grundschüler der Schulbeste im Quali - was aber der Verdienst des Schülers selber war, mir ist es zum Glück nur gelungen, ihm wieder Freude an der Schule zu vermitteln. Denn das ist für mich der Schlüssel zu (fast) allem: Das man es mit Freude macht.

LG,
delfinchen

Beitrag von dominiksmami 09.11.10 - 10:40 Uhr

das ist es eben, ich glaube das viele Lehrer viel mehr wollen, aber in D steht ihnen ja ständig jemand auf den Füßen.

Das ärgert mich so sehr.

Wir würden schon lange wieder in D leben, wäre dort das Schulsystem auch nur im Ansatz mit dem hier zu vergleichen.

Bei Grundschulen geht der Unterricht hier immer nur bis 14:30 ( bzw. machen manche eine etwas längere Mittagspause, dann geht er bis 15 Uhr), da dann die 3 Stunden dran...und schon ist man noch einigermaßen früh zu Hause. Das kann man dann auch mal mehrere Tage, denke ich.

Eben Freude an der Schule und am Lernen, die fehlt vielerorts so sehr, da geht es nur noch um Schablonen in die man passen muß.

lg

Andrea

Beitrag von delfinchen 10.11.10 - 21:14 Uhr

Ja, da hast du leider recht.
Das zeigt ja schon der enorme Notendruck in der Grundschule.

Nichts gegen Noten, aber ich finde sich wichtig als Rückmeldung für das Kind, nicht als Allokationsfunktion.
Wir haben bei uns an der Hauptschule viele Kinder, bei denen ich mich frage, warum sie überhaupt das sind (da eigentlich clever) und was da schon in der Grundschule schief gelaufen ist, dass sie an nix mehr Interesse haben, zu nichts zu motivieren sind und so ein mangelndes Selbstwertgefühl haben, dass sie oft zuschlagen, um das zu kompensieren.

Kleinere Klassen, länger zusammen lernen, veränderte Funktion der Noten und am besten zwei Lehrer pro Klasse (zumindest in den Hautfächern) - um zu verhindern, dass man subjektiv wird - und ein anderes Verständnis von Schule vermitteln (nicht reingehen nach dem Motto: "Augen zu und durch" und rausgehen, sondern Schule als Lebensraum) das sollten Ansatzpunkte sein, die Schule zu verändern.
Aber leider kostet das unseren Politikern zuviel Geld, das zahlen sie dann lieber für gescheiterte Existenzen doppelt und dreifach ....

Wünsch dir auch alles Liebe,
delfinchen