Steri beim Mann und das erstgespräch kostet was ohne uns vorher zu sag

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Forum: Verhütung

Pille, Kondom oder doch Spirale? Im Laufe der Jahre probieren die meisten Frauen verschiedene Methoden der Verhütung aus. Da tauchen eine Menge Fragen auf, für die hier der Raum ist. Übrigens: Medikamente und Verhütungsmittel dürfen bei uns nicht weitergegeben werden.

Beitrag von truli 08.11.10 - 21:10 Uhr

Waren beim Gespräch zwecks Sterilisation und erst danach wurde uns gesagt,das das Gespräch die Krankenkasse nicht bezahlt.Also 35,-die wir zahlen müssen,wenn er den Eingriff nicht macht und wenn er Ihn macht mus er 450,-zahlen und die 35,-werden dann verrechnet.Ich finde das echt ne Frechheit:-[ dachte das man da nichts zahlen mus.
Also ich bin jetzt echt nicht überzeugt,ob wir den Eingriff dort machen lassen.
Bitte um Erfahrungsberichte oder Empfehlung eines guten Urologen im Norden Berlin;-) der halt auch den Eingriff ambulant macht;-)

Danke Lg Sandra

Beitrag von angel2110 08.11.10 - 21:38 Uhr

Hallo.

Sowas muss einem aber klar sein - eigentlich.
Auch eine eventuelle Nachbehandlung (in unserem Fall Salbenverband durch den Hausarzt am Tag nach OP) kostet und man muss es aus eigener Tasche bezahlen.

Gruß

Beitrag von angel2110 08.11.10 - 21:39 Uhr

P.S.
Wahrscheinlich wurde es aber auch nicht erwähnt, weil davon ausgegangen wird, dass ihr die OP dort machen lasst. Warum sonst geht man zum
"Vor"-gespräch?

Beitrag von thea21 09.11.10 - 08:10 Uhr

Hallo,

also ich bin nicht der Ansicht das man als "Nicht-Fachmann" immer alles wissen oder ahnen muss.

Sicher hätte ich im Vorfeld gefragt, ob das Gespräch etwas kostet, denke aber ganz einfach, das kostenpflichtige Gespräche/Behandlungen ect. einfach erwähnt werden müssen.

Ist wie beim Zahnarzt. Er macht und tut in deinem Mund, setzt dir die hochwertigste Füllung ein und sagt dir danach das dies 100,- kostet.

Auch da muss im Vorfeld über Kosten gesprochen werden und eine Unterschrift geleistet, auf die sich der Mediziner beruft.

Beim Anwalt übrigens das gleiche, unabhängig davon, dass man normalerweise fragt. Führst du ein Erstgespräch und bist nicht rechtschutzversichert, muss er dich auch über die Höhe der Kosten aufklären.

Beitrag von angel2110 09.11.10 - 13:58 Uhr

Deine Beispiele finde ich nicht wirklich passend...

Bei einer Steri weiß man vorher dass die KK das nicht bezahlt.
Beim Anwalt weiß man auch, dass es was kostet, wenn man keine Versicherung hat. Auch wenn man darüber nicht aufgeklärt wird.

Und was das Krankenhaus angeht:
Ich glaube, dass bestimmt darüber informiert worden wäre, wenn klar gewesen wäre, dass die Entscheidung wo die OP stattfinden soll noch gar nicht gefallen ist.
Denn wie sie ja geschrieben hat, wird das Gespräch in der OP-Rechnung dann mit drin sein. Wenn es aber keine OP-Rechnung gibt, kostet das Gespräch ja trotzdem.


Beitrag von thea21 09.11.10 - 14:38 Uhr

Meine Pille muss ich aber auch selbst zahlen und eine Beratung beim FA kostet mich nichts.

Es geht ja nicht darum das es was kostet, sondern das es nicht mitgeteilt wurde.

Und ich denke nicht, das man immr und immer wissen muss was kostenpflichtig ist und was nicht.

Beitrag von michi78 09.11.10 - 16:53 Uhr

Hallo

Also sowas muss man eigentlch im Vorfeld gesagt bekommen das das Gespräch was kostet.

Wir waren bei einem Uro der eine Praxis hat und Ambulant OP´s macht. Alles in allem hat es 350 EUro gekostet mit 2 mal Nachkontrolle und den 2 Spermiogrammen und dem Gespräch.

Leider kommen wir nicht aus Berlin.